Anne-Kathrin Merz über die Leiden der Web-Schaffenden

mediamind

Was erwartet den neuen Website Betreiber eigentlich?

Diese Frage stellt Anne-Kathrin Merz auf ihrem Blog mediamind in ihrem Beitrag Pflichtveranstaltung für alle diejenigen an den Anfang aller Überlegungen im Bezug auf die Nutzung des Webs, indem sie sagt:

Diese Frage, so denke ich mir, muss lückenlos geklärt sein, bevor irgendein erster Schritt getan und ein Gedanke an einen Internetauftritt verschwendet wird.

Ein lesenswerter Artikel, und zwar nicht nur für die Menschen, die im Endeffekt eine Website gestalten bzw. umsetzen. Sondern auch für alle, die mit dem Gedanken spielen, einen Dienstleister eben mit einer solchen Aufgabe betreuen wollen. Anne-Kathrin hat für die potentiellen Website-Betreiber auch ein Liste mit aufklärenden Punkten zusammengestellt:

  • Wer eine Website möchte, braucht eine Strategie
  • Die Konkurrenz im Web ist noch größer als auf der Straße
  • Der Besucher klickt weg, wenn es ihm nicht gefällt und es wird ihn niemand aufhalten können
  • Pro Suchanfrage gibt es nur einen Platz 1 bei Google
  • Suchmaschinenoptimierung und Marketing geht etwas an
  • Ein CMS macht es einfacher, – mehr aber auch nicht
  • Inhalte schreiben sich nicht von alleine
  • ein erfolgreicher Internetauftritt bedarf einer gewissen Pflege
  • ein lebendiger Internetauftritt bedeutet Verantwortung
  • Usability ist eine Notwendigkeit, positive User Experience ist ein Mehrwert, fehlt beides, ist es ein Killer

Interessant finde ich auch den zugehörigen Kommentar von Wolfgang:

Hört sich doch auch überall so an, als ob es (fast) nichts kostet. Der Web-Editor,die Bildbearbeitung, das CMS …OK, das Hosting kostet ein paar Euro im Monat. Klingt doch toll,oder? Jeder fast umsonst im Internet.

Du hast schon recht, kaufmännisch sauber gerechnet kostet auch eine kleine Web-Site sauber aufgebaut (egal ob nur mit kundigen Angestelten oder mit externer Hilfe) eine hohe 4-stellige Summe. Punkt.

Anne-Katrin und Wolfgang – wie recht ihr doch habt.

Via patrics@twitter

CrunchPad – finaler Prototyp ist fertig

crunchpad

Nachdem wir im Netzlogbuch die gesamte Entwicklungshistorie des TechCrunch Surfpads namens CrunchPad fast schon dokumentarisch begleitet haben, ist es nun fast schon Pflicht, die Info von TechCrunch weiterzugeben, dass der Finale Prototyp nun fertig ist.

Dazu gibt es auch noch ein Video:

Ist ganz schick geworden, oder?!

Via netvertible-news.de

Blog-Tipp: uxzentrisch

uxzentrisch

Denjenigen, die sich für das Thema User Experience (UX) interessieren, möchte ich zum Abschluss dieser Woche mit dem eindeutigen Schwerpunkt auf diesem Thema heute noch kurz einen Blog zu dazu vorstellen.

Der User Experience Blog uxzentrisch ist nicht nur eine interessante Quelle im Bezug auf das Thema User Experience, sondern wie das Netzlogbuch auch ein Mitarbeitern-Blog … in diesem Fall von der Nexum AG.

Ich selbst bin auf das Blog durch das UXcamp aufmerksam geworden, wo ich einen Teil der Jungs kennen lernen durfte … Danke noch mal für den “Taxiservice” von Berlin-Mitte raus nach Köpenick ;-)

Moderne Pressearbeit am Beispiel mixxt.de

mixxt

Gestern gab es für die deutsche Webszene mal wieder einen besonderen Zeitpunkt. Um 12 Uhr wurde die Teilnahmeliste für das diesjährige Barcamp in Köln eröffnet. Eine bei Bloggern, Geeks, Nerds und Twitterern sehr beliebte zweitägige Wochenend-Veranstaltung. Darum war auch klar, dass es einen ziemlichen Ansturm auf das Plätzekontingent von jeweils 240 Karten für den Samstag und den Sonntag geben würde. Dieser Ansturm kam auch und die Plätze für die beiden Tage waren binnen einer guten Viertelstunde vergeben.

