Die Geschichte der Animation
Ich versprach, öfters mal was aus dem Bereich “Kunst und Kultur” posten … fast gelungen, oder?
via blog.zeit.de
von Matthias Zellmer
Sehr anschaulich: Der Maßstab des Universums
Mit der sehr anschaulichen Flash-Animation The scale of the universe von Cary Huang, habe ich jetzt gerade deutlich mehr Zeit verbracht, als ich eigentlich wollte. Es ist einfach zu faszinierend, ausgewählte Objekte des Universums mal maßstabsgerecht gegenübergestellt zu sehen.
Da so etwas im Detail jedoch immer nur vernünftig dargestellt werden kann, wenn man vergleichbar große Objekte gegenüberstellt, hat Cary Huang einen tollen Zoom-Mechanismus verwendet. Zudem hat er die Dinge nicht nur in der Größe miteinander vergleichbar gemacht, sondern jeweils auch noch ein paar Informationen zu jedem dargestellten Objekt hinzugefügt.
Danke für den Tipp, Rozanna.
von Matthias Zellmer
Ceaser – Animationen via CSS
Vorgestern hab ich mit dem CSS3 Generator eine Web-Anwendung vorgestellt, die aufzeigt, was bei den modernen Browsern bei der Gestaltung von Elementen via CSS inzwischen möglich ist. Heute möchte ich da noch etwas nach reichen und Ceaser vorstellen.
Ceaser ist ein Tool, mit dem sich via CSS Elemente animieren lassen. Und auch hier kann man sich direkt den notwendigen CSS-Code generieren lassen, um die dort erzeugten Effekte direkt im eigenen Web-Projekt einsetzen zu können.
Besonders interessant an Ceaser ist allerdings, dass man hier einen Eindruck davon bekommt, was inzwischen auch ohne Flash schon möglich ist. Mir ist dazu in den Sinn gekommen, dass es sich bei Flash irgendwie nur noch um eine Brückentechnologie handelt. Aber diese Behauptung ist bestimmt nicht P.C., oder?!
von Matthias Zellmer
Text 2.0 – der Text, der mitdenkt und reagiert
In Kaiserslautern am Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz arbeiten sie am Text 2.0.
Dieser Text bekommt im Prinzip mit, dass und wie er gelesen wird. So werden etwa beim schlichten Lesen und ohne Steuerung mittels irgendwelcher Eingabegeräte fremdsprachige Wörter, auf denen das Auge etwas länger verweilt, übersetzt oder vorgelesen, um die Aussprache zu lernen. Auch ist es bei Text 2.0 möglich bei einem Text, der nur überflogen wird, automatisch nur die relevanten Schlüsselwörter des Textes darzustellen.
Die Entwickler sprechen auch von “augmented reading” … also vom “erweitertem Lesen”. Im Prinzip ist diese via Eyetracking realisierte Technologie eine logische Weiterentwicklung des Hypertext-Prinzips, welches die Grundlage für das World Wide Web ist. Robert Basic meinte via Twitter dazu:
Damit mag er durchaus recht haben. Ich nutzte heute schon regelmäßig die beim Firefox-Plugin Google Toolbar eingebaute Funktion, mir englische Wörter im per Mouseover übersetzen zu lassen. Und vor allem vermisse ich sie bei englischsprachigen Texten, die ich nicht im Browser lese.

Wer nun neugierig auf Text 2.0 geworden ist, dann auch text20.net mehr darüber erfahren.
von Matthias Zellmer
Einfach erklärt: Social Media
Ich liebe diese kleinen Auf- Erklärungsfilmchen von der Common Craft Show … Thema heute: Social Media.
Aber warum hab’ ich plötzlich so Lust auf Eiscreme bekommen?
