LifeSocial – TU Darmstadt bastelt an P2P-Social-Network

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Eine der immer wieder aufkommenden Kritiken an vielen Web-Diensten ist, dass deren Nutzer ihre persönlichen Daten auf den Servern der Dienst-Anbietern speichern müssen und sie damit zumindest theoretisch von den Anbietern zu allerhand unlauteren Dingen genutzt werden könnten. Besonders bei Social Networks wie etwa Facebook oder Xing ist die Besorgnis oftmals groß, da die Nutzer dort allerhand personenbezogene Daten hinterlegen.

Mit dieser Problematik soll in Zukunft einmal das LifeSocial-Projekt der TU Darmstadt aufräumen. Denn dort werden die Daten nicht in riesigen Serverfarmen der Anbieter gespeichert, sondern verschlüsselt in der so genannten Cloud. Die grundlegende Technologie, die das möglich machen soll, ist seit Jahren vom File-Sharing bekannt: die Peer-to-Peer-Architektur (P2P).

Wie Spiegel Online berichtet, rechnet das Entwickler-Team aus Mitarbeitern und Studierenden der TU Darmstadt mit einer Verfügbarkeit von 99 Prozent. Und das ohne teure Zentral-Server und mit einer mit dem PIN-Verfahren beim Online-Banking vergleichbaren Datensicherheit. Die Funktion sollen dann schlussendlich mit den aus anderen Social Networks üblichen vergleichbar sein. Man muss ja das Rad nicht in allen Bereichen neu erfinden.

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