Der ganze Ansturm spielte sich auf mixxt.de ab – einer Plattform zum kostenfreien Betrieb von Social Networks. Ich hatte im Vorfeld schon befürchtet, dass die mixxt-Server etwas in die Knie gehen würden. Und so kam es auch. Wie andere wohl auch, bekam ich beim Versuch mich anzumelden, zwischenzeitlich auch mal eine Meldung “503 – Service Unavailable” statt der gewünschten mixxt-Seite zu sehen.

Alles hab so wild, wie ich finde. Doch fand ich die Reaktion von mixxt auf dieses Last-Problem ihrer Server recht gut und auch vorbildhaft. Statt die Sache unter den Tisch zu kehren, schrieb nur wenige Minuten später Nicole Ebber von der mixxt-Marketing-Abteilung auf dem mixxt-Blog den erläuternden Beitrag Unser Statement zur “BarCamp Cologne 3″ -Anmeldung:

Was war passiert?

Die Verzögerung bei der Anmeldung ist darauf zurück zu führen, dass in der Konfiguration des Loadbalancers, welcher die Anfragen (also die Zugriffe auf die Seite) entgegennimmt und an unsere Server weiterverteilt, die maximale Anzahl der gleichzeitigen Anfragen sehr restriktiv eingestellt ist. So schützen wir unsere Communities z.B. vor DoS-Attacken oder Spambots. Wir arbeiten an einer Lösung, solche Anstürme besser abzufangen und unseren Mitgliedern dennoch ein Höchstmaß an Sicherheit bieten zu können.

Neben dieser Erläuterung, gab es auch eine Darstellung, wie die Web-Öffentlichkeit das Ganze auf Twitter miterlebt und kommentiert hat. Auch hier können sich die meisten Firmen eine Scheibe von abschneiden. Denn ich erlebe es wirklich regelmäßig, dass solche von einem bestimmbaren Zeitpunkt bzw. -raum abhängigen Ereignisse sehr ausführlich auf Twitter begleitet werden. Ob dass nun Wahlen, Germanys Next Topmodell oder die werbegetrommelte Markteinführung eines neuen Produkts ist. Auf Twitter wird darüber gesprochen. Also sollten die jeweils fürs Marketing Zuständigen auch darauf hören. Viel einfacher und schneller kann man nicht an ein ungekünsteltes Feedback herankommen.

Alles in Allem finde ich die offene und ehrliche Reaktion von mixxt auf die Performanz-Problem ihres Server sehr zeitgemäß und vorbildhaft. Und ich freu mich natürlich auch, dass ich trotz dieses Problems jeweils einen der begehrten Plätze für das Barcamp Köln bekommen habe.

Auch jetzt noch: Ein Herz für Blogs

herzfuerblogs

Die Aktion “Ein Herz für Blogs“, die der Stylespion Kay Müller initiiert hatte, fand laut seiner Maßgabe am vergangenen Dienstag statt. Da ich am Dienstag den ganzen Tag beim Kunden sass und mir die Aktion erst gestern via RSS-Reader so richtig aufgefallen ist, ich sie aber gut finde, kommt mein Beitrag dazu erst heute. Sorry, aber lieber spät als nie, oder?!

Web-Branchen-Blogs

Natürlich gibt es viele Blogs, die thematisch im Zusammenhang mit meiner Erwerbsarbeit stehen … also der Web-Branche. Hier lese ich recht viele Blogs, um mich mich regelmäßig über Neuigkeiten aus der Branche zu informieren. Dazu gehören zum Beispiel netzwertig.com, stadt-bremerhaven.de, digitalnext.de oder auch das Blog der Trendpiraten … um nur einige zu nennen.

