Acht Regeln für totalen Stillstand in Unternehmen

Peter Kruse ist Honorarprofessor für Allgemeine und Organisationspsychologie an der Universität Bremen und kennt sich aus mit Unternehmen, berät sie auch beruflich. Schon vor einer ganzen Weile bin ich auf das Video mit seinen acht Regeln für den totalen Stillstand in Unternehmen gestoßen und habe es seitdem auf der Agenda in meinem Hinterkopf, mal einen Netzlogbuch-Beitrag darüber zu schreiben. Jetzt ist es endlich soweit und ich habe extra dafür eine Art Transkript der Regeln erstellt:

01 | Extreme

Führungskräfte sollten sich entweder total raushalten oder versuchen, alles im Griff zu haben.

02 | Gerüchte

Diskussionen über Ziele und Inhalte möglicher Veränderungen sollten konsequent nur auf informeller Ebene geführt werden.

03 | Überforderung

Möglichst viele Aktivitäten sollten gleichzeitig angezettelt werden.

04 | Einsatzbereitschaft

Es sollte ein umfassender Wettbewerb ausgerufen werden.

05 | Analysieren

Es sollte stets ausdauernd und unnachgiebig nach den zentralen Verursachern von Problemen gesucht werden.

06 | Friede den Regeln

Auf keinen Fall offen über Sinn und Unsinn von bestehenden Regeln diskutieren.

07 | Schnelles Nicken

Beschlüsse sollten auf der formellen Ebene möglichst schnell konsensfähig sein, um dann informell ausgiebigst in Frage gestellt zu werden.

08 | Veränderung geht vorbei

Die Veränderungsgeschwindigkeit auf der Beschlussebene sollte stets größer sein, als auf der Umsetzungsebene.

Na? Schon Parallelen zu den Abläufen im eigenen Unternehmen entdeckt?

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