Atos – the No-E-Mail-Company

Das international agierende IT-Unternehmen Atos hat angekündigt, seinen Mitarbeitern E-Mail als Kommunikations-Werkzeug zu verbieten. Jedoch will das Unternehmen nicht wieder zurück zur Briefpost und Rohrpost, sondern die Kommunikation auf modernere Wege umstellen … z.B. via Social Networks oder Instant Messaging.

Golem schreibt dazu:

Von den rund 200 E-Mails, die jeder Mitarbeiter täglich erhalte, seien nur 10 Prozent nützlich. 5 bis 20 Stunden pro Woche würden auf die E-Mail-Bearbeitung verwandt, sagte [Firmenchef Thierry] Breton. “Es ist nicht normal, dass einige unserer Kollegen stundenlang am Abend ihre E-Mails abarbeiten”, erklärte er. “Die E-Mail ist kein geeignetes Kommunikationswerkzeug mehr.”

Der Umstieg soll in spätestens 18 Monaten abgeschlossen sein. Ein wirklich konsequenter Umgang u.a. mit dem Spam-Problem. Bei mir persönlich ist E-Mail schon lange nur noch ein Kommunikationskanal von vielen.

Ich hoffe ja, dass sich Atos Diaspora oder das freie Enterprice-Social-Network Crabgrass mal genauer anschauen…

iPhone-App: Im Laufen Mails tippen und trotzdem nicht hinfallen …

emailnwalk

… das geht mit der kostenlosen iPhoneApp “Email’n'Walk” “Txt’n'Walk”. Denn während man damit seine Mail tippt, wird im Hintergrund gezeigt, was die Kamera gerade wahrnimmt … und das sind wahrscheinlich die eigenen Füße. Man sieht also sofort, wenn man sich etwas nähert, über das man stolpern könnte. Ich finde, dass ist eine geniale Idee, die wohl aus einem April-Scherz heraus entstanden ist.

Hoffe mal, dass es, wenn ich denn mal ein iPhone mein Eigen nennen darf, es dann auch ein Twit’n'Walk geben wird …

tabbloid – PDF-Zeitung aus RSS-Feeds

Auf thenextweb.com hat Paul Vereijken gestern Hewlett-Packards tabbloid vorgestellt. Dies ist ein simple aufgemachter Web-Dienst, der einem aus seinen liebsten RSS-Feeds zu regelmäßigen, von einem selbst definierbaren Zeitpunkten ein PDF generiert.

Gleichzeitig stellt Paul die Frage, ob es sich dabei um einen sinnvollen oder nutzlosen Dienst handelt. Für mich keine Frage: Es ist im Grundprinzip her ein sehr nützlicher Dienst. Zum Beispiel für Berufspendler, die mit Bus/Bahn zur Arbeit fahren. Einfach die RSS-Feeds der Website oder der Rubriken von Tageszeitungen, die einen besonders interessieren, abonnieren und morgens bevor man zu Bus oder Bahn geht ausdrucken. Dann hat man seine personalisierte Tageszeitung. Jetzt müsste der Drucker nur noch eine eigene E-Mail-Adresse haben, denn das PDF wird nach seiner Generierung an ein anzugebende E-Mail-Adresse geschickt. Wäre schon schick … morgens einfach die personalisiert Tageszeitung aus dem Drucker holen. Gibt es sowas? Drucker, die auch Mails empfangen können?

Spammer A-Z

Eine Untersuchung von Richard Clayton von der University of Cambridge (PDF, 108 KB) hat ergeben, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der Wahrscheinlichkeit eine Spam-Mail zu erhalten und dem Anfangsbuchstaben der Mail-Adresse.

Die Verteilung bei Mail-Adressen, die im Untersuchungszeitraum von acht Wochen über 500 Nicht-Spam erhalten haben:

Graph von Richard Clayton

Graph von Richard Clayton

Na? Schon auf der Suche nach einer neuen Mail-Adresse?

Via 11k2

01. September 2008
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Relativ wirksamer Spam-Schutz

Da ist man sich wohl allenthalben einig: E-Mail-Spam ist die Plage des Web-Zeitalters. Wirklich wirksamen Schutz gegen Spam gibt es bekanntermaßen kaum. Zuminderst nicht, wenn man sich nicht komplett aus dem Internet zurückziehen will. Doch komplett resignieren sollte man nicht, denn es gibt schon ein paar Möglichkeiten, wie sich die Flut wenigstens zu einem Rinnsal verringern lässt.

Auf dem Techblog hat Silvan Mühlemann nun die Ergebnisse einer Art Langzeit-Untersuchung vom zum Thema Spam via der Angabe von Mail-Adressen auf Websites vorgestellt. Dabei haben sich vor allem zwei einfach technische Lösungen (Übersetzung von Sergej Müller – Dr. Web Magazin Weblog) als besonders erfolgreich gegen die Fangarme der Spam-Spyder herausgestellt:

Es gibt noch weitere effektive Möglichkeiten, aber diese beiden sind die technisch am wenigsten aufwendigsten.

Via Dr. Web Magazin Weblog

05. August 2008
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

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