Checkliste für Webdesigner

Auf findmebyip.com gibt es eine ganz ansehnlich HTML5/CSS3-Checkliste für Webdesigner. Mit ihr lässt sich recht schnell abchecken, was im Bezug auf HTML5 und CSS3 in den verschiedenen Browsern bei Mac und Windows-Rechnern alles funktioniert und vor allem, was nicht.

Es ist dabei keine große Überraschung, dass vor allem die Internet Explorer (IE 6-8) dabei nicht gerade gut abschneiden. Bleibt zu hoffen, dass der für Ende 2010 erwartete IE 9 da einiges an Boden wieder wettmacht. In der im März veröffentlichen Entwickler-Version des IE 9 soll ja gerade im Bezug auf CSS3 schon einiges möglich sein.

Gefunden habe ich den Link zu der Webdesigner’s Checklist in einem auch interessanten Dr.Web-Magazin-Artikel zum Thema Web-Typografie.

Skyfire – Mobile-Brower der Flash kann

Als ich gestern Abend mit meinem Nokia-Smartphone im Ovi-Store gestöbert habe, bin ich auf den Mobile-Browser Skyfire aufmerksam geworden. In der Kurzbeschreibung wurde behauptet, dass er jedes Video abspielen kann. Das hat mich neugierig gemacht, da bisher alle Browser, die ich auf meinem Smartphone installiert hatte, kein Flash unterstützt haben und somit auch keine Flash-Videos abspielen.

Nachdem ich den kostenlosen Skyfire runtergeladen hatte, steuerte ich gleich mal das Netzlogbuch an, da ich ja wusste, dass dort noch die WE-Musik vom Freitag ganz oben zu finden sein sollte. Und siehe da! Skyfire spielte das eingebettete Youtube-Video klaglos ab. Da ich aber auch weiß, dass es für Youtube-Videos den einen oder anderen Workaround gibt, hab ich dann auch die ZDF-Mediathek getestet. Und nachdem auch hier die Videos abgespielt wurden, habe ich es mal mit einem Flash-Game probiert. Es lief zwar nicht flüssig, aber es lief.

Skyfire, den es derzeit nur für Windows Mobile und Nokia S60 3rd Edition bzw. 5th Edition gibt, macht auf mich auch ansonsten einen guten ersten Eindruck. Ich frage mich aber, wie mir dieser Browser bisher hat entgehen können?

Googles Chrome überholt Apples Safari

Während sich im so genannten Browser-Kampf ganz vorne inzwischen Mozillas Firefox und Microsofts Internet Explorer zumindest bei den aktuellen Versionen auf Augenhöhe gegenübertreten, hat es im hinteren Feld laut der Net Applications Dezember-Statistik Googles Browser-Frischling Chrome geschafft, ganz knapp an Apples Safari vorbei zu ziehen.

Diese Entwicklung ist sicherlich auch dem geschuldet, dass Google den Chrome nun auch für Mac OS und Linux anbietet. Zudem ist es inzwischen auch möglich, den Chrome durch Plugins Dritter zu erweitern.

Auch in meinem persönlichen Umfeld sind inzwischen einige umgestiegen und nutzen den Chrome als ihren Erstbrowser. Sie äußern sich dabei durchaus zufriedenen … gerade im Bezug auf seine Schnelligkeit.

Dass sich Googles Chrome langsam zu etablieren scheint, ist auch vor dem Hintergrund von Googles Strategie bzgl. eigener Plattformen wie Android und Chrome OS interessant. In einer immer vernetzteren Welt mit solchen immer relevanten Phänomenen wie Cloud Computing und mobile Internet-Nutzung, scheint sich Google derzeit durchaus zukunftsweisend aufzustellen. Was aber eigentlich für niemanden eine Überraschung sein dürfte.

Via linux-community.de

Firefox Erweiterung versteckt die Menüleiste

menuhide

Mein Lieblingsbrowser ist der Firefox von Mozilla. Ein Grund, warum ich diesem für mich ziemlich zentralen Stück Software sehr zugetan bin, ist seine wunderbare Erweiterbarkeit durch Add-ons. Jetzt habe ich eine Erweiterung aufgetan, die den Firefox um eine Funktion erweitert, die mir in der Regel etwas weg nimmt. Aber nur so lange, wie ich es will: Die Menüleiste.

Das Add-on disablemenu blendet die Menüleiste nach einem frei festlegbaren Zeitintervall aus und auf Wunsch wieder ein. Dazu muss man nur mit der Maus an die Stelle ziehen, in der sich das Menü eigentlich befindet. Zudem kann man auch einen Shortcut festlegen, der das ausgeblendete Menü wieder sichtbar werden lässt.

