Archiv der Kategorie "Google"

Google+Spiele

Seit heute morgen wird in meinem Google+, wie angekündigt, der neuer Menüpunkt Spiele angezeigt. Ich bin ja schon bei Facebook kein großer Freund dieser Spiel und nachdem ich dort mal ein, zwei ausprobiert hatte, habe ich sie nach kurzer Zeit wieder aus meiner Anwendungen-Liste verbannt.

Trotzdem habe ich heute morgen natürlich gleich mal auf den neuen Menüpunkt geklickt und einen Blick auf die Google+Spiele geworfen. Sogleich ist mir das fast schon berühmt-berüchtigte Angry Birds ins Auge gefallen. Es gibt aber noch zahlreiche andere Spiele. Im Spiele-Stream unter dem großen Spiele-Auswahlbereich, werden die Spielerfolge meiner Google+Bekannten dargestellt. Und wie mir scheint, auch nur dort. Denn in meinem “normalen” Google+Stream finde ich nichts von diesen Postings. Das ist meiner Ansicht nach eine deutlich besser gelöst als bei Facebook.

Das Spiele-Angebot ist derzeit mit 16 Spielen noch sehr überschaubar. Dafür scheint mir die Auswahl recht ausgewogen. So scheint mir … ich bin da wirklich kein Experte … z.B. Crime City eine Art Online-Rollenspiel zu sein, bei dem man zusammen mit anderen Google+Usern Mafia spielen kann. Es gibt aber, neben weiteren, auch Poker und typische Büropausen-Spiele wie Sudoku, Float-It! oder Diamond Dash.

Ich finde die offensichtliche Trennung zwischen Kommunikation und Spielen gut und wichtig. Es nervt mich bei Facebook schon oftmals, dass das dort nicht getrennt ist. Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass es sicher interessant zu beobachten sein wird, was die Spiele mit bzw. aus Google+ machen werden. Und jetzt probiere ich noch mal so ein Spiel aus … vielleicht sogar Angry Birds.

Google Maps kann jetzt auch Verkehr

In irgendeinem europäischen Land habe ich schon früher mal die Google Maps Funktion mit den Verkehrshinweisen entdeckt und war natürlich sofort etwas neidisch. Was ich jetzt aber nicht mehr sein brauche, denn gestern hat Google, diese Funktion u.a. auch für Deutschland freigeschaltet.

Wie auf dem offiziellen Google Maps Blog zu lesen ist, wurden die Verkehrshinweise nun für insgesamt 13 Länder in Europa freigeben. Zu erkennen ist dies an dem neuen Menü-Punkt Traffic rechts oben in der Kartenansicht … direkt unter dem Ansichtsumschalter.

So wie ich das sehen kann, zeigt Google Maps Traffic derzeit jedoch zumeist lediglich die Verkehrslage von Autobahnen an. Was natürlich auch die relevantesten Strecken sind. Jedoch kann da ADAC Maps derzeit noch mehr. Mal sehen wie lange …

— Update: Wie in Marians Kommentar zu lesen ist, wird z.B. in Köln auch für manche innerstädtischen Straßen die Verkehrslage angezeigt. —

Google+ … erste Einschätzung



Jetzt bin ich nun schon seit 5 Tagen in Google+ unterwegs und wie es sich für einen Blogger gehört, überlege ich seit dem, was ich mal über Google+ im Netzlogbuch schreiben könnte. Vielleicht sollte ich ganz von vorne anfangen.

Google+ ist ein Sociales Netzwerk mit Timeline und Funktionen (Bilder, Videos, Links, etc.) wie man sie z.B. auch von Facebook kennt, nur dass es dort (noch?) keine Spielchen und Applikationen gibt. Bei Google+ kann man seine Kontakte taggen wie bei Xing, nur dass man sie dort in Kreise packt. Bei Diaspora gibt es das auch, dort heißen die Tags bzw. Kreise, Aspekte … ist aber das gleiche Prinzip. In Google+ sind die Kontakte jedoch nicht bidirektional, sondern der Umgang mit den Kontakten gleicht eher dem Followerprinzip von Twitter.

