Archiv der Kategorie "Web-Anwendung"

Burn Note – versenden von sich selbstzerstörenden Nachrichten

Sich selbstzerstörende Nachrichten … wer muss da nicht an James Bond denken? Burn Note hat diese Idee aufgegriffen und für das Netz adaptiert.

Die Grundidee ist simpel: Man schreibt bei Burn Note etwas auf eine Art virtuellen Notizzettel und bekommt eine URL generiert, die man verschicken kann. Angemeldete User können das Versenden dieser URL direkt von Burn Note übernehmen lassen. Standardmäßig wird die Nachricht nach dem Öffnen durch den Empfänger nach 3 Minuten (diese Zeitspanne kann man auf Wunsch aber auch frei wählen), auf Klick oder nach dem Schließen des Browserfensters gelöscht. Burn Note verspricht, dass sie dann auch komplett aus ihren Speichern fliegt.

Für die Darstellung der Nachricht werden drei verschiedene Arten angeboten. Der Text wird standardmäßig einfach so dargestellt, wie er vorliegt … und ist dann auch kopierbar … oder man kann ihn copy-geschützt, entweder Zeile für Zeile oder wie mit einer Art Lupeneffekt anzeigen lassen.

Zunächst dachte ich: “Spielerei” … aber (mindestens) einen interessanten Anwendungsfall aus meiner beruflichen Praxis fällt mir dann doch ein: Das Verschicken von Passwörtern und ähnlichem. Dabei hat man, neben der Tatsache, dass diese dann verschlüsselt übertragen werden, auch noch die zusätzliche Erkenntnis, dass wenn man dieses Passwort bei Burn Note abrufen will und es schon gelöscht ist, dem Admin Bescheid geben sollte…

MegaCloud – weiteres Filesharing- und Synchronisationstool

Mit MegaCloud möchte ich hier heute, stellvertretend für die vielen anderen Tools zur Online-Datensicherung, eine der Alternativen zur Dropbox oder in gewisser Weise auch zu Google Drive, dem ehemaligen Google Docs vorstellen.

Der auf den ersten Blick markanteste Unterschied zur Dropbox ist, dass man bei MegaCloud vom Start weg 5GB statt 2GB bekommt. Ansonsten kann sich MegaCloud im Bezug auf ihre Features höchstens mit der Dropbox auf Augenhöhe begeben. Die Dropbox hat einfach den größeren Vorsprung, gibt es sie doch schon seit 2007. Doch wer keinen großen Wert auf solche Features wie Apps oder eine deutschsprachige Oberfläche legt und nicht Linux als Betriebssystem nutzt, kann sich MegaCloud durchaus mal anschauen. Vor allem, wenn er dann doch mal ein paar GB Speicherplatz mehr braucht, denn die MegaCloud-Preise sind etwas niedriger als bei der Dropbox.

Interessant ist MegaCloud aber für Studis und andere Menschen, die eine Hochschul-Mail-Adresse vorzuweisen haben. Denn die bekommen vom Start weg 25GB freien Speicher.

URLpulse – schicke Webseiten-Statistiken

Für die allermeisten Website-Betreiber gehört der regelmäßige Blick auf die Statistik der eigenen Website schlichtweg zu deren Betrieb dazu. Mit URLpulse habe ich jetzt eine neue Statistik-Website kennengelernt, mit der man nicht nur einiges über die eigene Website rausfinden kann, sondern auch über andere.

Interessant ist auch, dass es auf der Website eine Schätzung für den Verkaufswert der jeweiligen Website angezeigt wird, wie auch eine Platzierung im landesweiten und weltweiten Ranking und vieles andere mehr.

flinc – Das Social Mobility Network

flinc ist die Kombination aus Mitfahrgelegenheit und Social Network. 2010 aus einem Studi-Projekt der Hochschule Darmstadt entstanden, hat flinc laut Wikipedia heute schon über 30.000 Nutzer. Wie flinc funktioniert und was es von anderen Mitfahrgelegenheiten unterscheidet, erklärt flinc-Gründer Michael Hübl in dem folgenden Video:

Die Besonderheit von flinc gegenüber anderen, ist also die Ausrichtung auf spontane und dynamische Vermittlung … als Mobilitätsnetzwerk. Ich bin ja generell ein großer Freund von Alternativen zum eigenen Auto und Social Networking. Darum gefällt mir der Ansatz von flinc auch ziemlich gut. Nur dass eine AG ihr Angebot unter einer .org-Domain hosten darf … naja!

