search4songs – Preisvergleich für Download-Musik

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Da diese Musik-Künstler und -Interpreten weiterhin darauf bestehen, mit ihren Werken Geld zu verdienen und uns dabei schon mal soweit entgegenkommen, dass wir die Musik nicht mehr im Laden auf runden Scheiben kaufen brauchen, dann wollen wir ihnen eben den Gefallen tun, und ihre Werke käuflich erwerben. Doch zu verschenkt haben wir ja nichts und suchen die günstigsten Angebote für unsere Lieblingswerke in Zukunft via search4songs.com.

Gefunden bei trendpiraten.tv

Gutscheine for the masses

gutscheinstore

Immer wenn ich zum Beispiel etwas bei Amazon bestelle, liegen ein paar Gutscheine dem Paket bei. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich wirklich mal einen davon eingelöst hätte. In meiner letzten Lieferung war zum Beispiel einer für Kontaktlinsen dabei … zum Glück brauche ich aber keine. Bisher habe ich dann immer mal ins Büro rein gerufen, um den Gutschein bei meinen Kollegen anzupreisen. Was mir in der Regel ungläubige Blicke und ein kurzes Schulter zucken oder Kopf schütteln einbrachte.

Aber jetzt kann ich, bevor ich den Gutschein in den Mülleimer werfe, noch schnell die Daten und vor allem den Gutschein-Code bei gutscheinstore.com eingeben und so dort anderen die Möglichkeit geben, den Gutschein zu nutzen.

Man selbst hat davon nichts. Außer, dass es natürlich ein solches Angebot wie gutscheinstore.com gibt und man dort ggf. einen Gutschein findet, der einen Einkauf oder eine Dienstleistung etwas günstiger macht. Derzeit stehen laut Angaben von gutscheinstore.com Gutscheine für mehr als 500 Geschäfte zur Verfügung.

Ein interessantes Konzept wie ich finde. Man muss sich allerdings damit abfinden können, dass man von einer Sache im besten Fall keinen direkten Nutzen hat …

Smava – Geld aus dem Web

smava

Das Web krempelt unsere ganze Welt um: eBay vs. Kleinanzeigen, Youtube vs. TV-Sender, Blogs vs. Zeitungen, Deezer vs. Radio-Sender und Smava vs. Kreditinstitute. Richtig gelesen, nun gibt es mit Smava auch eine Internet-Kreditplattform. Sozusagen ein eBay für Kredite und damit von Menschen für Menschen.

Doch bevor ich hier viele Worte mache, hier ein Video zu Smava:

Laut der Website von Smava kommt diese Art der Kreditgewährung sogar bei den Testern von Finanztest gut an. Zudem hat sich gestern Abend SWR1 mit Smava beschäftigt … hier geht es direkt zum Mitschnitt der Sendung.

Mir erscheint das Konzept als sehr vielversprechend. Wenn ich etwas Geld auf der so genannten hohen Kante habe und dies anlegen möchte, dann kann ich das via Smava in Projekte und Wünsche von Menschen stecken. Von richtigen Menschen … und nicht von Fonds oder Immobilien. Und richtige Menschen sind es auch, die bei Smava durch die Kredite anderer geholfen bekommen.

Ein gutes System, nicht nur für Idealisten wie mich …

Online-Shop auf WordPress-Basis

wp_onlineshop

Das Weblog-Publishing-System WordPress überrascht mich immer wieder. Diesmal bin ich bei Dr. Web auf das WordPress e-Commerce Plugin von Instinct gestolpert. Was kann WordPress eigentlich nicht?

Wie man heute ein Webprojekt aufzieht

makingoftweal

Gerade habe ich voller Begeisterung auf tweal.net die Beschreibung “Infos zum Projekt: tweal – ein Microdeal Twitter Mashup” gelesen. Da hat sich Sven Wiesner, der Mann hinter tweal.net, hingesetzt und einfach mal beschrieben, wie er das Projekt an den Start bekommen hat. Und zwar ohne großartige Programmierkenntnisse und im Kern nur auf Basis von WordPress und Twitter und deren Erweiterungen und Plugins, die sowieso irgendwo im Web rumliegen.

Schaut es euch an und saugt den Spirit des dort Beschriebenen in euch auf. Denn dann wisst ihr wieder ein Stück mehr von dem, was man euch unter den Schlagworten Web2.0 oder Social Web tagtäglich um die Ohren haut. Respekt Sven!

Relaunch bahn.de

Lange erwartet, ist sie endlich da: Die überarbeitete Website der Bahn. Am Wochenende, also im Gleichklang mit dem jährlichen Fahrplan-Wechsel und der obligatorischen Preiserhöhung, hat die Bahn ihre Website relauncht.

Auch wenn Achim Schaffrinna vom Design Tagebuch nach seinem ersten Besuch einen guten Eindruck hat, finde ich, dass wir da mal wieder einen typischen Relaunch wie aus dem letzen Jahrhundert vorgesetzt bekommen haben.

