Matthias Zellmer

Profilbild von Matthias Zellmer Dieser mit allen Wassern gewaschene Haudegen ist im Web auch oft unter Zellmi zu finden …

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Axis – ein neuer Browser … von Yahoo!

Gestern hat Yahoo! seinen neuen Browser Axis auf den Markt geworfen. Ganz zeitgemäß, ist Axis zunächst einmal nur für die iOS-Plattform zu haben … also für iPhone und iPad. Jedoch hat Yahoo! die Desktop-Rechner nicht ganz vergessen, doch kommt Axis nicht als eigenständiger Desktop-Browser daher, sondern als Plugin für andere Browser.

— via Apfel+Z

Burn Note – versenden von sich selbstzerstörenden Nachrichten

Sich selbstzerstörende Nachrichten … wer muss da nicht an James Bond denken? Burn Note hat diese Idee aufgegriffen und für das Netz adaptiert.

Die Grundidee ist simpel: Man schreibt bei Burn Note etwas auf eine Art virtuellen Notizzettel und bekommt eine URL generiert, die man verschicken kann. Angemeldete User können das Versenden dieser URL direkt von Burn Note übernehmen lassen. Standardmäßig wird die Nachricht nach dem Öffnen durch den Empfänger nach 3 Minuten (diese Zeitspanne kann man auf Wunsch aber auch frei wählen), auf Klick oder nach dem Schließen des Browserfensters gelöscht. Burn Note verspricht, dass sie dann auch komplett aus ihren Speichern fliegt.

Für die Darstellung der Nachricht werden drei verschiedene Arten angeboten. Der Text wird standardmäßig einfach so dargestellt, wie er vorliegt … und ist dann auch kopierbar … oder man kann ihn copy-geschützt, entweder Zeile für Zeile oder wie mit einer Art Lupeneffekt anzeigen lassen.

Zunächst dachte ich: “Spielerei” … aber (mindestens) einen interessanten Anwendungsfall aus meiner beruflichen Praxis fällt mir dann doch ein: Das Verschicken von Passwörtern und ähnlichem. Dabei hat man, neben der Tatsache, dass diese dann verschlüsselt übertragen werden, auch noch die zusätzliche Erkenntnis, dass wenn man dieses Passwort bei Burn Note abrufen will und es schon gelöscht ist, dem Admin Bescheid geben sollte…

Tele-Human: Uni-Projekt macht 3D-Videophonie möglich

Das Labor für Human Media der Queen’s University in Kingston, Kanada hat Tele-Human entwickelt. Ein 3D-Video-Projektor, der es möglich macht, mit Menschen in etwa in Originalgröße zu videophonieren. Die Forscher spielen auf ihrer Website selbst auf das an, an was viele dabei sofort denken: Das ist ja fast schon Star-Trek-würdig.

Zudem stellt das Video oben auch eine Software namens BodiPod vor. Dabei handelt es sich um einen 3D holographic anatomical browser, mit dem sich unterschiedliche menschliche bzw. menschenähnliche Anatomien darstellen lassen.

Scotty … beam me up!

Hier riecht es doch nach … Internet?!

Mit Olly schließt man im Prinzip seine Duftöl-Lampe ans Social Web an. Denn wenn man das kleine Gadget von Mint Digital per USB an seinen Rechner anschließt und es mit einem Duftöl seiner Wahl befüllt, verströmt es diesen Duft immer dann im Raum, wenn man im Social Web eine Reaktion auf seine Posts und Tweets bekommen hat.

Wer das jetzt nicht sooo dufte findet, kann sich ja vielleicht für Polly erwärmen. Da bekommt man nach dem Motto “Turns retweets into sweets” für jeden Retweet bei Twitter von Polly ein Kaugummi spendiert.

— gefunden bei t3n

Tizen – Linux für mobil

Was soll man als Smartphone-Hersteller machen, wenn man vor der Auswahl eines Betriebssystems für seine mobilen Endgeräte steht. Okay, wenn man Apple heißt, dann ist das kein Problem, da man dort sowieso das Selbstverständnis hat, dass Hardware und Betriebssystem zusammengehören. Und gut, wenn man Nokia heißt, trifft man vielleicht sowieso die eine oder andere selbstzerstörerische Entscheidung. Aber ansonsten? Da wählt man eben Google, also Android.

Oder man startet, wie zuletzt Samsung und Intel (als treibende Kräfte), noch einmal den Versuch mit Tizen ein weiteres MobileOS zu puschen.

Tizen gehört als registrierte Warenmarke zur Linux Foundation von Linus Torvalds und ist aus den Linux-basierten MobileOS MeeGo und LiMo hervorgegangen. Die Tizen Plattform ist seit Ende April in einer erster stabile Version (Larkspur) verfügbar.

Tizen wurden neben Smartphones, Tablets und Netbooks, auch für den Einsatz auf Fernsehern und in Autos entwickelt und Tizen-Apps werden in HTML5 und JavaScript geschrieben.

