Sickweather – Wo droht die Erkältungswelle?

Und … wie geht’s? Wie? Nicht so gut? Dann aber mal sofort rüber zu sickweather.com und dort mal nachsehen, ob es da nicht vielleicht schon die nächste Erkältungswelle auf einen zu rollt. Und lieber auch gleich mal “melden”, dass man sich krank fühlt.

So haben es sich die Macher von sickweather.com wohl gedacht, als sie eine Community für Krankheitswellen bzw. -häufungen ins Leben gerufen haben. Dabei überprüft Sickweather auch das Social Web nach Krankheitsmeldungen und versuchen dann daraus Vorhersagen für Gebiete mit Krankheitshäufungen treffen zu können.

Wieder mal eine nette Idee aus dem Social Web … aber trotzdem nicht vergessen zum Arzt zu gehen.

Via Web2Null

codesnipp.it … Die Code-Teil-Community

Das Rad nicht neu zu erfinden, ist eine der universellen Weisheiten von Codern. Nur dass diese Menschen weniger an der Fortbewegung im Sinne von “Von A nach B” kommen interessiert sind, als dass sie es gerne vermeiden, Code selbst zu entwickeln, wenn es vor ihnen schon mal jemand gemacht hat. Dies gilt vor allem für getestete, dokumentierte und in der Praxis bewährten Code.

Alle die Entwickler, die jetzt zustimmende mit dem Kopf genickt haben, sollten sich mal die Code-Teil-Community codesnipp.it ansehen. Dort kann man eigenen Code speichern und ihn mit anderen teilen. Auch kann man dort die Arbeit seiner favorisierten Coder “abonnieren”, bei Twitter würde man von “ihnen folgen” sprechen.

Bei codesnipp.it findet man sowohl Code für bestimmte Sprachen, wie HTML, C++ oder Ruby, wie auch für bestimmte Systeme, wie WordPress, Joomla oder auch Linux. Das Ganze ist in der Basis-Version kostenfrei. Möchte man jedoch z.B. bestimmten Code als privat deklarieren, dann zahlt man $10 im Jahr.

via Web2null

Sehenswert: Map of Online Communities

Map of online communities

Mit der Map of Online Communities gibt es heute etwas, mit dem sich ein Social Media Fanboy sicherlich fast ein ganzes Wochenende beschäftigen kann. So detailreich und interessant ist diese ganz spezielle Landkarte, die sich die Leute von xkcd.com da ausgedacht haben. Respekt!

Das Teil kann man übrigens auch als Poster bestellen.

COLOURlovers – Farbpaletten und mehr

Gelegentlich komme ich auch mal in die Verlegenheit, etwas in Richtung farbliche Gestaltung zu machen. Dabei tue ich mir als Nicht-Designer immer einigermaßen schwer. Auch wenn ich schon mal was von Farbkreisen gehört habe, bekomme in solchen Fällen regelmäßig eine Farbkrise. Und da ich derzeit mal wieder über einer solchen Aufgabe brühte, bin auf die Suche nach einer Online-Hilfe gegangen … und habe dabei COLOURlovers entdeckt.

COLOURlovers ist ein Online-Tool und eine Community. Hauptsächlich scheint es mir bei COLOURlovers um Farbpaletten und Pattern zu gehen. Letztere lassen sich dann zum Beispiel zur Hintergrundgestaltung einsetzen.

Mir hat COLOURlovers jedenfalls geholfen, eine geeignete Linkfarbe zu finden, die zur vorgegebenen Farbwelt passte. Mission accomplished!

Und los geht die GreenAction

greenaction

Greenpeace gehört zu den Organisationen, die die Sache mit dem Web wirklich verstanden hat. Greenpeace twittert nicht nur schon vergleichsweise lange, sondern auch ziemlich aktiv und informativ. Zudem hat Greenpeace nun auch am vergangenen Freitag GreenAction gestartet … oder in Webdeutsch gesagt: GreenAction von Greenpeace jetzt in der ‘open beta’.

GreenAction ist eine Community zur Organisation von gemeinsamen und selbst initiierten Umwelt-Kampagnen. Da gibt es jetzt schon so nette Sachen wie die Kampagne zur Ergänzung des innerstädtischen Transportwesens, Wechselwelle – 100.000 neue Ökostrom-Haushalte bis zur Bundestagswahl oder ganz Konkretes Gen-Milch bei Allgäuland – Ohne mich!.

Über den Sinn einer solchen Community-Plattform mag man geteilter Meinung sein. Ich finde sie jedenfalls sinnvoll. Greenpeace hat meiner Ansicht nach den Namen und den Background um eine solche Community am Leben zu halten.

Optisch finde ich die GreenAction-Site ansprechend gestaltet. Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings ihr Aufbau. Die Navigation, unterhalb eines Bühnenbereichs angesiedelt, trennt im Prinzip zusammengehörende Inhalte von einander. Man muss relativ oft suche, ob die gewünschte Info oder Funktion nun im Bereich über oder unter der Navigation angesiedelt ist.

Navigation unter der Bühne: Hübsche Idee, aber nicht besonders gebrauchstauglich

Mein Problem dabei ist, dass ich mich immer wieder zwingen muss, über der Navigation nach Inhalten und Funktionen zu suchen. Es ist einfach anders gelernt und wenn über der Navigation noch etwa platziert ist, dann sind es zumeist vom konkreten Inhalt unabhängige Schmuckelemente oder einfach nur Logo, Meta-Navigation, etc.

Die Anmelde-Prozedur fand ich auch etwas hackelig. Mal angesehen, dass ich da gerne eine openID-Anmeldung gesehen hätte, vergibt man sein Passwort nicht von vorneherein selbst, sondern bekommt eines per Mail zugesandt. Statt einen aber nach ersten Anmeldung bei GreenAction direkt zur Passwort-Ändern-Seite zu lotsen, muss man diese selbst suchen. Schön wäre zudem, wenn man noch irgendwo administrieren könnte, über welche Aktion in der Community man per E-Mail informiert werden möchte.

Doch alles andere finde ich schon recht gelungen. Die inzwischen nicht mehr unübliche Integration der Verbreitung via Twitter und Facebook ist ebenso integriert, wie die gängigen Community-Features. Auch kann man pro Kampagne direkt einen Widget-Code bekommen, um dieses dann als Mash-up auf der eigenen Site zu positionieren.

Mein Fazit: Gute Idee mit den richtigen Features, doch leider folgt die Funktion all zu oft der Form … hier dem Design. Das macht die Site leider ein bisschen schlecht bedienbar. Aber es ist ja der Inhalt bzw. die Wirkung, die zählt …

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