Liebes Adobe…
Auf dearadobe.com kann man, ganz im Sinne der Punkte 19 und 20 des Cluetrain Manifests, ein paar direkte Worte an den Softwareriesen richten. So etwas nenne ich mal hervorragende Kundenkommunikation. Schade nur, daß nicht Adobe sondern mal wieder andere auf die Idee kommen mussten…
via swissmiss
von Artur Richter
Livley – Googles Welt
Vergangenen Mittwoch hat auch Google unter dem Namen Lively eine virtuelle Welt veröffentlicht. Lively wurde wie so viele andere Google-Produkte im Rahmen der 20%-Zeit geschaffen. Sofort nachdem Lively gelauncht war, wurde auch schon der Vergleich mit Second life bemüht. Ein Vergleich, der zwangsläufig kommen musste … und leider (noch) etwas hinkt.
Lively ist nämlich keine zusammenhängende Welt, sondern setzt sich aus Räumen zusammen. Durch diese Räume … sorry: Rooms … kann man sich bewegen und dort mit anderen kommunizieren. Diese soziale Komponente … wie sollte es in Zeiten des Web2.0 auch anders sein … darf natürlich eben so wenig fehlen, wie dass man zusätzlich Kontakte z.B. aus Picasa und YouTube übernehmen kann.
Das ist aber nicht die einzige Schnittstelle zu anderen Web-Anwendungen. Auch Avatare aus Second life können in Lively genutzt werden, da es den Second-life-Machern von Linden Labs in Zusammenarbeit mit IBM gelungen ist, die dort kreierten Avatare auch für andere 3D-Welten verfügbar zu machen. Und damit wird ein weiteres Mal deutlich, dass es sich bei Interoperabilität und vor allem bei Data Portability um mehr als aktuelle Web-Trends handelt. Sie sind zentraler Bestandteil der “nächsten Ausbaustufe” des Webs. Da bin ich mir sicher …
Leider konnte ich mich in Lively bisher noch nicht richtig einrichten, aber wenn ich Zeit und Muse finde, dies zu tun, werde ich hier berichten …
Auch via thenextweb.org
von Matthias Zellmer
Barcamp Stuttgart
Nach dem ich die komplette Woche vom letzten Barcamp geschwärmt berichtet habe, möchte ich heute kurzerhand auf eines der nächsten Barcamps hinweisen:
Vom 26. – 28. September 2008 findet hier in Stuttgart ein weiteres Barcamp statt.
Und da ich Alexa mit ihrer Aussage … “Ich kann jedem nur empfehlen, ein Barcamp zu besuchen!” … absolut recht gebe, sollte niemand aus dem großen Pool der Web-Worker jetzt einfach zur Tagesordnung übergehen, ohne sich mal ein paar Minuten mit der Möglichkeit einer Barcamp-Teilnahme zu beschäftigen.
Wer nicht nach Stuttgart kommen kann, hat auch noch die Chance auf weitere Barcamps … theoretisch weltweit. Oft sind es auch in irgendeiner speziellen Form orientierte Barcamps. So gibt es z.B. vom 30. – 31. August ein erstes BarCamp für Frauen in München oder vom 1. – 2. November in Berlin ein Barcamp zum Thema Communitys.
Doch nicht nur der Erfahrungsaustausch und Wissensvermittlung sind zentrale Bestandteile eines jeden Barcamps, auch das Kennenlernen von netten, interessanten oder auch einfach nur lustigen bzw. skurrilen Menschen wird einem dort sehr leicht gemacht. Networking at it’s best …
Wir sehen uns ;-)
von Matthias Zellmer
creatixmedia – Künstlercommunity
Hat mal jemand die Communitys gezählt, die im Netz seit dem 30. September 2005 das Licht der Öffentlichkeit erblickt haben? Es müssen tausende sein. Zu jedem Thema scheint es inzwischen ein Community oder ein Soziales Netzwerk zu geben. Nun gibt es mit creatixmedia also auch eine Community für Künstler.
Warum ich das hier erwähne? Ich denke, dass solche Communitys, die sich auf Menschen beziehen, die oftmals allein arbeiten oder etwas alleine schaffen, eine besondere Existenzberechtigung haben. Hier kann eine solche Online-Gemeinschaft die Rolle spielen, die sonst die Kollegen übernehmen. Hier kann man Bestätigung von Menschen finden, denen man auch zutraut eine kenntnisreiche Meinung zu haben und über den Austausch mit ihnen, vielleicht auch sowas wie Inspiration zu finden.
von Matthias Zellmer
Interessante Erkenntnisse

Bei meinen kleinen Forschungsreisen im Web, stoße ich regelmäßig auf kleine, aber Erkenntnis liefernde Weisheiten. Die kleinen Biester verstecken sich oft in Texten, Interviews oder auch getwitterten Anmerkungen.
So hörte ich mir gestern in der S-Bahn die aktuelle Ausgabe des Videocast Elektrischer Reporter an, in der Jeff Jarvis, US-Top-Journalist und Blogger, interviewt wurde und so nebenbei eine wichtige Erkenntnis für Aktivitäten im modernen Web zum Besten gab:
Sie müssen herausfinden, was sie am Besten können – und den Rest verlinken.
Eine schöne Erkenntnis lieferte mir heute morgen Andreas Göldi als er in seinem Beitrag Platform-as-a-Service: Das nächste IT-Schlachtfeld auf dem Blog netzwertig.com folgendes schrieb:
Das Web entstand nicht als kommerzielles Produkt, sondern als akademische Plattform. Es baute darum von Anfang an auf offenen Standards auf, die nicht von einer einzelnen Institution oder Firma kontrolliert werden.
Das Zitat ist zwar etwas aus dem Zusammenhang gerissen, aber hieraus ist zu lesen, dass es ja zwangsläufig nicht ganz einfach sein kann, aus dem Web Profit zu schlagen. Und schon gar nicht durch die Adaption von althergebrachten Mustern. So kann z.B. TV im Web kaum als Broadcasting funktionieren oder einfach irgendwo eine Community hindefinieren, wo im richtigen Leben auch keine sein würde. Aber ich schweife ab … schön nicht?!
von Matthias Zellmer




















