Kleiner Abschied

Irgendwie war ich stark versucht, im Beitragstitel irgendwas in Richtung das war’s zu schreiben. Aber so richtig war es das aber noch nicht. Aber mal der Reihe nach.

Heute ist mein letzter Arbeitstag als fest angestellter Mitarbeiter von seitenblick. Auf mich kommt nun ein ganz neuer und ziemlich anderer Lebensabschnitt zu … wer dazu ein bisschen mehr erfahren möchte, kann drüber auf zellmi.de mehr erfahren. Da das Netzlogbuch jedoch als Mitarbeiter-Blog konzipiert wurde, würde dies im Prinzip auch bedeuten, dass dies auch mein letzter Beitrag sein müsste.

Jetzt ist es aber so, dass mir das Netzlogbuch sehr am Herzen liegt und ich zudem im Laufe der Jahre zu seinem Hauptautor geworden bin. Darum haben wir beschlossen, dass ich auch in Zukunft weiterhin hier mitbloggen werde. Die Frequenz wird allerdings etwas niedriger sein als bisher.

Auch wenn es weitergeht, möchte ich trotzdem mal Danke sagen. Erst einmal natürlich an Jörg Rühl, der mir als Chef immer den Freiraum gegeben hat, mich in Webdingen auf dem Laufenden zu halten. Nur so war es möglich hier einen funktionierenden Weblog aufzuziehen, bei dessen Bewirtschaftung ich unglaublich viel gelernt habe. Dann natürlich auch bei meinen Kollegen und Kolleginnen. Alleine hätte ich bestimmt nicht mit dem Bloggen angefangen, und vor allem hätte ich es nicht über die Jahre so konsequent durchgehalten. Und … last but not least … bei euch Lesern und Leserinnen. Auch wenn ich immer versucht habe über Sachverhalte zu schreiben, die vor allem mich interessieren, tut es doch gut, wenn man weiß, dass es doch ein paar Leute interessiert, was man da so schreibt.

Danke.

Guten Rutsch …

Guten Rutsch und ein schönes 2010

Wir wünschen euch allen ein schönes Silvester-Fest und ein gutes und schönes Jahr 2010. Macht was draus…

31. Dezember 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Jason Fried übers Arbeiten in seiner Agentur 37signals

jasonfried

Jason Fried ist Mitgründer der US-Web-Agentur 37signals und gehört mit Sicherheit zu den schillerndsten Persönlichkeiten in unserer Branche. Das dem auch wirklich so ist, hat er mal wieder unter Beweis gestellt, indem er in einem Interview mit dem US-Magazin Inc. darüber berichtete, wie er seinen Arbeitsalltag gestaltet. Er hasst und meidet Meetings, arbeitet nur dann in seinem Büro, wenn er es für sinnvoll erachtet, kommuniziert viel und gerne, vor allem über die Website von 37signals und findet, dass fast alles Störungen im Arbeitsablauf auch noch etwas hätten warten können.

Wer sich nicht das ganze Interview durchlesen will und es etwas kürzer mag: Auf Fischmarkt hat Martin Recke neulich zentrale Aussagen aus dem Interview zusammengestellt. Wem selbst das Interview zu kurz ist, es gibt auch ein Buch von den 37signal-Gründern namens Rework.

Aber auch für die, die es absolut auf den Punkt gebracht bevorzugen, ist das Buch interessant, denn auf der Rückseite steht folgendes:

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Könnte man sich glatt ausdrucken und an die Wand hängen, oder?!

Initiative: Coworking Space in Stuttgart

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Vor ein paar Jahren habe ich parallel zum Studium als Freelancer gearbeitet. Neben dem Arbeiten direkt vor Ort im Büro bei meinem heutigen Arbeitgeber, habe ich damals auch Projekte alleine im Homeoffice erledigen müssen bzw. dürfen … ja was eigentlich? Wohl eher beides. Zum einen hatte ich damals mehr Freiheiten bei der Gestaltung meines Arbeitsablaufs und so weiter. Andererseits fehlten mir die Kollegen und das Drumherum wie Kernarbeitszeiten, die dem Arbeitsalltag ein Gerüst geben. Aber im Prinzip war bzw. ist beides nicht optimal. So sieht das auch Harald Amelung und darum hat der Freelancer auch die Initiative Coworking in Stuttgart gestartet.

Coworking ist aber keine neue Idee, es gibt weltweit genügend bestehende Coworking Spaces. Das sind im Prinzip die Arbeit betreffende Äquivalente zu Wohngemeinschaften … nur umgekehrt. Coworking Spaces sind somit mehr als ein gemeinsames Büro und eine gemeinsame Infrastruktur (WLAN, Kaffeemaschine, …). Sie liefern im Optimalfall auch Inspiration, Ausgleich und neue Projekte.

