Archiv der Kategorie "Fundstück"
Was passiert innerhalb einer Internet-Minute?
IBM hat eine wirklich interessante Frage, mit einer aufschlussreichen Infografik beantwortet: “What Happens In An Internet Minute?”. Ganz vorne in der Grafik finden wir Youtube und die beeindruckende Erkenntnis, dass innerhalb einer Minute aktuell 30 Stunden an Videomaterial zu Youtube hochgeladen werden! Auch werden innerhalb dieser Internet-Minute über 2 Millionen Suchanfragen bei Google gestartet und es loggen sich 277.000 Menschen bei Facebook ein.
Zu der Grafik hat IBM auf der zugehörigen Webseite noch die Info gepackt, dass es derzeit genau so viele vernetzungsfähige Endgeräte gibt, wie auf der Erde Menschen leben. Bis 2015 rechnet IBM jedoch mit einer Verdopplung dieser Endgeräte. Wenn man bedenkt, dass es 1990 ein paar hundert, vielleicht tausend, Geräte gab, mit denen sich ein paar Experten über das Internet vernetzten konnten, wird einem zum einen klar, welche Tragweite diese technische Entwicklung (Revolution?) hat, und zum anderen relativieren sich die Vorhersagen über unsere Zukunft drastisch. Vor allem, wenn einige glauben mehrere Jahrzehnte vorausschauen zu können.
von Matthias Zellmer
Die Evolution des Webs
Beim Durchblättern einiger Ausgaben der c’t aus den vergangenen Monaten, bin ich in der Nummer 21/2011 auf einen netten Linktipp gestoßen:
The evolution of web.
Auf dieser ansprechend gemachten Website, kann man anhand einer Timeline, die Entwicklung der Browser und damit ihrer Fähigkeiten nachvollziehen. Hach! Wenn ich mir die Screenshots der Netscape Browser von Mitte/Ende der 1990er Jahre anschaue, dann wird mir schon ein bisschen wehmütig zumute.
Ebenfalls viel Spaß beim Stöbern…
von Matthias Zellmer
QKies – Kekse mit QR-Code
Schenken Sie Ihren Freunden und Bekannten Cookies, die sie direkt zu einer von Ihnen bestimmten Website schicken. Das kann z.B. ein Video bei YouTube, ein Foto bei Flickr oder Ihre eigene Website sein.
So steht es auf der Website von QKies (sprich “kukies”), dort findet man auch folgendes Video:
Neulich bei Google Plus hat irgendwer gefragt, ob jemand ein Nutzungsbeispiel für QR-Codes kennt. Mir ist da im ersten Moment nur der Aufkleber eingefallen, der nun seit einiger Zeit am Ticketautomaten bei uns am Bahnhof klebt. Aber die QKies passen da natürlich auch.

Die Barcode-Kekse sind natürlich ein perfektes Geek-Produkt und irgendwie passt es doch auch dazu, dass man einen solchen Code meist nur einmal verwendet. Gerade wenn man sie vielleicht als eine andere Art der Visitenkarte verwendet … essbare Poken sozusagen.
von Matthias Zellmer
ElfYourself
Nach dem Anrufbeantworter des Weihnachtsmanns, der einer Werbeagentur das Geld aus der Tasche zieht, hier noch eine weitere kleine vorweihnachtliche Spielerei: ElfYourself.
Man kann bis zu fünf Fotos hochladen, die dann in die Köpfe von tanzenden Elfen montiert werden. Und dann tanzen eben Matthias, Artur, Gerd und meine Wenigkeit in geringelten Strümpfen im Winter-Wonderland HipHop. Sehr schön.
Der Hintergrund von ElfYourself ist allerdings das genaue Gegenteil von karren-im-dreck.de. Hier wird nichts Wohltätiges getan, sondern es wird versucht zu verkaufen: Das Video als Download (alle Videos stehen ab dem 15.01.2010 nicht mehr zu Verfügung), Tassen mit der eigenen Elfenmontage und anderenRamsch…
via Anne&Tobi
von Katrin Schneider
Weihnachtsmann im Klimawandel
… auch der Weihnachtsmann hat also mit den Folgen des Klimawandels zu kämpfen. Zumindest laut karren-im-dreck.de.
Hinter dieser Website verbirgt sich eine weihnachtliche, interaktive Spendenaktion der Agentur Scholz & Volkmer:
Jeder kann dem Weihnachtsmann telefonisch Tipps auf Band sprechen, wie er den Karren wieder aus dem Dreck kriegt. Oder auch alles andere (wie es zum Beispiel Matthias das im Namen des Netzlogbuchs getan hat). Für jeden Anruf wird dann ein Euro an den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland gespendet.
Alle bereits aufgesprochenen Nachrichten können auf der Website unter Audioblog (Button oben rechts) angehört werden (wir sind Nummer 105 [Achtung - laut!!] am 18.12.).
Wie sinnvoll das jetzt ist und ob man vielleicht etwas gezielter hätte spenden können – darüber kann man streiten.
Aber Idee und Umsetzung finde ich schon gut. Wobei es natürlich noch wünschenswert wäre, dass sich das Ganze, oder wenigstens das Video via youtube, einbetten ließe.
via ‘das R aus dem Wald’
von Katrin Schneider
INCREDIBOX
Wenn man in der Mittagspause mal etwas rappen möchte und die Beatbox fehlt: diese Jungs helfen gern. Und baut man Beats, die sophisticated genug sind, gibts sogar einen Bonus…
(Danke an meinen Cousin Thomas für Link und Text)
von Katrin Schneider
Kult-Figur Darth Vader

Darth Vader gehört wohl unbestritten zu den markantesten Kunstfiguren, die das Kino jemals erschaffen hat. Ich habe mir einfach mal den Spaß gemacht, das Netz nach Lustigem bzw. Skurrilem rund um diesen Dunkler Lord der Sith zu durchforsten.
