Codepad – PHP-Code online testen

Das Design des Codepads auf viper-7.com versprüht den mir nicht ganz unbekannten Charme eine typischen Entwickler-Website: Schlicht und praktikabel. Und praktisch ist das PHP-Codepad vor allem auch für jene Entwickler, die ihren PHP-Code schnell mal online testen wollen. Das Ganze funktioniert in unterschiedlichen PHP-Versionen, und neben einer Code-Analyse, gibt es auch einen Debugger.

Übrigens: Wenn ihr den Test für euren eingegebenen Code starten wollt, müsst ihr den Paste-Button drücken. Ich sag es nur, weil ich selbst erst mal gesucht habe.

11. Januar 2012
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

codesnipp.it … Die Code-Teil-Community

Das Rad nicht neu zu erfinden, ist eine der universellen Weisheiten von Codern. Nur dass diese Menschen weniger an der Fortbewegung im Sinne von “Von A nach B” kommen interessiert sind, als dass sie es gerne vermeiden, Code selbst zu entwickeln, wenn es vor ihnen schon mal jemand gemacht hat. Dies gilt vor allem für getestete, dokumentierte und in der Praxis bewährten Code.

Alle die Entwickler, die jetzt zustimmende mit dem Kopf genickt haben, sollten sich mal die Code-Teil-Community codesnipp.it ansehen. Dort kann man eigenen Code speichern und ihn mit anderen teilen. Auch kann man dort die Arbeit seiner favorisierten Coder “abonnieren”, bei Twitter würde man von “ihnen folgen” sprechen.

Bei codesnipp.it findet man sowohl Code für bestimmte Sprachen, wie HTML, C++ oder Ruby, wie auch für bestimmte Systeme, wie WordPress, Joomla oder auch Linux. Das Ganze ist in der Basis-Version kostenfrei. Möchte man jedoch z.B. bestimmten Code als privat deklarieren, dann zahlt man $10 im Jahr.

via Web2null

CSS3 Generator hilft beim Gestalten

Die neuste Browser-Generation mit Firefox 4, IE9 und Chrome 10 kommt derzeit mit Macht. Neben Verbesserungen auf Gebieten wie der Geschwindigkeit und der Sicherheit, bringen moderne Browser auch eine verbesserte Unterstützung von CSS3 mit. Dies wird sich nach und nach auch weiter auf die Gestaltung von Websites auswirken. Haben Designer auf Wunsch der umsetzenden Web-Entwickler oftmals auf nette Spielereien wie Schatten und abgerundete Ecken verzichtet, sollten diese mit der verbesserten CSS3-Browser-Unterstützung zukünftig kein Problem mehr darstellen. Zumal es Web-Angebote wie etwa den CSS3 Generator von Eric Hoffman und Peter Funk gibt.

Mit diesem Generator kann man sich Hintergrund-Elemente mittels Schiebereglern, Farbauswahl und Eingabe-Feldern gestalten und anschließend den CSS-Code dafür generieren lassen. Zunächst wartet der Generator mit einigen Basisfunktionen zur Gestaltung auf, wie etwa das Einstellen von Eck-Radien oder einem Schatten. Doch wer mag, kann bei fast allen Einstellungen tiefer einsteigen und so auch ausgefeiltere Effekte erzielen.

Stylesheet-Sprache Sass bringt CSS Variablen bei

Wenn man das Programmieren erlernt, dann bekommt man es sofort mit Variablen zu tun. Und das auch aus gutem Grund. Besonders zu schätzen wusste ich zu Zeiten, als ich selbst noch regelmäßig programmierte, immer die globalen Variablen. Auf die war in aller Regel verlass. Da wusste man, wenn ich deren Wert an der Stelle, wo dieser zugewiesen wurde, verändere, dann kann ich sicher sein, dass das auch an allen Stellen, wo sie verwendet werden, ihre Wirkung zeigt. Bei der für das Web so immens wichtigen Stylesheet-Sprache CSS gibt es keine Variablen. Was mich schon immer gestört hat.

Darum (na gut, sicher auch noch aus anderen Gründen) verwenden einige Web-Entwickler Sass. Sass steht für Syntactically Awesome Stylesheets und ist im Prinzip eine syntaktische Vereinfachung von CSS, wie ein Beispiel zeigt, dass ich im zugehörigen Wikipedia-Artikel gefunden habe. Zunächst der Sass-Code:


!link_color = #00F
a
 :color = !link_color

Da seht ihr auch schon den Einsatz von Variablen in Sass. Und das wird daraus, wenn Sass nach dem Coden zu CSS-Code kompiliert wurde:

a {
 color: #00F
}

Sass wird in der Regel gemeinsam mit Haml (HTML Abstraction Markup Language) eingesetzt, was ihrerseits wieder eine in der Syntax vereinfachte Variante von HTML ist. Beide haben gemeinsam, dass die Sprachen nicht nur eine Vereinfachung der Syntax mit sich bringen, sondern auch noch ein paar andere nette Sachen. Bei Sass ist das z.B. das Nesting oder die Mixins. Nestings sind im Prinzip in Selektoren geschachtelte Unter-Selektoren, die bei herkömmlichem CSS unzusammenhängend auf gleicher Ebene im Code untergebracht wurden. Was meiner Ansicht nach alles andere als gut überschaubaren Code erzeugte. Mixins wiederum sind Code-Schnipsel, die man in seinem Code wiederverwenden kann, sogar mit der Möglichkeit Parameter zu übergeben. Obendrein kann man bei Sass auch die Eigenschaften bestimmtet Selektoren an andere vererben.

Alles in allem ein feine Sache, die vor allem das Schreiben von Stylesheet-Code eleganter und schlanker macht. Ambitionierte Entwickler stehen doch auf so etwas, oder?

CSS3 Pie – CSS-Workarounds für alte IEs

Noch vor ein paar Jahren war es hauptsächlich der Netscape 4, der die Web-Entwickler regelmäßig zu irgendwelchen Hacks und Workarounds getrieben hat. In den letzten Jahren hat sich der Internet Explorer (IE), vor allem in der Version 6, zu dessen legitimen Nachfolger gemausert.

Eine neue Website, die Workarounds für alte IEs anbietet, ist CSS3 Pie. Derzeit ist dort nur eine Demo für einen Workaround zu Farbverläufen, Schatten und abgerundete Ecken, aber wenn ich die Ankündigung auf der Site richtig interpretieren, können wir schon bald mit weiteren Sachen rechnen.

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