Flavors.me – Übersicht der persönlichen Web-Aktiviäten

Den Dienst Flavors.me gibt es schon etwas länger. Mir ist er jedoch erst kürzlich aufgefallen. Dort kann man aus diversen Diensten wie Flickr, Twitter oder Formspring, bzw. auch aus RSS-Feeds, eine persönliche Web-Aktivitäten-Übersicht zusammenstellen. Das Interessante daran ist, dass es nicht nur eine billige Linkliste zu den Angeboten ist, sondern dass man sich auch die Inhalte direkt auf der persönlichen Flavors.me-Seite ansehen kann.

Die Art und Weise, wie die Verbindung mit den Diensten realisiert wurde ist sehr benutzerfreundlich, da in aller Regel dazu die APIs der Dienste und vergleichbar simple Services wie RSS genutzt werden.

Auch lässt sich Flavors.me in Bezug auf Struktur, Farben, Hintergrund und Schriftarten umgestalten, ein paar persönliche Informationen können hinzugefügt werden und die üblichen Anknüpfungspunkte ins Social Web wie Embed, Social Bookmarking, etc. fehlen auch nicht.

Es gibt auch eine Premium-Variante, die im Jahr $20 kostet und die einige zusätzliche Optionen im Bereich Gestaltung und persönliche Informationen beinhaltet, sowie die Möglichkeit, die eigene Flavors.me-Seite über eine eigene Domain anzusprechen und sie somit ggf. zur eigenen Website zu machen.

Initiative “Pro Netzneutralität” gegründet

Eine der absolut grundlegenden Ideen bei der Schöpfung des Internets, war, dass alle daran beteiligten Knotenrechner völlig neutral alle Datenpakete zu ihrem Zielpunkt weiterleiten. Damit sollte seine Ausfallsicherheit z.B. bei einem Atomschlag gewährleistet werden. Diese so genannte Netzneutralität ist heute noch eine der Grundpfeiler des Internets. Meine durch das Internet geschickten Daten haben die gleiche Wertigkeit, wie die von Barack Obama oder die von McDonalds. Demokratie wie sie im Buche steht.

Laut dem Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages definiert sich Netzneutralität folgendermaßen:

Der Begriff Netzneutralität bezeichnet die neutrale Übermittlung von Daten im Internet, das bedeutet eine gleichberechtigte Übertragung aller Datenpakete unabhängig davon, woher diese stammen, welchen Inhalt sie haben oder welche Anwendungen die Pakete generiert haben.

Inzwischen wird das Internet jedoch so stark benutzt und beansprucht, dass es für die Betreiber der Netze durchaus eine Verdienstquelle sein kann, wenn sie Datenpakete gegen Gebühr bevorzugt und damit schneller durchleiten. Dies widerspricht jedoch grundlegend dem Paradigma der Netzneutralität und somit den demokratischen Grundstrukturen des Internets.

Darum gibt es auch zahlreiche Stimmen, bis hin zum US-Präsidenten Obama, die sich für die Netzneutralität einsetzen. Aus einigen dieser Stimmen ist nun auch die Initiative “Pro Netzneutralität” geworden.

Bei Pro Netzneutralität kann man jetzt seine Stimme für eine Erklärung zur Netzneutralität abgeben und damit einen zähl- und vorzeigbaren Beitrag zu diesem wichtigen Thema leisten.

via netzwertig.com

Brixels – eigene Fotos als Lego-Bild

Schöne Idee: Bei Brixels kann man ein Foto hochladen und sich daraus ein Bild aus Lego-Steinen erstellen lassen … zum Selbstbauen oder schon zusammengebaut. Aber mal ehrlich! Zusammengebaut ist doch nicht wirklich eine Alternative, oder?

Die Brixel-Lego-Bilder sind übrigens lediglich in Graustufen zu haben, da es wohl nur eine zu geringen Auswahl an verschiedenfarbigen Lego-Steinen gibt. Und eins sei noch gesagt: Billig ist der Spaß nicht unbedingt.

via netzwertig.com

Tweets des Monats: Juli 2010

Auch wenn im Juli die Fußball-WM zu Ende ging, mit den Tweets des Monats des Jahres 2010 gehen wir erst in die zweite Halbzeit:

Platz 5

Platz 4

Platz 3

Platz 2

Platz 1

Platz 1 - Juli 2010

Websuche mit Ökoanspruch

Immer wieder mal taucht irgendwo das Thema “Das Internet und seine Ökobilanz” auf. Und ja, es ist völlig klar, dass das Internet ein Netzwerk elektrisch betriebener Rechner ist und dadurch auch Energie braucht, die irgendwie erzeugt werden muss. Ein kleines Trostpflaster auf dem eigenen Ökogewissen, können die Websuchdienste Forestle und Ecocho bieten.

Diese versprechen nämlich, dass wenn man ihre Dienste nutzt, dass sie dafür Bäume pflanzen (Ecocho) bzw. Regenwald unter Schutz gestellen (Forestle), und damit was Gutes für die Ökobilanz tun.

Wer nun genauer über diese Suchmaschinen Bescheid wissen will, kann in den FAQ von Ecocho bzw. den FAQ von Forestle mehr über diese Ökosuchen und ihre Intention erfahren.

Die Suchergebnisse sind meiner Ansicht nach okay, aber nicht mit denen von Google zu vergleichen. Das ist aber eine nicht verifizierte Meinung und sollte niemand davon abhalten, sich erst mal bei einer der beiden Suchmaschinen umzusehen, bevor man zu Google zum Suchen geht.

schließen