Archiv der Kategorie "Blog"
Linktipp – belauscht.de
Okay, wenn ich ehrlich bin, bin ich wohl auch ein Ohryeur … so wie die Menschen, die auf belauscht.de kleine Begebenheiten des Alltags veröffentlichen, in denen sie andere Menschen belauscht haben. Da dies dort aber mit viel Humor und auch respektvoll gepostet wird, ist dies einfach eine wunderbare kurzweilige Website. Zumal wir ja heute Freitag, den 13. haben, niemand von uns einen Fuß vor die Haustür setzen wird und somit genügend Zeit ist, auf belauscht.de ein bisschen herumzuschmökern …
von Matthias Zellmer
Tumblr als Projekt-Website

Kürzlich wurde an mich der Wunsch herangetragen, eine kleine Info-Website für eine Veranstaltungsreihe einzurichten. Da das Ganze als eine Mini-Tournee aufgezogen wird, sollte ein Bestandteil ein Tour-Tagebuch sein. Mein erster Reflex: WordPress. Damit lassen sich beide Ansprüche gut befriedigen und ich bin inzwischen auch schon sehr versiert in der Umsetzung kleiner Webprojekte mittels WordPress. Zudem ist dieses ehemalige Weblog-Publishing-System inzwischen zu einem ziemlich mächtigen Tool, mit zahlreichen Möglichkeiten geworden. Doch hatte ich recht schnell auch das Gefühl, dass in diesem Fall der Einsatz von WordPress fast schon mit Kanonen auf Spatzen geschossen wäre. Da kam mir Tumblr in den Sinn.
Auch mit dieser Mikroblogging-Plattform habe ich in den vergangen Monaten zahlreiche positive Erfahrungen gesammelt … jedoch eher im privaten Bereich. Doch der Gedanke, dass Tumblr für den Anwendungszweck eigentlich viel geeigneter wäre, lies mich nicht los. Ich fragte meinen Ansprechpartner, ob es für ihn in Ordnung wäre, wenn die Daten bei Tumblr und nicht auf dem eigenen Webspace gehostet würden. Und als das kein Problem darstellte, machten wir es so.
Bei Tumblr hat man, neben dem Blog mit seinen unterschiedlichen Inhaltstypen, auch die Möglichkeit, Seiten anzulegen, sowie über sehr frei anpassbare Templates, zudem eine ganz eigene Optik und Struktur umzusetzen. Obendrein unterstützt es Tumblr recht komfortable via CNAME Resource Record, die Tumblr-Site unter einer eigenen Domain zugänglich zu machen. Was Tumblr dann noch sehr komfortable unterstützt, ist das Bloggen von Unterwegs via E-Mail. Ein weiterer Pluspunkt, wenn die Menschen auf ihrer Tour mal schnell was in das Tour-Tagebuch posten wollen.
Alles in allem, bin ich sehr zufrieden mit meiner Entscheidung. Nur für die dort verwendeten Dateien, wie Grafiken und PDFs, habe ich nicht groß nach einer Lösung bzw. Workaround gesucht, wie ich sie bei Tumblr hochladen kann. Da habe ich es mir einfach gemacht und die Dateien auf unseren Webserver hochgeladen und von Tumblr aus verlinkt. Aber das ginge sicher auch anders (besser?).
Ach ja, wer sich für das Ergebnis interessiert: kommune-infotour.kommuja.de … und achtet unbedingt auf die tolle Illustration von Holger Schiel! (Ich kann bei Bedarf gerne den Kontakt herstellen ;-)
von Matthias Zellmer
Am 15. Oktober ist Blog Action Day zum Thema “Wasser”
Nicht wenige Menschen gehen davon aus, dass in Zukunft immer mehr Konflikte ihren Ausgangspunkt im Mangel an Wasser nehmen werden. Auch nicht gerade wenige sind auch der Meinung, dass dies im Prinzip heute schon der Fall ist. In jedem Fall ist Wasser so essentiell für das Leben im Allgemeinen, dass ich es richtig und wichtig finde, dass sich der diesjährige Blog Action Day am 15. Oktober mit dem Thema Wasser auseinandersetzt.
Der Plan ist es, dass sich am kommenden Freitag so viele Blogs und ähnliche Publikationskanäle mit dem Thema Wasser beschäftigen wie möglich. Das Video oben zeigt gute Gründe dafür.
Wer teilnehmen will, kann seinen Blog auf der Blog Action Day Website anmelden und sollte dann am 15. Oktober in irgendeiner Form über das Thema Wasser bloggen … und am besten auch viele anderen Beiträge dazu lesen.
Via Thomas Bachmann
von Matthias Zellmer
Frontend Coding Tips von Jon Raasch
Die Tage wurde ich auf den Beitrag “10 Javascript Performance Boosting Tips from Nicholas Zakas” auf dem Blog von Jon Raasch gestoßen. Zunächst habe ich den Beitrag nur überflogen. Doch schon dabei bin ich auf einige Dinge gestoßen, die absolut einleuchtend waren und für die ich mir vornehme, sie in Zukunft zu beachten.
