Text 2.0 – der Text, der mitdenkt und reagiert
In Kaiserslautern am Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz arbeiten sie am Text 2.0.
Dieser Text bekommt im Prinzip mit, dass und wie er gelesen wird. So werden etwa beim schlichten Lesen und ohne Steuerung mittels irgendwelcher Eingabegeräte fremdsprachige Wörter, auf denen das Auge etwas länger verweilt, übersetzt oder vorgelesen, um die Aussprache zu lernen. Auch ist es bei Text 2.0 möglich bei einem Text, der nur überflogen wird, automatisch nur die relevanten Schlüsselwörter des Textes darzustellen.
Die Entwickler sprechen auch von “augmented reading” … also vom “erweitertem Lesen”. Im Prinzip ist diese via Eyetracking realisierte Technologie eine logische Weiterentwicklung des Hypertext-Prinzips, welches die Grundlage für das World Wide Web ist. Robert Basic meinte via Twitter dazu:
Damit mag er durchaus recht haben. Ich nutzte heute schon regelmäßig die beim Firefox-Plugin Google Toolbar eingebaute Funktion, mir englische Wörter im per Mouseover übersetzen zu lassen. Und vor allem vermisse ich sie bei englischsprachigen Texten, die ich nicht im Browser lese.

Wer nun neugierig auf Text 2.0 geworden ist, dann auch text20.net mehr darüber erfahren.
von Matthias Zellmer
Microsoft Photosynth für alle
Photosynth ist schon länger als eine Anwendung bekannt, bei der aus vielen Einzelbildern ein Panoramabild zusammengesetzt wird, durch das man sich dann frei bewegen kann. Die Bilder werden dabei nicht verbogen, um sie zusammenzufügen, sondern an den Stellen zusammengesetzt, an denen Überlappungen vorhanden sind. So schafft Photosynth mehr oder minder räumliche Panoramen. Für jedes Synthy (so werden die Panoramen genannt) wird prozentual angezeigt, wie vollständig die zugehörige Bildersammlung ist.
Nun hat Microsoft seinen Panoramendienst Photosynth in eine interaktive Web-Anwendung verwandelt. Bisher konnten User lediglich einige Panoramen betrachten, die von Microsoft zur Verfügung gestellt wurden. Jetzt kann jeder selbst Panoramen erstellen.
Microsoft empfiehlt, Panoramen aus Bildersammlungen von 20 bis 200 sich überlappenden Bildern zu erstellen. Dafür stehen jedem User vorerst 20GB Online-Speicher zur Verfügung.
Voraussetzungen für die Nutzung von Photosynth ist als Betriebssystems Windows XP oder Vista und als Browser Internet Explorer 7 oder Firefox ab Version 2. Außerdem muss das Photosynth Browser-Plug-In installiert werden, um den Dienst nutzen zu können.
Ich finde den Dienst schon irgendwie beeindruckend. Auch wenn er bei mir recht langsam funktioniert – woran bestimmt aber auch mein Rechner und dessen grafische Kapazitäten Schuld sind.
Aber einige Dinge vermisse ich noch:
- die Lokalisierung der einzelnen Panoramen auf einer Karte oder ähnliches
- die Möglichkeit, bereits vorhandene Panoramen durch eigene Bilder ergänzen zu können
Bleibt abzuwarten, ob sich diesbezüglich noch etwas tut …
via heise.de
Noch am Rande: Nicht nur Startups, sondern auch global Playern wie Microsoft passiert es, dass nach dem Launch eines Services die Server in die Knie gehen… (via techcrunch.com)
von Katrin Schneider
Plakativer Exorzismus
Nicht mal eine Woche haben die Plakat-Exorzisten gebraucht, bis sie dem Görtz-Plakat am neuen Phönix-Bau in der Stuttgarter Königstraße den Fehlerteufel ausgetrieben hatten. Eigentlich gar nicht schlecht: Bemerken, Info weiterleiten, Krisensitzung, jemanden anschreien und verantwortlich machen, Designer Fehler ausmerzen lassen, Drucken, Liefern und Aufhängen in nur 6 Tagen … finde ich durchaus okay!
von Matthias Zellmer
Fehlerteufel

