Archiv der Kategorie "Design"
lorempixel – Blind-Bilder für Designer
Lorem ipsum dolor sit amet … – diese Zeile kennt wahrscheinlich jeder Designer. Es ist der Anfang des wohl populärsten Blindtextes, also eines Platzhalters für einen beliebigen Text in der Entwurfsphase z.B. einer neuen Website. Mit lorempixel gibt es nun auch “Blind-Bilder”, also Platzhalter für in der Design-Phase noch nicht feststehende Grafiken und Bilder.
Bei lorempixel kann man sich über einen einfachen Generator die passenden Platzhaltergrafiken erzeugen lassen. Dabei kann man die Dimensionen (Breite und Höhe) pixelgenau festlegen, den dargestellten Inhalt mittels einer Auswahl an Schlagwörtern wählen und sagen, ob man lieber ein Farb- oder ein Schwarzweiß-Bild nutzen möchte. Auch kann man für Online-Platzhalter via einer Grafik-URL zugreifen … wie bei der folgenden Grafik:
Die Nutzung der Bilder ist dabei allerdings nur für Entwurfszwecke erlaubt und sie stehen unter einer Creative Commons Lizenz (CC BY-SA).
— via Dr.Web —
von Matthias Zellmer
Schock für Designer: The Comic Sans Project
Okay, es hört sich vielleicht größer an, als es ist, das Comic Sans Project. Aber die Idee ist schon mal großartig: Einfach mal die Logos von Unternehmen herzunehmen und mit der bei Designern extrem unbeliebten Schriftart Comic Sans zu setzen. Zum Teil muss man schon zweimal hinschauen, um überhaupt einen essentiellen Unterschied zu erkennen.
By the way: Für Liebhaber dieses Schriftart-Typs gibt es einen Freefont, der sich an Comic Sans anlehnt, jedoch nicht so abgedroschen ist: Comic Jens.

von Matthias Zellmer
Designtexte aka Blindtexte

Lorem ipsum dolor… – soweit kommen viele. Denn dies ist der Anfang von einem viel verwendeten Text. Genauer ist es der Inbegriff von so genannten Blindtext. Diese Blindtexte sollen nichts bedeuten, sie dienen als Platzhalter in einem Layout und sollen einen Eindruck vom fertigen Dokument vermitteln. Darum finde ich persönlich auch, dass der Ausdruck “Designtext” den Verwendungszweck besser beschreibt. Solche Blindtexte sind oft in einer Kunstsprache verfasst oder zumindest inhaltlich unverständlich gehalten, damit sie nicht vom Design ablenken.
Es gibt aber nicht nur den Lorem-ipsum-Blindtext, sondern noch zahlreiche andere, die sich Designer auf diversen Websites generieren lassen können. Mein Favorit ist dabei der Blindtextgenerator. Es gibt aber noch zahlreiche andere Generatoren, wie etwa blindtexte.de oder Hipster Ipsum.
von Matthias Zellmer
Zehn Regeln für gutes Design
Diese zehn Regeln für gutes Design, sollten alle Designer verinnerlichen. Denn sie stammen von Dieter Rams, ohne den zum Beispiel die Produkte von Apple wahrscheinlich anders aussehen würden. Und ohne Rams’ innovatives Produkt-Design würde es Apple heute vielleicht nicht mehr geben. Denn auch wenn er nie dort gearbeitet hat, hat er die Apple-Designer nachhaltig inspiriert. Darum ist es sicherlich auch nicht übertrieben, zu sagen, dass Dieter Rams, der von 1961 bis 1995 der Chefdesigner von Braun war, einer der einflussreichsten Designer der Welt ist.
von Matthias Zellmer
Stylischer Rückblick auf 34 Jahre Apple Design
Schön! Nicht nur für Apple-Fanboys … auch für Design-Liebhaber.
via @infodesignerin
von Matthias Zellmer
ffffl*ckr Bilderwand
Dass es auf flickr durchaus ein paar (viele) Perlen zu entdecken gibt ist allein aufgrund der schieren Menge von Bildern unausweichlich. Aber wie zum Teufel soll man in diesem Wust die guten Sachen finden? Oder anders gefragt: wie soll ich die Sachen finden, die MIR persönlich gefallen?
