Stylischer Rückblick auf 34 Jahre Apple Design

Schön! Nicht nur für Apple-Fanboys … auch für Design-Liebhaber.

via @infodesignerin

Morgendlicher Web-Spaziergang

webwalk

Was ich heute Morgen gemacht habe, prägte in ähnlicher Form irgendwann einmal den Begriff “durchs Web surfen”. Mit meinem RSS-Reader als Ausgangspunkt, habe ich mich durchs Web treiben lassen. Hier die Wegpunkte meines Web-Spaziergangs:

Mein RSS-Reader führte mich zuerst zum Dr. Web Autorenwettbewerb, genauer gesagt zum heutigen Beitrag Das Kaufhausbummeldesign – Wie der Alltag Ihnen bei Design-Ideen hilft. Besonders gut hat mir darin die Metapher “Das Supermarktregal – auf Augenhöhe sein” gefallen. Damit wollte der Autor Björn Dammann noch mal klar machen, dass das jeweils Wichtigste auf jeder Seite auch wirklich “auf Augenhöhe” platziert werden soll. Im Web ist das: Sichtbarer Bereich, Mitte. Eine Anforderung, die das nur all zu oft uniformierte Design vieler Websites nur bedingt bedienen kann. Wir setzen darum immer häufiger auf das Inhaltselement der Bühne.

In dem Artikel wird auf savethechildren.de hingewiesen, mein nächster Anlaufpunkt. Dies ist eine Kinderrechtsorganisation, die sich Themen verschrieben hat, wie weltweit das Überleben und die Gesundheit zu sichern oder auch die Ausbildung von Kindern zu fördern. Gutes und wichtiges Thema.

Mein nächster Anlaufpunkt ist netzwertig.com, wo sich Marcel Weiss mit Twitters für 2010 angekündigter Echtzeit-API Firehose beschäftigt. Marcel geht stark davon aus, dass das Implementieren auf Basis dieser Firehose-API kostenpflichtig und damit zum ersten richtigen Geschäftsmodell von Twitter wird.

Im Webzeugkoffer Blog beschäftigt sich dann Björn Seibert mit minimalistischem Webdesign und verweist auf einen gelungenen Beitrag When Minimalism Backfires: When Too Little Is Not Enough im Webdesigner Depot. Auf dieser Website gefällt mir, dass beim Überfahren des Logos mit der Maus, eine kleine, aber auffällige Info dargestellt wird. Diese macht deutlich, dass wenn man dem Link folgt, man zur Startseite zurück kommt. Eine angenehme Lösung des Problems, dass auch heute noch viele Leute nicht wissen, dass man in aller Regel nach einem Klick aufs Logo wieder zur Startseite der Website zurückkommt.

Ein weiterer Artikel auf Webdesigner Depot informiert mich darüber, dass es eine Wikipedia Usability Initiative gibt und dass man auf Wikipedia über den Try this-Link zu einer Beta-Version der optimierten Wikipedia-Ansicht gelangen kann. Neugierig geworden, schaue ich nach, ob es das auch auf der deutschsprachigen Wikipedia gibt und werde fündig. Der Link Beta ausprobieren am oberen Rand jeder Seite war mir bisher völlig entgangen. Ich beginne mit dem “Betatesten” und habe schon wieder eine Idee für einen weiteren Blogeintrag im Hinterkopf …

Listen der Woche

listen

Heute gibt es mal eine Sammlung einiger interessanter Listen, die mir in dieser Woche über den digitalen Weg gelaufen sind.

10 Tools um Social Profiles zu verwalten

Stefan Petersen zeigt auf web-ideas.de, wie wichtig es inzwischen geworden scheint, sich seinen Überblick bei den ganzen Social Networks zu bewahren.

10 kostenlose SEO-Analyse Tools im Check

Peer Wandiger ist zwar kein SEO-Profi, aber trotzdem … oder vielleicht auch gerade deshalb … fand ich seinen Artikel, über die von ihm analysierten kostenlosen SEO-Tools, besonders lesenswert.