Zu meinem persönlichen Bedauern werde ich viel zu oft von Freunden und Lesern auf kleinere Tippfehler in meinen Netzlogbuch-Artikeln hingewiesen. Und was bin ich froh, dass ich diese Fehler dann mal auf die Schnelle korrigieren kann und sie nicht so manifestiert sind, wie der auf dem neuen Goertz-Plakat vor unserer Haustür. Naja … shit happens!
von Matthias Zellmer
Wii Browser – Linksammler für die Wii
Erst einmal habe ich meine Zeit an einer Wii verplempern dürfen. Und so schnell mir klar war, dass die ganzen Kommentatoren recht haben, die der Wii bescheinigten, dass es sich um ein interessantes Spielekonsolen-Konzept handelt, so schnell war mir auch das Potential als Sofa-Surf-Station klar. Nur, dass es wegen der eingeschränkten Texteingabe-Möglichkeiten z.B. nicht so einfach ist, die einzelnen Websites aufzurufen. Hier setzt der so genannte Wii Browser an.
Der Wii Browser ist ein Linksammler für die Wii. D.h. man sammelt an einem Gerät mit geeigneteren Texteingabe-Möglichkeiten wie etwa einem PC auf wiibrowser.com die Links zu seinen persönlichen Lieblingswebsites und kann dann ganz einfach mit dem Wii-Controller die Sites ansteuern.
Was das Ganze interessant macht, ist, dass man statt Nutzerkennung auszuwählen eine ID zugeteilt bekommt. Dies generiert man, indem man eine Passwort für seine eigene Wii-Browser-Seite angibt. Die ID muss man sich merken, sonst kommt man nicht mehr auf seine persönliche Sammlung und das Passwort ist immer mit anzugeben, wenn man einen Link hinzufügt oder an der Sammlung was ändert. Von Seiten der Wii-Browser-Macher wird dieses Konzept als besonders toll angepriesen wird, da man sich nicht anmelden muss, beinhaltet aber trotzdem, dass ich mir eine Kennung, hier die ID und ein Passwort merken muss. Ich weiß nicht, was dadurch gewonnen wurde?
Alles in Allem könnte das Konzept kleine Dienste für die Wii anzubieten schon zukunftsweisend sein. Genauso, wie dies für mobile Endgeräte, den internet-fähigen Fernseher oder soziale Netzwerke o.ä. zu tun.
Via agenturblog.de
von Matthias Zellmer
ASCII GTI
Auf der Eurobestlive 2007 hat die Kampagne “SIXT ASCII GTI” von Jung v. Matt/Neckar in der Kategorie “interactive” absolut zu Recht das Rennen gemacht.
Unsere besten nachbarschaftlichen Glückwunsche!
Richtig gut.
via bewegungsmelder
von Artur Richter
Neu bei Google: Google Gadget Ads

Der GoogleWatchBlog berichtet soeben, dass Google heute offiziell die Google Gadget Ads vorgestellt und bei einigen AdWords-Kunden freigeschaltet hat. Weiter berichtet GoogleWatchBlog:
Mit dieser neuen Werbeform sind ab sofort auch interaktive Werbeschaltungen möglich. Ausgewählte Benutzer haben jetzt die Möglichkeit mit der Gadget API Gadgets zu erstellen die auch als Banner-Anzeigen verwendet werden können. Dazu muss lediglich eine einzige Zeile zum Quellcode hinzugefügt werden. Das daraus resultierende Gadget wird dann nicht nur über die AdSense-Banner angezeigt, sondern erscheint auch in der Gadget-Galerie und kann von jedem in die eigene Homepage oder iGoogle eingebunden werden.
Google … war das nicht mal eine Suchmaschine von zwei Studenten aus Kalifornien?!
von Matthias Zellmer
Ghäääähn…
Schöne Anzeigenkampagne von Saatchi & Saatchi für den Buenos Aires Zoo. Spricht einem aus der Seele…
von Artur Richter






