Monatsarchiv für November 2011

Sickweather – Wo droht die Erkältungswelle?

Und … wie geht’s? Wie? Nicht so gut? Dann aber mal sofort rüber zu sickweather.com und dort mal nachsehen, ob es da nicht vielleicht schon die nächste Erkältungswelle auf einen zu rollt. Und lieber auch gleich mal “melden”, dass man sich krank fühlt.

So haben es sich die Macher von sickweather.com wohl gedacht, als sie eine Community für Krankheitswellen bzw. -häufungen ins Leben gerufen haben. Dabei überprüft Sickweather auch das Social Web nach Krankheitsmeldungen und versuchen dann daraus Vorhersagen für Gebiete mit Krankheitshäufungen treffen zu können.

Wieder mal eine nette Idee aus dem Social Web … aber trotzdem nicht vergessen zum Arzt zu gehen.

Via Web2Null

SeeFlik – zukünftige Star-Filmemacher entdecken

Die Tage werden kürzer und draußen wird es immer frostiger. Was liegt da näher, als sich am kommenden Wochenende ein bisschen bei SeeFlik durch die zum Teil sehr gelungenen Arbeiten von Filmstudenten zu klicken? Auf SeeFlik können diese nämlich ihre Werke präsentieren. Das große Ziel wird dabei sein, entdeckt werden. Das näherliegend: In einem der auf SeeFlik ausgetragenen Wettbewerbe ein bisschen Kohle zu gewinnen.

Video: Story of Broke

Das neuste Video des Story-of-Stuff-Projekts handelt davon, dass die USA angeblich bankrott sei. Dies aber bei näherer Betrachtung gar nicht ist, sondern nur das System krank, welches die Geldflüsse auf eine oftmals perfide Art und Weise etabliert hat. Aber seht selbst …

Pinterest – die digitale Bilder-Pinnwand

Wieder so ein Web-Dienst, der nur eine Sache kann. Bei Pinterest ist dies, Bilder an eine Art digitale Pinnwand zu posten und diese so mit anderen zu teilen. Dies dann natürlich voll Social … mit Like-, Embed- und Share-Funktionen.

Pinterest errinnert mich an Dienste wie Tumblr und Posterous, mit dem Unterschied, dass Pinterest lediglich auf das Verteilen von Bildern ausgelegt ist; bei den beiden Mikroblogging-Plattformen z.B. auch Texte, Links, Video- und Audiodateien veröffentlichen werden können.

Pinterest macht vor allem beim Stöbern Spaß. Probiert es mal aus, es gibt dort immer allerhand zu entdecken.

LibreOffice statt OpenOffice

Seit mindestens fünf Jahren nutze ich privat kein Microsoft Office mehr, und seit gut zwei Jahren bin auch beruflich komplett auf OpenOffice umgestiegen. Gestern habe ich auch diese Office-Paket deinstalliert und bin wiederum auf LibreOffice umgestiegen; ein freies, von der Document Foundation unterstützes Projekt.

Nachdem der Hauptsponsor der OpenOffice-Entwicklung, Sun Microsystems, 2010 von der Oracle Corporation übernommen wurde, hatte diese zunächst angekündigt, dass sie das Projekt auch weiterhin unterstützen werden. Doch die Unterstützung ließ wohl etwas zu wünschen übrig, so dass ehemaligen OpenOffice-Entwicklern den OpenOffice-Fork LibreOffice ins Leben riefen.

Das Team hinter LibreOffice entwickelt nun eine unabhängige, freie und offene Office-Suite. D.h. frei im Gebrauch und frei in der Verbreitung. Auf der LibreOffice-Website steht dazu:

Frei meinen wir hier im Sinne von Freiheit.

Finde ich gut. Da mache ich doch gerne mit…

Lytro – Kamera mit nachträglichem Fokusieren

Die Lytro ist eine so genannte Lichtfeldkamera oder plenoptische Kamera. In der Wikipedia steht dazu:

Eine plenoptische Kamera, auch Lichtfeldkamera genannt, erfasst das 4-D-Lichtfeld einer Szene. Im Gegensatz dazu erfasst eine konventionelle Kamera nur ein 2-D-Bild. Bei einem 4-D-Lichtfeld ist nicht nur die Position und Intensität eines Lichtstrahls auf dem Bildsensor bekannt, sondern auch die Richtung, aus der dieser Lichtstrahl eingefallen ist. Möglich wird die Lichtfeldmessung durch ein Gitter aus mehreren Mikrolinsen vor dem Bildsensor.

Die besonderen Fähigkeiten einer plenoptischen Kamera liegen darin, dass die maximale Schärfentiefe sehr hoch ist, kein Fokussiervorgang abgewartet werden muss und die Fokusebene eines aufgenommenen Bildes nachträglich angepasst werden kann. Aus den Bilddaten lassen sich auch Tiefeninformationen ermitteln, so dass eine plenoptische Kamera auch als 3D-Kamera geeignet ist.

Wer sich darunter jetzt nur wenig vorstellen kann, sollte mal in der Bilder-Galerie auf der Lytro-Website vorbei schauen. Dort sieht man zunächst nur unscharfe Bilder. Einfach mal auf einen Punkt auf dem Bild im Vordergrund klicken. Dann wird da Prinzip sofort klar … der angeklickte Bereich übrigens auch.

Schönes Spielzeug, oder?

360°-Videos mit Sich-Selbst-Drehen-Steuerung

Einen Moment lang habe ich schon gebraucht, bis ich dem Ganzen auf die Schliche kam. Im Video oben dreht sich ein Mann mit seinem iPad in einem Raum. Auf dem iPad laufen 360°-Videos. Schick, aber keine wirklich neue Technologie. Doch dann verstand ich mit einem Mal, dass sich das, was man auf dem 360°-Video sah, dadurch steuern lässt, wie man sich selbst im Raum dreht. Wow…

08. November 2011
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Is It Old? Der Social Blamierschutz

Was ist im Social Web peinlicher, als einen Link als neu zu posten, der schon 10-mal um den Planeten gereicht wurde? Stimmt: Nichts!

Im sich von dieser Blamage zu schützen, sollte man den Link noch mal per Is It Old? checken. Dort bekommt man im Handumdrehen heraus, ob es sich überhaupt noch lohnt, einen bestimmten Link zu posten oder ob man damit in seiner Social Hood nur ein müdes Gähnen hervorruft.

Und für die, die jetzt meckern wollen, weil für sie dieser Link nicht neu ist:

Neuste Zukunftsvision von Mircosoft

Immer wieder mal präsentiert Microsoft … und nicht nur die … solche Videos, in denen uns gezeigt wird, wie wir mit Hilfe modernster Technologien in Zukunft unseren Alltag gestalten werden.

Ich finde ja die Bewegungsabläufe der Menschen in diesen Videos immer etwas gewöhnungsbedürftig. Aber das hätte ich auch vor 5 Jahren von einem Video gesagt, dass voraussagt, dass wir in Zukunft unsere Handy-Displays streicheln werden ;-)

schließen