Die Abbildung eines Kopfes auf der Washington National Cathedral, die Darth Vader verblüffend nahe kommt, gehört irgendwie zum seltsamsten, was ich auf meiner Suche nach ihm im Netz gefunden habe.
Her witzig finde ich es, dass es in den 1940ern mit dem Saab 92 mal ein Auto gab, dem man eine gewisse Ähnlichkeit nicht absprechen kann.
Erst dachte ich schon: “Oh! Schon die alten Japaner wussten um die Bedrohlichkeit der Darth Vader Optik!” Aber bei diesem Samurai-Outfit handelt es sich um eine von Darth Vader inspiriertes Kostüm.
Dies ist eines meiner Lieblingsbilder mit Darth Vader Bezug. Ich würde auch gerne mal in diesem Kostüm, in so einem Auto, langsam an anderen Menschen vorbeifahren und sie jeweils kurz mal mit meinem Blick fixieren.
Etwas kleinere Brötchen bäckt wohl dieser Darth Vader, der lediglich auf einem Roller daherkommt. Aber Hauptsache, die Macht ist mit ihm … und er achtet auf die Straßenverkehrsordnung.
Wie konsequent dieser Ballon ist, habe ich neulich erst erfahren dürfen, als plötzlich ein normaler, von mir aber vorher nicht bemerkter Heißluftballon nur wenige Meter über meinem Kopf mal kurz den Brenner betätigte.
Ganz sicher bin ich mir nicht, ob man mit diesem Rucksack nun der Held oder der Depp seiner Mitschüler ist.
Also unser Toaster ist ja neulich kaputt gegangen. Doch dafür bin ich wohl nicht Star Wars Fan genug …
Auch wenn das Körbchen für Halloween gedacht ist, ist es doch schon ziemlich albern…
… aber noch alberner ist wohl dieser Hello Kitty Darth Vader.
Und zum Abschluss noch ein Foto, das verdeutlicht, warum die Yeti Jedi unbedingt verhindern wollten, dass Darth Vader seine Vaterrolle ausüben konnte.
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Das Bild ganz oben basiert auf dem Foto “The best Darth Vader Wallpaper ever” des Flickr-Users koka_sexton.
von Matthias Zellmer
Menschliche Synthesizer
Auch wenn ich nicht ganz verstanden habe, warum die Frauen in dem Video nur mit Bikinis bekleidet sein müssen, die Idee vom Musik-Machen via Berührungen finde ich schon sehr cool.
gizmodo.de erläutert, dass es sich bei der Farbe, die das möglich macht, um die stromleitende und hautverträgliche Farbe namens Bare Conductive handelt.
Wie diese Farbe funktioniert inkl. einer Demonstrationsperformance zeigt das folgende Video:
von Matthias Zellmer
Dream Recorder – besser aufwachen
Na? Heute früh gut aus den Federn gekommen? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch! Wenn nicht, dann könnte der Dream Recorder in Zukunft für ein ausgeschlafeneres Gefühl am Morgen sorgen.
Okay, ein bisschen nerdy muss man wohl schon drauf sein, wenn man sich sein laufendes MacBook die ganze Nacht neben sich auf Nachttisch-Schränkchen stellt, aber ohne geht es (bisher noch) nicht. Denn das Programm gibt es derzeit nur für MacOS.
Doch was macht der Dream Recorder? Wenn das MacBook … mit einem stationären Mac dürfte das Unterfangen doch ein bisschen umständlich handzuhaben sein … also wenn das MacBook so ausgerichtet wurde, dass es einen in der Nacht gut mit seiner eingebauten Kamera erfassen kann, dann macht es in regelmäßigen Abständen Fotos von einem und analysiert dadurch, wann man seine Tiefschlaf-Phasen und wann man seine Leichtschlaf-Phasen hat. Ein normalen Wecker interessiert das übrigens nicht. Und genau da liegt der Vorteil des Dream Recorders: Er weckt einen nicht Minuten genau, sondern in einem vorher festgelegten Zeitfenster. In diesem Zeitfenster sucht das Programm nun eine Leichtschlaf-Phase und weckt einen dann. So wird vermieden, dass man völlig weggeflasht aus dem Tiefschlaf gerissen wird und schon mal ziemlich mies in den Tag startet.
von Matthias Zellmer
Artikeltipp: Basiskoffer für Web-Projekte
Einen wirklich guten Artikel darüber, was man grundlegenden bei den Meilensteine eines Web-Projekts zu beachten hat, hat neulich Achim Schaffrinna in seinem aktuell für den Grimme Online Award nominierten Design Tagebuch veröffentlicht.
Er verdeutlicht seine Aussagen anhand des Koffer-Packens für eine Reise. Dabei steht das Schuhwerk für den Aufbau der Website, die Sonnenbrille für das Corporate Design, die fein säuberlich eingepackte Oberbekleidung für Hierarchien, Klassen und Abstände, das Taschenmesser für die Usability und das Navigationskonzept wird abschließend von mobilen Navigationsgerät repräsentiert.
Doch wie Achim diese dinglichen Aufhänger in einen gut herausgearbeiteten Kontext mit diesen Bausteinen eines Web-Projekts in Einklang bringt, lest ihr am Besten bei ihm selbst … im Artikel Basiskoffer für die Reise durchs Netz.
von Matthias Zellmer


















