Googles Chrome überholt Apples Safari
Während sich im so genannten Browser-Kampf ganz vorne inzwischen Mozillas Firefox und Microsofts Internet Explorer zumindest bei den aktuellen Versionen auf Augenhöhe gegenübertreten, hat es im hinteren Feld laut der Net Applications Dezember-Statistik Googles Browser-Frischling Chrome geschafft, ganz knapp an Apples Safari vorbei zu ziehen.
Diese Entwicklung ist sicherlich auch dem geschuldet, dass Google den Chrome nun auch für Mac OS und Linux anbietet. Zudem ist es inzwischen auch möglich, den Chrome durch Plugins Dritter zu erweitern.
Auch in meinem persönlichen Umfeld sind inzwischen einige umgestiegen und nutzen den Chrome als ihren Erstbrowser. Sie äußern sich dabei durchaus zufriedenen … gerade im Bezug auf seine Schnelligkeit.
Dass sich Googles Chrome langsam zu etablieren scheint, ist auch vor dem Hintergrund von Googles Strategie bzgl. eigener Plattformen wie Android und Chrome OS interessant. In einer immer vernetzteren Welt mit solchen immer relevanten Phänomenen wie Cloud Computing und mobile Internet-Nutzung, scheint sich Google derzeit durchaus zukunftsweisend aufzustellen. Was aber eigentlich für niemanden eine Überraschung sein dürfte.
von Matthias Zellmer
TwittaRound – Auf dem iPhone live sehen, wo und was getwittert wird
Besitzers des neusten iPhones kommen mit TwittaRound vielleicht bald in den Genuss einer ganz besonders schönen Spielerei. Im Videomodus kann man dann die Gegend abscannen und sehen, welche lokalisierbaren Twitterer in der jeweils im Sichtbereich liegenden Richtung Tweets gepostet haben. Wenn ich das richtig verstehe, gibt es aber noch Probleme damit, dass Apple die App akzeptiert, da sie auch auf nicht Apple-APIs zurückgreift.
Mal sehen, was aus TwittaRound wird, die Idee ist mal wieder sehr interessant, denn sie verfolgt, wie die hier schon früher mal vorgestellten Apps Layar und Email’n'walk, den Augmented-Reality-Ansatz … den ich sehr spannend finde. Dieser Ansatz, die mit einer Kamera erfassbare Umgebung, mit irgendwelchen Infos zu ergänzen, dürfte auf vielen Gebieten sinnvoll einzusetzen sein. Wenn ich zum Beispiel vor einem Geschäft stehe, dann könnten mir schon davor die aktuellen Sonderangebote angezeigt werden. Oder wenn ich die Kamera auf ein Werbe-Plakat halte, dann könnte ich viel auch das Video zur Kampagne sehen. Den Anwendungsmöglichkeiten des Augmented-Reality-Ansatz sind sicher nahezu unbegrenzt.
Via gizmodo.de
von Matthias Zellmer
iPhone-App: Im Laufen Mails tippen und trotzdem nicht hinfallen …
… das geht mit der kostenlosen iPhoneApp “Email’n'Walk” “Txt’n'Walk”. Denn während man damit seine Mail tippt, wird im Hintergrund gezeigt, was die Kamera gerade wahrnimmt … und das sind wahrscheinlich die eigenen Füße. Man sieht also sofort, wenn man sich etwas nähert, über das man stolpern könnte. Ich finde, dass ist eine geniale Idee, die wohl aus einem April-Scherz heraus entstanden ist.
Hoffe mal, dass es, wenn ich denn mal ein iPhone mein Eigen nennen darf, es dann auch ein Twit’n'Walk geben wird …
von Matthias Zellmer
Was Apple zum Thema Virus zu sagen hat …
… sieht man, wenn man auf der Apple-Website mal den Begriff “Virus” in das Suchfeld eingibt, ohne jedoch dabei die Suchanfrage abzusenden.
Interessant, oder?!
von Matthias Zellmer
Infrastruktur für die Web-Entwicklung am Mac
Macs sind was für Kreative und nichts für richtige Entwickler. Dieses Dogma hält sich erstaunlich hartnäckig. Dass es aber auch möglich ist, am Mac Websites zu entwickeln, beschreibt Gerrit van Aaken in seinem praegnanz-Blog.
Wie Gerrit beschreibt, liefern zwei kostenfreie Tools die Grundlagen dafür: die Server-Infrastruktur MAMP und VirtualHostX. Das weitere Warum, Weshalb und Wie gibt es bei Gerrit im Beitrag MAMP und VirtualHostX.
von Matthias Zellmer
RIP Macworld
Die Macworld ist DIE Veranstaltung des Jahres für alle Apple-Jünger. Oder wird es gewesen sein. Denn wie gestern bekannt gegeben wurde, wird im Januar 2009 die letzte Macworld stattfinden. Ab 2010 werden also nicht mehr Anfang des Jahres in einem groß angelegten Event die neuesten Apple-Produkte vorgestellt werden; wie beispielsweise 2007 das iPhone.
Außerdem wird 2009 nicht Steve Jobs die Keynote halten – sondern Philip Schiller, der “senior vice president of Worldwide Product Marketing” von Apple. Auf Grund dieser Tatsache werden erneut Gerüchte laut, dass es um die Gesundheit von Steve Jobs nicht so gut bestellt sein soll.
