JavaScript-Framework YUI 3.0 kann auch CSS
Mir ist die Yahoo User Interface Library, kurz YUI Library, vor allem als freies JavaScript-Framework zur Erstellung von interaktiven Web-Anwendungen ein Begriff. Doch kann es vor allem in der neusten Version 3.0 deutlich mehr, es enthält auch ein so genanntes CSS-Grid-Framework.
In einem interessanter Artikel im Dr. Web Magazin unterzieht Dieter Petereit das aktuelle YUI 3.0 CSS-Framework einem Praxistest. Prädikat: Sehr lesenswert …
von Matthias Zellmer
Lese-Empfehlungen der KW3

In dieser Woche habe ich endlich mal wieder ein bisschen Zeit gefunden, um meinen RSS-Reader etwas nachhaltiger abzuarbeiten. Heißt, dass ich mir auch für das Lesen etwas umfangreichere Beiträge und Artikel mal wieder etwas Zeit hatte. Darum möchte ich heute hier ein paar ausgewählte Beiträge empfehlen:
#1 Das Drama der Relevanz, oder: Warum Offline-Kriterien nicht auf Online-Enzyklopädien angewandt werden sollten
- In diesem Gastbeitrag auf Digiom beleuchtet Regine Heidorn anschaulich die Problematik der Relevanz-Kriterien für Wikipedia-Einträge. Ein gerade für die deutschsprachige Wikipedia wirklich brisantes Thema.
#2 Angst vor Google – Gedanken zu einer Debatte
- Auf KoopTech hat sich Thomas Wanhoff mal die Mühe gemacht, ein paar Thesen aus dem ZeitOnline-Artikel Im Google-Wahn von Susanne Gaschke kritisch zu beleuchten.
#3 Agenda 2010 für digitale Bürgerrechte
- Seit 1990 beschäftigt sich die Electronic Frontier Foundation (EFF) mit der Wahrung der den Bürgerrechten im Cyberspace und hat im Zuge dessen einen Ausblick auf die Entwicklung der digitalen Bürgerrechte für das laufende Jahr vorgenommen.
# 4 Kapitalismus 3.0: Jahrzehnt des kreativen Kapitalismus
- Nicht nur ein Jahr, sondern gleich ein ganzes Jahrzehnt versucht der selbst ernannte Zukunftsforscher Matthias Horx in die Zukunft zu sehen … und Carl Batisweiler berichtet darüber auf wallstreet:online
# 5 Die ganz große Bühne
- In dem Beitrag auf agenturblog.de beschäftigt sich Oliver Wagner nicht mit der Politik oder dem Theater, sondern mit der sehr starken Inhaltsdarstellungsform … nicht nur für Blogs.
von Matthias Zellmer
Unsere beliebteste Artikel 2009
Wieder geht ein Jahr zu Ende, und wir haben vom 1. Januar bis heute immerhin über 440 Artikel veröffentlicht. Google Analytics sagt mir zudem, dass fast 70.000 absolut eindeutige Besucher hier gewesen sein sollen. Dabei waren die folgenden drei Artikel, die meist gelesenen, die auch in 2009 geschrieben wurden:
Platz 1: Xings interne Applikationen
Platz 2: Glücksspiel via Internet verboten
Platz 3: Winnenden hautnah – ein sehr persönlicher Rückblick
Wobei der Winnenden-Artikel für mich persönlich der wichtigste war. Dicht gefolgt von dem Artikel über mein Radio-Interview für den Hessischen Rundfunk.
