Sickweather – Wo droht die Erkältungswelle?
Und … wie geht’s? Wie? Nicht so gut? Dann aber mal sofort rüber zu sickweather.com und dort mal nachsehen, ob es da nicht vielleicht schon die nächste Erkältungswelle auf einen zu rollt. Und lieber auch gleich mal “melden”, dass man sich krank fühlt.
So haben es sich die Macher von sickweather.com wohl gedacht, als sie eine Community für Krankheitswellen bzw. -häufungen ins Leben gerufen haben. Dabei überprüft Sickweather auch das Social Web nach Krankheitsmeldungen und versuchen dann daraus Vorhersagen für Gebiete mit Krankheitshäufungen treffen zu können.
Wieder mal eine nette Idee aus dem Social Web … aber trotzdem nicht vergessen zum Arzt zu gehen.
Via Web2Null
von Matthias Zellmer
codesnipp.it … Die Code-Teil-Community
Das Rad nicht neu zu erfinden, ist eine der universellen Weisheiten von Codern. Nur dass diese Menschen weniger an der Fortbewegung im Sinne von “Von A nach B” kommen interessiert sind, als dass sie es gerne vermeiden, Code selbst zu entwickeln, wenn es vor ihnen schon mal jemand gemacht hat. Dies gilt vor allem für getestete, dokumentierte und in der Praxis bewährten Code.
Alle die Entwickler, die jetzt zustimmende mit dem Kopf genickt haben, sollten sich mal die Code-Teil-Community codesnipp.it ansehen. Dort kann man eigenen Code speichern und ihn mit anderen teilen. Auch kann man dort die Arbeit seiner favorisierten Coder “abonnieren”, bei Twitter würde man von “ihnen folgen” sprechen.
Bei codesnipp.it findet man sowohl Code für bestimmte Sprachen, wie HTML, C++ oder Ruby, wie auch für bestimmte Systeme, wie WordPress, Joomla oder auch Linux. Das Ganze ist in der Basis-Version kostenfrei. Möchte man jedoch z.B. bestimmten Code als privat deklarieren, dann zahlt man $10 im Jahr.
via Web2null
von Matthias Zellmer
Sehenswert: Map of Online Communities
Mit der Map of Online Communities gibt es heute etwas, mit dem sich ein Social Media Fanboy sicherlich fast ein ganzes Wochenende beschäftigen kann. So detailreich und interessant ist diese ganz spezielle Landkarte, die sich die Leute von xkcd.com da ausgedacht haben. Respekt!
Das Teil kann man übrigens auch als Poster bestellen.
von Matthias Zellmer
COLOURlovers – Farbpaletten und mehr
Gelegentlich komme ich auch mal in die Verlegenheit, etwas in Richtung farbliche Gestaltung zu machen. Dabei tue ich mir als Nicht-Designer immer einigermaßen schwer. Auch wenn ich schon mal was von Farbkreisen gehört habe, bekomme in solchen Fällen regelmäßig eine Farbkrise. Und da ich derzeit mal wieder über einer solchen Aufgabe brühte, bin auf die Suche nach einer Online-Hilfe gegangen … und habe dabei COLOURlovers entdeckt.
COLOURlovers ist ein Online-Tool und eine Community. Hauptsächlich scheint es mir bei COLOURlovers um Farbpaletten und Pattern zu gehen. Letztere lassen sich dann zum Beispiel zur Hintergrundgestaltung einsetzen.
Mir hat COLOURlovers jedenfalls geholfen, eine geeignete Linkfarbe zu finden, die zur vorgegebenen Farbwelt passte. Mission accomplished!
von Matthias Zellmer
Und los geht die GreenAction
Greenpeace gehört zu den Organisationen, die die Sache mit dem Web wirklich verstanden hat. Greenpeace twittert nicht nur schon vergleichsweise lange, sondern auch ziemlich aktiv und informativ. Zudem hat Greenpeace nun auch am vergangenen Freitag GreenAction gestartet … oder in Webdeutsch gesagt: GreenAction von Greenpeace jetzt in der ‘open beta’.
GreenAction ist eine Community zur Organisation von gemeinsamen und selbst initiierten Umwelt-Kampagnen. Da gibt es jetzt schon so nette Sachen wie die Kampagne zur Ergänzung des innerstädtischen Transportwesens, Wechselwelle – 100.000 neue Ökostrom-Haushalte bis zur Bundestagswahl oder ganz Konkretes Gen-Milch bei Allgäuland – Ohne mich!.
