Zielorientierte Gesprächsführung

Heute möchte ich etwas über zielorientierte Gesprächsführung erzählen. Dabei beziehe ich mich auf das Kreismodell von Kiesler, welches ich bereits vergangenen Sommer hier im Netzlogbuch vorgestellt hatte.

Kurz zusammengefasst, zeigt Kiesler mit seinem Modell auf, wie wir durch unser Auftreten und unsere Verhaltensweisen bestimmte Gesprächsverläufe begünstigen … positiv und negativ. Meist schlüpfen wir unterbewusst in die einzelnen Verhaltensweisen bzw. bekommen von unserem Gegenüber ein bestimmtes Auftreten regelrecht aufgenötigt.

Das hört sich jetzt vielleicht schlimmer an, als es in der Regel ist. Vor allem auch, weil es einem niemand verbietet, sich diese Erkenntnis zu eigen zu machen. Besonders interessant finde ich dabei das von Kiesler so genannte freundlich-dominate Verhalten.

Tritt man in einem Gespräch freundlich-dominat auf, so erreicht man seine Ziele in aller Regel deutlich reibungsloser, und vor allem ohne beim Gegenüber einen fahlen Beigeschmack zu hinterlassen. Zum Glück beschreibt Kiesler in seinem Modell auch, wie man sich freundlich-dominat verhält:

spontan – menschlich – Führung übernehmend – persönliche Gefühle zeigend – extrovertiert – nett – selbstbewusst – offen – angenehm

Am besten verinnerlicht man sich dies durch üben, üben, üben. Dazu muss man sich die ganzen Eigenschaften zunächst einprägen. Hierzu habe ich mir einen Merksatz ausgedacht:

So meistern furchtsame Menschen eine neue Situation ohne Angst.

Probiert es einfach aus. Aber nicht vergessen, dies gilt für Gespräche, bei denen Argumente ausgetauscht werden, und nicht für das kurze in Kenntnis setzen der eigenen Meinungen.

Nicht vergessen, auch hier gilt: Übung macht den Meister…

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