So ließen sich Google+ und die anderen Social Networks noch eine Zeit lang auf ihre Social Media Pattern hin vergleichen. Was jedoch meiner Ansicht nach besonders interessant an Google+ ist, ist seine Einbindung in die restliche Google-Welt.

Schon vor einiger Zeit hat Google eine Menüleiste am oberen Rand der jedes Google-Services eingeführt. Inzwischen sind dort auch für Google+ Nutzer Punkte von Googles Social Network zu finden. D.h. bei jeder Nutzung eines Google Services wie etwa Google Mail, Google Reader oder Google Kalender bekommt man mit, ob sich für einen etwas in Google+ getan hat. Das aber als nicht als nervige Statusmeldung, sondern durch ein dezentes rotes Quadrat mit der Anzahl der ungesehenen Meldungen drin. Auch gut gelöst hat Google, dass, will man sich diese betreffenden Beiträge ansehen, man nicht zu Google+ wechseln muss, sondern diese über seiner aktuellen Anwendung eingeblendet bekommt. Dort kann man auch direkt reagieren.

D.h. Google+ integriert sich ganz unspektakulär in den Alltag der zahlreichen Nutzer von Google Services. Und dies sind nur all zu oft Menschen, die diese Services im Produktiveinsatz haben. Ich habe auch schon mehrere Stimmen gehört, dass Facebook doch eher was für die Freizeit sein, als Google+.

Mal sehen, wie es sich entwickelt. Derzeit kann man aber getrost von einem Hype sprechen … und wir alles wissen, dass es auf Hypes wohl bekannte weitere Phasen gibt.

Helvetireader: Schönes Kleid für den Google Reader

Das Google keine Design-Schmiede ist, wird den meisten schon aufgefallen sein. So eckt mein ästhetisches Augen zum Beispiel bei der Nutzung des Google Readers nur all zu oft an. Mir ist Googles RSS-Reader lieb und teuer, aber doch finde ich ihn im Bezug auf seine Gestaltung zu unausgewogen. Doch nun bin nun bei Robert Basic auf den Helvetireader gestoßen.

Wie Robert schon schreibt, wird der Google Reader durch den Einsatz des Helvetireader etwas entschlackt und wirkt dadurch deutlich ausgewogener. Erreicht wird diese durch Browser-Erweiterungen. Bei meinem Firefox habe ich dazu auf die Greasemonkey-Erweiterung zurückgreifen müssen und auf Webkit basierende Browser wie Safari brauchen dafür die entsprechende GreaseKit-Erweiterung. Auch für den Chrome gibt es direkt eine eigene Helvetireader-Erweiterung und so weiter. Browser, die das alles nicht unterstützen, haben dann immer noch die Möglichkeit, die Helvetireader-Optik via CSS zu erreichen. Näheres dazu gibt es auch der Helvetireader-Website.

Ach! Ist es nicht schön, was durch die Trennung von Inhalt, Funktionen und Layout alles möglich ist? Dieses Paradigma ist für mich immer noch eines der wichtigsten bei der Entwicklung von Websites. Und auch wenn es schon seit Jahren an vielen Stellen propagiert wird, leider ein noch all zu oft vernachlässigtes. Leider …

Google TV vs. Fernsehen wie bisher

Neben Android 2.2 wurde gestern auf dem Developer Event Google I/O in SanFranciso auch Google TV vorgestellt. Google TV soll das Web auf den Fernseher bringen, d.h.: Blogs lesen, Social-Sertworking, Shopping,… direkt vom Fernseher aus. Und Video-Content aus dem Web, der jederzeit verfügbar ist (und in anderen Ländern auch einfach zugänglich, wie z.B. Fox.com oder Hulu.com in den USA), auf einem angemessenen Endgerät betrachten – dann, wenn man es möchte.

Vor allem der zweite Punkt hört sich wirklich interessant an. Zwar schaffen programmierbare Festplatten-Rekorder aktuell schon Abhilfe, wenn man einen Teil des TV-Programms sehen möchte – zum entsprechenden Zeitpunkt aber nicht vorm Fernseher sitzen kann. Wenn man nun aber etwas sehen möchte, was von den Sendeanstalten gerade nicht ausgestrahlt wird hilft einem diese Technik nicht weiter. Google TV dagegen kann diese Inhalte zur Verfügung stellen, da es unter anderem Kooperationen mit einer Reihe von PayPerView-Anbietern gibt und YouTube durchsuchbar sein wird.