Dass die Menüleiste da oben so viel Platz weg nimmt, scheint auch andere zu stören. Denn in der Firefox Add-ons-Bibliothek gibt zahlreiche Erweiterungen, die sich diesem Thema annehmen. Die meisten davon verlagern das Menü zu den Steuerfunktionen in der Navigationsleiste. Mein Favorit ist allerdings disablemenu, denn wenn ich etwas selten brauche, dann möchte ich darauf bei Bedarf zwar schnell zugreifen können, aber ansonsten kann es sich ruhig unsichtbar machen.

Text 2.0 – der Text, der mitdenkt und reagiert

In Kaiserslautern am Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz arbeiten sie am Text 2.0.

Dieser Text bekommt im Prinzip mit, dass und wie er gelesen wird. So werden etwa beim schlichten Lesen und ohne Steuerung mittels irgendwelcher Eingabegeräte fremdsprachige Wörter, auf denen das Auge etwas länger verweilt, übersetzt oder vorgelesen, um die Aussprache zu lernen. Auch ist es bei Text 2.0 möglich bei einem Text, der nur überflogen wird, automatisch nur die relevanten Schlüsselwörter des Textes darzustellen.

Die Entwickler sprechen auch von “augmented reading” … also vom “erweitertem Lesen”. Im Prinzip ist diese via Eyetracking realisierte Technologie eine logische Weiterentwicklung des Hypertext-Prinzips, welches die Grundlage für das World Wide Web ist. Robert Basic meinte via Twitter dazu:

Damit mag er durchaus recht haben. Ich nutzte heute schon regelmäßig die beim Firefox-Plugin Google Toolbar eingebaute Funktion, mir englische Wörter im per Mouseover übersetzen zu lassen. Und vor allem vermisse ich sie bei englischsprachigen Texten, die ich nicht im Browser lese.

translate

Wer nun neugierig auf Text 2.0 geworden ist, dann auch text20.net mehr darüber erfahren.

Firefox-Erweiterung ‘New Tab King’ füllt den leeren Tab

newtabking

Ich weiß gar nicht mehr so genau, warum ich meinem Firefox vor ein paar Wochen die Erweiterung New Tab King gegönnt habe. Doch erinnere ich mich an meinen ersten Impuls, der mich das Plugin fast hätte sofort wieder deinstallieren lassen. Zu hässlich und vielleicht auch zu verräterisch. Denn im Kern zeigt New Tab King an, welche Website man am häufigsten besucht hat … inklusive der Häufigkeit der Besuche.

Aber dann war doch alles halb so schlimm. Das Problem mit der Optik lässt sich durch ein selbst wählbares Hintergrundbild ein wenig abmildern und die Liste der meistbesuchten Websites kann auch editiert werden. Und dann gibt es auch noch einen “Boss modus” und um ganz sicher zu gehen, kann man bestimmte Websites auf eine Ausschlussliste setzen.

Zudem zeigt New Tab King auch noch die zuletzt geschlossenen Webseiten an und liefert ein paar Vorschläge für Websites, die einen vielleicht interessieren könnten. Auch kann man sich dort ein Shortcuts zu Desktop-Anwendungen anlegen.

Noch ein Tipp am Rande. Das Optionen-Dialog-Fenster wird, zumindest bei mir am Rechner, zu klein angezeigt. Dadurch hab ich die beiden Buttons “OK” und “Cancel” nicht gesehen. Seht ihr sie auch nicht, müsst ihr einfach das Fenster ein bisschen nach unten aufziehen.

Ich für meinen Teil lasse den New Tab King vorerst noch mal ein bisschen auf meinem Firefox rumwerkeln. Hab mich irgendwie an ihn gewöhnt.

Die Erweiterung gibt es übrigens auch direkt bei Mozilla in deren Plugins-Bereich.

Firefox-Such-Plugin ganz schnell selbst gemacht

searchplugins

Für Menschen, die gerne die Suchbox des Firefox nutzen, kann es gar nicht genug darin nutzbare Such-Plugins geben. Schön, dass man diese Plugins mit dem Searchplugins Generator nach Lust und Laune ganz flott selbst erzeugen kann.

Einfach auf der entsprechenden Website nach dem Begriff TEST suchen, dann auf der Ergebnisseite die URL aus der Adresszeile kopieren und in den Generator auf searchplugins.net eingeben. Wer will, kann jetzt noch ein paar Einstellungen vornehmen, wie z.B. einen Namen für die Suche oder ein entsprechendes Icon festlegen und nach einem Klick kann man sein eigenes Such-Plugin auch schon installieren.

Für den Internet Explorer ab der Version 7 soll das auch funktionieren. Ich hab es aber nicht getestet.

