HTML5 und Video

Das iPad ist da. Und wie man so hört, ist dieser Tablet-Computer, neben dem Surfen im Web, vor allem zum Konsumieren von eBooks, Musik und Videos ausgelegt. Wobei sich für letzteres in den vergangenen Jahren im Web immer mehr Flash als Standard herauskristallisiert hat. Nun unterstützt das iPad aber kein Flash. Bei Apple scheint man diesbezüglich sehr auf HTML5 zu setzen. Und wenn das iPad sich so etabliert wie zuvor das iPhone, dann sollte HTML5 eine rosige Zukunft bevorstehen.

HTML5 Video ist aber nicht nur für das iPad interessant. Auch für Smartphones wie das iPhone oder mein Nokia 5800 könnte sich da eine Technologie-Lücke schließen.

Die Videoportale Youtube und Vimeo wie auch die Video-Plattform Brightcove haben HTML5 Video schon ins Portfolio genommen. Zudem gibt es inzwischen auch schon Videoplayer-Umsetzungen auf HTML5-Basis, die den Standard-Player erweitern und auch etwas schicker machen.

Wer sich nun mal ein bisschen mit der Umsetzung von HTML5 Video beschäftigen möchte, findet z.B. in der HTML5-Tags-Referenz von w3schools natürlich auch einen Abschnitt vom video-Tag und seinen Attributen. Weiter finde ich auch die Website html5video.org recht gelungen. Dort gibt es neben regelmäßigen aktuellen News zum Thema, auch die HTML5-Video-Library Kaltura … inkl. Demos.

Persönlich habe ich den Eindruck, dass sich HTML5 ziemlich schnell durchsetzen wird. Es gibt noch ein paar Unstimmigkeiten bzgl. der in den Browsern zugrunde gelegten Video-Codecs … von Google und Apple wird H.264 favorisiert, Mozilla und Opera setzen auf das freie Ogg Theora. Aber ich denke, dass sich H.264 als Standard durchsetzen wird, da z.B. auch Flash auf diesen Codec setzt und der Entwickler zugesagt haben, dass H.264 bis Ende 2015 frei nutzbar bleiben wird … im Web eine kleine Ewigkeit.

Stylischer Rückblick auf 34 Jahre Apple Design

Schön! Nicht nur für Apple-Fanboys … auch für Design-Liebhaber.

via @infodesignerin

2010 – Das Jahr der Tablet PCs?

Das Foto zeigt, wie sich die Leute von gizmodo.com im August 2009 das Apple Tablet vorstellten.

Nicht nur, dass sich die Gerüchte verdichten, dass das Apple Tablet im März dieses Jahres auf den Markt kommen soll, auf den einschlägigen Technik-Websites tauchen in letzter Zeit immer häufiger Meldungen zu solchen Geräten auf, deren zentrale Eingabe-Schnittstelle der zu betatschende Bildschirm ist … ausschließlich oder optional: Die Tablet PCs.

Die Nutzung von Computern via Touchscreen ist nicht neu, doch scheint sich nun etwas getan zu haben, dass diesen Tablet PCs einen Massenmarkt zu eröffnen scheint. Ein zentraler Grund dafür ist sicherlich der Erfolg solcher Smartphones wie dem iPhone, das auch hauptsächlich über den Bildschirm zu bedienen ist.

Doch machen wir uns nichts vor, die Bedienung über ein Touchscreen ist eine andere, als wenn einem eine Tastatur und eine Maus zur Verfügung steht. Das wird sicherlich auch seine Auswirkungen auf die Gestaltung von Benutzerschnittstellen haben. Das prominente Beispiel dafür liefert wieder das iPhone mit seinen Schiebe- und Aufziehgesten.

Einen weiteren Eindruck, wohin der Weg bei der Nutzung von Tablet PCs gehen kann, zeigt das US-Sportmagazin Sports Illustrated:

Zugegebenermaßen ist das, was das Video zeigt, ein recht schmaler Ausschnitt dessen, was möglich sein wird. So wird darin z.B. die Eingabe von Text und die Nutzung von Mashup-Techniken völlig ausgespart. Was sicher auch ein wenig an der Denkweise von Menschen liegt, die es gewohnt sind, die “Menschen da draußen” weiter aus mehr Informationen zu beliefern, als mit ihnen in einen Dialog zu treten.