Über den Sinn einer solchen Community-Plattform mag man geteilter Meinung sein. Ich finde sie jedenfalls sinnvoll. Greenpeace hat meiner Ansicht nach den Namen und den Background um eine solche Community am Leben zu halten.
Optisch finde ich die GreenAction-Site ansprechend gestaltet. Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings ihr Aufbau. Die Navigation, unterhalb eines Bühnenbereichs angesiedelt, trennt im Prinzip zusammengehörende Inhalte von einander. Man muss relativ oft suche, ob die gewünschte Info oder Funktion nun im Bereich über oder unter der Navigation angesiedelt ist.

Mein Problem dabei ist, dass ich mich immer wieder zwingen muss, über der Navigation nach Inhalten und Funktionen zu suchen. Es ist einfach anders gelernt und wenn über der Navigation noch etwa platziert ist, dann sind es zumeist vom konkreten Inhalt unabhängige Schmuckelemente oder einfach nur Logo, Meta-Navigation, etc.
Die Anmelde-Prozedur fand ich auch etwas hackelig. Mal angesehen, dass ich da gerne eine openID-Anmeldung gesehen hätte, vergibt man sein Passwort nicht von vorneherein selbst, sondern bekommt eines per Mail zugesandt. Statt einen aber nach ersten Anmeldung bei GreenAction direkt zur Passwort-Ändern-Seite zu lotsen, muss man diese selbst suchen. Schön wäre zudem, wenn man noch irgendwo administrieren könnte, über welche Aktion in der Community man per E-Mail informiert werden möchte.
Doch alles andere finde ich schon recht gelungen. Die inzwischen nicht mehr unübliche Integration der Verbreitung via Twitter und Facebook ist ebenso integriert, wie die gängigen Community-Features. Auch kann man pro Kampagne direkt einen Widget-Code bekommen, um dieses dann als Mash-up auf der eigenen Site zu positionieren.
Mein Fazit: Gute Idee mit den richtigen Features, doch leider folgt die Funktion all zu oft der Form … hier dem Design. Das macht die Site leider ein bisschen schlecht bedienbar. Aber es ist ja der Inhalt bzw. die Wirkung, die zählt …
von Matthias Zellmer
Liebes Adobe…
Auf dearadobe.com kann man, ganz im Sinne der Punkte 19 und 20 des Cluetrain Manifests, ein paar direkte Worte an den Softwareriesen richten. So etwas nenne ich mal hervorragende Kundenkommunikation. Schade nur, daß nicht Adobe sondern mal wieder andere auf die Idee kommen mussten…
via swissmiss
von Artur Richter
Livley – Googles Welt
Vergangenen Mittwoch hat auch Google unter dem Namen Lively eine virtuelle Welt veröffentlicht. Lively wurde wie so viele andere Google-Produkte im Rahmen der 20%-Zeit geschaffen. Sofort nachdem Lively gelauncht war, wurde auch schon der Vergleich mit Second life bemüht. Ein Vergleich, der zwangsläufig kommen musste … und leider (noch) etwas hinkt.
Lively ist nämlich keine zusammenhängende Welt, sondern setzt sich aus Räumen zusammen. Durch diese Räume … sorry: Rooms … kann man sich bewegen und dort mit anderen kommunizieren. Diese soziale Komponente … wie sollte es in Zeiten des Web2.0 auch anders sein … darf natürlich eben so wenig fehlen, wie dass man zusätzlich Kontakte z.B. aus Picasa und YouTube übernehmen kann.
Das ist aber nicht die einzige Schnittstelle zu anderen Web-Anwendungen. Auch Avatare aus Second life können in Lively genutzt werden, da es den Second-life-Machern von Linden Labs in Zusammenarbeit mit IBM gelungen ist, die dort kreierten Avatare auch für andere 3D-Welten verfügbar zu machen. Und damit wird ein weiteres Mal deutlich, dass es sich bei Interoperabilität und vor allem bei Data Portability um mehr als aktuelle Web-Trends handelt. Sie sind zentraler Bestandteil der “nächsten Ausbaustufe” des Webs. Da bin ich mir sicher …
Leider konnte ich mich in Lively bisher noch nicht richtig einrichten, aber wenn ich Zeit und Muse finde, dies zu tun, werde ich hier berichten …
Auch via thenextweb.org
von Matthias Zellmer
Barcamp Stuttgart
Nach dem ich die komplette Woche vom letzten Barcamp geschwärmt berichtet habe, möchte ich heute kurzerhand auf eines der nächsten Barcamps hinweisen:
Vom 26. – 28. September 2008 findet hier in Stuttgart ein weiteres Barcamp statt.
