Jobs in 60 Sekunden

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Es entwickelt sich wohl gerade zu einer netten kleinen Tradition, dass die Leutchen von Mahalo Daily die so genannten Keynotes, die Apple-Chef Steve Jobs alljährlichen auf der Apple Worldwide Developers Conference hält, auf nette Art und Weise in 60 Sekunden zusammenfassen.

Die Zusammenfassung vom letzten Mal gibt es übrigens auch. Aber Vorsicht! Ist in Englisch …

Via The Next Web – Now!

13. Juni 2008
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

iPhone: Nun kann das Entwickeln losgehen

Das iPhone SDK ist da

Gestern präsentierte Steve Jobs das von der mobilen Entwickler-Gemeinde fast schon sehnsüchtig erwartete Software Development Kit (SDK) für das iPhone.

Neben dem frei erhältlichen SDK bietet Apple auch noch zwei iPhone Entwickler Programme an. Das Standard Programm für $99 erlaubt es freie und kommerzielle Software für das iPhone und den iPod touch zu entwickeln. Das Enterprise Programm für $299 ermöglichte es proprietäre Anwendungen zu entwickeln. D.h. man kann dann urheberrechtlich geschützte Software entwickeln, die unter keine freien Lizenz steht. Ich hoffe, ich hab das richtig und verständlich ausgedrückt, die Nuancen zum Thema freie und nicht-freie Software kann man bei Wikipedia nachlesen.

Nun kann es losgehen … bin mal gespannt, wann ich über die ersten Non-Apple iPhone-Anwendungen lesen. Ich schätze, es wird recht bald sein.

Via: digitalnext.de und techcrunch.com

iFlip

David Aronson und Juri Zaech, beides Studenten an der Miami Ad School Europe, haben die Möglichkeiten der berührungssensitiven Fläche des iPhones erkundet und für Vans ein interessantes Spielkonzept namens “finger fracture” (hier, hier und hier) entwickelt. Ähnlich der Tony Hawk Skateboarding-Reihe, steuert man seinen Skateboarder durch einen Funpark. “Gefahren” wird mit Hilfe des Zeige- und Mittelfingers, was ein wenig an die Fingerboards der 90er Jahre erinnert. Eine schöne Idee, die es wirklich Wert wäre, weiterentwickelt zu werden.

via JvM

21. Januar 2008
von Artur Richter
Profilbild von Artur Richter

Das MacBook Air polarisiert

1,94 Zentimeter flach

Bei uns in der Agentur gab es in den letzten Tagen vor allem zwei Diskussionsthemen, die immer wieder auf den Tisch kamen. Beide sind ultraflach: Dschungelcamp und MacBook Air.

Und beide Themen haben … nicht nur bei uns in der Küche … polarisiert. Wobei das MacBook Air als Diskussionsgrundlage eindeutig nachhaltiger sein sollte. Die Kommentare in der Küche, Presse und Blogosphäre gehen von einem mit leicht diabolischem Funkeln in den Augen verkündetem “Will ich haben!!!” (Küche) über ein sachliches “MacBook Air: 4 bis 19 mm hoch und 1,36 kg leicht” auf Golem.de bis zu “Apples neues MacBook Air … interessiert mich nicht die Bohne.” von Kai Müller, dem StyleSpion.

Ich persönlich … als relativ frisch gebackener Mac-Fan … finde das Teil erstmal extrem chick. Die etwas schwächere Rechenleistung ist mir dabei ziemlich egal, denn ich habe schon lange nicht mehr an einem neueren Rechner gesessen, dessen Rechenleistung mich in meinem alltäglichen Tun eingeschränkt hätte. Bin eben kein Zocker. Und den Kompromiss, das gute Stück eben hauptsächlich auf Funktechnik auszulegen, ist auch okay … ist schließlich ein ultramobiles Gerät. Nett wäre es, wenn Apple dem MacBook Air noch eine vernünftige Dockingstation spendieren würde.

Übel finde ich jedoch, dass das Teil in Deutschland schlappe 1700 € kosten soll und in den USA für knapp 1800 $ zu haben ist, was nach aktuellem Wechselkurs ungefähr 1230 € entspricht. Das ist ein Unterschied, der sich gewaschen hat!

Übrigens kann man das MacBook Air im deutschen Apple Shop schon vorbestellen. Die Lieferzeit wird mit 2-3 Wochen angegeben.

Designstudie vereint iPhone und MacBook

Designstudie vereint iPhone und MacBook

Der Designer Willy Yonkers hat sich ein interessantes Konzept ausgedacht, wie sich iPhone und MacBook ggf. vereinen lassen. Die Idee ist simpel und augenscheinlich genial: In der Studie ersetzt Yonkers das Touchpad des MacBook durch einen Platzhalter für das iPhone. Setzt man das iPhone dort ein, so wird es synchronisiert und dient gleichzeitig als Touchpad. Rausnehmen … und schon hat man alle wichtigen Daten mit unterwegs mit dabei. Und wenn man die Idee mal etwas weiterspinnt, dann könnte man über das iPhone auch automatisch das MacBook ins Netz bringen. Egal wo …

Sowas gefällt mir! Top!

