Pinterest – die digitale Bilder-Pinnwand
Wieder so ein Web-Dienst, der nur eine Sache kann. Bei Pinterest ist dies, Bilder an eine Art digitale Pinnwand zu posten und diese so mit anderen zu teilen. Dies dann natürlich voll Social … mit Like-, Embed- und Share-Funktionen.
Pinterest errinnert mich an Dienste wie Tumblr und Posterous, mit dem Unterschied, dass Pinterest lediglich auf das Verteilen von Bildern ausgelegt ist; bei den beiden Mikroblogging-Plattformen z.B. auch Texte, Links, Video- und Audiodateien veröffentlichen werden können.
Pinterest macht vor allem beim Stöbern Spaß. Probiert es mal aus, es gibt dort immer allerhand zu entdecken.
von Matthias Zellmer
Poladroid – Polaroid-Desktop-App
Die iPhone-Gemeinde ist meine subjektiven Wahrnehmung nach fast kollektiv dem Instagram-Virus verfallen. Das ist eine iPhone-App, mit der man mit dem iPhone Schnappschüsse machen kann, die mich sehr an die guten, alten Polaroid-Foto erinnern. Diese Fotos kann man dann auch noch auf recht einfach und intuitive Art und Weise mit seinen Freunden teilen.
Wer kein iPhone hat oder schlichtweg schon aufgenommene Fotos in ein digitales Polaroid-Foto umwandeln will, dem kann ich Poladroid empfehlen. Das ist ein Programm für Windows und Mac, dass einem die neusten und modernsten Fotos in alt aussehende Bilder im abgegriffenen Sofortbild-Look verwandelt.
Ich kann leider nicht einschätzen, wie die Windows-Version von Poladroid dies tut, aber die Mac-Version macht dies auf eine der Original-Kamera angelehnte Weise. D.h. man zieht die Foto-Datei auf die Kamera (so eine, wie sie oben in der Grafik zu sehen ist), was dem Betätigen des Auslösers bei einer echten Sofortbild-Kamera gleich kommt. Anschließend verarbeitet das Programm das Bild und wirft es dann mit dem typischen Polaroid-Geräusch aus, d.h. als noch nicht erkennbares Sofortbild auf den Bildschirm. Erst nach und nach “reift” das Foto dann und nach gut 2 Minuten ist es dann “fertig”. Alternativ kann man es aber auch mit der Maus schütteln und dann ist es schneller fertig.
Mir macht diese Polaroid-Desktop-App viel Spaß, da nicht nur die Umsetzung witzig ist, sondern auch die Ergebnisse echt gut sind.
von Matthias Zellmer
Online-Galerie mit interessantem Navigationskonzept
Über den Blog von Jeriko bin ich auf den Photographen Christopher Loren Ewers aufmerksam geworden. Was an und für sich nichts besonders erwähnenswertes ist, in einem Blog, der sich wie das Netzlogbuch eher mit Web-Themen beschäftigt. Die Website von Ewers’ hat aber eine besonders interessante Bild-Navigation, die mir persönlich sofort gut gefallen hat.
In der Regel und je nach Größe des Browserfensters sieht man jeweils nicht nur das aktuell angesteuerte Bild, sondern auch noch jeweils Teile des vorhergehenden bzw. der nachfolgenden Bilder. Die Bilder werden horizontal angesteuert und u.a. da die Site in Flash entwickelt wurde, geschieht dies mit einem sehr passenden Verschiebeeffekt. Zum Ansteuern der Bilder ist unter der Bilder-Leiste eine Zahlenleiste platziert, mit der man z.B. auch mehrere Bilder überspringen kann. Was sich aber nicht unbedingt empfiehlt, da dann doch nicht die Navigation das Highlight dieser Website ist, sondern die Bilder.
von Matthias Zellmer
embed.ly – Die Einbinde-API
Vor genau einer Woche habe ich hier vom oEmbed-Format berichtet. Dieses Format macht sich der Einbinde-Dienst embed.ly zu nutze, um eine API zur Verfügung zu stellen, die das Einbinden von Bildern, Videos sonstigen Rich-Media-Datentypen von Dutzenden von Web-Diensten wie Youtube, Flickr oder Twitter zugänglich zu machen.
Derzeit sind es 112 Dienste, die die embed.ly-API einbindet. Wer sich für die Nutzung der API interessiert bzw. tiefer in die Materie einsteigen möchte, sollte sich mal die umfangreiche Dokumentation zu Gemüte führen. Darin erfährt man alles über die Methoden und Parameter von embed.ly, findet Beispiele und Hintergrundinformationen.
von Matthias Zellmer
Grimme Online Award 2009 – Nominierung für “Von Zeit zu Zeit”
Ach! Wie schön! Von Zeit zu Zeit, die Geschichtswerkstatt der Stuttgarter Zeitung ist für den Grimme Online Award 2009 in der Kategorie “Wissen und Bildung” nominiert. Das freut uns nicht nur für die Stuttgarter Zeitung … die die tolle Idee hatte, Stuttgarter Stadt-Geschichte anhand von Fotos, Dokumenten, Erzählungen und Videoaufnahmen im Web zusammenzutragen, dort auch darzustellen und mit Hilfe des Stadtarchivs Stuttgart auch nachhaltig zu bewahren … sondern auch für uns. Wir haben nämlich konzeptionell helfen dürfen, die Idee webfähig zu machen und dann auch grafisch zu gestalten.
Auf der Nominierungsseite heißt es:
“Von Zeit zu Zeit” wurde als Geschichtsportal zum Mitmachen von der Stuttgarter Zeitung initiiert. Kooperationspartner sind das Stadtarchiv und die Volkshochschule Stuttgart. Neben Beiträgen, die von der Redaktion zur Verfügung gestellt werden, sind alle interessierten Nutzer – ob Privatpersonen, Vereine oder Schulklassen – eingeladen, die “Geschichtswerkstatt Stuttgart” mit eigenen Fotos, Filmen und Texten zu bereichern. Nach Themen, Orten oder Zeiten strukturiert soll sich so ein umfassendes und lebendiges lokalhistorisches Portrait entwickeln – vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute.
Das ist mal wirklich eine schöne Anerkennung für die eigene Arbeit. Ich freu mich :-)
von Matthias Zellmer






