08. September 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Omnibar: Firefox-Erweiterung vereint Adress- und Suchzeile

omnibar

Ach, wie schön! Darauf habe ich seit langem gewartet. Die Erweiterung Omnibar vereint die Adress- und die Suchzeile des Firefox-Browsers zu einem gemeinsamen Eingabefeld. Google Chrome Nutzer werden nun müde lächelnd eine Augenbraue hochziehen und anmerken, dass ihr Browser das schon immer kann. Okay, nun kann es aber auch mein favorisierter Browser und ich habe einen Grund weniger, um über einen Wechsel nachzudenken.

Gefunden habe ich diese Erweiterung, wie schon so manches andere zuvor, auf Caschys Blog.

Layar – Erfahren, was die Handy-Kamera sieht

Ein kleiner Traum von mir könnte wahr werden. Gerade auf Reisen. Einfach das Handy in die Hand nehmen, den Browser Layar starten, via eingebauter Kamera die Gegend abscannen und wie der Terminator wissen, was man da so sieht. Hört sich doch gut an, oder?!

Vor allem in Ermangelung eines Android-Handys, habe ich die dafür entwickelte Software selbst noch nicht testen können, doch laut der Angaben des Herstellers SPRXmobile legen sich, wenn man die Umgebung damit abscannt, Info-Layer über das Sichtfenster und geben Informationen über die jeweiligen Orte, Gebäude, etc. preis. Zu den Nutzungsvoraussetzungen gehört nicht nur ein Android-fähiges Smartphone, sondern auch, dass diese Smartphone eine Kamera, GPS und einen Kompass eingebaut hat.

SPRXmobile nennt seine Software einen Augmented Reality Browser und verspricht damit eine Erweiterung der Realität, doch da wir inzwischen im Informationszeitalter und nicht mehr in den 1970er sind, handelt es sich hierbei nicht um das Bewusstsein erweiternde Drogen, sondern um Erkenntnis anreichernde Informationen. Okay, es sei denn, man steht vielleicht in Holland in der Nähe eines Coffeeshops, dann ist es ein ggf. eine Kombination aus beidem. Apropos Holland. Derzeit ist die Software wohl nur in den Niederlanden erhältlich, wo es schon Kooperationen mit einem Immobilien-Makler, einer Bank, dem soziale Netzwerk Hyves, einer Zeitarbeitsfirma und einer Versicherung (Informationen zu Gesundheitsdienstleistern) gibt. Aber es gibt schon Ankündigungen, sowohl bis Ende des Jahres auch in Deutschland an den Start zu gehen, sowie die Software auch auf das iPhone zu portieren.

Via createordie.de

Der Firefox 3.5 und die Kompatibilität der Add-ons

nightlytestertools

Als gestern verkündet wurde … natürlich habe ich es über Twitter mitbekommen …, dass die neue Version des Web-Browsers Firefox nun zum Download bereit steht, habe ich mir den Firefox 3.5 gleich mal runtergeladen. Sicherheitshalber habe ich mir die neue Version 3.5 aber erst einmal parallel zur bis dato aktuellen Version 3.0.11 installiert. Der erste Testlauf schien mir auch schon gleich zu bestätigen, dass ich gut daran getan hatte, da in diesem Moment noch gut die Hälfte meiner Add-Ons (noch) nicht kompatibel waren … inklusive meines derzeitigen Lieblingsthemes.

Hier könnte mein Bericht nun wohl mit den Worten “Ich schau dann noch mal in ein paar Tagen nach…” enden bzw. würde es auch, wenn ich nicht in Twitter meinen diesbezüglichen Unmut darüber geäußert hätte:

ff35_1

Daraufhin hat sich dann der Twitter-User p_h_ittle folgendermaßen geäußert:

ff35_2

Eine ähnliche Reaktion mit dem Hinweis auf das Firefox-Plugin Nightly Tester Tools habe ich auch von Markus Trapp (bei Twitter als textundblog unterwegs) bekommen.

Daraufhin habe ich dann noch auf dem Firefox 3.0.11 das Plugin Nightly Tester Tools installiert, diesen dann geschlossen und den Firefox 3.5 gestartet. Dort habe ich unter “Extras” das Add-ons-Dialogfenster geöffnet. Dieses Dialogfenster ist nun durch die Funktion “Override all compatibility” erweitert worden:

ff35_3

In der Folge muss man noch einmal “Force install” anklicken und schon waren alle Kompatibilitätsprobleme gelöst. Auch mein Lieblingstheme GrayModern 2 wurde danach wieder anstandslos akzeptiert. Ich hab jetzt das Plugin zwar wieder deinstalliert, aber dieses Problem hat es für mich sauber gelöst.

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