Inspiration von Getty Images

Eine der größten und ältesten Bild-Datenbanken im Web – Getty Images – hat eine Flash-Applikation veröffentlicht, über die sich User mit dort vorliegendem Content berieseln lassen können.
Die Applikation trägt den Namen Moodstream und soll laut thenextweb.org die User beim Brainstorming unterstützen.

Ausgangspunkt für die Auswahl der wiedergegebenen Bilder, Videos und Songs ist nicht etwa ein Thema, dass der User eingibt. Die Auswahl der angezeigten Inhalte wird über Parameter wie zum Beispiel Stimmung (fröhlich bis traurig) oder Zeitbezug (nostalgisch bis zeitgenössisch) beeinflusst. Zusätzlich kann der User wählen, wie die Übergänge zwischen den einzelnen visuellen Inhalten gestaltet werden sollen und ob in Sachen Audio auf Gesang verzichtet werden soll oder nicht. Für Unentschlossene stehen sechs vorgefertigte Einstellungen zur Verfügung.

Nachdem ich Moodstream nun circa 15 Minuten getestet habe fällt auf, dass sich der Stream beispielsweise einzelne Bilder nach einigen Minuten wiederholen. Auch, wenn man ein Parameter (geringfügig) verändert, wird noch immer der gleiche Stream angezeigt. Das kann Zufall sein, oder daran liegen, dass Moodstream noch sehr grün hinter den Ohren ist.

Ich bin mir nicht sicher, ob Moodstream eine geeignete Hilfe zur Ideenfindung ist – aber das ist ja von Person zu Person verschieden.
Es macht in jedem Fall Spaß, mit der Applikation zu spielen und sich etwas berieseln zu lassen.

MTV MUSIC

MTV scheint sich wieder auf sein Kerngeschäft zu besinnen: Musik.
Mit MTV MUSIC (aktuell noch Beta) hat MTV ein Portal gelauncht, auf dem richtig viele Musik-Videos verschiedenster Künstler und Jahrzehnte in voller Länge verfügbar sind.

Der Player ist wie ich finde ganz gut gelungen (auch wenn er manchmal noch etwas zuckelt) und einbetten lassen sich die Videos auch.
Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Und ich stimme CrunchGear.com völlig zu: Es ist richtig sympatisch, dass ein solches Web-Angebot einmal ohne großes Tamtam und breite Ankündigungen veröffentlicht wird !!

Nicht radioheadish genug?

Robert Hodgin von flight404 macht im Rahmen des radiohead Video Contests ein wunderbares Video zu Weird Fishes: Arpeggi – und reicht es nicht ein.

…after watching and watching, I realized my piece has nothing to do with Radiohead at all. You could swap it out with any electronica song and it would actually fit a little better. My piece just doesn’t feel Radioheadish.

Die Besucher von fligh404 sehen das allerdings gänzlich anders, woraufhin Robert sich doch noch dazu hinreißen läßt, das Video einzusenden. Meiner Meinung nach ist das nicht nur ein wunderbares Video sondern sogar außerordentlich radioheadish, basiert das komplette Werk doch auf einem per beat detection ermittelten Datensatz, der anschließend mit processing visualisiert wurde. Ohne Storyboard, ohne Nachbearbeitung, ein “generatives Musikvideo”.

Firstly, its got some mad crazy super duper beat detection going on. … Secondly, it is Processing from start to finish. There is no post processing (oooh, a literal pun!) or editing after the fact. I import the audio data from the analysis, augment it with the direct FFT data from the Sonia analysis, press play, and after it is done, I have the finished piece.

Sehr beeindruckend und zudem nicht das einzige seiner Art. Hier gibts mehr Informationen zur Entstehung des Videos.


Weird Fishes: Arpeggi from flight404 on Vimeo.

via Jung v. Matt

Web2.0 pur: TwittyTunes

TwittyTunes von FoxyTunes von Yahoo!Music

Immer häufiger bekomme ich den Eindruck, dass man Web2.0 irgendwie nicht so richtig erklären kann. Ich versuche es aber einfach immer wieder mal. Diesmal anhand von TwittyTunes.

Dies ist ein Plugin u.a. für den Firefox-Browser, welches zum einen auf dem Mikro-Blogging-Dienst Twitter und zum anderen auf dem weiteren Browser-Plugin FoxyTunes aufsetzt. Mit FoxyTunes kann man seinen Musikplayer (z.B. Winamp, VLC media player, …) über die Browser-Statuszeile steuern. Soweit die notwendige Vorgeschichte.

Nun ist es mit TwittyTunes mittels des berühmten Mausklicks möglich, Titel und Interpret eines gerade via FoxyTunes abgespielten Liedes … ob per Webradio oder aus der eigenen Sammlung auf dem Rechner … direkt via Twitter zu posten. Es wird sogar noch ein Link generiert, der den geneigten Twitter-Feed-Leser zu der zugehörigen Seite des Interpreten von FoxyTunes Planet bringt. Auf dieser findet man dann … falls vorhanden … jede Menge Infos über den Interpreten, im feinsten Mashup-Stil zusammengetragen, wie z.B. Videoclips (YouTube), ähnliche Künstler (LastFM), Songtexte (LyricWiki), Fotos (Flickr), Radio (Pandora), CD’s kaufen (Amazon) etc.

Und das ist dann Web2.0 … pur!

Horst Evers Podcast

Horst Evers Live

Bei der Übertragung der Aufzeichnung der Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises 2008 am vergangenen Wochenende ist mir vor allem der Preisträger Horst Evers in der Sparte Kleinkunst aufgefallen. Auch wenn ich diese Sparten-Bezeichnung in deisem Kontext etwas seltsam finde. Aber vielleicht gehört das auch zur Kleinkunst und soll jetzt nicht einer  meiner kleingeistigen Betrachtung anheim fallen.

Ich könnte jetzt lang und breit erklären, warum gerade jener Künstler mir so viel Freude bereitet hat und warum was auch immer, so lustig an ihm ist. Aber das brauche ich gar nicht. Wir sind ja hier im Web und da gibt es Links und da gibt es Podcasts. Also, viel Spaß mit den Podcasts von Horst Evers.

schließen