Bootstrap – Twitters UI-Framework sehr beliebt

Twitter ist populär. Da wird mir niemand groß widersprechen. Doch nur wenige wissen, dass nicht nur Twitter, sondern auch sein CSS-/HTML-Framework Bootstrap sehr beliebt ist … bei Web-Entwicklern. Der Open-Source Frontend-Entwicklungswerkzeugkasten gehört zu den am meisten frequentierten Quellcode-Sammlung beim Hosting-Dienst für Software-Entwicklungsprojekte GitHub.

Das heißt, immer mehr Website-Element, wie Buttons oder Eingabefelder, werden uns in Zukunft an die von Twitter erinnern oder auf dem gleichen Framework basieren. Twitter Bootstrap enthält auf HTML5 und CSS basierende Gestaltungsvorlagen für Typografie, Formulare, Buttons, Tabellen, Grid-System, Navigations- und andere Gestaltungselemente für Oberflächen, sowie optional JavaScript-Erweiterungen. Und wie es sich für ein modernes Framework gehört, unterstützt es nicht nur alle gängigen Browser, sondern bietet auch Gestaltungselemente für Smartphones und Tablets an.

Wer mehr zu Bootstrap erfahren möchte, sollte den entsprechenden Artikel bei t3n lesen oder einfach bei Wikipedia vorbeischauen. Es runterladen, forken oder die Neuerungen zu Bootstrap beobachten, könnt ihr bei GitHub.

lorempixel – Blind-Bilder für Designer

Lorem ipsum dolor sit amet … – diese Zeile kennt wahrscheinlich jeder Designer. Es ist der Anfang des wohl populärsten Blindtextes, also eines Platzhalters für einen beliebigen Text in der Entwurfsphase z.B. einer neuen Website. Mit lorempixel gibt es nun auch “Blind-Bilder”, also Platzhalter für in der Design-Phase noch nicht feststehende Grafiken und Bilder.

Bei lorempixel kann man sich über einen einfachen Generator die passenden Platzhaltergrafiken erzeugen lassen. Dabei kann man die Dimensionen (Breite und Höhe) pixelgenau festlegen, den dargestellten Inhalt mittels einer Auswahl an Schlagwörtern wählen und sagen, ob man lieber ein Farb- oder ein Schwarzweiß-Bild nutzen möchte. Auch kann man für Online-Platzhalter via einer Grafik-URL zugreifen … wie bei der folgenden Grafik:

Die Nutzung der Bilder ist dabei allerdings nur für Entwurfszwecke erlaubt und sie stehen unter einer Creative Commons Lizenz (CC BY-SA).

— via Dr.Web

Schock für Designer: The Comic Sans Project

Okay, es hört sich vielleicht größer an, als es ist, das Comic Sans Project. Aber die Idee ist schon mal großartig: Einfach mal die Logos von Unternehmen herzunehmen und mit der bei Designern extrem unbeliebten Schriftart Comic Sans zu setzen. Zum Teil muss man schon zweimal hinschauen, um überhaupt einen essentiellen Unterschied zu erkennen.

By the way: Für Liebhaber dieses Schriftart-Typs gibt es einen Freefont, der sich an Comic Sans anlehnt, jedoch nicht so abgedroschen ist: Comic Jens.

via kotzendes-einhorn.de

Twitter hat ein neues Design

Twitter rollt gerade sein neues Design aus. Wie von Twitter auch schon bei früheren Änderungen bekannt, werden die Accounts nach und nach umgestellt. Wer das neue Design noch nicht hat, kann es sich ja schon mal im Video oben anschauen.

Auf Daily Pod gibt es eine informative Review, die auch noch mal aufzeigt, welche strukturellen Änderungen zu denen am Design hinzugekommen sind.