Gut, man setzt jetzt AJAX ein und etwas besser zu bedienen ist die Website immerhin doch. Aber im Großen und Ganzen muss ich eher Christian Menschel recht geben. Wirklich gestaltet wirkt die Website nicht. Sie wirkt zusammengestückelt. Wie ein typischer Kompromiss bei dem die Marketing-Abteilung zu viel Mitspracherecht hatte.

Warum muss ich mich eigentlich bei einer Site wie der der Bahn, bei der wohl die große Mehrheit der Nutzer vor allem eins will, Verbindungen suchen und ggf. daraufhin ein Ticket kaufen, so übergebührlich von netten Damen angrinsen lassen? Auf der Startseite von bahn.de sollte meiner Meinung nach mitten drauf ein großzügiges Abfrage-Formular sein. Dann sollte drumherum noch genug Platz für weiterführende Teaser sein.

Ein kleiner Trost hingegen ist, dass man auf den Unterseiten immer an der gleichen Stelle die Symbole für die vier zentralen Abfrage findet und somit immer schnell eine Suchanfrage stellen kann. Auch wenn bis auf die Hauptnavigationspunkte die Formularfelder, wie die meisten Elemente der Website, zu klein dimensioniert sind. Ebenso zu klein wie die Formularfelder ist allgemeine Text-Schrift. Und wenn man den Text über die im Kopfbereich angebotene Funktion vergrößert, dann geht die Bahn wohl davon aus, dass meine Augen sich nach dem nächsten Klick auf wundersame Weise verbessert haben. Denn dann hat man wieder die Original-Schriftgröße vor Augen.

Mein Fazit nach den ersten Minuten auf bahn.de: Die Website wurde verbessert, aber sie wirkt gerade im Bezug auf die User Experience alles andere als bewusst gestaltet. Für ein Unternehmen, welches am liebsten seinen gesamten Ticket-Verkauf vom Schalter an den Bahnhöfen weg haben möchte, hätte ich mir mehr Know-How in Sachen User-Interface-Gestaltung erwartet.

Dr. Web: Zukunft der Printmedien

Ich habe mir den Artikel Zukunft der Printmedien im Magazin von drweb.de durchgelesen und wollte eigentlich nur einen Kommentar dazu verfassen, bin dann aber ziemlich ins Schreiben gekommen.

Dieter Petereit macht sich in seinem Artikel Gedanken darüber, warum die Printmedien allem Anschein nach auf dem absteigende Ast sind und welche Ansätze es gibt, wieder … um bei der Metapher zu bleiben … auf einen grünen Ast zu kommen. Besagten grünen Ast sehen viele wohl im Web.

Als Informationsarchitekt in einer Web-Agentur, zu deren Kunden viele Unternehmen aus den so genannten klassischen Medien Print, TV und Radio gehören, habe ich viel und oft direkten Kontakt zu Vertretern dieser Medien. Und ich denke, eines der grundlegenden Probleme, welches die in diesen Branchen arbeitenden Menschen haben, ist dass sie das Web nicht als eigenes Medium ansehen.

Es gibt aber auch einfach zu vieles, was im Web an das jeweils eigene (klassische) Medium erinnert. Und sooft man es auch wiederholt: Web ist nicht gleich Print, Web ist nicht gleich TV und Web ist auch nicht gleich Radio … aber der analytische “Schritt zurück” bei der Betrachtung des Mediums Web gelingt den wenigsten. Und solange dies nicht der Fall ist, gelingt es auch nicht, zu erkennen, dass es einen weiteren grundlegenden Unterschied gibt: Web ist kein Broadcasting-Medium (mehr). Hier können Alle senden und empfangen. Doch die einen sind scheinbar nur das Senden gewohnt und müssen sich mühsam auch auf das Empfangen einlassen.

Doch was tun? Ich denke, dass Experten auch im Web Geld verdienen können. Wer gute Inhalte produziert und sich von seinem angestammten Medium und den dort gelernten medienspezifischen Zwängen Mechanismen löst, kann seine Premium-Inhalte auch im Web zu Geld machen. Doch hier gilt es jeweils zu Analysieren, welche Inhalte sind Premium-Inhalte im Websinne. Und wann und wie lange und in welcher Darbietungsform sind sie dies.

Vielleicht fehlt es im Web auch noch einem geeigneten und allgemein akzeptierten Bezahlsystem. Im eCommerce kennt man das Micropayment. Das meiner Meinung nach einzige etablierte und einigermaßen funktionierende Micropayment-System ist Werbung. Ein System, dass seinen Weg sehr schnell aus den klassischen Medien ins Web gefunden hat. Aber da im Web auch immer ein direkter Rückkanal möglich ist, wäre es doch sinnvoll … und sicher auch möglich, ein System zu etablieren, mit dem der Inhaltskonsument Kleinstbeträge komfortabel bezahlen könnte, auch solche unter 1 Cent. Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. Vielleicht brauchen die klassischen Medien generell einfach mehr eCommerce-Beratung …

Web2.0 – Startpunkt der Differenzierung

In den vergangenen Tagen haben wir in der Agentur mal wieder über den Begriff Web2.0 diskutiert bzw. über das, was auf das Web2.0 folgen mag. Der Auslöser war ein Paper, welches den Begriff Web3.0 enthielt. Die Diskussion war durchaus interessant und lies mich mit der Erkenntnis zurück, dass es sowas wie das Web3.0 niemals wirklich geben wird.

