QKies – Kekse mit QR-Code
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So steht es auf der Website von QKies (sprich “kukies”), dort findet man auch folgendes Video:
Neulich bei Google Plus hat irgendwer gefragt, ob jemand ein Nutzungsbeispiel für QR-Codes kennt. Mir ist da im ersten Moment nur der Aufkleber eingefallen, der nun seit einiger Zeit am Ticketautomaten bei uns am Bahnhof klebt. Aber die QKies passen da natürlich auch.

Die Barcode-Kekse sind natürlich ein perfektes Geek-Produkt und irgendwie passt es doch auch dazu, dass man einen solchen Code meist nur einmal verwendet. Gerade wenn man sie vielleicht als eine andere Art der Visitenkarte verwendet … essbare Poken sozusagen.
von Matthias Zellmer
Usability? Adressänderung bei der Bahn

Im April bin ich umgezogen. Natürlich habe ich dabei auch einen Nachsendeantrag bei der Post gestellt und mich dann darum bemüht allen Firmen und Organisationen mit denen ich in einem Vertragsverhältnis stehe, meine neue Adresse mitzuteilen. Soweit so gut.
Kürzlich bekomme ich mein neue Bahn-Card zugeschickt. Auf dem Brief-Umschlag klebte über dem Adressfeld der mir inzwischen hinreichend bekannte gelbe Nachsende-Aufkleber der Post. “Ah!” Dachte ich mir, “Da hab ich wohl vergessen, der Bahn meine neue Adresse mitzuteilen.” Also ging ich auf bahn.de und loggte mich ein. Klickte mich dann durch zu “Persönliche Daten ändern”. Verdutzt stellte ich dann fest, dass mich dort schon meine aktuellen Adressdaten erwarteten. Schulterzuckend meldetet ich mich ab und dachte mir, dass das bei der Bahn dann wohl nicht nicht registriert wurde.
Ein paar Tage später kam dann die zur Bahn-Card gehörende Rechnung. Wieder mit dem gelben Aufkleber drauf. Als ich mich darüber wunderte, meinte meine Freundin, dass sie sich auch darüber gewundert hätte … wir hatten damals die Bahn-Card am gleichen Tag erworben und bekommen darum auch immer unsere neuen Bahn-Cards in etwas zur selben Zeit zugesendet … und dann jetzt auch mal auf der Bahn-Seite etwas recherchiert hätte.
Sie hatte herausgefunden, dass man bei der Bahn seine Adressänderung zweimal angeben muss, wenn man im Besitz einer Bahn-Card ist! Welche Logik steckt denn dahinter? Wer kommt denn auf die Idee, dass Bahn und Bahn-Card in diesem Zusammenhang nicht zusammengehörend zu betrachten sind? Ich jedenfalls nicht!
Dies ist für mich eindeutig ein Usability-GAU. Es kann von keinem User erwartet werden, dass er nachdem er eine Adressänderung vorgenommen hat, er an anderer Stelle der Website nochmal seine Adresse ändern muss. Vor allem nicht, wenn ein Produkt (wie die Bahn-Card) so ausschließlich mit einem Dienstleister (wie der Bahn) verbunden ist.
Wer aber denkt, das wäre schon alles, der irrt. Das nächste Logik-Desaster wartet, wenn man dann auf die Idee gekommen ist, dass man unter den Punkt “Meine BahnCard und bahn.bonus” seine Adresse für die Bahn-Card-Zusendung ändern kann. Hier muss man nämlich erst einmal eine persönliche PIN anfordern, um in den Bereich Zugang zu erlangen, in dem das Ändern irgendwelcher Daten möglich ist. Die PIN wird natürlich an die alte Adresse geschickt…
Mobilität ist das Geschäft der Bahn, aber es soll wohl bitte bloß niemand auf die Idee kommen, dass es einem an einem anderen Ort (den man vielleicht sogar durch eine Bahn-Reise kennengelernt hat) besser gefällt … denn dass Menschen Umziehen, ist wohl im Konzept der Bahn nicht vorgesehen.
von Matthias Zellmer

















