Montagsmaler: Eamo

eamo

Künstler: Eamo
Titel: Bloc Party
Infos: Homepage, Blog und Shop

Endlich mal wieder ein Kalenderblatt von einem bisher noch nicht gefeaturten Künstler!

Eamo is a man who can appreciate a tyre swan, concrete lawn ornament, and driveway lined with white painted rocks. He hails from Geelong, where he dreaded athletics day in school and loved Hey Hey It’s Saturday. His clients include PLAYBOY, VH1, Nike, Maxim, Blender, ESPN, Complex, Men’s Health, KING, GQ, Radar, Mountain Dew, Rip Curl, Redbull, Jmag, Hungry Jacks. He yearns to reignite the Australian spirit in illustration. Eamo can be charmed with Mint Slice biscuits and the Bubble O Bill ice cream.
(hier gefunden)

Statement zum ersten Eindruck

ganz anders. und bunt.

12. Oktober 2009
von Katrin Schneider
Profilbild von Katrin Schneider

Designkonzept: Die papierlose Zeitung

Die Designers Seon-Keun Park und Byung-Min Woo haben ein Konzept für die papierlose Zeitung entwickelt. Schick sieht sie ja aus, diese Glasscheibe mit Rahmen, die man abends in ihre Dockingstation stellt und die morgens dann die “Zeitung” unten raus lässt. Doch wird dieses Konzept irgendwas mit der Zukunft der Zeitung zu tun haben?

So wie ich es sehe, basiert es doch wieder auf dem alten Prinzip, dass man seine eine Redaktion erwählt hat, die die Nachrichten für einen zusammenstellt. Aber wird es nicht eher so sein, dass diese redaktionelle Leistung in der Zukunft von geeigneten Methoden erbracht wird, die wir selbst dahingehend beeinflussen und die aus vielen verschiedenen Quellen kommen? Aber vielleicht haben Seon-Keun Park und Byung-Min Woo in diesem Konzept auch nur ein einer althergebrachten Zeitung optisch gleicht, damit der Zeitungsbezug gut zu erkennen ist.

Was in jedem Fall fehlt, sind z.B. Hyperlinks, Kommentar- und Bewertungsmöglichkeiten, sowie das Verbreiten im meinem “Stream” (Twitter, Facebook, Friendfeed, …). Somit denke ich, dass wir hier eher ein mögliches Nischenprodukt sehen und nicht die Zukunft der Zeitung.


Gefunden bei Peter Glaser in der Glaserei.

01. September 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Rollip – Digital-Fotos in Polaroid-Optik verpacken

rollip

Polaroid-Bilder haben eine gewisse Ästhetik, die man / ich ihnen einfach nicht absprechen kann. Allerdings ist das Schießen von Polaroids nicht so einfach, komfortabel und kostengünstig wie das von Digital-Fotos. Wenn man aber doch gerne Erinnerungen in Polaroid-Optik gebannt hätte, kann rollip.com Abhilfe schaffen. Rollip ist ein Dienst, der vom User hoch geladene Bilder in Polaroid-Optik verpackt – und das nicht schlecht.

Der User kann aus verschiedenen Größen-, Farb- und Fokus-Varianten sein Polaroid wählen. Außerdem kann der Rand des Polaroids gestaltet werden. Hier stehen verschiedene Schriften bzw. Dekore zur Verfügung. Ist das Polaroid generiert, kann es entweder heruntergeladen oder auf diversen Wegen und Social-Networks verwendet werden. Offensichtlich wird das Bild von Rollip dauerhaft gespeichert, da es per Link erreichbar bleibt (und für die Verwendung auf anderen Websites auch bleiben muss).

Auf den ersten Blick und Test finde ich rollip.com echt gelungenen. Vielleicht schaffen es ja einige meiner aktuellen Urlaubsfotos zu Rollip. Nur weiß ich nicht, ob ich diese mehr oder minder frei zugänglich im Netz haben möchte. Hier wäre ein eigener geschützter Account wünschenswert.

via web2null.de

Und los geht die GreenAction

greenaction

Greenpeace gehört zu den Organisationen, die die Sache mit dem Web wirklich verstanden hat. Greenpeace twittert nicht nur schon vergleichsweise lange, sondern auch ziemlich aktiv und informativ. Zudem hat Greenpeace nun auch am vergangenen Freitag GreenAction gestartet … oder in Webdeutsch gesagt: GreenAction von Greenpeace jetzt in der ‘open beta’.