Flickr versteckt unter dem Punkt “Entdecken” zwar ein paar Möglichkeiten, intuitiv sind die aber nicht gerade, gut aussehen tun sie auch nicht und auf meinen Geschmack abgestimmt sind sie schonmal gar nicht.
ffffl*ckr bietet hier eine interessante Alternative: Abhängig von den eigenen Favs, stellt ffffl*ckr eine übersichtliche Fotowand ohne überflüssigen textuellen Schnickschnack zusammen. Man kann sich die Fotos direkt aus der Bilderwand vergrößert anzeigen lassen oder zur jeweiligen flickr Seite springen. Durch einen Klick auf eines der Fotos wird die Wand nach unten hin mit Bildern ergänzt, die der Fotograf des geklickten Bildes seinerseits favorisiert hat. Der Dienst folgt also der altbewährten Annahme: Wenn mir Fotos gefallen, die Karl-Heinz geschossen hat, besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass mir auch Fotos gefallen, die Karl-Heinz gut findet. ffffl*ckr drückt das etwas unsperriger aus:
Use it to find the photography you like using the simple idea that people whose work you like, probably like stuff you’ll like.
Das klappt nicht immer, aber doch erstaunlich oft. Ich muss an dieser Stelle allerdings zugeben, dass mir die Bildauswahl die mir per default, (ohne sich anzumelden) angeboten wurde, besser gefallen hat, als die auf meinen persönlichen Favoriten basierende. Das mag an der geringen Anzahl meiner Favs liegen oder an meinem unausgegorenen Geschmack, whatever. Ich werde jedenfalls erst einmal ohne Login weiter browsen, fleißiger favorisieren als bisher und irgendwann später einen neuen Login-Versuch wagen…
Die Gestaltung des Interfaces kann übrigens ebenfalls gefallen, deshalb bin ich auch über siteinspire drauf gekommen.
von Artur Richter
Morgendlicher Web-Spaziergang

Was ich heute Morgen gemacht habe, prägte in ähnlicher Form irgendwann einmal den Begriff “durchs Web surfen”. Mit meinem RSS-Reader als Ausgangspunkt, habe ich mich durchs Web treiben lassen. Hier die Wegpunkte meines Web-Spaziergangs:
Mein RSS-Reader führte mich zuerst zum Dr. Web Autorenwettbewerb, genauer gesagt zum heutigen Beitrag Das Kaufhausbummeldesign – Wie der Alltag Ihnen bei Design-Ideen hilft. Besonders gut hat mir darin die Metapher “Das Supermarktregal – auf Augenhöhe sein” gefallen. Damit wollte der Autor Björn Dammann noch mal klar machen, dass das jeweils Wichtigste auf jeder Seite auch wirklich “auf Augenhöhe” platziert werden soll. Im Web ist das: Sichtbarer Bereich, Mitte. Eine Anforderung, die das nur all zu oft uniformierte Design vieler Websites nur bedingt bedienen kann. Wir setzen darum immer häufiger auf das Inhaltselement der Bühne.
In dem Artikel wird auf savethechildren.de hingewiesen, mein nächster Anlaufpunkt. Dies ist eine Kinderrechtsorganisation, die sich Themen verschrieben hat, wie weltweit das Überleben und die Gesundheit zu sichern oder auch die Ausbildung von Kindern zu fördern. Gutes und wichtiges Thema.
Mein nächster Anlaufpunkt ist netzwertig.com, wo sich Marcel Weiss mit Twitters für 2010 angekündigter Echtzeit-API Firehose beschäftigt. Marcel geht stark davon aus, dass das Implementieren auf Basis dieser Firehose-API kostenpflichtig und damit zum ersten richtigen Geschäftsmodell von Twitter wird.
Im Webzeugkoffer Blog beschäftigt sich dann Björn Seibert mit minimalistischem Webdesign und verweist auf einen gelungenen Beitrag When Minimalism Backfires: When Too Little Is Not Enough im Webdesigner Depot. Auf dieser Website gefällt mir, dass beim Überfahren des Logos mit der Maus, eine kleine, aber auffällige Info dargestellt wird. Diese macht deutlich, dass wenn man dem Link folgt, man zur Startseite zurück kommt. Eine angenehme Lösung des Problems, dass auch heute noch viele Leute nicht wissen, dass man in aller Regel nach einem Klick aufs Logo wieder zur Startseite der Website zurückkommt.
Ein weiterer Artikel auf Webdesigner Depot informiert mich darüber, dass es eine Wikipedia Usability Initiative gibt und dass man auf Wikipedia über den Try this-Link zu einer Beta-Version der optimierten Wikipedia-Ansicht gelangen kann. Neugierig geworden, schaue ich nach, ob es das auch auf der deutschsprachigen Wikipedia gibt und werde fündig. Der Link Beta ausprobieren am oberen Rand jeder Seite war mir bisher völlig entgangen. Ich beginne mit dem “Betatesten” und habe schon wieder eine Idee für einen weiteren Blogeintrag im Hinterkopf …
von Matthias Zellmer
Listen der Woche

Heute gibt es mal eine Sammlung einiger interessanter Listen, die mir in dieser Woche über den digitalen Weg gelaufen sind.