Beim anschließenden Stöbern fand ich zahlreiche weitere interessante Beiträge rum um die Themen JavaScript und Frontend-Entwicklung im Allgemeinen. Jon Raasch scheint genau zu wissen, über was er da schreibt. Er schafft es, die Inhalte verständlich aufzuschreiben und seinen Beiträgen genau die richtige Länge zu geben. Man erhält die erwarteten Informationen so portioniert, dass einen der Informationsgehalt nicht erschlägt. Möchte man mehr wissen kann man den Links folgen, die eigentlich immer zur Verfügung stehen.
Befasst man sich mit dem Entwickeln von Frontends für das Web lohnt es sich (denke ich) in jedem Fall, regelmäßig bei Jon Raasch vorbei zu schauen.
von Katrin Schneider
brezel.me – das neue Stuttgart-Blog
Seit gut einem Monat gibt es in Stuttgart einen neuen Weblog: brezel.me. Hinter dem Blog steht die Stuttgarter Zeitung, die vier umtriebige Stuttgarter als Blogger Autoren gewinnen konnte. Leider nur Männer, aber ich bin mir sicher, dass das nicht für immer so bleiben wird. Ansonsten ist auf brezel.me alles sehr 0711ig und vom Ansatz etwas trashig. Natürlich sind der VfB, Stuttgart21, sowie das Wetter und seine Auswirkungen für die Region, Themen auf brezel.me.
Ich glaube, dass sich Menschen, die ihre Stadt Stuttgart im Herzen tragen, hier durchaus wiederfinden werden. Den Kollegen wünsche ich in jedem Fall alles Gute für das Projekt Stuttgart2.0.
von Matthias Zellmer
Unsere beliebteste Artikel 2009
Wieder geht ein Jahr zu Ende, und wir haben vom 1. Januar bis heute immerhin über 440 Artikel veröffentlicht. Google Analytics sagt mir zudem, dass fast 70.000 absolut eindeutige Besucher hier gewesen sein sollen. Dabei waren die folgenden drei Artikel, die meist gelesenen, die auch in 2009 geschrieben wurden:
Platz 1: Xings interne Applikationen
Platz 2: Glücksspiel via Internet verboten
Platz 3: Winnenden hautnah – ein sehr persönlicher Rückblick
Wobei der Winnenden-Artikel für mich persönlich der wichtigste war. Dicht gefolgt von dem Artikel über mein Radio-Interview für den Hessischen Rundfunk.
Es war in jedem Fall ein ereignisreiches und spannendes Jahr und ich möchte auch schon jetzt allen vielen Dank fürs Lesen, fürs Kommentieren und auch fürs Kritisieren sagen. Mal schauen was das Jahr 2010 alles so mit sich bringen wird … es wird sich in jedem Fall einiges tun. Wir werden darüber berichten.
von Matthias Zellmer
Komfortables Mini-Blogging mit Posterous
Der neue Everybody’s Darling unter den Web-Diensten scheint derzeit Posterous zu sein. Es lässt sich wie zum Beispiel Tumblr und Soup.io zu den Mini-Blogging-Diensten zählen und damit zwischen dem Microblogging á la Twitter und normalen Blogs wie dem Netzlogbuch einordnen, das auf Basis von WordPress läuft.
Aber was ist so schick an Posterous? Zuerst einmal ist es ein ziemlich gut durchdachtes System, dass dem Nutzer so oft es geht, die Arbeit abnimmt oder zumindest vereinfacht. Möchte man schnell mal ein Bild mit einem kleinen Kommentar ins Netz bringen? Einfach das Bild per Mail an post@posterous.com von einer vorher zum eigenen Posterous-Account zugeordneten Mail-Adresse schicken und kurze Zeit später ist es auch schon im Netz.

Wie an der Grafik oben zu sehen ist, kann man über den Betreff den Titel des zu erstellenden Posterous-Beitrags, sowie die Tags unter denen er abgelegt werden soll, steuern. Ins eigentliche Textfeld der Mail kommt dann der Inhalt des Beitrags. Die Mail oben hat zu folgendem Beitrag geführt:
Das geht übrigens nicht nur mit Bildern, sondern auch mit Video- und Audio-Dateien sowie einigen Dokumenten (Word, PDF, Powerpoint). Die Mail kann zudem auch eine HTML-Mail sein, deren Formatierung dann im Posterous-Beitrag übernommen wird.
Und es ist auch möglich, dass man andere Menschen automatisiert über die Veröffentlichung eines Beitrags per Twitter und Co. informiert. Das ist aber noch nicht alles. Wenn man will, kann man seine Inhalte auch noch automatisch zu anderen Web-Diensten übertragen lassen. Einen ganzen Beitrag in seinen Blog, ein Video zu Youtube oder ein Foto zu Flickr. Wohin eine Datei oder ein Beitrag noch von Posterous aus übertragen werden soll, kann man über die Empfänger-Mail-Adresse steuern. Aus einer an twitter+facebook@posterous.com gesendete Mail wird dann ein Posterous-Beitrag erstellt und auf den eigenen Twitter- und Facebook-Accounts werden dann Infos darüber eingestellt. Natürlich nur, wenn man vorher im Posterous-Account eingerichtet hat, dass Posterous dies machen darf.