09. Dezember 2011
von Matthias Zellmer
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Designtexte aka Blindtexte

Lorem ipsum dolor… – soweit kommen viele. Denn dies ist der Anfang von einem viel verwendeten Text. Genauer ist es der Inbegriff von so genannten Blindtext. Diese Blindtexte sollen nichts bedeuten, sie dienen als Platzhalter in einem Layout und sollen einen Eindruck vom fertigen Dokument vermitteln. Darum finde ich persönlich auch, dass der Ausdruck “Designtext” den Verwendungszweck besser beschreibt. Solche Blindtexte sind oft in einer Kunstsprache verfasst oder zumindest inhaltlich unverständlich gehalten, damit sie nicht vom Design ablenken.

Es gibt aber nicht nur den Lorem-ipsum-Blindtext, sondern noch zahlreiche andere, die sich Designer auf diversen Websites generieren lassen können. Mein Favorit ist dabei der Blindtextgenerator. Es gibt aber noch zahlreiche andere Generatoren, wie etwa blindtexte.de oder Hipster Ipsum.

Zehn Regeln für gutes Design

Diese zehn Regeln für gutes Design, sollten alle Designer verinnerlichen. Denn sie stammen von Dieter Rams, ohne den zum Beispiel die Produkte von Apple wahrscheinlich anders aussehen würden. Und ohne Rams’ innovatives Produkt-Design würde es Apple heute vielleicht nicht mehr geben. Denn auch wenn er nie dort gearbeitet hat, hat er die Apple-Designer nachhaltig inspiriert. Darum ist es sicherlich auch nicht übertrieben, zu sagen, dass Dieter Rams, der von 1961 bis 1995 der Chefdesigner von Braun war, einer der einflussreichsten Designer der Welt ist.

06. September 2011
von Matthias Zellmer
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Leichte WordPress Themes

Wer vielleicht mein privates Blog kennt, wird schon mitbekommen haben, dass ich ein großer Freund von leichten WordPress Themes bin … bzw. generell von leichten Webdesigns. Gerne mit großen Schriften und luftigem Weißraum. Darum ist es wohl auch kaum verwunderlich, dass ich an dieser Stelle unbedingt den Artikel 10 Free Clean and Minimal WordPress Themes auf Web Design Ledger erwähnen muss.

Der Blog Web Design Ledger ist übrigens auch ganz im Allgemeinen eine Empfehlung für Freunde des schicken Webdesigns. Ganz aktuell gibt es dort z.B. einen interessanten Beitrag über iPad Apps für Web Designer. Gestoßen bin ich auf Web Design Ledger im März, da sie damals einen Beitrag über recht beeindruckende Websites im Retro-Design hatten.

Stylischer Rückblick auf 34 Jahre Apple Design

Schön! Nicht nur für Apple-Fanboys … auch für Design-Liebhaber.

via @infodesignerin

Morgendlicher Web-Spaziergang

webwalk

Was ich heute Morgen gemacht habe, prägte in ähnlicher Form irgendwann einmal den Begriff “durchs Web surfen”. Mit meinem RSS-Reader als Ausgangspunkt, habe ich mich durchs Web treiben lassen. Hier die Wegpunkte meines Web-Spaziergangs:

Mein RSS-Reader führte mich zuerst zum Dr. Web Autorenwettbewerb, genauer gesagt zum heutigen Beitrag Das Kaufhausbummeldesign – Wie der Alltag Ihnen bei Design-Ideen hilft. Besonders gut hat mir darin die Metapher “Das Supermarktregal – auf Augenhöhe sein” gefallen. Damit wollte der Autor Björn Dammann noch mal klar machen, dass das jeweils Wichtigste auf jeder Seite auch wirklich “auf Augenhöhe” platziert werden soll. Im Web ist das: Sichtbarer Bereich, Mitte. Eine Anforderung, die das nur all zu oft uniformierte Design vieler Websites nur bedingt bedienen kann. Wir setzen darum immer häufiger auf das Inhaltselement der Bühne.

