Relativ wirksamer Spam-Schutz
Da ist man sich wohl allenthalben einig: E-Mail-Spam ist die Plage des Web-Zeitalters. Wirklich wirksamen Schutz gegen Spam gibt es bekanntermaßen kaum. Zuminderst nicht, wenn man sich nicht komplett aus dem Internet zurückziehen will. Doch komplett resignieren sollte man nicht, denn es gibt schon ein paar Möglichkeiten, wie sich die Flut wenigstens zu einem Rinnsal verringern lässt.
Auf dem Techblog hat Silvan Mühlemann nun die Ergebnisse einer Art Langzeit-Untersuchung vom zum Thema Spam via der Angabe von Mail-Adressen auf Websites vorgestellt. Dabei haben sich vor allem zwei einfach technische Lösungen (Übersetzung von Sergej Müller – Dr. Web Magazin Weblog) als besonders erfolgreich gegen die Fangarme der Spam-Spyder herausgestellt:
Es gibt noch weitere effektive Möglichkeiten, aber diese beiden sind die technisch am wenigsten aufwendigsten.
von Matthias Zellmer
PHP-Skripte flott machen
Auf dem Blog zweier befreundeter Stuttgarter Web-Entwickler, welcher von ihnen auf den lustigen Namen mmmmojo.de getauft wurde, präsentierten die Beiden ein paar nette Performanz-Tipps zur Optimierung von PHP-Skripten.
Ich finde solche kleinen Tipp-Sammlungen immer sehr lesens- und beachtenswert. Zumal sich der mmmmjo.de mit seiner interessanten Mischung aus gelungenen Kino- und Musik-Tipps, Programmierer-Zeugs und sonstigem Zeugs ein bisschen in Richtung Lifestyle’n'Coder-Blog entwickelt. Interessante Mischung …
von Matthias Zellmer
Entwickler-Bibliothek von Google
Google hat in seinem Entwicklerbereich code.google.com eine Bibliothek für Web-Entwickler eingerichtet. Bei Google Doctype soll eine Enzyklopädie des “offenen Webs” entstehen, also eine Referenz zu “HTML, JavaScript, CSS, und mehr”. Als Grund, der Masse der Nachschlagewerke für Web-Entwickler ein weiteres hinzuzufügen, gibt Google an, dass die bestehenden Quellen den eigenen Bedürfnissen nicht genau entsprachen. So seien viele der anderen Referenzen “in Stein gemeißelt”, also einmal geschrieben und dann nie aktualisiert worden.
Kernstück der Entwickler-Bibliothek ist somit auch ein Wiki, welchem durch die Mitarbeit von Web-Entwicklern Leben eingehaucht werden soll. Die Inhalte der Bibliothek stehen dann unter einer Creative-Commons-Lizenz.
Bin mal gespannt, ob sich dieses Wiki etabliert. Google ist ja zumindest dafür bekannt, dass die sich für guten und sauberen Code im Web stark machen.
von Matthias Zellmer
Auflösungsabhängige Seitendarstellung
In Zeiten, da immer mehr von Unterwegs auf das Web zugegriffen wird, wird die Frage nach einer guten Darstellung von Webseiten auch auf kleineren Displays immer wichtiger. Schrift und Bilder gut skalierbar zu gestalten ist hier ein wichtiges und richtiges Mittel. Doch auch der Lösungsansatz, den The Man in Blue mit ihrer Beispielseite für eine auflösungsabhängige Seitendarstellung anbieten, finde ich bemerkenswert.
Bei Auflösungen über 800 Pixel Breite werden die Inhalte spaltenförmig und bei kleineren Auflösungen in Form von Zeilen dargestellt. Ein mehr als interessanter Weg sich dem Problem unterschiedlich Auflösungen zu stellen.
So … und nun einfach mal auf die Beispielseite zum Thema gehen, das Browser-Fenster klein und groß ziehen und den kleinen großen Effekt beobachten.
von Matthias Zellmer
iPhone: Nun kann das Entwickeln losgehen
Gestern präsentierte Steve Jobs das von der mobilen Entwickler-Gemeinde fast schon sehnsüchtig erwartete Software Development Kit (SDK) für das iPhone.
Neben dem frei erhältlichen SDK bietet Apple auch noch zwei iPhone Entwickler Programme an. Das Standard Programm für $99 erlaubt es freie und kommerzielle Software für das iPhone und den iPod touch zu entwickeln. Das Enterprise Programm für $299 ermöglichte es proprietäre Anwendungen zu entwickeln. D.h. man kann dann urheberrechtlich geschützte Software entwickeln, die unter keine freien Lizenz steht. Ich hoffe, ich hab das richtig und verständlich ausgedrückt, die Nuancen zum Thema freie und nicht-freie Software kann man bei Wikipedia nachlesen.