10 Tools um Social Profiles zu verwalten
Stefan Petersen zeigt auf web-ideas.de, wie wichtig es inzwischen geworden scheint, sich seinen Überblick bei den ganzen Social Networks zu bewahren.
10 kostenlose SEO-Analyse Tools im Check
Peer Wandiger ist zwar kein SEO-Profi, aber trotzdem … oder vielleicht auch gerade deshalb … fand ich seinen Artikel, über die von ihm analysierten kostenlosen SEO-Tools, besonders lesenswert.
Best of November 2009
Die 10 besten Designs bzw. Designideen des jeweils vergangenen Monats listen sie bei Yanko Design regelmäßig auf. Auch in diesem Monat sind ein paar besondere Highlights dabei. Wobei mein persönlicher Favorit, der Three Dee Power Socket, auf “nur” Platz 3 gelandet ist.
10 günstige Alternativen zu Photoshop
Dirk Metzmacher hat sich auf drweb.de mit günstigen Alternativen zu Photoshop auseinandergesetzt. Mein persönlicher Favorit Fireworks ist auch dabei, das kostenlose und freie GIMP jedoch leider nicht.
Und jetzt noch die bemerkenswerteste Liste, die in dieser Woche in meinen RSS-Reader reinflatterte:
200 in 2000
Dieser Blog-Beitrag von Saripari auf dragstripgirl.de macht auf mich fast schon den Eindruck einer journalistischen Fleißarbeit. Die 50 besten Songs der letzten 10 Jahre aufzulisten, wäre schon großes Kino gewesen. Saripari listet aber ihre 200 Nuller-Lieblingslieder auf. Und nicht nur das, zu einigen ausgewählten der Plätze 200 bis 51 und zu allen von Platz 50 bis 1 schreibt sie auch noch etwas … inklusive direktem Anhören im Player. Respekt!
von Matthias Zellmer
Montagsmaler: Eamo
Künstler: Eamo
Titel: Bloc Party
Infos: Homepage, Blog und Shop
Endlich mal wieder ein Kalenderblatt von einem bisher noch nicht gefeaturten Künstler!
Eamo is a man who can appreciate a tyre swan, concrete lawn ornament, and driveway lined with white painted rocks. He hails from Geelong, where he dreaded athletics day in school and loved Hey Hey It’s Saturday. His clients include PLAYBOY, VH1, Nike, Maxim, Blender, ESPN, Complex, Men’s Health, KING, GQ, Radar, Mountain Dew, Rip Curl, Redbull, Jmag, Hungry Jacks. He yearns to reignite the Australian spirit in illustration. Eamo can be charmed with Mint Slice biscuits and the Bubble O Bill ice cream.
(hier gefunden)
Statement zum ersten Eindruck
ganz anders. und bunt.
von Katrin Schneider
Designkonzept: Die papierlose Zeitung
Die Designers Seon-Keun Park und Byung-Min Woo haben ein Konzept für die papierlose Zeitung entwickelt. Schick sieht sie ja aus, diese Glasscheibe mit Rahmen, die man abends in ihre Dockingstation stellt und die morgens dann die “Zeitung” unten raus lässt. Doch wird dieses Konzept irgendwas mit der Zukunft der Zeitung zu tun haben?
So wie ich es sehe, basiert es doch wieder auf dem alten Prinzip, dass man seine eine Redaktion erwählt hat, die die Nachrichten für einen zusammenstellt. Aber wird es nicht eher so sein, dass diese redaktionelle Leistung in der Zukunft von geeigneten Methoden erbracht wird, die wir selbst dahingehend beeinflussen und die aus vielen verschiedenen Quellen kommen? Aber vielleicht haben Seon-Keun Park und Byung-Min Woo in diesem Konzept auch nur ein einer althergebrachten Zeitung optisch gleicht, damit der Zeitungsbezug gut zu erkennen ist.
Was in jedem Fall fehlt, sind z.B. Hyperlinks, Kommentar- und Bewertungsmöglichkeiten, sowie das Verbreiten im meinem “Stream” (Twitter, Facebook, Friendfeed, …). Somit denke ich, dass wir hier eher ein mögliches Nischenprodukt sehen und nicht die Zukunft der Zeitung.
—
Gefunden bei Peter Glaser in der Glaserei.
von Matthias Zellmer