Aber Posterous würde von mir nicht als “durchdacht” bezeichnet werden, wenn man seine Beiträge dort nicht auch klassisch über das Posterous-Backend und zudem noch über ein Bookmarklet einstellen könnte.
Als ich zum ersten Mal von Posterous gehört hatte, habe ich mich gefragt: Wozu das Ganze? Und nach ein paar Tagen der Nutzung, kann ich die Frag noch nicht so genau beantworten, aber trotzdem glaube ich, dass ich es weiterhin benutzen werden. Es ist schlichtweg zu einfach, dort mal schnell was einzustellen, um es dann in Kombination mit Twitter der Welt kundzutun … auch per Handy. Aber da haben wir es vielleicht auch schon, Posterous ist einfach eine gute Ergänzung zu Twitter.
von Matthias Zellmer
UXpool – eine ungeordnete Sammlung zum Thema User Experience
Diejenigen, die mir auf Twitter folgen, haben es vielleicht schon mitbekommen: Ich sammel seit ein paar Wochen interessante Inhalte oder Websites zum Thema User Experience (UX) in einem UX Pool.
Immer wenn ich irgendwas Interessantes zum Thema UX entweder beim Surfen im Web, in meinem RSS-Reader oder via Twitter entdecke, dann stell ich das nun kurzerhand auf uxpool.tumblr.com ein … wie zum Beispiel die Interaction Design Pattern Library oder einfach den Link auf die tolle Website des brasilanischen UI-/UX-Designers Vitor Lourenço.
Viel Spaß damit …
von Matthias Zellmer
Trendpiraten zum Thema: Medienkrise
Trendpiraten – Episode 03 from Trendpiraten on Vimeo.
Es gibt eine neue Folge des Trendpiraten-TVs … die Dritte. Diesmal nehmen sich Joyce, Eggbert und Eila dem Thema Medienkrise an. Dazu gibt es noch eine recht umfangreiche Link-Liste zum Thema.
Interessant finde ich übrigens, dass die Trendpiraten mit ihrer kleinen Web-Sendung im Prinzip zu jener Medienkrise beitragen, über die sie in dieser Folge berichten. Die Folge kann nämlich jeder hier (!) kostenlos betrachten, bei sich auf der Website einbinden und anders als wir, die wir hier keine Werbung eingebunden haben, auch noch daran Fremd-Mitverdienen. Dabei ist die Produktion der einzelnen Trendpritaten-TV-Folgen bestimmt nicht gerade kostengünstig und schon gar nicht so kostenfrei, wie das Betrachten des jeweiligen Videos. Also: Quo vadis, Medien?
von Matthias Zellmer
Anne-Kathrin Merz über die Leiden der Web-Schaffenden
Was erwartet den neuen Website Betreiber eigentlich?
Diese Frage stellt Anne-Kathrin Merz auf ihrem Blog mediamind in ihrem Beitrag Pflichtveranstaltung für alle diejenigen an den Anfang aller Überlegungen im Bezug auf die Nutzung des Webs, indem sie sagt:
Diese Frage, so denke ich mir, muss lückenlos geklärt sein, bevor irgendein erster Schritt getan und ein Gedanke an einen Internetauftritt verschwendet wird.
Ein lesenswerter Artikel, und zwar nicht nur für die Menschen, die im Endeffekt eine Website gestalten bzw. umsetzen. Sondern auch für alle, die mit dem Gedanken spielen, einen Dienstleister eben mit einer solchen Aufgabe betreuen wollen. Anne-Kathrin hat für die potentiellen Website-Betreiber auch ein Liste mit aufklärenden Punkten zusammengestellt:
- Wer eine Website möchte, braucht eine Strategie
- Die Konkurrenz im Web ist noch größer als auf der Straße
- Der Besucher klickt weg, wenn es ihm nicht gefällt und es wird ihn niemand aufhalten können
- Pro Suchanfrage gibt es nur einen Platz 1 bei Google
- Suchmaschinenoptimierung und Marketing geht etwas an
- Ein CMS macht es einfacher, – mehr aber auch nicht
- Inhalte schreiben sich nicht von alleine
- ein erfolgreicher Internetauftritt bedarf einer gewissen Pflege
- ein lebendiger Internetauftritt bedeutet Verantwortung
- Usability ist eine Notwendigkeit, positive User Experience ist ein Mehrwert, fehlt beides, ist es ein Killer
Interessant finde ich auch den zugehörigen Kommentar von Wolfgang:
Hört sich doch auch überall so an, als ob es (fast) nichts kostet. Der Web-Editor,die Bildbearbeitung, das CMS …OK, das Hosting kostet ein paar Euro im Monat. Klingt doch toll,oder? Jeder fast umsonst im Internet.
Du hast schon recht, kaufmännisch sauber gerechnet kostet auch eine kleine Web-Site sauber aufgebaut (egal ob nur mit kundigen Angestelten oder mit externer Hilfe) eine hohe 4-stellige Summe. Punkt.
Anne-Katrin und Wolfgang – wie recht ihr doch habt.
Via patrics@twitter
von Matthias Zellmer