Wer mehr darüber erfahren möchte, kann gerne auch mal ein bisschen in Axel Quacks officeSpace del.icio.us-Bookmark-Sammlung rumstöbern. Axel hat auch auf dem letzten Barcamp in Köln eine Session zum Thema gehalten. Die Folien zu seinem Vortrag hat er auch online gestellt … leider unkommentiert, aber man bekommt einen Eindruck von der Entwicklung des gemeinsamen Arbeitens.

Ach ja, es gibt auch einen Twitter-Account zur Stuttgarter Coworking Space Initiative.

— Foto: kai (=herrner) via Flickr

100 Liegestützen

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Heute war mein “Day 1″. Bei uns in der Agentur ist der sportliche Ehrgeiz mal wieder ausgebrochen. Diesmal inspiriert von der Website One hundred push ups.

Hier wird online ein Trainingsplan angeboten, der einen dahin führen soll, dass man in 6 Wochen einhundert Liegestützen am Stück schafft. Egal wie der persönlich Trainingsstand zu Beginn ist … und bei mir ist er schon ziemlich schlecht. Zu schwer, zu wenig Kraft in den Armen und die anderen relevanten Regionen wie Rücken, Schultern und so sind auch in keinem besonders austrainiertem Zustand. Aber heute war ja auch erst “Day 1″ und die Schwimmbäder haben sowieso schon auf:

Ach, übrigens: Das Trainingsprogramm gibt es auch als iPhone-App.

tausend.

torteTausend ist eines der Worte bei seitenblick das – wie viele andere – inflationär benutzt wird. Diese Zahl muss herhalten für Fragen nach „was kostet eine Website“ oder wie wird das Wetter? Das Schöne bei unserer 1.000 ist, dass fast immer auf die Angabe einer messbaren Einheit verzichtet wird.

Insofern ist es natürlich tragisch, dass die Macher des Netzlogbuchs den 1.000. Artikel bisher nicht zelebriert haben.

Ich persönlich habe zu keinem dieser 1.000 Artikel etwas beigetragen. Außer meiner Erlaubnis zwischen Tür und Angel, einen Agenturblog zu starten. Das ist inzwischen über zweieinhalb Jahre her. Ich werde auch in Zukunft wahrscheinlich nichts Wesentliches beitragen.

Daher an dieser Stelle mein Dank an alle Mitarbeiter, stellvertretend an Zellmi, für den Ehrgeiz und die Konstanz für die ersten 1.000 und die nächsten.

Ihr könnt stolz sein – den  Kuchen gibt es am Montag!

Netzlogbuch-Kolibri für Berlin

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Wie schon berichtet, wird es unseren Ex-Azubi und Netzlogbuch-Autor Simon Schmid demnächst nach Berlin ziehen. Und wenn er dann in Zukunft dort die Straßen unsicher machen wird, dann soll er das auch standesgemäß tun:

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Oben präsentiert Katrin das coole BMX kurz bevor es im Serverraum versteckt wurde. Unten hat Simon das gute Stück gerade überreicht bekommen.

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Und nun, liebe Berliner, könnt ihr einen guten Mann auch in Berlin am blauen Kolibri auf weißem Grund erkennen …

Kunst im Büro

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Als erste frühlingshafte Aktion des noch jungen Jahres haben wir soeben bei einem Straßenkünstler auf der Stuttgarter Königstraße das Bild Chang, ein Chinese in Stuttgart gekauft. Laut den Aussagen des Künstlers ist dieses Werk gut 700 Euro wert. Wir haben es aber für 15 Euro bekommen …

Alles Gute für 2009

2009

Auch im Namen meiner Mitautoren, sowie der Entwickler und Gestalter des Netzlogbuchs möchte ich allen Lesern und Leserinnen ein gutes und erkenntnisreiches Jahr 2009 wünschen.

Ich bin wirklich gespannt auf das neue Jahr. Auch wenn überall von Krisen die Rede ist, so denke ich, dass 2009 gerade dadurch durchaus auch das Potential für viele neue Wege und bessere Entwicklungen hat. Schaun mer mal …

Dass es auch im Web weiter kräftig voran gehen wird, ist meiner Meinung nach sehr wahrscheinlich. Dazu ist das Web zu jung und schon zu mächtig. Der Web-Zug rollt und er wird auch 2009 nicht so leicht aufzuhalten sein.

Also dann: Einen guten Rutsch! Und wie es sich für Silvester nun mal gehört, hier ein für mich seit gut 30 Jahren integraler Bestandteil eines jeden Jahreswechsels:

Medium: de.youtube.com
Link: de.youtube.com

31. Dezember 2008
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

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