Artur Richter
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ffffl*ckr Bilderwand
Dass es auf flickr durchaus ein paar (viele) Perlen zu entdecken gibt ist allein aufgrund der schieren Menge von Bildern unausweichlich. Aber wie zum Teufel soll man in diesem Wust die guten Sachen finden? Oder anders gefragt: wie soll ich die Sachen finden, die MIR persönlich gefallen?
Flickr versteckt unter dem Punkt “Entdecken” zwar ein paar Möglichkeiten, intuitiv sind die aber nicht gerade, gut aussehen tun sie auch nicht und auf meinen Geschmack abgestimmt sind sie schonmal gar nicht.
ffffl*ckr bietet hier eine interessante Alternative: Abhängig von den eigenen Favs, stellt ffffl*ckr eine übersichtliche Fotowand ohne überflüssigen textuellen Schnickschnack zusammen. Man kann sich die Fotos direkt aus der Bilderwand vergrößert anzeigen lassen oder zur jeweiligen flickr Seite springen. Durch einen Klick auf eines der Fotos wird die Wand nach unten hin mit Bildern ergänzt, die der Fotograf des geklickten Bildes seinerseits favorisiert hat. Der Dienst folgt also der altbewährten Annahme: Wenn mir Fotos gefallen, die Karl-Heinz geschossen hat, besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass mir auch Fotos gefallen, die Karl-Heinz gut findet. ffffl*ckr drückt das etwas unsperriger aus:
Use it to find the photography you like using the simple idea that people whose work you like, probably like stuff you’ll like.
Das klappt nicht immer, aber doch erstaunlich oft. Ich muss an dieser Stelle allerdings zugeben, dass mir die Bildauswahl die mir per default, (ohne sich anzumelden) angeboten wurde, besser gefallen hat, als die auf meinen persönlichen Favoriten basierende. Das mag an der geringen Anzahl meiner Favs liegen oder an meinem unausgegorenen Geschmack, whatever. Ich werde jedenfalls erst einmal ohne Login weiter browsen, fleißiger favorisieren als bisher und irgendwann später einen neuen Login-Versuch wagen…
Die Gestaltung des Interfaces kann übrigens ebenfalls gefallen, deshalb bin ich auch über siteinspire drauf gekommen.
von Artur Richter
GALORE lebt
Man muss im Magazindschungel schon genauer hinsehen, um innovative und interessante Konzepte zu entdecken. Das Interview-Magazin “Galore” war sichlich eines davon. Leider musste es, laut Chefredakteur Sascha Krüger, aufgrund von “wirtschaftlichen Erwägungen” und der “gegenwärtigen Marktsituation” im Juni eingestellt werden. Ich muss sagen, daß mich während des Lesens dieser Meldung das ungute Gefühl beschlichen hatte, vielleicht doch ein paar Mal zu oft am Bahnhofskiosk vorbeigehetzt zu sein ohne mir ein Exemplar zu kaufen.
Statt jedoch bei spielender Kapelle mit immerhin 905 Interviews in den Tiefen des Gutenberggrabens zu verschwinden, hat man sich entschieden das Magazin im guten alten Internet weiterzubetreiben und darüber hinaus auch einen Großteil der vergangenen Interviews in einem Archiv zugänglich zu machen. Kostenlos.
Wenn unser hypeverseuchtes Magazindickicht schon kein sonniges Plätzchen für Ideen wie GALORE bieten kann so bin ich mir doch sicher, daß sie im Netz gute Chancen haben um zu wachsen und zu gedeihen. Ich würde es mir wünschen und werde mit Sicherheit öfters mal vorbeischauen. Versprochen.
Nerdcore hat sich auch direkt ein paar zwiegesprächliche Perlen herausgepickt.
von Artur Richter
Mensch-Maschine
Dieser Wochenende findet in Berlin ja das UXcamp statt und Zellmi ist bereits auf dem Weg in den wilden Westen und sicher schon ganz aufgeregt. In diesem Zusammenhang ist mir vorhin ein schönes Video in die Finger geraten. Den ganzen Beitrag lesen »
von Artur Richter
AlternativeTo
Wer auf der Suche nach Alternativen zu kostenpflichtigen Programmen wie Photoshop oder Dreamweaver ist oder sich nicht auf integrierte Lösungen wie iTunes einlassen möchte, der sollte mal bei AlternativeTo vorbeischauen. Übersichtlich gestaltet, mit sinnvollen Filter- und Partizipationsmöglichkeiten ausgestattet, findet man dort recht schnell Softwarealternativen mit vergleichbarem Funktionsumfang für andere Plattformen, schmalere Geldbeutel oder mit anderen Lizenzmodellen.
via Lifehacker
von Artur Richter
Und nun zum Wetter.
Wenn das mal kein charmanter Wetterdienst ist, weiß ichs auch nicht. Kurt Riedi und Steffi Gloor haben sich daran gemacht, bekannt langweilige Wettersymbole mit ungewohntem Bildkonzept fotografisch neu zu interpretieren. Auf der Startseite kann man aus einer Anzahl von Städten wählen (Stuttgart ist leider nicht dabei, grmpf) oder von hier aus direkt alle Wetterlagen nacheinander anschauen. “thunder storms” mag ich am liebsten.
via swiss-miss
von Artur Richter
pixlr, Online-Bildbearbeitung auf Speed