Style- und Gadgets-Blogs

Eine Gruppe von Blogs, denen ich persönlich auch sehr gerne meine Beachtung schenke, sind solche, die sich mit kleinen Geräten, abgefahrenen Produkten oder einfach gut aussehenden Sachen beschäftigen. Hier fallen mir spontan bei den deutschsprachigen Blogs gizmodo.de, netbux.de und natürlich stylespion.de ein.

Art-Blogs

Kunst … auch bei Blogs … ein weites Feld. Ich mag die Fotografie-Blogs Jeden Tag Berlin und photoappar.at, das Musik-Blog New Urban Music Blog, das Street-Art-Blog bigod.net und natürlich das Alltagskunst-Blog meiner Freundin Natali … auch als Tontaube bekannt.

Und dann noch der ganze Rest …

Eigentlich doof von mir, dass ich hier angefangen habe, die Blogs zu kategorisieren. Denn in meinem RSS-Reader … und der ist nun mal meine Tür zur Blogosphäre … habe ich die thematische Kategorisierung schon länger aufgegeben. Darum gibt es nun noch ein paar Blogs die ich einfach gerne mitbekomme. Schlichtweg weil hier gute Leute gute Sachen schreiben.

Wie etwa auf zuckerbaeckerin.ch … das Blog hat nichts mit Backen zu tun, sondern es geht um die Alltagserlebnisse meiner guten Stuttgarter Bekannten Anne Catherine alias der Zuckerbäckerin. Auch wunderbar: septemberrave.com … ich finde Saripari und ihr Blog einfach super! Unkorrekt, schnoddrig und ehrlich. Ein Gesamterlebnis! Und mein letzter Lese- bzw. Anschautipp für heute: Und die Streifen? frug das kleine Zebra … kein richtiges Blog, sondern “nur” ein Mini-Blog (tumblr) vom meiner Twitter-Bekanntschaft Zebramädchen und alleine schon der Name des Blogs ist doch schon Gold wert. Oder nicht?!

Okay, dass war meine kleine aktuelle Bestandsaufnahme zur Aktion “Ein Herz für Blogs” und natürlich nur ein verkürzter Einblick in “meine” Blogosphäre. Wir sollten die Aktion unbedingt in einem halben Jahr noch mal wiederholen, denn dann sind sicher wieder noch ein paar nette Blogs in meine Aufmerksamkeitsphäre eingefallen …

Sympathisches Interview mit der Saftbloggerin Kirstin Walther

Link: Kirstin Walther zum Erfolg des Saftblogs

Vor fast schon zwei Jahren haben wir schon mal über ein Interview mit Kirstin Walther berichtet. Sie ist die Geschäftsführerin der Kelterei Walther und betreibt in diesem Zusammenhang auch das Saftblog.

Wie sie zur Bloggerin wurde, welche Bedeutung das Bloggen für ihre Firma hat und wieso sie gerne twittert, darüber berichtet sie in sehr sympatischer Art und Weise in einem Interview mit Bernd Pitz von media-treff.de.

Web-Unterricht an englischen Grundschulen

theguardian

Die englische Tageszeitung The Guardian berichtete gestern, dass im Zuge der Reformierung des Lehrplans zukünftig auch das Nutzen des Web (2.0) an der Grundschule vermittelt werden soll.
Schüler sollen nach der Grundschulzeit in der Lage sein, Blogs, Podcasts, Twitter und Wikipedia als Informationsquellen nutzen zu können. Außerdem sollen nicht mehr nur Handschrift (also Schreiben mit einem Stift in der Hand), sondern auch der Umgang mit der Tastatur gelehrt werden. Und parallel zur Rechtschreibung sollen Schüler beigebracht bekommen, wie man mit Software zur Rechtschreibprüfung umgeht.

Diese Ansätze stammen von Sir Jim Rose, der von Regierungsministern beauftragt wurde, den Lehrplan für Grundschulen zu überarbeiten. Offiziell werden seine Vorschläge erst nächsten Monat veröffentlich – und erst dann wird sich auch die englische Politik dazu äußern.