Was allerdings Fakt ist, ist dass die Ankündigung der Einstellung der Macworld sich bereits auf die Apple-Aktie ausgewirkt hat: die ist um mehr als 3,5% gefallen.
via TechCrunch.com und theNextWeb.com
von Katrin Schneider
Designskins – Geräte aufhübschen
In den aktuellen Startup-Charts von yeebase.de habe ich auf Platz 97 designskins.com von DeinDesign entdeckt. Dort kann man speziell auf bestimme Geräte zugeschnittene Design-Folien kaufen. Man hat die Möglichkeit aus bestehenden Designs auszuwählen oder mittels Online-Konfigurator ein eigenes Design erstellen. Ein Beispiel gefällig:
In der Produktinfo zu dem Beispiel oben steht:
Dieser DesignSkin wird individuell für dich angefertigt und passgenau auf das ausgewählte Gerät zugeschnitten. Damit dein bestes Stück und das Motiv vor hässlichen Kratzern geschützt sind, wird der DesignSkin mit einer hochglänzenden Schutzschicht versiegelt. Zur Herstellung unserer DesignSkins verwenden wir eine spezielle Vinylfolie mit Luftkanälen in der Klebestruktur. Dadurch lässt sich dein DesignSkin einfach und blasenfrei verkleben.
Hört sich nach einem schlüssigen Konzept an. Muss mich wohl in der Winterpause mal mit dem Thema MacBook aufhübschen beschäftigen …
von Matthias Zellmer
Nun also auch BlackBerry

Nachdem in jüngster Vergangenheit die Smartphone- (Betriebssystem)- Anbieter Apple und Google/Android jeweils eine Web-Plattform zum Download von Applikationen veröffentlicht haben, wird das laut CrunchGear auch BlackBerry bald tun.
Der dienstälteste der drei genannten Smartphone-Anbieter will mit dem BlackBerry Application Center eine Plattform zur Verfügung stellen, über die neue Blackberry-Modelle Applikationen auf das jeweilige Gerät herunterladen können.
Verfügbar und vorinstalliert sein soll laut CrackBerry der Application Center auf dem BlackBerry Storm 4.7. Das Applikationsangebot soll von Mobilfunk-Anbieter zu Mobilfunk-Anbieter unterschiedlich ausgeprägt sein.
Schon jetzt steht ein anderer Anbieter von Anwendungen für BlackBerry-Geräte (auch ältere) zur Verfügung: Der BerryStore bietet derzeit circa 40 Applikationen an – kostenlos.
Die Anwendungen im BlackBerry Application Center sollen dagegen kostenpflichtig sein.
So hat jeder Smart-Phone-Anbieter also seine(n) eigenen Application Store(s)…
von Katrin Schneider
Android frustriert Entwickler
Die Open Handset Alliance um Google lässt sich mächtig Zeit mit der Veröffentlichung einer aktualisierten Entwicklungsumgebung (SDK) für Android; eine Open-Source-Plattform für mobile Endgeräte. Darum haben nun dreißig Software-Entwickler sogar eine Petition unterschrieben, in der sie die baldige Veröffentlichung einer aktualisierten Version der Android-SDK fordern. Ist dies aus irgendeinem nachvollziehbaren Grund nicht möglich oder sinnvoll, so möchten die Unterschreiber zumindest die Gründe für diese Verzögerung erfahren.
Seit Februar gab es keine Updates der API mehr. Zudem ist die damals veröffentlichte API noch sehr fehlerhaft. Einige Entwickler, die sich für Android als Plattform entschieden haben, sind so frustriert, dass sie darüber nachdenken, die Plattform zu wechseln. Hier wäre wohl die des iPhones die derzeit naheliegendste Wahl, denn bei Apple gibt es für 99 $ eine verfügbares funktionierendes SDK.
Google und Konsorten haben damit möglicherweise einen entscheidenden Vorteil aus der Hand gegeben, denn sie waren mit der Ankündigung eines SDK für mobile Endgeräte wesentlich früher dran als ihre Konkurrenz. Da Android aber nicht so funktioniert wie es soll und Konkurrenten wie etwa Apple auch SDKs für mobile Endgeräte anbieten … auch wenn diese wesentlich später veröffentlicht wurden … sollte Google nun endlich mal in die Gänge kommen, damit ihnen nicht alle freien Entwickler weglaufen.
Via googlewatchblog.de und heise.de
von Matthias Zellmer
Das iPhone ist viel mehr als nur ein Telefon

In den Kommentaren zu meinem Netzlogbuch-Beitrag iPhone, iPhone, iPhone hat Zuckerbäckerin den aktuellen Hype um das iPhone 3G ein wenig mit den Worten relativieren wollen:
Herrgott, es ist ein Telephon!
Ist es wirklich nur ein Telefon? Ich würde es eher als Mobile Internet Device (MID) sehen. Und dass das iPhone gerade für das mobile Web einiges verändert, ist zu sehen, wenn man sich mal die Nutzungsdaten ansieht:
- mobil Nachrichten lesen: iPhone-Nutzer 80%, andere 32%
- mobile E-Mail: iPhone 70%, andere 26%
- mobile TV/Video: iPhone 32%, andere 15%
- Social Networking/Bloggen: iPhone 42%, andere 10%
Das iPhone ist also ein mächtiger Antreiber des mobilen Webs. Und wenn man mal bedenkt, dass es weltweit fast dreimal mehr Handys gibt als Computer, dann wird die Tragweite dessen, was das iPhone da einläutet schon viel klarer …
von Matthias Zellmer







