css-tricks.com … Coder-Website mit Tipps, Tricks und feinen Gestaltungstools

Der Name hat sicher historische Gründe, denn auf css-tricks.com gibt es weit mehr als nur Tricks zum Thema CSS. Besonders interessant finde ich den Download-Bereich. Dort findet man feine Tools zur Gestaltung von Websites aus den Bereichen JavaScript, Layouts/Templates, PHP und natürlich CSS.

Im Bereich JavaScript gibt es zum Beispiel das oben abgebildete InfoGrid, das mir ausgesprochen gut gefällt. Es liefert nämlich einen guten Lösungsansatz für das Problem, wenn eine Info-Tabelle eigentlich zu breit für das Layout der Content-Spalte ist. Weiter gibt es etwa bei den PHP-Sachen eine schicke Darstellung von RSS-Feeds für das iPhone und die Editable CSS3 Photo Gallery liefert eine hübsche Galerie-Ansicht, die auch Menschen mit ästhetischen Ansprüchen gefallen könnte.

Alles in allem ein sehr inspirierende Site, auch außerhalb es Download-Bereichs. Denn dort finden sich interessante Artikel und Screencasts zum Themenbereich, sowie eine ganzer Haufen an so genannten Snippets; das sind kleine, hilfreiche Code-Schnipsel für Entwickler. Außerdem gibt es noch ein Coder-Forum, in das ich aber noch nicht reingeschaut habe.

SEO: Performance neues Ranking-Kriterium bei Google

Da ist mir gerade eine tolle Nachricht via uxzentrisch.de bzw. RSS-Reader rein geflattert: Für Google ist die Performance einer Website jetzt auch ein Ranking-Kriterium. Nachzulesen im Offiziellen Google-Blog.

Ich freue mich darüber, weil das im Umkehrschluss bedeutet, dass gut gecodete Websites, und hiermit dann vor allem auch sauber implementierte Systeme, eine Grundvoraussetzung fürs gut bei Google gefunden werden sind. Und ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder erlebt, dass Website-Betreiber immer gerne bereit sind, in die Suchmaschinenoptimierung (SEO) Geld und Zeit zu investieren. Wenn sich das also herum spricht, kann das nur zu einem Qualitätsschub fürs Web bedeuten.

Auch bei der CMS-Auswahl für die eigenen Web-Projekt mit SEO-Anspruch, sollten man nun unbedingt auch auf die Code-Qualität des Systems achten. Denn gut implementierte Systeme, sind auch schneller und damit performanter.

HTML5 und Video

Das iPad ist da. Und wie man so hört, ist dieser Tablet-Computer, neben dem Surfen im Web, vor allem zum Konsumieren von eBooks, Musik und Videos ausgelegt. Wobei sich für letzteres in den vergangenen Jahren im Web immer mehr Flash als Standard herauskristallisiert hat. Nun unterstützt das iPad aber kein Flash. Bei Apple scheint man diesbezüglich sehr auf HTML5 zu setzen. Und wenn das iPad sich so etabliert wie zuvor das iPhone, dann sollte HTML5 eine rosige Zukunft bevorstehen.

HTML5 Video ist aber nicht nur für das iPad interessant. Auch für Smartphones wie das iPhone oder mein Nokia 5800 könnte sich da eine Technologie-Lücke schließen.

Die Videoportale Youtube und Vimeo wie auch die Video-Plattform Brightcove haben HTML5 Video schon ins Portfolio genommen. Zudem gibt es inzwischen auch schon Videoplayer-Umsetzungen auf HTML5-Basis, die den Standard-Player erweitern und auch etwas schicker machen.

Wer sich nun mal ein bisschen mit der Umsetzung von HTML5 Video beschäftigen möchte, findet z.B. in der HTML5-Tags-Referenz von w3schools natürlich auch einen Abschnitt vom video-Tag und seinen Attributen. Weiter finde ich auch die Website html5video.org recht gelungen. Dort gibt es neben regelmäßigen aktuellen News zum Thema, auch die HTML5-Video-Library Kaltura … inkl. Demos.

Persönlich habe ich den Eindruck, dass sich HTML5 ziemlich schnell durchsetzen wird. Es gibt noch ein paar Unstimmigkeiten bzgl. der in den Browsern zugrunde gelegten Video-Codecs … von Google und Apple wird H.264 favorisiert, Mozilla und Opera setzen auf das freie Ogg Theora. Aber ich denke, dass sich H.264 als Standard durchsetzen wird, da z.B. auch Flash auf diesen Codec setzt und der Entwickler zugesagt haben, dass H.264 bis Ende 2015 frei nutzbar bleiben wird … im Web eine kleine Ewigkeit.

Frontend Coding Tips von Jon Raasch

Die Tage wurde ich auf den Beitrag “10 Javascript Performance Boosting Tips from Nicholas Zakas” auf dem Blog von Jon Raasch gestoßen. Zunächst habe ich den Beitrag nur überflogen. Doch schon dabei bin ich auf einige Dinge gestoßen, die absolut einleuchtend waren und für die ich mir vornehme, sie in Zukunft zu beachten.

Beim anschließenden Stöbern fand ich zahlreiche weitere interessante Beiträge rum um die Themen JavaScript und Frontend-Entwicklung im Allgemeinen. Jon Raasch scheint genau zu wissen, über was er da schreibt. Er schafft es, die Inhalte verständlich aufzuschreiben und seinen Beiträgen genau die richtige Länge zu geben. Man erhält die erwarteten Informationen so portioniert, dass einen der Informationsgehalt nicht erschlägt. Möchte man mehr wissen kann man den Links folgen, die eigentlich immer zur Verfügung stehen.

Befasst man sich mit dem Entwickeln von Frontends für das Web lohnt es sich (denke ich) in jedem Fall, regelmäßig bei Jon Raasch vorbei zu schauen.

selfHTML jetzt auch als Wiki

Als ich 1996 anfing meine ersten HTML-Seiten zu basteln, wurde mir von einem Freund selfHTML empfohlen. Seitdem begleitet mich mich diese Webprojekt kontinuierlich. In den ersten 10 Jahren deutlich mehr als heute, da ich heute kaum noch selbst entwickle. Aber wenn ich mal was über Web-Technologien wie HTML/CSS/etc. in der Praxis nachschauen will, dann ist selfHTML immer noch meine erste Adresse.

Darum freut es mich, dass es wieder ein selfHTML-Wiki gibt. 2006 hatten die Leute um den selfHTML-Gründer Stefan Münz schon mal ein Wiki-Test-Projekt gestartet, aber schnell wieder gestoppt. Und wie bei einem Wiki-Projekt üblich, können/dürfen/sollen nun an dem Wachsen und Gedeihen des selfHTML-Wikis mitarbeiten. Ich persönlich hoffe, dass die Web-Entwickler von dieser Möglichkeit regen Gebrauch machen werden.

17. März 2010
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

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