dokuwiki – Wiki ohne Datenbank
DokuWiki ist eine freie Wiki-Software, die ohne eine Datenbank auskommt, da sie die Daten in einfachen Textdokumenten speichert. Sie richtet sich an kleinere Gruppen und Unternehmen. Wie der Name schon vermuten lässt, war die Intention für die Entwicklung von DokoWiki, es vor allem zur Dokumentation einzusetzen.
Auch wenn zum Betrieb eines DokuWikis keine Datenbank benötigt wird, braucht es dazu doch einen PHP-fähigen Webserver. Ansonsten will DokuWiki ein Standard konformes und einfach zu benutzendes Wiki, mit einer einfachen, aber mächtige Syntax sein, dass zudem in derzeit über 30 Sprachversionen zur Verfügung steht, darunter auch eine deutsche.
von Matthias Zellmer
WikiLeaks – digitalisierte Freiheit
Man hört so viel über die dunklen und bösen Seiten des Internets. Doch immer mehr Menschen sehen das Internet auch als ein Medium, das Menschen hilft, gegen die dunklen und bösen Seiten der realen Welt anzukommen. Eine der wichtigsten Instrument dieses fairen Internets ist WikiLeaks.
Wikipedia sagt dazu:
WikiLeaks ist ein Ende 2006 anonym ins Leben gerufenes Projekt, das nach dem Wiki-Prinzip aufgebaut ist und unzensierbar “für die massenweise und nicht auf den Absender zurückzuführende Veröffentlichung von geheimen Informationen und Analysen” dienen soll. Primäre Ziele sind durch Unterdrückung geprägte Regimes in Asien, den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, Schwarzafrika und dem Nahen Osten. WikiLeaks will jedoch auch all denen zur Seite stehen, “die unethisches Verhalten in ihren eigenen Regierungen und Unternehmen enthüllen wollen.” Nach Tracy Schmidt vom Nachrichtenmagazin Time könnte sich WikiLeaks zu einem ebenso wichtigen journalistischen Werkzeug wie der Freedom of Information Act entwickeln.
Eine gute und wichtige Sache, wenn man bedenkt, dass weltweit nicht nur Staatsmächten und Politikern, sondern auch zahlreichen Unternehmen und religiösen Gruppierungen, die allzu ungezügelte Meinungsäußerung ein arges Dorn im Auge ist … und das nicht nur im Internet.
von Matthias Zellmer
scribd.com – Eigene Dokumente vermarkten
Ich bin mir ziemlich sicher, dass vieles auch irgendwie anders gehen könnte. Dies bezieht sich nicht nur auf das, was uns das Internet an neuen Möglichkeiten bietet, aber vor allem hier tun sich besonders viele Optionen auf.
Eine weitere davon ist scribd.com. Hier kann man ohne (klassischen) Verlag seine Dokumente veröffentlichen und damit … wenn man mag … auch etwas Geld verdienen.
Wie es sich für einen Online-Dienst aus dem Web2.0-Umfeld gehört, hat der Autor bei scribd.com die Möglichkeit, zu entscheiden, ob er seine Dokumente verkauft oder unter einer Creative Commons Lizenz zu seinen Bedingungen kostenfrei zugänglich macht.
Weiterführende Infos zu scribd.com gibt es bei Upload – Magazin für digitales Publizieren und Wikipedia.
von Matthias Zellmer
Qipit – Keep it. Share it.

Sie sind mal wieder auf einer Tagung oder in einem Business-Meeting und möchten gerne die Skizzen und Aufschriebe auf den Whiteboards oder Flipcharts als handliche Ausdrucke haben? Kein Problem! Nehmen Sie einfach Ihr Mobiltelefon zur Hand, fotografieren Sie das gewünschte Motiv und senden Sie eine MMS oder E-Mail an Qipit. Im Handumdrehen generiert Ihnen dieser Dienst ein tonersparendes, druckbares PDF-Dokument.
So oder zumindestens so ähnlich würde sicherlich die Marketing-Abteilung von Qipit ihren Dienst bewerben…
Einen Erfahrungsbericht eines Qipit-Testers gibt es hier.
Die “Computerwoche” erwähnt Qipit bereits im Zusammenhang mit den “besten Web 2.0 Tools für die tägliche Arbeit”.
von Simon Schmid
tabbloid – PDF-Zeitung aus RSS-Feeds
Auf thenextweb.com hat Paul Vereijken gestern Hewlett-Packards tabbloid vorgestellt. Dies ist ein simple aufgemachter Web-Dienst, der einem aus seinen liebsten RSS-Feeds zu regelmäßigen, von einem selbst definierbaren Zeitpunkten ein PDF generiert.
Gleichzeitig stellt Paul die Frage, ob es sich dabei um einen sinnvollen oder nutzlosen Dienst handelt. Für mich keine Frage: Es ist im Grundprinzip her ein sehr nützlicher Dienst. Zum Beispiel für Berufspendler, die mit Bus/Bahn zur Arbeit fahren. Einfach die RSS-Feeds der Website oder der Rubriken von Tageszeitungen, die einen besonders interessieren, abonnieren und morgens bevor man zu Bus oder Bahn geht ausdrucken. Dann hat man seine personalisierte Tageszeitung. Jetzt müsste der Drucker nur noch eine eigene E-Mail-Adresse haben, denn das PDF wird nach seiner Generierung an ein anzugebende E-Mail-Adresse geschickt. Wäre schon schick … morgens einfach die personalisiert Tageszeitung aus dem Drucker holen. Gibt es sowas? Drucker, die auch Mails empfangen können?
von Matthias Zellmer




