Und da ich Alexa mit ihrer Aussage … “Ich kann jedem nur empfehlen, ein Barcamp zu besuchen!” … absolut recht gebe, sollte niemand aus dem großen Pool der Web-Worker jetzt einfach zur Tagesordnung übergehen, ohne sich mal ein paar Minuten mit der Möglichkeit einer Barcamp-Teilnahme zu beschäftigen.
Wer nicht nach Stuttgart kommen kann, hat auch noch die Chance auf weitere Barcamps … theoretisch weltweit. Oft sind es auch in irgendeiner speziellen Form orientierte Barcamps. So gibt es z.B. vom 30. – 31. August ein erstes BarCamp für Frauen in München oder vom 1. – 2. November in Berlin ein Barcamp zum Thema Communitys.
Doch nicht nur der Erfahrungsaustausch und Wissensvermittlung sind zentrale Bestandteile eines jeden Barcamps, auch das Kennenlernen von netten, interessanten oder auch einfach nur lustigen bzw. skurrilen Menschen wird einem dort sehr leicht gemacht. Networking at it’s best …
Wir sehen uns ;-)
von Matthias Zellmer
creatixmedia – Künstlercommunity
Hat mal jemand die Communitys gezählt, die im Netz seit dem 30. September 2005 das Licht der Öffentlichkeit erblickt haben? Es müssen tausende sein. Zu jedem Thema scheint es inzwischen ein Community oder ein Soziales Netzwerk zu geben. Nun gibt es mit creatixmedia also auch eine Community für Künstler.
Warum ich das hier erwähne? Ich denke, dass solche Communitys, die sich auf Menschen beziehen, die oftmals allein arbeiten oder etwas alleine schaffen, eine besondere Existenzberechtigung haben. Hier kann eine solche Online-Gemeinschaft die Rolle spielen, die sonst die Kollegen übernehmen. Hier kann man Bestätigung von Menschen finden, denen man auch zutraut eine kenntnisreiche Meinung zu haben und über den Austausch mit ihnen, vielleicht auch sowas wie Inspiration zu finden.
von Matthias Zellmer
Interessante Erkenntnisse

Bei meinen kleinen Forschungsreisen im Web, stoße ich regelmäßig auf kleine, aber Erkenntnis liefernde Weisheiten. Die kleinen Biester verstecken sich oft in Texten, Interviews oder auch getwitterten Anmerkungen.
So hörte ich mir gestern in der S-Bahn die aktuelle Ausgabe des Videocast Elektrischer Reporter an, in der Jeff Jarvis, US-Top-Journalist und Blogger, interviewt wurde und so nebenbei eine wichtige Erkenntnis für Aktivitäten im modernen Web zum Besten gab:
Sie müssen herausfinden, was sie am Besten können – und den Rest verlinken.
Eine schöne Erkenntnis lieferte mir heute morgen Andreas Göldi als er in seinem Beitrag Platform-as-a-Service: Das nächste IT-Schlachtfeld auf dem Blog netzwertig.com folgendes schrieb:
Das Web entstand nicht als kommerzielles Produkt, sondern als akademische Plattform. Es baute darum von Anfang an auf offenen Standards auf, die nicht von einer einzelnen Institution oder Firma kontrolliert werden.
Das Zitat ist zwar etwas aus dem Zusammenhang gerissen, aber hieraus ist zu lesen, dass es ja zwangsläufig nicht ganz einfach sein kann, aus dem Web Profit zu schlagen. Und schon gar nicht durch die Adaption von althergebrachten Mustern. So kann z.B. TV im Web kaum als Broadcasting funktionieren oder einfach irgendwo eine Community hindefinieren, wo im richtigen Leben auch keine sein würde. Aber ich schweife ab … schön nicht?!
von Matthias Zellmer









