Leichte Wordpress Themes

Wer vielleicht mein privates Blog kennt, wird schon mitbekommen haben, dass ich ein großer Freund von leichten Wordpress Themes bin … bzw. generell von leichten Webdesigns. Gerne mit großen Schriften und luftigem Weißraum. Darum ist es wohl auch kaum verwunderlich, dass ich an dieser Stelle unbedingt den Artikel 10 Free Clean and Minimal WordPress Themes auf Web Design Ledger erwähnen muss.

Der Blog Web Design Ledger ist übrigens auch ganz im Allgemeinen eine Empfehlung für Freunde des schicken Webdesigns. Ganz aktuell gibt es dort z.B. einen interessanten Beitrag über iPad Apps für Web Designer. Gestoßen bin ich auf Web Design Ledger im März, da sie damals einen Beitrag über recht beeindruckende Websites im Retro-Design hatten.

Frontend Coding Tips von Jon Raasch

Die Tage wurde ich auf den Beitrag “10 Javascript Performance Boosting Tips from Nicholas Zakas” auf dem Blog von Jon Raasch gestoßen. Zunächst habe ich den Beitrag nur überflogen. Doch schon dabei bin ich auf einige Dinge gestoßen, die absolut einleuchtend waren und für die ich mir vornehme, sie in Zukunft zu beachten.

Beim anschließenden Stöbern fand ich zahlreiche weitere interessante Beiträge rum um die Themen JavaScript und Frontend-Entwicklung im Allgemeinen. Jon Raasch scheint genau zu wissen, über was er da schreibt. Er schafft es, die Inhalte verständlich aufzuschreiben und seinen Beiträgen genau die richtige Länge zu geben. Man erhält die erwarteten Informationen so portioniert, dass einen der Informationsgehalt nicht erschlägt. Möchte man mehr wissen kann man den Links folgen, die eigentlich immer zur Verfügung stehen.

Befasst man sich mit dem Entwickeln von Frontends für das Web lohnt es sich (denke ich) in jedem Fall, regelmäßig bei Jon Raasch vorbei zu schauen.

brezel.me – das neue Stuttgart-Blog

Seit gut einem Monat gibt es in Stuttgart einen neuen Weblog: brezel.me. Hinter dem Blog steht die Stuttgarter Zeitung, die vier umtriebige Stuttgarter als Blogger Autoren gewinnen konnte. Leider nur Männer, aber ich bin mir sicher, dass das nicht für immer so bleiben wird. Ansonsten ist auf brezel.me alles sehr 0711ig und vom Ansatz etwas trashig. Natürlich sind der VfB, Stuttgart21, sowie das Wetter und seine Auswirkungen für die Region, Themen auf brezel.me.

Ich glaube, dass sich Menschen, die ihre Stadt Stuttgart im Herzen tragen, hier durchaus wiederfinden werden. Den Kollegen wünsche ich in jedem Fall alles Gute für das Projekt Stuttgart2.0.

15. Januar 2010
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Unsere beliebteste Artikel 2009

Wieder geht ein Jahr zu Ende, und wir haben vom 1. Januar bis heute immerhin über 440 Artikel veröffentlicht. Google Analytics sagt mir zudem, dass fast 70.000 absolut eindeutige Besucher hier gewesen sein sollen. Dabei waren die folgenden drei Artikel, die meist gelesenen, die auch in 2009 geschrieben wurden:

Platz 1: Xings interne Applikationen
Platz 2: Glücksspiel via Internet verboten
Platz 3: Winnenden hautnah – ein sehr persönlicher Rückblick

Wobei der Winnenden-Artikel für mich persönlich der wichtigste war. Dicht gefolgt von dem Artikel über mein Radio-Interview für den Hessischen Rundfunk.

Es war in jedem Fall ein ereignisreiches und spannendes Jahr und ich möchte auch schon jetzt allen vielen Dank fürs Lesen, fürs Kommentieren und auch fürs Kritisieren sagen. Mal schauen was das Jahr 2010 alles so mit sich bringen wird … es wird sich in jedem Fall einiges tun. Wir werden darüber berichten.

23. Dezember 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Komfortables Mini-Blogging mit Posterous

posterous

Der neue Everybody’s Darling unter den Web-Diensten scheint derzeit Posterous zu sein. Es lässt sich wie zum Beispiel Tumblr und Soup.io zu den Mini-Blogging-Diensten zählen und damit zwischen dem Microblogging á la Twitter und normalen Blogs wie dem Netzlogbuch einordnen, das auf Basis von Wordpress läuft.

Aber was ist so schick an Posterous? Zuerst einmal ist es ein ziemlich gut durchdachtes System, dass dem Nutzer so oft es geht, die Arbeit abnimmt oder zumindest vereinfacht. Möchte man schnell mal ein Bild mit einem kleinen Kommentar ins Netz bringen? Einfach das Bild per Mail an post@posterous.com von einer vorher zum eigenen Posterous-Account zugeordneten Mail-Adresse schicken und kurze Zeit später ist es auch schon im Netz.

posterous_mail

Wie an der Grafik oben zu sehen ist, kann man über den Betreff den Titel des zu erstellenden Posterous-Beitrags, sowie die Tags unter denen er abgelegt werden soll, steuern. Ins eigentliche Textfeld der Mail kommt dann der Inhalt des Beitrags. Die Mail oben hat zu folgendem Beitrag geführt:

posterous_post

Das geht übrigens nicht nur mit Bildern, sondern auch mit Video- und Audio-Dateien sowie einigen Dokumenten (Word, PDF, Powerpoint). Die Mail kann zudem auch eine HTML-Mail sein, deren Formatierung dann im Posterous-Beitrag übernommen wird.

Und es ist auch möglich, dass man andere Menschen automatisiert über die Veröffentlichung eines Beitrags per Twitter und Co. informiert. Das ist aber noch nicht alles. Wenn man will, kann man seine Inhalte auch noch automatisch zu anderen Web-Diensten übertragen lassen. Einen ganzen Beitrag in seinen Blog, ein Video zu Youtube oder ein Foto zu Flickr. Wohin eine Datei oder ein Beitrag noch von Posterous aus übertragen werden soll, kann man über die Empfänger-Mail-Adresse steuern. Aus einer an twitter+facebook@posterous.com gesendete Mail wird dann ein Posterous-Beitrag erstellt und auf den eigenen Twitter- und Facebook-Accounts werden dann Infos darüber eingestellt. Natürlich nur, wenn man vorher im Posterous-Account eingerichtet hat, dass Posterous dies machen darf.

Aber Posterous würde von mir nicht als “durchdacht” bezeichnet werden, wenn man seine Beiträge dort nicht auch klassisch über das Posterous-Backend und zudem noch über ein Bookmarklet einstellen könnte.

Als ich zum ersten Mal von Posterous gehört hatte, habe ich mich gefragt: Wozu das Ganze? Und nach ein paar Tagen der Nutzung, kann ich die Frag noch nicht so genau beantworten, aber trotzdem glaube ich, dass ich es weiterhin benutzen werden. Es ist schlichtweg zu einfach, dort mal schnell was einzustellen, um es dann in Kombination mit Twitter der Welt kundzutun … auch per Handy. Aber da haben wir es vielleicht auch schon, Posterous ist einfach eine gute Ergänzung zu Twitter.

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