Das Vermitteln von Web- und Computer-Kenntnissen in der Grundschule ist ein Ansatz, der viele neue Möglichkeiten mit sich bringt. Beispielsweise würden sich die verfügbaren Lehrmittel vervielfachen.
Voraussetzung ist aber, dass die Lehrkräfte mit dem Web (2.0) vertraut sind und es selbst adäquat nutzen können. Man kann nichts vermitteln was man selbst nicht versteht und beherrscht. Ob die Lehrkräfte (gerade ältere) dieser Aufgabe heute schon gewachsen sind … ?

via uk.techcrunch.com, thenextweb.com

Blog- und Videotipp: Trendpiraten

Bin heute morgen via netbooknews.de auf das Blog der Trendpiraten aufmerksam geworden. Was ich so beim Überfliegen gelesen und dann vor allem auch gesehen habe, hat mir doch recht gut gefallen. Als Beispiel hab ich oben mal den Vidcast der Trendpiraten zum Thema Cloud Computing eingebunden.

Ich hab die Trendpiraten nun mal in den RSS-Reader gepackt und freu mich schon auf weitere interessante Beiträge und natürlich auch weitere gut gemachte Vidcasts mit der sympathischen Joyce Ilg.

Das Netzlogbuch – Ein Blog für Webversteher …

baranek

Eigentlich sollten wir ja in einem Artikel in einem Stuttgarter Stadtmagazin erscheinen, aber da ist wohl irgendwas dazwischen gekommen. Jetzt hat Dirk Baranek, der den besagten Artikel geschrieben hatte, ihn eben auf seinem Blog veröffentlicht. Schade, aber auch okay.

Wie schon angedeutet, hat Dirk neben neun weiteren Stuttgarter Blogs auch das Netzlogbuch empfohlen … und zwar folgendermaßen:

Das Internetzblog

Ein Blog zu betreiben, kann nicht nur viel Spaß machen, sondern gilt gemeinhin als gute Möglichkeit, seine Kompetenzen in irgendeinem Spezialbereich dieser komplizierten Welt auszubreiten. Da es sich um eine Internetanwendung handelt, sind Web-Dienstleister die ersten gewesen, die das Medium in diesem Sinne nutzen. Manchmal etwas technisch und trocken solche Blogs. Die Stuttgarter Webagentur seitenblick betreibt allerdings ihr www.netzlogbuch.de gar nicht spröde, sondern mit viel Lust an den Kuriositäten und Wundern, die das Internet so zu bieten hat. Dabei immer mit einer klaren Meinung und dem Wissen um das bessere Netz. Ein Blog für Webversteher.

Hört sich doch gut an, oder?!

06. März 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Netzlogbuch läuft nun auf WordPress 2.7

nlb_wp27

Wir haben es getan! Auch das Netzlogbuch läuft nun auf WordPress 2.7. Und ich bin erst einmal sehr zufrieden.

Das Backend sieht nun viel besser aus … irgendwie zweinullig. Es wirkt auch aufgeräumter. Die Navigation ist nun nicht mehr horizontal angeordnet, sondern wieder klassisch links in einer Spalte. Und wer mehr Platz in der Inhaltsspalte braucht, kann die Navigation auch noch minimieren.

Auch schön: Trotz installiertem FlashPlayer10, der den komfortablen Upload von Bildern in der 2.6er Version verhinderte, kann man jetzt wieder ganz fix Bilder hochladen. Auch zwei weitere Punkte, die mich beim Bild-Upload gestört haben, sind nun geändert: Standardmäßig ist nun keine Link-URL vorausgefüllt und das Bild in der vollen Größe einbinden ist nun vorausgewählt. Nur Kleinigkeiten, aber sie ersparen mir bei jedem Artikel mindestens zwei überflüssige Klick.

Ansonsten sind es viele kleine Details die mir aufgefallen sind. Etwa die “Direkt bloggen”-Funktion unter Werkzeuge oder das beim Tippen kontinuierlich die Anzahl der geschrieben Wörter mit gezählt wird.

Auch nötigt es mir schon eine gehörige Portion Respekt ab, wenn ich so sehe wie einfach ein Versionsupdate … auch von einer solchen Tragweite … bei WordPress abläuft. Paket runterladen, bis auf den Ordner “wp-content” alles im betreffenden Verzeichnis auf dem Webserver überschreiben, im Backend einloggen und per Klick die Datenbank aktualisieren lassen. Fertig!

Ich bin zufrieden.

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