GreenAction ist eine Community zur Organisation von gemeinsamen und selbst initiierten Umwelt-Kampagnen. Da gibt es jetzt schon so nette Sachen wie die Kampagne zur Ergänzung des innerstädtischen Transportwesens, Wechselwelle – 100.000 neue Ökostrom-Haushalte bis zur Bundestagswahl oder ganz Konkretes Gen-Milch bei Allgäuland – Ohne mich!.

Über den Sinn einer solchen Community-Plattform mag man geteilter Meinung sein. Ich finde sie jedenfalls sinnvoll. Greenpeace hat meiner Ansicht nach den Namen und den Background um eine solche Community am Leben zu halten.

Optisch finde ich die GreenAction-Site ansprechend gestaltet. Etwas gewöhnungsbedürftig ist allerdings ihr Aufbau. Die Navigation, unterhalb eines Bühnenbereichs angesiedelt, trennt im Prinzip zusammengehörende Inhalte von einander. Man muss relativ oft suche, ob die gewünschte Info oder Funktion nun im Bereich über oder unter der Navigation angesiedelt ist.

Navigation unter der Bühne: Hübsche Idee, aber nicht besonders gebrauchstauglich

Mein Problem dabei ist, dass ich mich immer wieder zwingen muss, über der Navigation nach Inhalten und Funktionen zu suchen. Es ist einfach anders gelernt und wenn über der Navigation noch etwa platziert ist, dann sind es zumeist vom konkreten Inhalt unabhängige Schmuckelemente oder einfach nur Logo, Meta-Navigation, etc.

Die Anmelde-Prozedur fand ich auch etwas hackelig. Mal angesehen, dass ich da gerne eine openID-Anmeldung gesehen hätte, vergibt man sein Passwort nicht von vorneherein selbst, sondern bekommt eines per Mail zugesandt. Statt einen aber nach ersten Anmeldung bei GreenAction direkt zur Passwort-Ändern-Seite zu lotsen, muss man diese selbst suchen. Schön wäre zudem, wenn man noch irgendwo administrieren könnte, über welche Aktion in der Community man per E-Mail informiert werden möchte.

Doch alles andere finde ich schon recht gelungen. Die inzwischen nicht mehr unübliche Integration der Verbreitung via Twitter und Facebook ist ebenso integriert, wie die gängigen Community-Features. Auch kann man pro Kampagne direkt einen Widget-Code bekommen, um dieses dann als Mash-up auf der eigenen Site zu positionieren.

Mein Fazit: Gute Idee mit den richtigen Features, doch leider folgt die Funktion all zu oft der Form … hier dem Design. Das macht die Site leider ein bisschen schlecht bedienbar. Aber es ist ja der Inhalt bzw. die Wirkung, die zählt …

4trips

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Heute launcht mit 4trips.de das erste vertikale Reise-Netzwerk Deutschlands. 4trips stellt unter einem Dach die Inhalte von 14 Reise-Portalen gebündelt zur Verfügung. Bisher werden durch die Partner-Portale beispielsweise die Reiseziele Irland und China beleuchtet. Zukünftig sollen aber sowohl das Themenangebot wie auch die Anzahl der Partner-Portale stark ausgebaut werden.

Ziel von 4trips ist es, die hochwertigen Inhalte kleinerer und mittelgroßer Reise-Portale zu aggregieren und bekannter zu machen. Die Partner-Portale wie zum Beispiel irish-net.de beschäftigen sich in der Regel sehr intensiv und leidenschaftlich mit einer oder einer kleinen Anzahl von Regionen. Damit verfügen sie über Spezialistenwissen, das große Reise-Websites so kaum bieten können.

Betreiber und Initiator des Vertical Networks ist die MairDumont-Gruppe. Für die grafische und technische Umsetzung sorgten wir.

14 Gadgets für Design-Fetischisten

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Eine nette Zusammenstellung von ganz speziellen Produkten, die ihre Besitzer eindeutig als Designer oder ähnliches ausweisen, hat Lu auf eightyonedesign.co.uk zusammengestellt.