Nun kann es losgehen … bin mal gespannt, wann ich über die ersten Non-Apple iPhone-Anwendungen lesen. Ich schätze, es wird recht bald sein.
Via: digitalnext.de und techcrunch.com
von Matthias Zellmer
Website = User Interface
Auch wenn es viele nicht glauben mögen, aber Websites sind in erster Linie User Interfaces, also grafische Benutzeroberflächen. Das ist es zumindest, was ihren großen Vorteil gegenüber vielen anderen Medien ausmacht. Erst so ist es möglich einen personalisierten Informationsaustausch zwischen dem Website-Nutzer und System zu ermöglichen.
Weiter ist es kein Geheimnis, dass die Anzahl der möglichen Interface-Elemente optisch zwar unendlich groß sein mag, aber logisch deutlich beschränkt ist. Da gibt es Formulare und Hyperlinks in den verschiedenen Ausprägungen, von Suchfeldern über Thumbnails bis zu den deutlich umstrittenen Tagclouds. Aber alles in allem sind die im Kern immer wieder verwendeten Elemente, in ihrer Anzahl durchaus zu überblicken. Darum ist es nicht gerade dumm, wenn man auch bei den Web Interfaces auf die in der Informatik lange bewährte Methode der Entwurfsmuster zurückgreift.
Und genau das macht die Website UI-patterns.com. Hier gibt es in einer Bibliothek für die gängigsten Interface-Elemente praktische Standard-Lösungen, die einem das Leben als Web-Entwickler durchaus erleichtern können.
von Matthias Zellmer
Webformatierte Texte erstellen mit Textism
Einige werden es von Wikipedia kennen. Dort kann man ohne HTML-Kenntnisse Beiträge verfassen, indem man eine vereinfachte Auszeichnungssyntax verwendet. Zum Beispiel muss man dort nicht <strong>Beispieltext</strong> schreiben, sondern nur '''Beispieltext''', um Beispieltext zu erhalten.
Textism geht als eigenständige Anwendung einen ganz ähnlichen Weg, nur dass man als Ergebnis nicht einen Lexikonbeitrag erhält, sondern HTML-formatieren Text. Dieser kann dann z.B. in das Kommentar-Eingabefeld in Weblogs oder ähnlichem verwendet werden. Etwas ambitioniertere Schreiberlinge können sogar CSS zur Formatierung verwenden.
Bei Textism schreibt man dann übrigens *Beispieltext*, um etwas fettschriftig zu formatieren. Ein umfangreiches Beispiel zum Einstieg findet sich übrigens ebenso auf der Site, wie eine Live-Voransicht des formatierten Texts.
von Matthias Zellmer
tutr.de – das deutschsprachige Tutorialporal
tutr.de bietet Tutorials, Workshops, Anleitungen und Hilfen zu Themenbereichen wie Photoshop, PHP, ActionScript und so weiter. tutr ist somit eine gute Anlaufstelle für Wissenshungrige und solche, die sich bei einem Problem nicht weiter wissen.
von Matthias Zellmer
Quick Response Boys
Langsam aber sicher finden QR-Codes ihren Weg ins alltägliche Leben und bilden meiner Meinung nach eine gute Möglichkeit letzteres mit Informationen aus dem Netz anzureichern.
Die Pet Shop Boys bauen die Codes in ihr neues Musikvideo Integral ein:
Link: www.youtube.com
The video has over 100 QR Codes that are subliminal when watched in real time, but accessible to interact with if you navigate through the film using time controllers. The QR Codes are organised into sections that relate to specific issues of civil liberties.
Darüber hinaus kann man die Animation als PDF herunterladen. Per Stop-Motion-Verfahren kann nun jeder sein eigenes Video beisteuern – auf YouTube sind bereits eine Handvoll Videos zu bewundern. Weitere Informationen zum Video gibt es hier.
via adverblog
von Artur Richter
Online-Eselsohr
Bei immer mehr Website sieht man neuerdings diese kleinen Eselsohren, auch PageEar genannt. Auf dem Weblog von Webpicasso kann man nachlesen, wie man diese neue Werbeform schnell und einfach einbinden kann.
von Matthias Zellmer