PinDone – Der Aufgaben-Erlediger-Dienst

Fast hätte ich über die Meldung von Web2Null in meinem RSS-Reader drüber weg gelesen, weil ich dachte, dass es sich bei PinDone um einen weiteren Online-Task-Manager handelt. Aber PinDone ist keine weitere Aufgaben-Gedächtnisstütze mit Multi-Synchronisier- und Erinnerungsfunktion. Hier kann man seine Aufgaben einstellen, um sie von anderen erledigen zu lassen … und das durchaus gegen Bezahlung. Ein interessantes Konzept, oder?!!

Der Fake Name Generator … Neue Identität gefällt?

Darf ich mich kurz vorstellen? Meine Name ist Jan Kaufmann, ich lebe als Deutscher in der Kaptein Bødtkers Gate 6 in dem kleinen Norwegischen Ort Kristiansund. Geboren wurde ich am 1. Mai 1985, meine Mutter hieß ursprünglich mit Nachnamen Baumgärtner. Ich bin 1,82 Meter groß, wiege 64,7 Kilogramm und habe die Blutgruppe 0+.

Okay, okay … das stimmt natürlich nicht. Aber dies und noch etwas mehr, wie ein wirklich existierenden und nur mich freischaltbare Mail-Adresse oder mein aktueller Beruf, hat mir der Fake Name Generator ausgeworfen. Ich hatte nur die Vorgaben gemacht, dass mich der Fake Name Generator doch bitte zu einem deutschen, in Norwegen lebender Mann machen solle.

Interessant finde ich diesen Dienst vor allem auch vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion, um die vorgeschriebene Nutzung von Klarnamen bei Google+. Denn es zeigt, wie einfach man sich für ein Social Network eine Identität schaffen könnte. Jedoch wollen das meiner Ansicht nach nur die allerwenigsten Nutzer. Denn es ist sicherlich unfassbar schwer, sich in einem sozialen Netzwerk eine geschauspielte Identität dauerhaft und aktiv beizubehalten. Darum geht diese Diskussion über eine Internet-Problematik nach meinem Empfinden … mal wieder … völlig am Thema vorbei. Statt alles im Chaos geborene ordnen und strukturieren zu wollen, muss man mit Offenheit und Freiheit auf das Internet reagieren … und mit (neue) Medien-Kompetenz.

Mit bit.ly und eigener Domain zum eigenen URL-Verkürzungsdienst

Mir liegen keine Statistiken vor, aber aus meiner persönlichen Wahrnehmung heraus, hat der URL-Verkürzungsdienst bit.ly dem Pionier tinyURL wohl schon länger den Rang des beliebtesten Anbieters in diesem Bereich abgelaufen. bit.ly ist einfach schicker und hat die cooleren Features. Nun ist mit der Möglichkeit, auch eine eigene Domain als VerkürzungsURL zu nutzen, noch eins hinzugekommen. Obwohl das nicht ganz stimmt. Dieses Feature gab es schon länger, doch nun steht es für alle Nutzer und nicht mehr nur für Premium-Kunden zur Verfügung.

via Apfel + Z

Duden Online – Jetzt kostenlos

Welch angenehme Überraschung! Seit ein paar Wochen kann man das Online-Angebot des Dudens kostenlos nutzen. Mit dem Relaunch der Duden-Website hat sich der Dudenverlag nun auch vom Payed-Content-Konzept verabschiedet. Der Druck von Angeboten wie Wissen.de oder auch Wiktionary war wohl zu groß. Nichtsdestotrotz bin ich weiterhin der Meinung, dass das eine oder andere Print-Produkt aus dem Dudenverlag in jeden Haushalt gehört.

via t3n.de

CopyPasteCharacter – kleiner Helfer im Social Media Dschungel

Früher konnte ich mal von eine ganze Reihe an Sonderzeichen, das auf ihrer Unicode-Nummer basierende Tastaturkürzel auswendig. Alt+0133 steht demnach z.B. für das Satzzeichen Auslassungspunkte („…“). Inzwischen habe ich einen Mac und da muss ich jetzt für die Auslassungspunkte nur noch alt+. drücken.

Doch auch wenn ich inzwischen für meine Lieblingssonderzeichen weiß, wie ich sie bequem über simple Tastaturkürzel erzeuge, ist dies doch nicht mit allen Sonderzeichen möglich (oder mir zumindest nicht bekannt), die man sich auf copypastecharacter.com per Mausklick in den Zwischenspeicher holen kann. Was diesen Web-Dienst zu einem netten kleiner Helfer im Social Media Dschungel macht.

Grafisches Gästebuch

Wieder so eine nette Idee aus dem Web, die lange Zeit vor mir verborgen blieb: Auf graphicguestbook.com kann man sich ein Gästebuch einrichten und dann dort Gäste etwas an eine Art digitaler Klowand malen lassen. Der pixelige Stil mit dem dort gemalt werden kann, erinnert mich sehr an meine frühen Computer-User-Zeiten.

Wer mag, kann sich auch gerne in meinem Graphicguestbook verewigen.

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