Artur Richter

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Alle Beiträge von Artur Richter

Nogger CHOCK Petition erfolgreich!

 

U-Bahnen stehen still, Temperaturen gehen rauf, Bäume treiben aus – der Frühling naht.

Aber das Wichtigste: Nogger CHOC ist zurück.
Gepriesen sei der harte Nougat-Kern.

via  nerdcore

Web Trend Map 2008 Beta

Die Information Architects Japan (iA) haben just eine Beta-Version ihren brandneuen Web Trend Map 2008 vorgestellt. Dahinter steckt die Idee, wichtige Online-Unternehmen im Tokioer Netzplan in bestimmten Stadtteilen abhängig von deren “echten” sozialen, kulturellen und topografischen Eigenschaften anzusiedeln. Die dadurch entstehenden Nachbarschaftsverhältnisse spiegeln auf interessante Weise die tatsächliche Web-Landschaft wieder. Natürlich gibt es eine ganze Reihe ähnlicher Visualisierungsansätze, allerdings basieren diese soweit ich weiß nie auf tatsächlich existierenden Städten. Wer sich nun auch noch in Tokyo auskennt, kann entweder die klickbare Online Version durchstöbern oder das frei erhältliche PDF herunterladen und mit der fröhlichen Sightseeing-Tour beginnen.

Schädlinge sichtbar gemacht

Alex Dragulescu hat sich in seinen beeindruckenden Arbeiten der Visualisierung allerlei schadhaften Gekreuchs verschrieben. Viren, Trojaner, Würmer und Spam bilden unter anderem das Datenmaterial seiner ästhetisierten Renderings. Es gibt eben doch das Gute im Schlechten.

via plockhead

iFlip

David Aronson und Juri Zaech, beides Studenten an der Miami Ad School Europe, haben die Möglichkeiten der berührungssensitiven Fläche des iPhones erkundet und für Vans ein interessantes Spielkonzept namens “finger fracture” (hier, hier und hier) entwickelt. Ähnlich der Tony Hawk Skateboarding-Reihe, steuert man seinen Skateboarder durch einen Funpark. “Gefahren” wird mit Hilfe des Zeige- und Mittelfingers, was ein wenig an die Fingerboards der 90er Jahre erinnert. Eine schöne Idee, die es wirklich Wert wäre, weiterentwickelt zu werden.

via JvM

21. Januar 2008
von Artur Richter
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duelity – splitscreen

Hinter dem vielsagenden Titel duelity verbergen sich zwei fabelhafte Animationsfilme der Studenten Marcos “Boca” Ceravolo and Ryan Ulrich von der Vancouver Film School zum Thema “Entstehung der Welt”. Über die ohnehin interessante direkte Gegenüberstellung der kreationistischen und evolutionstheoretischen Betrachtungsweisen hinaus, vertauschen die Studenten die jeweils angestammten Sprach- und Darstellungsformen.

Die kreationistische Perspektive bedient sich einer wissenschaftlichen Sprache und modellhafter, cleaner Grafik, während beim evolutionstheoretischen Blickwinkel eine bildmalerische Sprache historisch anmutende Collagen und Illustrationen im “Kirchenfensterstil” unterstützt. Blitzsauber animiert und in Szene gesetzt ergibt sich eine gleichsam intelligente und unterhaltsame Gegenüberstellung beider Perpektiven.

Zu sehen ist das Ganze auf duelity.net und ich würde empfehlen, sich unter watch > duelity (es gibt leider keinen Direktlink) gleich beide Filme parallel anzuschauen oder sie sich direkt als Quicktime herunterzuladen. Im Blog kann zudem Kommentiert Gratuliert werden.

via motionographer, coolhunting

Reduktion aufs Maximum

SinnerSchrader hat im Rahmen der Neuentwicklung seines Corporate Designs natürlich auch die Website radikal überarbeitet. Was zunächst ins Auge fällt ist die neue Schriftmarke und das gänzlich neue Screendesign. Ist man mit dem Mauszeiger aktiv, erwacht der Hintergrund zu einer lebendigen, transzendenten Lichtwelt. Ruht der Mauszeiger, so fällt auch das Lichterspiel in einen ruhigen Schlaf.

Eine Navigation im herkömmlichen Sinne fehlt, stattdessen werden alle relevanten Informationen in den drei Spalten “Unternehmen”, “Referenzen” und “Jobs” dargestellt. Das wars. Bis auf wenige Ausnahmen verweisen fast alle Links auf externe Websites, die sich unterhalb des Seitenkopfes öffnen. “_Die Vision” verweist z.B. auf slideshare, während mich ein Klick auf einen der Jobs zu den üblichen Jobbörsen führt. Ich muss gestehen, dass ich zunächst durchaus etwas verwirrt war. Kommunikation, Integration und digitale Vernetzung wurden hier jedoch einmal wirklich wörtlich umgesetzt. Ich halte diesen Ansatz, für ausgesprochen mutig und konsequent.

via Fischmarkt

Navigieren im Raum

Seid Macromedia sein Flash-Plugin auf den Markt gebracht hat, haben sich Programmierer und Designer an dreidimensionalen Navigationssystemen versucht – mit mehr oder weniger großem Erfolg. Denn so viel Spaß es auch macht, in diesen “Orbs” zu navigieren spielen, auf die Dauer vermisst man dann doch den Komfort herkömmlicher Browserfunktionalitäten wie Bookmarks oder schlicht den Backbutton.

Wieden+Kennedy haben dagegen eine Navigationssystem umgesetzt, das seines Gleichen sucht. Flashbasiert, jedoch mit Permalinks und Unterstützung des browsereigenen Backbuttons. Hat man sich einmal vom Schock der überbordenden Startseite erholt (die Zeitleistenfunktionalität ist mir erst beim zweiten Hinschauen aufgefallen), macht es einen Heidenspass, sich durch Videoclips, Fotos und Kampagnen zu bewegen – nein – treiben zu lassen.

via designiskinky

Und für die Eiligen unter euch gibt´s noch ein Schmankerl direkt.

ASCII GTI

Auf der Eurobestlive 2007 hat die Kampagne “SIXT ASCII GTI” von Jung v. Matt/Neckar in der Kategorie “interactive” absolut zu Recht das Rennen gemacht.

Unsere besten nachbarschaftlichen Glückwunsche!
Richtig gut.

via bewegungsmelder

Musikindustrie aufgepaßt

Anlässlich des Relaunchs der Website des “Bundesverband Musikindustrie e.V.” hat Johnny, die gute Seele meines Lieblingsblogs Spreeblick, das getan, wozu letztgenannter Verband offenbar nicht in der Lage ist: Realitäten zu erkennen, eingefahrene Wege zu verlassen und echte Möglichkeiten und Wege aufzuzeigen. Hier wird nicht lamentiert, sondern präzise argumentiert und konstruktiv mitgedacht. Bravo Johnny!

Pizza finden

Auf der Suche nach einem Pizzaservice bin ich gerade über das Suchportal pizza.de gestolpert. Die Suche und Auswahl des Anbieters wird dem Besucher hier wirklich leicht gemacht und das Interface ist obendrein auch noch sauber, elegant und übersichtlich.

Man klickt sich über eine große Kartenansicht durch die Postleitzahlgebiete und bekommt direkt eine Liste aller verfügbaren Pizzerien mit Online-Bestellmöglichkeit. Die Pizzerien können bewertet werden und sich ihrerseits an einem Internet-Bestellsystem beteiligen. Hat man sich für einen Lieferservice entschieden, landet man auf dessen Bestellseite, wo man sich über ein pizza.de Login-Feld anmelden kann.

So einfach kanns sein.

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