Monatsarchiv für Januar 2012

15 Gründertipps | Fiona lernt programmieren | Das 7-Tage-Wochenende

Bei funktioniert das so: Mehrfach täglich schaue ich in meinem Google Reader nach neuen RSS-Beiträgen, ist etwas interessantes für das Netzlogbuch dabei, markiere ich es oftmals, in dem ich es in meine Read-it-later-Liste packe. Nun ist es aber so, dass darin immer mehr Beiträge landen, wie ich hier reinstellen kann. Darum gibt es heute mal wieder eine Liste von unzusammenhängenden Leseempfehlungen von meiner Read-it-later-Liste. Anfangen möchte ich mit …

Welchen Tipp geben Sie anderen Gründern mit auf den Weg? – 15 Gründerinnen und Gründer antworten
Auf deutsche-startups.de werden kommen regelmäßig Menschen zu Wort, die schon ein Unternehmen gegründet haben, und geben somit immer mal wieder wertvolle Tipps für solche, die selbst etwas gründen wollen.

fiona lernt programmieren
Für mich waren in meine Informatik-Studium die Programmier-Lehrveranstaltungen immer die größte Herausforderung. Auch darum finde ich das Projekt, dass sich Fiona da freiwillig ans Bein gebunden hat, auch sehr bemerkenswert: Sie lernt programmieren … und das freiwillig. Obendrein bloggt sich noch darüber. Meine Anerkennung! Unterstützt wird das Ganze vom von mir hoch geschätzten plomlompom.

Die Befreiung der Arbeit: Das 7-Tage-Wochenende
Alleine der offensichtliche Widerspruch im Titel des Artikel, machte schon neugierig. Aber das, was hier von David Rotter beschrieben wird, ist mehr als beeindruckend. Es wird die Geschichte der brasilianischen Semco Group erzählt, deren “3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.”

Tweetscapes – GeTwitter sehen und hören

Schade, dass man diesen “Live-Stream” nicht einbetten kann, so müsst ihr euch erst zu Tweetscapes rüberklicken, um dieses sphärisch Experiment erleben zu können. Es lohnt sich aber, diesen Klick zu machen, denn “tweetscapes wandelt deutsche Twitternachrichten in Klänge und Bilder um – live und in Echtzeit.”

So kann der folgende Screenshot auch nur einen kleinen optischen Eindruck von Tweetscape vermitteln:

Für mich ist es irgendwie das Äquivalent zu einem Mashup aus Lavalampe, Kaminfeuer, Gruselkabinett und Walgesängen. Echt abgefahren … Jetzt aber ab zu Tweetscape. Plong…

Was ist ACTA?

Was ist eigentlich dieses ACTA?

Politwoops – Was Politiker lieber nicht getwittert hätten

In aller Offenheit… Die gläserne Gesellschaft, so lautete gestern Abend der Titel von Der Tag, einer Sendung, die jeden Wochentag um 18 Uhr auf hr2 ausgestrahlt wird. Darin ging es sehr viel um das Thema Transparenz, und hier vor allem über die Transparenz, die vor allem hochrangige Politiker ihrem Volk “schuldig” sind.

Hierzu passend bin ich gestern auch über eine Website namens Politwoops gestolpert. Dort werden Twitter-Nachichten veröffentlicht, die twitternde Politiker der im deutschen Bundestag vertretenden Parteien, erst veröffentlicht und dann wieder gelöscht haben. Eine interessante Idee. Oder ist das doch eher unmoralisch?

Funktioniert CoWorking nur in der Stadt?

Gerade habe ich einen sehr interessanten Artikel gelesen, in dem sich Steffen Greschner auf xpolitics.de mit dem Thema CoWorking auf dem Land auseinandersetzt.

Zunächst hörte sich das für mich wie ein Widerspruch an. CoWorking-Space kenne ich nur aus großen Städten und ihr Geschäftsmodell schien mir auch nur dort zu greifen.

Doch Steffen Greschner hat in seinem Artikel einige interessante Aspekte aufgeworfen, wonach es gerade im Zuge der Homeofficierung unserer Arbeitswelt, besonders im ländlichen Raum viel Sinn machen würde, solche CoWorking-Spaces zu haben.

Ein mögliches Szenario könnte folgendes sein: Ein Mitarbeiter einer Internet-Firma lebt mit seiner Familie vor den Toren einer großen Stadt. Jeden Tag muss er in die Stadt reinpendeln. Was sowohl für das Familienleben und den Geldbeutel, wie auch für die Umwelt negativ ist. Als Alternative zum täglichen Reinpendeln, hat sich hier das Homeoffice durchaus etabliert. Doch sind die Arbeitsbedingungen zuhause auch nicht immer optimal. Zum einen fehlt es oft an solchen Dingen wie einer Flipchart, einem Kopierer etc., aber auch die Wahrscheinlichkeit von seinem Privatleben von der Arbeit abgelenkt zu werden, ist recht hoch. Da wäre doch so eine Arbeitsplatz im Ort, mit der passenden Infrastruktur und Arbeitsatomsphäre eine interessante Alternative.

Nur wie sieht es mit dem Geschäftsmodell für ein solchen CoWorking-Space auf dem Land aus? Keine Ahnung, ob sich das für ein privatwirtschaftliches Unternehmen lohnen würde? Aber warum nicht für kleine Städte oder Gemeinden? Die sind doch immer auf der Suche nach Standortvorteilen…

Laut Steffen Greschner sind sie da in der Schweiz schon etwas weiter … aber das und mehr, empfehle ich direkt in seinem Artikel zu lesen.

