selfHTML jetzt auch als Wiki
Als ich 1996 anfing meine ersten HTML-Seiten zu basteln, wurde mir von einem Freund selfHTML empfohlen. Seitdem begleitet mich mich diese Webprojekt kontinuierlich. In den ersten 10 Jahren deutlich mehr als heute, da ich heute kaum noch selbst entwickle. Aber wenn ich mal was über Web-Technologien wie HTML/CSS/etc. in der Praxis nachschauen will, dann ist selfHTML immer noch meine erste Adresse.
Darum freut es mich, dass es wieder ein selfHTML-Wiki gibt. 2006 hatten die Leute um den selfHTML-Gründer Stefan Münz schon mal ein Wiki-Test-Projekt gestartet, aber schnell wieder gestoppt. Und wie bei einem Wiki-Projekt üblich, können/dürfen/sollen nun an dem Wachsen und Gedeihen des selfHTML-Wikis mitarbeiten. Ich persönlich hoffe, dass die Web-Entwickler von dieser Möglichkeit regen Gebrauch machen werden.
von Matthias Zellmer
Zen-Coding – Cooler, schneller, besser?
Die Auszeichnungssprache HTML und die Formatierungssprache CSS sind gewachsene Coding-Sprachen. Im Vergleich zu anderen Coding-Sprachen, kennen unglaublich viele Menschen HTML und CSS zumindest in Grundzügen … trotz ihrer etwas abgestaubten Syntax. Für viele ist diese auch gar kein Problem, denn oftmals übernehmen spezialisierte Editoren die Arbeit, sich die jeweilige Syntax zu merken. Doch richtig effizient ist das für viele Web-Entwickler offensichtlich nicht, denn recht oft hört und sieht man, dass sie Web-Quellcode “von Hand” coden.
Eine noch nicht all zu verbreitete Art des Web-Codings, bietet Zen-Coding. Hier wird praktisch ein verkürztes HTML bzw. CSS gecodet. So führt der Zen-Code a zum HTML-Code: <a href=""></a>. Zen nimmt dem Entwickler somit einiges an zu tippendem Code ab. Wenn man nicht auf spezielle Editoren zurückgreifen möchte, es gibt auch Plugins für zahlreiche Editoren.
Mehr Beispiele und Online-QUellen zum Thema Zen-Coding gibt es auf kulturbanause.de.
von Matthias Zellmer
Ladezeiten für Websites optimieren
Ganz interessante Tipps zum Thema Performance Optimierung – Barrierefreiheit beginnt mit Ladezeiten haben David Maciejewski und Dirk Jesse zusammengetragen und in der obigen Präsentation veröffentlicht.
Sie geben anhand von Beispielen konkrete Optimierungsvorschläge für die Bereiche HTML, CSS, JavaScript, sowie bei Grafiken und im Backend.
Sehr zentral scheint für die Beiden der Punkt zu sein, dass man die CSS-Dateien per
Tag in den HTML-Code einbindet und dass die CSS-Dateien maximal 10kb groß sein sollen. Im Bedarfsfall soll man den CSS-Code lieber auf mehrere Dateien mit weniger als 10kb aufteilen.
Doch auch in den anderen Bereichen geben sie gute Ratschläge für die Praxis. Also: Einfach mal mit einem wachen Auge durchklicken …
von Matthias Zellmer
BBC macht interne Java-Script-Bibliothek als Open-Source öffentlich
Einige mir gut bekannte Menschen, sind immer ganz begeistert, wenn es um die Einstellungsmöglichkeiten für den Nutzer auf der BBC-Website geht. Netterweise hat die BBC nun ihre interne JavaScript-Bibliothek unter dem Namen Glow als Open-Source veröffentlicht.
heise online zitiert den Glow-Produktmanager Stephen Elphson dahingehend, dass die Bibliothek sogar gut dokumentiert sein. Wollen wir mal hoffen, dass das auch so stimmt …
Zur Glow-Website…
von Matthias Zellmer
Greasemonkey – Webdienste pimpen
Der vom mir sehr geschätzte Markus Trapp hat sich auf seinem Text und Blog dem Greasemoneky-Addon für Firefox und zu den dadurch möglichen individuellen Optimierungen für von einem selbst viel genutzten Webdienste angenommen.
Er hat anhand von Google Mail und Twitter beispielhaft beschrieben, wie er auf Basis dieses Addons mittels Greasemonkey-Skripten diese Dienste an seine Nutzungsgewohnheiten bzw. Wünsche anpassen kann. Zudem verweist er auf einen (nicht nur) für Greasemonkey-Einsteiger interessanten Beitrag auf DownloadSquad, der zehn besonders relevante Skripts heraushebt.
von Matthias Zellmer




