Visionärer Rückblick: Peter Kruse über die revolutionäre Kraft des Internets

Das Video von Peter Kruses Vortrag auf der re:publica 2010 mit dem Titel “Whats Next – Wie die Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft revolutionieren” ist jetzt ziemlich genau 2 Jahre alt. Und darin liegt ein guter Teil der Faszination, die dieser Vortrag heute auf mich ausübt. Denn im Prinzip sagte Peter Kruse darin unbewusst den Niedergang von Schlecker und die Re-politisierung vieler Menschen voraus. Letzteres zeigt sich im derzeitigen Erfolg der Piraten. Aber er zeigt auch auf, warum das so ist, indem er auf die unterschiedlichen Wertewelten von so genannten Digital Visitors auf der einen Seite und Digital Residents auf der anderen Seite aufzeigt, und damit darlegt, warum es dieses offensichtliche Nicht-Verstehen dieser beiden Fraktionen gibt. Aber seht selbst …

MegaCloud – weiteres Filesharing- und Synchronisationstool

Mit MegaCloud möchte ich hier heute, stellvertretend für die vielen anderen Tools zur Online-Datensicherung, eine der Alternativen zur Dropbox oder in gewisser Weise auch zu Google Drive, dem ehemaligen Google Docs vorstellen.

Der auf den ersten Blick markanteste Unterschied zur Dropbox ist, dass man bei MegaCloud vom Start weg 5GB statt 2GB bekommt. Ansonsten kann sich MegaCloud im Bezug auf ihre Features höchstens mit der Dropbox auf Augenhöhe begeben. Die Dropbox hat einfach den größeren Vorsprung, gibt es sie doch schon seit 2007. Doch wer keinen großen Wert auf solche Features wie Apps oder eine deutschsprachige Oberfläche legt und nicht Linux als Betriebssystem nutzt, kann sich MegaCloud durchaus mal anschauen. Vor allem, wenn er dann doch mal ein paar GB Speicherplatz mehr braucht, denn die MegaCloud-Preise sind etwas niedriger als bei der Dropbox.

Interessant ist MegaCloud aber für Studis und andere Menschen, die eine Hochschul-Mail-Adresse vorzuweisen haben. Denn die bekommen vom Start weg 25GB freien Speicher.

Bootstrap – Twitters UI-Framework sehr beliebt

Twitter ist populär. Da wird mir niemand groß widersprechen. Doch nur wenige wissen, dass nicht nur Twitter, sondern auch sein CSS-/HTML-Framework Bootstrap sehr beliebt ist … bei Web-Entwicklern. Der Open-Source Frontend-Entwicklungswerkzeugkasten gehört zu den am meisten frequentierten Quellcode-Sammlung beim Hosting-Dienst für Software-Entwicklungsprojekte GitHub.

Das heißt, immer mehr Website-Element, wie Buttons oder Eingabefelder, werden uns in Zukunft an die von Twitter erinnern oder auf dem gleichen Framework basieren. Twitter Bootstrap enthält auf HTML5 und CSS basierende Gestaltungsvorlagen für Typografie, Formulare, Buttons, Tabellen, Grid-System, Navigations- und andere Gestaltungselemente für Oberflächen, sowie optional JavaScript-Erweiterungen. Und wie es sich für ein modernes Framework gehört, unterstützt es nicht nur alle gängigen Browser, sondern bietet auch Gestaltungselemente für Smartphones und Tablets an.

Wer mehr zu Bootstrap erfahren möchte, sollte den entsprechenden Artikel bei t3n lesen oder einfach bei Wikipedia vorbeischauen. Es runterladen, forken oder die Neuerungen zu Bootstrap beobachten, könnt ihr bei GitHub.

Lego-Räume … von klein zu groß fotografiert

Mehrere meiner Leidenschaften werden von Valentino Fialdini zugleich bedient: Lego, Fotografie und Architektur. Absolut toll, wie er mittels Tilt-Shift-Fotografie kleine, aus Lego gebaute Räume, zum Teil wie große Hallen wirken lässt.

Weitere Bilder, wie das oben, findet ihr hier und hier.

— via gizmodo.de

Gobale Internet-Bevölkerung hat sich in den letzten 5 Jahren verdoppelt

Auf Pingdom.com bin ich auf eine interessante Zahl, mitsamt zugehörigem Artikel, gestoßen: 2,27 Milliarden Menschen nutzten in 2011 das Internet. D.h. auch, dass sich die Zahl der Internet-Bevölkerung in den vergangenen fünf Jahren in etwa verdoppelt hat. Die Zahlen stammen von internetworldstats.com.

Interessant ist auch die von Pingdom stammende Infografik oben. Sie zeigt, dass sich z.B. in Nordamerika im Bezug auf die Internet-Nutzer-Zahlen gar nicht so viel getan hat. Aber gerade in Afrika und im Mittleren Osten sind diese Zahlen prozentual deutlich stärker gestiegen. Und von den reinen Zahlen her, sind in Asien am meisten Menschen hinzugekommen. Was allerdings damit zu tun hat, dass dort auch zahlenmäßig die meisten Menschen leben. Und doch leben inzwischen gut die Hälfte aller Internet-Nutzer in Asien. Spannend finde ich dabei, zu beobachten, ob sich das auch in den Inhalten und Angeboten niederschlagen wird?

Zunächst einmal hätte ich den im Impuls zu sagen, dass dies wegen der Sprachbarrieren nicht der Fall sein wird. Doch was wäre, wenn die Übersetzungsalgorithmen immer besser werden? Was sie ja auch wirklich tun … oder? Wird dann unser Blick auf die Welt immer überregionaler werden? Irgendwie kommt mir dabei der Spruch »Think global, act local« in den Sinn. Denn wir sind vom Grundprinzip eher regionale Wesen, haben mit dem Internet aber ein hochgradig globales Werkzeug an die Hand bekommen. Das wird … das muss doch etwas mit uns machen? Noch mehr als es Flugzeug und Telefon schon getan haben. Glaskugel … wo bist du?

Vor

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