15. Januar 2008
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Produktleiste auf Apple-Website

Produktleiste auf Apple-Website

Da ich mich derzeit auf der Suche nach einem Notebook befinde, habe ich mich am Wochenende auch ein wenig auf der Apple-Website rum getrieben.

Abgesehen von dem einem oder anderem Produkt, hat es mir die Art und Weise total angetan, wie Apple seine Produkte mittels einer Leiste präsentiert. Dort kann man nämlich einfach und schnell mittels Schieberegler durch die unterschiedlichsten Produktgruppen navigieren. Tolle Sache … denn wie oft haben wir hier schon zusammengesessen und überlegt, wie man z.B. die Produkte einer Maschinenbaufirma ansprechend präsentieren kann. Apple zeigt mal wieder wie es gehen kann. Vielleicht kauf ich ihnen nun auch was ab …

DMMK Stuttgart

dmmk.gif

Letzte Woche war mir die Teilnahme am Deutschen Multimedia Kongress in Stuttgart vergönnt. Leider konnte ich erst am zweiten Tag des Kongresses teilnehmen und habe damit den einen oder anderen, laut Augenzeugenberichten interessanten Beitrag verpasst. Insbesondere die Keynote von Tom Klinkowstein, „Shut up and listen: Design thinking/Design listening” soll recht eindrucksvoll gewesen sein.

Von den beiden Workshops mit den Themen “Bewegtbilder im Netz” und “Marketinginstrument Online Communities” habe ich mich für ersteres Entschieden. Insbesondere die Vorträge zu den Themen “Mediacenter – Der Brückenschlag vom Arbeitszimmer auf die Couch” und Joost – P2P mit Erlösmodell” haben mich zu meiner Entscheidung bewogen. Im Vergleich zum ersten Tag fiel die Teilnehmeranzahl des Workshops mit einem gefühlten Verhältnis von 1/1 (Teilnehmer/Lektoren) recht bescheiden aus.

mercedes_benz_tv.jpg

Nach einer guten Einführung von Herrn Tewinkel (ehemals BahnTV) in das Thema Bewegtbild begann der Workshop mit einer Präsentation von fischerAppelt, wo man nach dem Kauf von DaimlerChrysler tv.media nun das markenunterstützende Videoportal mercedes-benz.tv betreibt. Die von Scholz & Volkmer realisierte Website richtet sich an eine junge, internetaffine Zielgruppe. Die stimmig gestaltete Website wurde recht stark an Apples Interfacedesign angelehnt, insbesondere die Verwandschaft zu Apples Coverflow ist augenscheinlich. Die Bedienbarkeit ist dabei sehr gut, einzig eine einfache Bookmarkmöglichkeit fehlt, was der komplett in Flash realisierten Umsetzung geschuldet ist. Mercedes-benz.tv führt hier im Bereich Video in meinen Augen das fort, was die seligen Mercedes-Mixtapes als Audioangebot begonnen hatten. In meinen Augen ein cleveres Instrument, eine junge Zielgruppe an Mercedes-Benz heranzuführen. Auf der Einstiegsseite wird der Zuschauer übrigens TV typisch von einer Moderatorin (Tanja Bülter) begrüßt. Ich für meinen Teil kann mich mit Moderatoren auf Websites noch immer nicht so recht anfreuden, es wirkt auf gewisse Weise anachronistisch.

targa_tv.jpg

Um moderierte Videopräsentationen geht es auch bei targa.tv. Auf die Frage nach den Monetarisierungsmöglichkeiten von Bewegtbildern im Netz antwortet Herr Christian Gummig mit dem Begriffen “Transaktionsorientierte Medienformate”, einer eleganten Umschreibung für die schlichte Übertragung von TV-Shopping ins Internet. Ich gehöre hier sicher nicht zur richtigen Zielgruppe, allerdings denke ich, daß es schwierig werden dürfte, ein auf hochgradig asymmetrischer Informationsverteilung zwischen Käufer und Verkäufer basierendes Verkaufsprinzip vom TV ins Internet zu transferieren, wo Vergleichbarkeit und umfassende Informationsmöglichkeiten nur wenige Klicks entfernt liegen. Man wird sehen, offensichtlich wird für einen bekannten e-Commerce Betreiber bereits produziert…