Mir gefallen ja die handgemachten Tastatur-Kürzel-Kissen oben recht gut, und natürlich die Command Prints, die ja schon länger durch die Blogosphäre geistern. Schaut mal rein, sind wirklich nette Gadgets dabei …

Via twitter@svenwiesner

Was braucht die Welt?

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In Wien läuft gerade eine Aktion mit dem schönen Titel Was braucht die Welt?. Die Aktion ist …

… ein Aufruf an alle gesellschaftlich verantwortungsvoll denkenden und handelnden DesignernInnen, ihre Anliegen und Ideen visuell zu formulieren: auf Wichtiges aufmerksam machen, zum Nachdenken anzuregen, Stellung zu beziehen und Lösungsansätze aufzuzeigen.

Die Einreichungsmodalitäten sind genauso auf der zugehörigen Website wasbrauchtdiewelt.net zu finden, wie ein paar erläuternde Worte zur Intention des Ganzen:

(…) Viele von uns spüren dieses tiefe Unbehagen, initiieren eigene Projekte und suchen die Befreiung aus der verführerischen Umarmung von Marketing und Werbung. In unserer globalen Welt liegt eine der großen Herausforderungen darin, Kommunikationsbarrieren zu minimieren und Verständnis zu maximieren. Unsere Aufgabe sehen wir darin, brisante soziale, politische und ökologische Zusammenhänge aufzuzeigen und klarer zu visualisieren. (…)

Die Organisatoren freuen sich noch bis zum 30. April 2009 über “Einsendungen aller Art, die Stellung nehmen und zur Aktion aufrufen”. Ab 14. Mai gibt es dann in Wien eine Ausstellung, eine Publikation und zudem werden die eingereichten Arbeiten online präsentiert.

Be funky … und fang mit deinen Bildern an

nlb_wall

Ich finde diese Web-Dienste toll, bei denen man ein Bild hochlädt und die dann mittels irgendwelcher schicken Effekte eine andere Optik bekommen.

Diesmal bin ich via Ralf-Jürgens photoappar.at auf Be funky gestoßen. Wie zum Beispiel unser Netzlogbuch-Logo auf einer geweißten Backsteinwand aussehen könnte, seht ihr oben. Wie sich mein Standard-Web-Avatar beispielhaft via Be funky verfremden lässt, seht ihr hier:

befunky_me

Und wie es sich für einen super-duper Web2.0-Dienst gehört, kann man sich das Bild seiner Wahl auch gleich auf ein T-Shirt, eine Tasse oder sonstwas drucken lassen. Be funky hat also sogar ein Geschäftsmodell. Was ja nicht selbstverständlich für solche Dienste ist.

Und nun zum Wetter.

snowy

Wenn das mal kein charmanter Wetterdienst ist, weiß ichs auch nicht. Kurt Riedi und Steffi Gloor haben sich daran gemacht, bekannt langweilige Wettersymbole mit ungewohntem Bildkonzept fotografisch neu zu interpretieren. Auf der Startseite kann man aus einer Anzahl von Städten wählen (Stuttgart ist leider nicht dabei, grmpf) oder von hier aus direkt alle Wetterlagen nacheinander anschauen. “thunder storms” mag ich am liebsten.

via swiss-miss

Facebook wird fünf

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Gestern wurde mit Facebook eines der erfolgreichsten Social Networks fünf Jahre alt. Zur Feier des Tages hat man eine Layout-Retroperspektive veröffentlicht, die die verschiedenen Entwicklungsstadien des Screen-Designs zeigt – von 2004 bis heute.

In einem Beitrag auf dem Facebook-Blog schreibt Mark Zuckerberg anlässlich des Geburtstags, dass aktuell 150 Millionen Menschen weltweit Facebook nutzen. Und dass Facebook sich vor allem durch seine User zu dem entwickeln konnte, was es heute ist. Außerdem verspricht er, auch in Zukunft zu versuchen, Facebook bestmöglich an die Bedürfnisse der User anzupassen.

Man darf gespannt sein, wo Facebook in weiteren fünf Jahren stehen wird. Das wird denke ich maßgeblich davon abhängen, wie sich das Web und vor allem das User-Verhalten entwickeln werden. Werden dann noch immer Social Networks der Ort sein, an dem sich Menschen im Web vernetzen und treffen. Oder werden neue Entwicklungen das User-Verhalten grundlegend verändern?

via TechCrunch.com

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