Rückblick auf das nun schon sechste Stuttgarter Barcamp

Barcamp Stuttgart 6

Mir scheint, jedes Barcamp hat so seine Besonderheiten. Doch das Barcamp Stuttgart hat gleich mehrere. Eine der unfassbarsten ist, dass das Wetter immer (!) super ist. So dass ein Großteil des obligatorischen Networkings immer in der Sonne vor dem Literaturhaus stattfinden kann.

Womit wir auch schon bei der nächsten Besonderheit wären: Das Literaturhaus. In meinen Augen (fast schon) der perfekte Ort für solch eine Veranstaltung: Super Lage und tolles, denkmalgeschütztes Gebäude, welches gerade die richtige Mischung aus Kompaktheit und ausreichendem Raumangebot aufzuweisen hat; gerade auch durch die Hinzunahme des Restaurants Vinum im Erdgeschoss als Essens- und Lounge-Bereich. Hier ein Dank an die MFG und Mosaiq Media, die dies als so genannte Platin-Sponsoren überhaupt erst möglich gemacht haben.

Aber auch das maßgeblich von Jan Theofel organisierte Rahmenprogramm, inklusive Massage, Yoga, Kinderbetreuung, Kickerturnier und natürlich ausreichende Essen und Trinken.

Auch inhaltlich fand ich dieses Barcamp sehr gut. Die zahlreichen Teilnehmer haben die Sessionpläne für Samstag und Sonntag richtig gut vollgepackt. Was mir dabei auch besonders positiv aufgefallen ist, war die ausgesprochen große Vielfalt der Themen: von Nerd-Themen wie Smartwear und Cyperwar über immer noch IT-nahe Sachen wie Als Blogger Geld verdienen und Auto der Zukunft bis zu solchen Themen wie Impro-Theater und Selbstgemachtes Essen.

Mein persönlicher Fokus lag bei diesem Barcamp vor allem auf selbst angebotenen Sessions und Networking. Gerade da so ein Barcamp in aller Regel an einem Wochenende stattfindet, trifft man dort auch zahlreiche Menschen, die nicht in Stuttgart leben bzw. arbeiten. Das Treffen von alten Bekannten ist mir dabei genauso wichtig, die das Kennenlernen mir bis dato nur übers Netz bzw. sogar gänzlich unbekannten Menschen.

Selbst habe ich drei Sessions angeboten und am Samstag auch insgesamt drei Stunden Dienst an der Anmeldung gemacht. Denn nicht zuletzt davon lebt solch ein Barcamp, dass sich möglichst alle auch bei der strukturellen Durchführung beteiligen.

Am Samstag habe ich eine Session über Arbeitskultur angeboten. Dazu möchte ich später noch mal einen eigenen Blogpost veröffentlichen.

Sonntag waren dann zuerst eine mit Paula angebotenen Session … 6. Sinn – mein persönlicher Supersinn … über den persönlichen Wunschsinn dran. Dabei haben wir in einer lockeren Diskussion zunächst den Begriff Sinn geklärt, gerade in Abgrenzung mit Fähigkeiten. Es kamen dabei sehr interessante Punkte auf den Tisch.

Meine zweite Session an diesem Tag hatte das Thema Angst zum Inhalt. Was ist Angst? Wie entsteht sie und warum sie auch nützlich sein kann? Wann ist sie allerdings krankhaft, usw…
Diese Session war besonders gut besucht und sehr intensiv.

Das hat sich jetzt wahrscheinlich alles sehr euphorisch angehört, aber natürlich hatte ich auch Kritikpunkte. Dabei ging es allerdings hauptsächlich um kleinere Details, die ich Jan auch direkt sagen konnte. Wo möglich, hat er die Anregung auch direkt angenommen bzw. umgesetzt. Was meiner Ansicht wahrlich nicht selbstverständlich ist. Allzu oft fühlen sich die Menschen von solcher Kritik ja leider angegriffen und verfallen sofort in einen Verteidigungsmodus. Von daher: Nicht nur Danke an Jan, sondern auch … mein Respekt!

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