Hendrik von Beust (Atkon) weist in seinem interessanten Vortrag “Evaluation und Erfolgsmessung” auf die Auswirkungen hin, welche die immer stärkere Verwendung von AJAX-Elementen und Videoclips im Hinblick auf die gemessenen PIs hat: Die Anzahl der Seitenaufrufe sinkt. Videoinhalte lassen Websitebesucher länger “unbeweglich” auf einer Seite verweilen, was gemessen auf die Gesamtdauer des Besuches zu geringeren Klickraten führt. Insbesondere bei Portalen mit großem Videoanteil kommt es zu einem paradoxen Effekt: Die Vermarktungsfähigkeit dieser Angebote sinkt, obwohl die Aufmerksamkeit, die der User auf einer Seite aufbringt um ein Vielfaches höher liegt als bei schnellem Klicken. Das Marktforschungsinstitut Nielsen ist daher dazu übergegangen, bei der Evaluation von Webgeboten die Verweildauer als zentrales Kriterium zugrunde zu legen. PIs werden lediglich ergänzend aufgeführt. Das Messen der Verweildauer ist jedoch schwieriger, als ein bloßes Erfassen der Seitenaufrufe (Wobei selbst hier je nach eingesetzter Software oft Unterschiede bis zu 30% auftreten). Vergessene Browserfenster oder-tabs können die tatsächliche Verweildauer, während der ein User einer Seite tatsächlich seine Aufmerksamkeit schenkt, verzerren. Hier verbirgt sich noch großes Verbesserungspotential.

Ich mache es kurz und schmerzlos: Die beiden heiß erwarteten Vorträge zu den Themen Mediacenter und Joost fanden schlicht nicht statt. Frau Vanessa Weihbrecht, Product Marketing Manager von Microsoft Deutschland war nicht erreichbar und erschien ohne Angabe von Gründen einfach nicht zur Konferenz. Wie schön es doch gewesen wäre, von Microsoft einmal positiv überrascht zu werden… Über den Joost-Vortrag wurde seitens DMMK übrigens kein Wort mehr verloren – sehr schade.

Und so fällt mein Fazit leider etwas zwiegespalten aus: Zwei sehr gute Vorträge, ein anachronistisches Vermarktungskonzept, bestätigte Vorurteile und zwei vakante Referatsthemen, deren Zeitfenster mit einer Tasse Kaffe und einem netten Gespräch gefüllt werden konnte. Auch nicht das Schlechteste.

DVI-Virus

dvi_virus.jpg

Es gibt sie doch. Die Krankheit, die sich von einem Computer auf den nächsten überträgt, das Gerät mechanisch beschädigt, und dennoch nicht aus Programmcode besteht. Ein lupenreiner Virus.

Sean McBride hat ihn entdeckt und auf alwaysbeta.com vorgestellt.

via pixelsurgeon

Unflashed

iphone_side.jpg

Während das iPhone Journalisten und Blogger hüben wie drüben dazu veranlaßt, sich über Design, Benutzerführung und Interface die Finger wund zu schreiben, wurde einem interessanten Aspekt bisher wenig Aufmerksamkeit zugedacht oder dieser allenfalls bedauernd zur Kenntnis genommen. Die gänzlich fehlende Unterstützung von Flash, Windows Media, Real Player und Java Applets.
Daniel Eran Dilger, technischer Berater und Autor aus San Francisco, betrachtet die fehlende Implementierung dieser Features als bewusste Ausklammerung proprietärer Codecs und Technologien. Wie bereits die fehlende Unterstützung von Windows Media durch den iPod der Verbreitung des Microsoft-Codecs schwer geschadet hatte, könnte es nun auch dem beliebten Flash-Video an den Kragen gehen. Insbesondere da für Apple mit Flash-Lite ein Konkurrent am Interfacehorizont für Mobile Endgeräte aufgetaucht ist.

Ein ungemein aufschlussreicher Artikel.

Web-Anwendungen fürs iPhone optimieren?!

Apples Developer Site mit Tipps zur Website-Optimierung fürs iPhone

Wie hieß es noch ungefähr in einem der Werbefilmchen, die ich über das iPhone gesehen habe?

It’s not the watered down version of the internet. Or the mobile version of the internet. Or the kind of sort of looks like the internet internet. It’s just the internet!

Und nun lese ich auf iBusiness, dass es eine Art Ratgeber-Seite von Apple gibt, auf der einem Apple empfiehlt, wie eine Web-Anwendung zu optimieren ist, damit sie die “iPhone-Nutzer besonders zufriedenstellt”.

It’s vielleicht doch only the apple version of the internet! Ich hoffe mal, dass die Web-Entwickler dieser Welt nun nicht auch noch, neben den Hacks für die unterschiedlichen Browser auf den unterschiedlichen Plattformen,  die für den Safari-Browser für die iPhone-Plattform berücksichtigen müssen. Aber wenn das Teil ein Erfolg wird … und davon gehe ich aus … wird es wohl so kommen.

schließen