Voraussetzung für ein gutes Web-Video-Erlebnis am Fernseher sind natürlich – und ganz unabhängig von Google TV – eine ausreichende (fette) Bandbreite und dass die Video-Inhalte im Web in einer ausreichend (fetten) Qualität zur Verfügung stehen.

Besonders interessant finde ich, dass Google TV zukünftig in bestimmten Fernseher-Modellen von Sony und Logitech direkt integriert sein wird. Für andere Modelle soll sich Google TV aber auch über die HDMI-Schnittstelle angebundene Settop-Boxen nachrüsten lassen. Google TV setzt als Betriebssystem Android ein und wird Chrome als Browser mitbringen. Damit können am Fernseh-Gerät auch Inhalte abgespielt werden, die im Flash-Format vorliegen. (Im Gegensatz zum schon 2006 vorgestellten Apple TV kann man mit Google TV auf das gesamte Web zugreifen – nicht nur auf Inhalte, die man via iTunes herunter lädt.)

Um dem User das neue Fernseh-Erlebnis möglichst einfach zu gestalten gibt es einen Start-Bildschirm, auf dem die favorisierten Inhalte abgelegt werden können und damit sehr schnell verfügbar sind. Zum Finden von Inhalten aus dem Web wurde eine “Bild im Bild”-Ansicht implementiert, über die man bei laufendem Programm parallel das Web durchsuchen kann.

Für mich stellt sich die Frage, wie Google TV bedient wird. Während der Präsentation auf der Bühne wurden Maus und Tastatur zur Steuerung von Google TV verwendet.  Es ist aber angekündigt, dass Android-Handys(!) als Fernbedienung genutzt werden können sollen. Besonders interessant könnte in diesem Zusammenhang die Steuerung bestimmter Funktionen über Sprache werden.

Wie für viele (alle?) Google-Produkte wird es eine API und ein SDK geben, so dass Entwickler eigene Applikationen und Bedien-Möglichkeiten für GoogleTV schaffen können. Es ist außerdem geplant, die Plattform als Open-Source öffneltich zugänglich zu machen.

via techcrunch.com (arbeitet schön den Konkurrenz-Kampf mit Apple heraus), googlewatchblog.de (enthält viele technische Details), heise.de und thenextweb.com

Was Google in 2009 für dich tun konnte

In dieser Präsentation gibt Googles SEO-Experte Matt Cutts einen interessanten Überblick über Googles Aktivitäten im Jahr 2009.

Via netzwertig.com

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20. November 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Via Google-Konto anmelden

viagoogleanmelden

Eine weitere Hürde zur Vereinfachung der Web-Welt ist genommen. Jetzt kann man sich auch mit seinem Google-Konto bei anderen Diensten anmelden.

Die Idee ist nicht neu. Initiativen wie openID gibt es schon seit Jahren und andere namhafte Unternehmen wie Yahoo und Facebook bieten die Möglichkeit, sich nicht explizit bei jedem neuen Web-Dienst anmelden zu müssen, auch schon länger an. Statt dessen kann man einfach einen seiner bestehenden Accounts bei einem der unterstützten Anbieter bzw. Dienste nutzen.

Ein Beispiel für einen Web-Dienst, bei dem man sich neuerdings via Google-Konto anmelden kann, ist der Meta-Adressbuch-Dienst Plaxo. Dort ist es allerdings auch möglich, sich über seinen Yahoo-Account oder auch über eine openID anzumelden.

Diese Art sich bei einem neuen Dienst anzumelden, hat vor allem zwei Vorteile. Zum einen muss man sich weniger Zugangsdaten merken, und zum anderen liegen die eigenen personenbezogenen Daten nur noch bei einem Anbieter. Beziehungsweise bei einem Anbieter weniger …

04. November 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Video: Google Wave in 8 Minuten

Wer das 80-minütige Vorstellungsvideo von der diesjährigen Google I/O bisher erfolgreich prokrastiniert hat, kommt diese gerade mal 8-minütige (Schnell-)Übersicht zu Google Wave vielleicht gerade recht.

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