In dem Artikel wird auf savethechildren.de hingewiesen, mein nächster Anlaufpunkt. Dies ist eine Kinderrechtsorganisation, die sich Themen verschrieben hat, wie weltweit das Überleben und die Gesundheit zu sichern oder auch die Ausbildung von Kindern zu fördern. Gutes und wichtiges Thema.

Mein nächster Anlaufpunkt ist netzwertig.com, wo sich Marcel Weiss mit Twitters für 2010 angekündigter Echtzeit-API Firehose beschäftigt. Marcel geht stark davon aus, dass das Implementieren auf Basis dieser Firehose-API kostenpflichtig und damit zum ersten richtigen Geschäftsmodell von Twitter wird.

Im Webzeugkoffer Blog beschäftigt sich dann Björn Seibert mit minimalistischem Webdesign und verweist auf einen gelungenen Beitrag When Minimalism Backfires: When Too Little Is Not Enough im Webdesigner Depot. Auf dieser Website gefällt mir, dass beim Überfahren des Logos mit der Maus, eine kleine, aber auffällige Info dargestellt wird. Diese macht deutlich, dass wenn man dem Link folgt, man zur Startseite zurück kommt. Eine angenehme Lösung des Problems, dass auch heute noch viele Leute nicht wissen, dass man in aller Regel nach einem Klick aufs Logo wieder zur Startseite der Website zurückkommt.

Ein weiterer Artikel auf Webdesigner Depot informiert mich darüber, dass es eine Wikipedia Usability Initiative gibt und dass man auf Wikipedia über den Try this-Link zu einer Beta-Version der optimierten Wikipedia-Ansicht gelangen kann. Neugierig geworden, schaue ich nach, ob es das auch auf der deutschsprachigen Wikipedia gibt und werde fündig. Der Link Beta ausprobieren am oberen Rand jeder Seite war mir bisher völlig entgangen. Ich beginne mit dem “Betatesten” und habe schon wieder eine Idee für einen weiteren Blogeintrag im Hinterkopf …

Listen der Woche

listen

Heute gibt es mal eine Sammlung einiger interessanter Listen, die mir in dieser Woche über den digitalen Weg gelaufen sind.

10 Tools um Social Profiles zu verwalten

Stefan Petersen zeigt auf web-ideas.de, wie wichtig es inzwischen geworden scheint, sich seinen Überblick bei den ganzen Social Networks zu bewahren.

10 kostenlose SEO-Analyse Tools im Check

Peer Wandiger ist zwar kein SEO-Profi, aber trotzdem … oder vielleicht auch gerade deshalb … fand ich seinen Artikel, über die von ihm analysierten kostenlosen SEO-Tools, besonders lesenswert.

Best of November 2009

Die 10 besten Designs bzw. Designideen des jeweils vergangenen Monats listen sie bei Yanko Design regelmäßig auf. Auch in diesem Monat sind ein paar besondere Highlights dabei. Wobei mein persönlicher Favorit, der Three Dee Power Socket, auf “nur” Platz 3 gelandet ist.

10 günstige Alternativen zu Photoshop

Dirk Metzmacher hat sich auf drweb.de mit günstigen Alternativen zu Photoshop auseinandergesetzt. Mein persönlicher Favorit Fireworks ist auch dabei, das kostenlose und freie GIMP jedoch leider nicht.

Und jetzt noch die bemerkenswerteste Liste, die in dieser Woche in meinen RSS-Reader reinflatterte:

200 in 2000

Dieser Blog-Beitrag von Saripari auf dragstripgirl.de macht auf mich fast schon den Eindruck einer journalistischen Fleißarbeit. Die 50 besten Songs der letzten 10 Jahre aufzulisten, wäre schon großes Kino gewesen. Saripari listet aber ihre 200 Nuller-Lieblingslieder auf. Und nicht nur das, zu einigen ausgewählten der Plätze 200 bis 51 und zu allen von Platz 50 bis 1 schreibt sie auch noch etwas … inklusive direktem Anhören im Player. Respekt!

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