Als nächstes steigt in den Ring: Zurker

Bei mir gibt ja sowas, wie eine gefühlte Netzzeit. Darin ist zum Beispiel ein normales Jahr, schon eine gefühlte Ewigkeit. Vor über eineinhalb Jahren stieg Diaspora in den Ring, und seitdem war es in meiner Wahrnehmung recht ruhig geworden, was die vermeintlichen “Facebook-Killer” anbetrifft. Doch jetzt gibt es Zurker, dass sich selbst als Social-App der dritten Generation beschreibt.

Natürlich stellt sich da immer auch gleich die Frage: Und was wollen die anders machen? Gute Frage. Zumindest soll Zurker nicht so vereinnehmend rüberkommen, wie Facebook oder (neuerdings) auch Twitter. Der Ansatz ist es, das Zurker seinen Nutzern gehören soll. Dazu hat sich dessen Macher, ein in Serbien geborener Japaner namens Naoki Oba, ein Anteilssystem mit sogenannten vShares ausgedacht. Die kann man durch eigene Aktivitäten wie Einladungen zu Zurker bekommen, aber auch schlichtweg kaufen. Aktueller Wert eines vShares: 1 Euro.

Auffällig bei der Anmeldung zu Zurker ist auch, dass man dort erst einmal versprechen muss, dass man sich keinen weiteren Account anlegt, auch keinen für sein Unternehmen oder so. Auch muss man bestätigen, dass man über 18 Jahre alt ist.

Okay, jetzt heißt es erst einmal: abwarten, ob Zurker wieder in der Versenkung verschwinden oder zum großen Facebook-Killer werden wird … oder aber auch seine Nische finden wird. Wer jetzt mal selbst reinschauen möchte: Hier ist ein Einladungslink.

– via Dentaku

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