Die hinter dieser Erkenntnis liegende Argumentation basiert darauf, dass es sich bei dem Web2.0 vor allem um eine Änderung der Wahrnehmung des Webs handelt. Das Web2.0 ist meiner Ansicht nach der Startpunkt der Differenzierung dessen, was Tim Berners-Lee ursprünglich mal als das World Wide Web bezeichnet hat. Das Web in den Kinderschuhen war an sich ja auch noch als ein Ganzes wahrzunehmen. Seit einiger Zeit ist das nicht ohne weiteres mehr möglich.

Spricht man mit Vertretern den verschiedenen Nutzer- bzw. Interessengruppen über das Web2.0 so bekommt man die unterschiedlichsten Schagworte aufgetischt, wie etwa:

  • User: Facebook, Wikipedia, RSS, …
  • Entwickler: Ajax, Rich Internet Application, …
  • Marketing: Grassroot-, Viral-Marketing, …
  • Grafiker: Glitter, Glossy, Verläufe, …
  • Konzepter: User Experience, Social Media, …

Diese Auflistung ließe sich fast beliebig erweitern und vertiefen. Aber sie zeigt uns auch schon so, dass es ein Web3.0 nicht geben kann. Jeder dieser und auch der fehlenden Punkte wird sich auf eine eigene Art und Weise weiterentwickeln … oder auch nicht. Wir kennen solche Entwicklungen von vielen technologischen Entwicklungen. So gab es z.B. am Anfang ein bzw. das Automobil. Inzwischen unterscheidet man auf unterschiedlichste Art und Weise … Limousine, Cabrio, SUV, Transporter, LKW, und so weiter und so fort.

Somit bin ich der Ansicht, dass der Begriff Web3.0 maximal aus einem der unterschiedlichen Verzweigungen des Webs kommen kann … dem Marketing.


Das Foto oben stammt übrigens von *Gräfin und ich hab es bei photocase heruntergeladen.

MOO-Cards bestellt

Meine von mir am Wochenende durchgesehene GTD-Liste in Evernote, hat mir gesagt, dass ich mir doch mal so genannte MOO-Cards bestellen wollte.

Die Moo-Cards, die eigentlich MiniCards heißen und von der Druckerei MOO hergestellt und vertrieben werden, sind kleine Visitenkarten, deren Rückseite individuell gestaltet bzw. mit Fotos versehen werden können. Der Clou daran ist, dass man nicht ein Bild für alle 100 MiniCards eines Sets auswählen muss, sondern bis zu 100 auswählen kann.

Also habe ich am Sonntag mal meine externe Festplatte an mein MacBook angeschlossen und neuere wie ältere Bilder durchforstet. Was schon mal riesig Spaß gemacht hat. Nicht viel weniger Spaß hat dann der Teil der MiniCard-Erstellung gemacht, der auf der Moo-Website stattfand. Denn so oder so ähnlich sollte jeder Webdienst funktionieren. Auf das Wichtigste fokussiert, aber an den entscheidenden Stellen mit anspruchsvollen technische Lösungen, die jedoch bei ihrer Nutzung auch kein Informatik-Studium voraussetzen und nicht überladen oder verkünstelt wirken.

Im ersten Schritt lädt man die Bilder hoch oder importiert sie z.B. von seinem Flickr-Account. Dann kann man die Bilder, die ja meist vom Format her größer sind, als die MiniCards auf das Format anpassen. Das funktioniert aus meiner Sicht intuitiv und bietet genau die Möglichkeiten, die man braucht. Anschließend beschriftet man die Rückseite und dann kann man die Bestellung auch schon abschicken.

Jetzt heißt es: warten. Dass die Qualität der MOO-Cards gut ist, weiß ich ja schon von den vielen MiniCards, die ich bei diversen Veranstaltungen in die Hand gedrückt bekommen habe. Ich bin aber trotzdem schon gespannt, wie sich die Motive, die ich ausgesucht habe, auf den Karten machen …

Online-Mode-Shop Ksubi setzt auf Google-Optik

Ich habe gerade meinen Kollegen die Startseite von Ksubi gezeigt und sie mal aus der Ferne raten lassen, was für eine Art Website sie da vor sich haben. Einhellige Meinung: Suchmaschine. Ist ja auch ganz klar, der Online-Shop des Mode-Labels tarnt sich über das Look & Feel von Google.

Wobei “tarnt” wohl auch der richtige Ausdruck ist. Denn meiner Meinung nach, tut sich das in Australien und USA wohl sehr bekannte Mode-Label damit keinen Gefallen. Das Ganze mag ja erst mal ganz witzig sein, aber nach einer Zeit wird sich zeigen, dass gerade bei einem Online-Shop witzig sein nicht Alles ist. In der Hinsicht muss ich Ruth Schilling von drweb.de voll zustimmen.

30. Oktober 2008
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

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