Infografik: Gefahren durch Aktivitäten in Social Networks


via Trend Micro Deutschland

Die Web-Sicherheitsexperten von Trend Micro Deutschland haben Gefahren und Bedrohungen zusammengetragen, die den Usern durch die Nutzung von Social Networks entstehen und diese mit einer Bewertung des jeweiligen Gefahrenpotentials in der anschaulichen Infografik oben zusammengeführt. Sie schreiben dazu erläuternd:

Betrüger und Cyber-Kriminelle nutzen den Vertrauensaspekt sozialer Netzwerke aus. Das Anwenderverhalten und die zunehmende Funktionsvielfalt in sozialen Netzwerken eröffnen Kriminellen immer mehr Möglichkeiten für bösartige Aktivitäten.

Die häufigste Angriffsart auf Facebook ist nach dieser Grafik das Likejacking. Dabei wird der Benutzer einer Webseite “durch den Klick auf einen (eventuell versteckten) Button dazu zu veranlassen, eine Gefällt mir-Aktion auf Facebook auszulösen, ohne dass der Benutzer dies beabsichtigt. Durch diese Aktion wird eine Statusmeldung auf Facebook ausgegeben und gleichzeitig eine Seite unter der Kategorie Gefällt mir eingestellt.”[Wikipedia]

Das größte Sicherheitsrisiko sehen die Experten von Trend Micro darin, dass der eigene Rechner mit einer Malware infiziert wird. Das sind Schadprogramme, die dann vom Rechner des Users aus, unerwünschte und ggf. auch schädliche Funktionen ausführen.

Die Hauptquelle für vom User unerwünschte Aktionen, ist die eigene Pinnwand. Darüber werden die User gerne zu etwas aufgefordert/verführt, was später die unterschiedlichsten negative Folgen haben kann.

Also: Augen auf … nicht nur im Straßenverkehr!

Die Evolution der Musik durch das Internet

Erinnert ihr euch noch an die Musik der 1990er? Captain Jack rief “Heeoo” und die ganze Sache mit den zusammengecasteten Boy-Bands fing damals an. Alle möglich und vor allem unmöglichen Promis machten damals auf Musiker und brachten CDs auf den Markt. Damals konnte man noch richtig gut Geld mit relativ wenig Talent verdienen.

Und wie ist das heute? Korrigiert mich, aber ist es nicht inzwischen wieder musikalisch besser geworden? Ich meine schon. Es ist nicht mehr so leicht mit jedem hübschen Hintern via Musikindustrie Kohle zu machen. Braucht man inzwischen nicht sogar wieder Talent, um auch kommerziell erfolgreich zu sein? Und ist das nicht auch der Tatsache zu verdanken, dass nur echte Fans noch Tonträger kaufen und zu Konzerten gehen und die nun mal auf Qualität achten? Welche Rolle hat bei dieser Qualitätsverbesserung die “kostenlose” Verfügbarkeit von Musik via Filesharing?

Bei diesen ganzen Fragen, bin ich froh, mal eine so nette Doku wie die von PBS Arts aus ihrer Off Books Serie vorstellen zu können. Es ist übrigens auch empfehlenswert mal direkt auf der Vimeo-Seite des Videos vorbeizuschauen, denn dort gibt es einig interessante Links zum Thema.

via medienrauschen

16. Januar 2012
von Matthias Zellmer
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Codepad – PHP-Code online testen

Das Design des Codepads auf viper-7.com versprüht den mir nicht ganz unbekannten Charme eine typischen Entwickler-Website: Schlicht und praktikabel. Und praktisch ist das PHP-Codepad vor allem auch für jene Entwickler, die ihren PHP-Code schnell mal online testen wollen. Das Ganze funktioniert in unterschiedlichen PHP-Versionen, und neben einer Code-Analyse, gibt es auch einen Debugger.

Übrigens: Wenn ihr den Test für euren eingegebenen Code starten wollt, müsst ihr den Paste-Button drücken. Ich sag es nur, weil ich selbst erst mal gesucht habe.

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11. Januar 2012
von Matthias Zellmer
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Kunstvolles Stop-Motion-Video: The Joy of Books

Ich habe mir überlegt, in 2012 wieder etwas mehr Kunst und Kultur ins Netzlogbuch zu bringen. Das Netz ist ja schließlich voll davon. Heute fange ich darum mit einem absolut genialen Stop-Motion-Video an: The Joy of Books. Unfassbar, wie fleißig die Macher des Videos waren …

10. Januar 2012
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Tech-Experten blicken auf 2012

Ich habe mich ja zum Jahresende nicht getraut, eine Vorhersage für das neue Jahr zu tätigen. Da sieht es bei den Tech-Experten, die im t3n-Magazin zu Wort kommen, schon ganz anders aus. Im Artikel Mega-Trends 2012: Das sagen Experten voraus postuliert z.B. Stefan Pfeiffer von IBM, dass wir Anwendungen mehr und mehr über Sprache steuern. Mirko Lange von talkabout communications sieht die Kommunikation via Social Media immer mehr zu unserem “normalen” Dialogmedium werden. Und der Blogger und Journalist Richard Gutjahr glaubt, dass es im Web langsam so voll wird, wie am Ballermann.

Insgesamt sagen uns 10 Experten und (leider nur) eine Expertin die Tech-Zukunft voraus, und wer mal schauen will, wie sie bzw. ihre Kollegen in den vergangenen Jahren damit so lagen, am Ende des Artikels gibt es Links zu den Vorhersagen für die Jahre 2009-2011.

06. Januar 2012
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

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