Es war in jedem Fall ein ereignisreiches und spannendes Jahr und ich möchte auch schon jetzt allen vielen Dank fürs Lesen, fürs Kommentieren und auch fürs Kritisieren sagen. Mal schauen was das Jahr 2010 alles so mit sich bringen wird … es wird sich in jedem Fall einiges tun. Wir werden darüber berichten.
von Matthias Zellmer
Morgendlicher Web-Spaziergang

Was ich heute Morgen gemacht habe, prägte in ähnlicher Form irgendwann einmal den Begriff “durchs Web surfen”. Mit meinem RSS-Reader als Ausgangspunkt, habe ich mich durchs Web treiben lassen. Hier die Wegpunkte meines Web-Spaziergangs:
Mein RSS-Reader führte mich zuerst zum Dr. Web Autorenwettbewerb, genauer gesagt zum heutigen Beitrag Das Kaufhausbummeldesign – Wie der Alltag Ihnen bei Design-Ideen hilft. Besonders gut hat mir darin die Metapher “Das Supermarktregal – auf Augenhöhe sein” gefallen. Damit wollte der Autor Björn Dammann noch mal klar machen, dass das jeweils Wichtigste auf jeder Seite auch wirklich “auf Augenhöhe” platziert werden soll. Im Web ist das: Sichtbarer Bereich, Mitte. Eine Anforderung, die das nur all zu oft uniformierte Design vieler Websites nur bedingt bedienen kann. Wir setzen darum immer häufiger auf das Inhaltselement der Bühne.
In dem Artikel wird auf savethechildren.de hingewiesen, mein nächster Anlaufpunkt. Dies ist eine Kinderrechtsorganisation, die sich Themen verschrieben hat, wie weltweit das Überleben und die Gesundheit zu sichern oder auch die Ausbildung von Kindern zu fördern. Gutes und wichtiges Thema.
Mein nächster Anlaufpunkt ist netzwertig.com, wo sich Marcel Weiss mit Twitters für 2010 angekündigter Echtzeit-API Firehose beschäftigt. Marcel geht stark davon aus, dass das Implementieren auf Basis dieser Firehose-API kostenpflichtig und damit zum ersten richtigen Geschäftsmodell von Twitter wird.
Im Webzeugkoffer Blog beschäftigt sich dann Björn Seibert mit minimalistischem Webdesign und verweist auf einen gelungenen Beitrag When Minimalism Backfires: When Too Little Is Not Enough im Webdesigner Depot. Auf dieser Website gefällt mir, dass beim Überfahren des Logos mit der Maus, eine kleine, aber auffällige Info dargestellt wird. Diese macht deutlich, dass wenn man dem Link folgt, man zur Startseite zurück kommt. Eine angenehme Lösung des Problems, dass auch heute noch viele Leute nicht wissen, dass man in aller Regel nach einem Klick aufs Logo wieder zur Startseite der Website zurückkommt.
Ein weiterer Artikel auf Webdesigner Depot informiert mich darüber, dass es eine Wikipedia Usability Initiative gibt und dass man auf Wikipedia über den Try this-Link zu einer Beta-Version der optimierten Wikipedia-Ansicht gelangen kann. Neugierig geworden, schaue ich nach, ob es das auch auf der deutschsprachigen Wikipedia gibt und werde fündig. Der Link Beta ausprobieren am oberen Rand jeder Seite war mir bisher völlig entgangen. Ich beginne mit dem “Betatesten” und habe schon wieder eine Idee für einen weiteren Blogeintrag im Hinterkopf …
von Matthias Zellmer
tagesthema.de zeigt die Tweets zu den News
Mit tagesthema.de hat Ibrahim Evsander, der Gründer von sevenload.de, mit ein paar weiteren Leuten ein kleines News-Twitter-Mashup an den Start gebracht. Die Idee dahinter ist recht simple und schnell erklärt: tagesthema.de generiert kontinuierlich die News von verschiedenen Nachrichten-Anbietern, wie zum Beispiel Spiegel Online, Zeit Online und Stern.de, als Anreisertexte und zeigt dazu die zugehörigen bei Twitter abgesetzten Tweets an … also eine Art Google News mit Twitter.
Mir persönlich fehlt ein bisschen der Mehrwert von tagesthema.de. Denn der für mich interessante Weg ist eigentlich der umgekehrte: Über Tweets auf interessante Tweets aufmerksam gemacht zu werden. Spannender fände ich, wenn man dort die am häufigsten in Tweets verlinkten News dargestellt bekommen würde, weil so zumindest die Relevanz einer Nachricht im Social Web abgebildet würde.
von Matthias Zellmer



