Via Written in Basic
Update: Okay, okay … jetzt hab ich es auch gesehen, dass ich dieses Video schon mal gepostet habe. Sorry, da hat mir mein Gedächtnis wohl einen Streich gespielt. Und damit mir das in Zukunft nicht mehr passiert, schauen wir uns jetzt mal zusammen an, was die Leutchen von Common Craft über Blogs so sagen:
von Matthias Zellmer
Animierte Dokumentation zur Entstehungsgeschichte des Internets
History of the Internet from PICOL on Vimeo.
via: campino2k.de
von Matthias Zellmer
Inspiration von Getty Images
Eine der größten und ältesten Bild-Datenbanken im Web – Getty Images – hat eine Flash-Applikation veröffentlicht, über die sich User mit dort vorliegendem Content berieseln lassen können.
Die Applikation trägt den Namen Moodstream und soll laut thenextweb.org die User beim Brainstorming unterstützen.
Ausgangspunkt für die Auswahl der wiedergegebenen Bilder, Videos und Songs ist nicht etwa ein Thema, dass der User eingibt. Die Auswahl der angezeigten Inhalte wird über Parameter wie zum Beispiel Stimmung (fröhlich bis traurig) oder Zeitbezug (nostalgisch bis zeitgenössisch) beeinflusst. Zusätzlich kann der User wählen, wie die Übergänge zwischen den einzelnen visuellen Inhalten gestaltet werden sollen und ob in Sachen Audio auf Gesang verzichtet werden soll oder nicht. Für Unentschlossene stehen sechs vorgefertigte Einstellungen zur Verfügung.
Nachdem ich Moodstream nun circa 15 Minuten getestet habe fällt auf, dass sich der Stream beispielsweise einzelne Bilder nach einigen Minuten wiederholen. Auch, wenn man ein Parameter (geringfügig) verändert, wird noch immer der gleiche Stream angezeigt. Das kann Zufall sein, oder daran liegen, dass Moodstream noch sehr grün hinter den Ohren ist.
Ich bin mir nicht sicher, ob Moodstream eine geeignete Hilfe zur Ideenfindung ist – aber das ist ja von Person zu Person verschieden.
Es macht in jedem Fall Spaß, mit der Applikation zu spielen und sich etwas berieseln zu lassen.
von Katrin Schneider
Webkare: ein japanischer Internet-Freund

Gerade bin ich über etwas gestolpert, was mich doch ein wenig irritiert hat: In Japan gibt es mit Webkare ein soziales Netzwerk für Mädchen und junge Frauen, in dem man sich einen virtuellen Freund zulegen kann. Man muss sogar. Während des Registrierungsvorgangs wählt die Neu-Nutzerin aus einem von vier männlichen Comic-Jungs.
Dieser “Junge” “kommuniziert” dann immer wieder in kurzen Flash-Sequenzen mit der Nutzerin. Wann der virtuelle Freund Kontakt aufnimmt, wird vom System gesteuert. Laut TechCrunch sind diese Sequenzen so gestreut, dass die “Beziehung” sich kontinuierlich entwickelt.
Sinn der Sache ist wohl, durch bestimmte Aktionen das “Herz” des virtuellen Freundes zu gewinnen. Die übrigen Features des Netzwerks sollen allerdings nicht sehr umfassend sein.
Interessant sind die User-Zahlen: 52% der Nutzerinnen sind 20 – 29 Jahre, 18% sind in den Dreißigern. Welcher Altersgruppe entspringen dann die übrigen 30%? Noch interessanter wären aber Angaben über die Zeit, die die Nutzerinnen auf dem Netzwerk verbringen. Schafft es ein virtueller Freund, die Nutzerinnen länger auf der Website zu halten als echte, menschliche Netzwerk-Mitglieder?
In Japan ist Webkare ein Renner. Ob ein solches Konzept auch hierzulande erfolgreich sein könnte?
via techcrunch.com
von Katrin Schneider
Wie Amerika wählt
Link: www.youtube.com
Ich bin ja ein großer Freund der netten kleinen Videos aus der Serie Explanations in plain english von der Common Craft Show. Bisher dachte ich immer, dass sie dort nur Web-Phänomen auf diese unnachahmlichen Art und Weise erläutern. Jetzt habe ich aber mitbekommen, dass sie auch andere Sachverhalte erklären … in diesem Fall das amerikanische Wahlsystem …
von Matthias Zellmer