Nichtsdestotrotz freue ich mich sehr auf meine ersten Nutzungserfahrungen mit einem Tablet PC. Ich bin gespannt, wie sich die bestehenden Websites und Programme damit nutzen lassen werden. Wie sich diese in Zukunft verändern werden. Werden sich alternative Ansichten für die Tablet-Darstellung etablieren? Welche neuen Bildschirm-Eingabe-Mechanismen werden sich herauskristallisieren? Und nicht zuletzt bin ich gespannt, wie sich die Tablet PCs in den Alltag und in das Sammelsurium unserer ganzen anderen technische und vernetzbaren Geräte integrieren werden. Diese Fragen stellen sich natürlich unter der Voraussetzung, dass sich die Tablet PCs am Markt durchsetzen werden. Aber davon gehe ich fest aus.

Googles Chrome überholt Apples Safari

Während sich im so genannten Browser-Kampf ganz vorne inzwischen Mozillas Firefox und Microsofts Internet Explorer zumindest bei den aktuellen Versionen auf Augenhöhe gegenübertreten, hat es im hinteren Feld laut der Net Applications Dezember-Statistik Googles Browser-Frischling Chrome geschafft, ganz knapp an Apples Safari vorbei zu ziehen.

Diese Entwicklung ist sicherlich auch dem geschuldet, dass Google den Chrome nun auch für Mac OS und Linux anbietet. Zudem ist es inzwischen auch möglich, den Chrome durch Plugins Dritter zu erweitern.

Auch in meinem persönlichen Umfeld sind inzwischen einige umgestiegen und nutzen den Chrome als ihren Erstbrowser. Sie äußern sich dabei durchaus zufriedenen … gerade im Bezug auf seine Schnelligkeit.

Dass sich Googles Chrome langsam zu etablieren scheint, ist auch vor dem Hintergrund von Googles Strategie bzgl. eigener Plattformen wie Android und Chrome OS interessant. In einer immer vernetzteren Welt mit solchen immer relevanten Phänomenen wie Cloud Computing und mobile Internet-Nutzung, scheint sich Google derzeit durchaus zukunftsweisend aufzustellen. Was aber eigentlich für niemanden eine Überraschung sein dürfte.

Via linux-community.de

TwittaRound – Auf dem iPhone live sehen, wo und was getwittert wird

Besitzers des neusten iPhones kommen mit TwittaRound vielleicht bald in den Genuss einer ganz besonders schönen Spielerei. Im Videomodus kann man dann die Gegend abscannen und sehen, welche lokalisierbaren Twitterer in der jeweils im Sichtbereich liegenden Richtung Tweets gepostet haben. Wenn ich das richtig verstehe, gibt es aber noch Probleme damit, dass Apple die App akzeptiert, da sie auch auf nicht Apple-APIs zurückgreift.

Mal sehen, was aus TwittaRound wird, die Idee ist mal wieder sehr interessant, denn sie verfolgt, wie die hier schon früher mal vorgestellten Apps Layar und Email’n'walk, den Augmented-Reality-Ansatz … den ich sehr spannend finde. Dieser Ansatz, die mit einer Kamera erfassbare Umgebung, mit irgendwelchen Infos zu ergänzen, dürfte auf vielen Gebieten sinnvoll einzusetzen sein. Wenn ich zum Beispiel vor einem Geschäft stehe, dann könnten mir schon davor die aktuellen Sonderangebote angezeigt werden. Oder wenn ich die Kamera auf ein Werbe-Plakat halte, dann könnte ich viel auch das Video zur Kampagne sehen. Den Anwendungsmöglichkeiten des Augmented-Reality-Ansatz sind sicher nahezu unbegrenzt.

Via gizmodo.de

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