Gestern war ich auf der Suche nach einem brauchbaren UND kostenlosen Grafikeditor für OSX. Leider ist das Ergebnis ausgesprochen nüchtern ausgefallen. Mit Ausnahme von GIMP, das mir eigentlich schon zu überladen ist, konnte mich kein Tool wirklich überzeugen.
Da liegt es natürlich nahe, sich mal bei der Webdiensten umzuschauen. Online-Bildbearbeitung gibt es mittlerweile ja haufenweise: Picnik, FotoFlexer, Phixr und wie sie nicht alle heißen waren mir bisher aber immer zu glossy und verspielt, was sicherlich daran liegt, dass Grafikdesigner und deren Arbeitsweise nicht gerade im Fokus dieser Dienste stehen. Photoshop.com dagegen ist meiner Meinung nach lahm und irgendwie zu “ganzheitlich”. Warum muss Bildbearbeitung immer in Kombination mit einer aufgeblähten Bildverwaltung daherkommen?
Einen anderen Weg beschreitet da pixlr. Der Editor, für dessen Nutzung keine Anmeldung erforderlich ist, besticht durch ein übersichtliches und sauber aufgebautes Interface, das mit seinen schwebenden Paletten an das Bedienkonzept professioneller Grafikprogramme anknüpft. Pixlr unterstützt Ebenentransparenz, einige Ebeneneffekte und -modi, bietet Effekt- und Einstellungsfilter und eine rudimentäre Textfunktion für die ich mir dringend ein besseres Antialiasing wünschen würde. Das alles ist für sich genommen sicher nichts Spektakuläres, funktioniert aber derart flüssig und smooth dass es eine wahre Freude ist - sogar einige der gewohnten Tastaturkürzel wurden implementiert.

Ein absolutes Killerfeature für alle Nutzer des Flash10-Plugins ist jedoch die Möglichkeit Bilddateien zu bearbeiten, ohne diese vorher Uploaden zu müssen. Ein immerhin 5 MB großes Digitalfoto ließ sich ohne erkennbare Verzögerung öffnen und direkt bearbeiten. Sauber. Damit gehört das bisher größte Manko sämtlicher Online-Editoren endlich der Vergangenheit an.
Sicherlich gibt es noch einige Dinge zu verbessern, die Unterstützung der OS-Zwischenablage ist hier besonders wichtig und ein brauchbarer Weichzeichner wäre sicherlich auch nicht verkehrt.
Der erste Eindruck von pixlr ist dennoch durchweg positiv. Gut gemacht und weiter so.
von Artur Richter
Youtube geht ein Licht auf (aus)
Ich schwöre es, gerade eben war er noch da, direkt über dem Video: Ein kleiner Schalter, mit dem man bei youtube das Licht ausschalten bzw. dimmen konnte. Dies bewirkt ansatzweise eine Art “Kinofeeling” und erhöht den Kontrast zwischen Video und Umgebung, läßt das Video also “strahlender” erscheinen.
Ähnliche Funktionalitäten findet man natürlich bereits auf anderen Portalen und ted geht sogar noch einen Schritt weiter und vergrößert das Video auf Seitenbreite, während gleichzeitig die übrige Seite abgedunkelt wird – meiner Meinung nach die sinnvollste Variante, Videos in einer guten Größe darzustellen. Der Fullscreen-Modus ist mir da meist schon zu viel des Guten.
Lichtschalter hin oder her, Youtube schubst sein Benutzergeneriertevideos-Portal Schritt für Schritt weiter in Richtung Nichtbenutzergeneriertevideos. Nachdem letzten Monat bekannt wurde, daß es künftig “ausgewählte Filme und Serien des US-Filmstudios MGM in voller Länge” auf youtube zu sehen geben werde, wurde letzte Woche zunächst das, vormals nur per Tag zu aktivierende, Widescreen-Format als Standarddarstellung eingeführt. Zusammen mit der Möglichkeit, Videos in hoher (&fmt=18) und HD ähnlicher Qualität (&fmt=22) bei youtube einbinden und darstellen zu können, ziehlt youtube damit klar auf Platzhirsch Hulu und Microsofts Neugeborenes: MSN Movies.
Jetzt kann man nur hoffen, dass wir Europäer nicht allzu lange außen vor bleiben, da das Angebot vorerst “ebenso wie andere kostenlos nutzbare Videoportale (Hulu, CBS) auf die USA beschränkt” bleibt. [digitalnext]
Die rechte Hälfte des Fotos kommt von abcdz2000
von Artur Richter
Europa flattert zusammen

Jetzt, wo das schöne Wetter rarer und die Dienste der Stuttgarter U-Bahnen mir zunehmend sympathischer werden, blicke ich notgedrungen immer häufiger auf obiges Plakatmotiv. Slogan: “Europa wächst zusammen”.
Die Bahn wirbt damit für die schnellen und (relativ) günstigen Verbindungen zwischen Stuttgart und Paris. Das alles finde ich ja auch wirklich prima.
Aber was will uns nur dieses Bildmotiv sagen?
Zwei Länder, zwei Richtungen?
Gegensätze stoßen sich ab?
Wider eure Windrichtung?
Zusammenwachsen sieht für mich irgendwie anders aus.
von nebenan
von Artur Richter
Rugby on Rails
Link: de.youtube.com
Heute gibt´s ausnahmsweise mal Werbung für die Konkurrenz Mitbewerber. Das Ding trifft´s wirklich auf den Punkt.
Ach ja, nen “Style-Guide” haben wir übrigens auch. Glaub ich.
via stylespion
von Artur Richter
Liebes Adobe…
Auf dearadobe.com kann man, ganz im Sinne der Punkte 19 und 20 des Cluetrain Manifests, ein paar direkte Worte an den Softwareriesen richten. So etwas nenne ich mal hervorragende Kundenkommunikation. Schade nur, daß nicht Adobe sondern mal wieder andere auf die Idee kommen mussten…
via swissmiss
von Artur Richter