Best of November 2009

Die 10 besten Designs bzw. Designideen des jeweils vergangenen Monats listen sie bei Yanko Design regelmäßig auf. Auch in diesem Monat sind ein paar besondere Highlights dabei. Wobei mein persönlicher Favorit, der Three Dee Power Socket, auf “nur” Platz 3 gelandet ist.

10 günstige Alternativen zu Photoshop

Dirk Metzmacher hat sich auf drweb.de mit günstigen Alternativen zu Photoshop auseinandergesetzt. Mein persönlicher Favorit Fireworks ist auch dabei, das kostenlose und freie GIMP jedoch leider nicht.

Und jetzt noch die bemerkenswerteste Liste, die in dieser Woche in meinen RSS-Reader reinflatterte:

200 in 2000

Dieser Blog-Beitrag von Saripari auf dragstripgirl.de macht auf mich fast schon den Eindruck einer journalistischen Fleißarbeit. Die 50 besten Songs der letzten 10 Jahre aufzulisten, wäre schon großes Kino gewesen. Saripari listet aber ihre 200 Nuller-Lieblingslieder auf. Und nicht nur das, zu einigen ausgewählten der Plätze 200 bis 51 und zu allen von Platz 50 bis 1 schreibt sie auch noch etwas … inklusive direktem Anhören im Player. Respekt!

Montagsmaler: Eamo

eamo

Künstler: Eamo
Titel: Bloc Party
Infos: Homepage, Blog und Shop

Endlich mal wieder ein Kalenderblatt von einem bisher noch nicht gefeaturten Künstler!

Eamo is a man who can appreciate a tyre swan, concrete lawn ornament, and driveway lined with white painted rocks. He hails from Geelong, where he dreaded athletics day in school and loved Hey Hey It’s Saturday. His clients include PLAYBOY, VH1, Nike, Maxim, Blender, ESPN, Complex, Men’s Health, KING, GQ, Radar, Mountain Dew, Rip Curl, Redbull, Jmag, Hungry Jacks. He yearns to reignite the Australian spirit in illustration. Eamo can be charmed with Mint Slice biscuits and the Bubble O Bill ice cream.
(hier gefunden)

Statement zum ersten Eindruck

ganz anders. und bunt.

12. Oktober 2009
von Katrin Schneider
Profilbild von Katrin Schneider

Designkonzept: Die papierlose Zeitung

Die Designers Seon-Keun Park und Byung-Min Woo haben ein Konzept für die papierlose Zeitung entwickelt. Schick sieht sie ja aus, diese Glasscheibe mit Rahmen, die man abends in ihre Dockingstation stellt und die morgens dann die “Zeitung” unten raus lässt. Doch wird dieses Konzept irgendwas mit der Zukunft der Zeitung zu tun haben?

So wie ich es sehe, basiert es doch wieder auf dem alten Prinzip, dass man seine eine Redaktion erwählt hat, die die Nachrichten für einen zusammenstellt. Aber wird es nicht eher so sein, dass diese redaktionelle Leistung in der Zukunft von geeigneten Methoden erbracht wird, die wir selbst dahingehend beeinflussen und die aus vielen verschiedenen Quellen kommen? Aber vielleicht haben Seon-Keun Park und Byung-Min Woo in diesem Konzept auch nur ein einer althergebrachten Zeitung optisch gleicht, damit der Zeitungsbezug gut zu erkennen ist.

Was in jedem Fall fehlt, sind z.B. Hyperlinks, Kommentar- und Bewertungsmöglichkeiten, sowie das Verbreiten im meinem “Stream” (Twitter, Facebook, Friendfeed, …). Somit denke ich, dass wir hier eher ein mögliches Nischenprodukt sehen und nicht die Zukunft der Zeitung.


Gefunden bei Peter Glaser in der Glaserei.

01. September 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

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