PIM?

PIM ist wichtig, PIM ist gut. Aber was ist PIM? Und was haben Kartoffeln mit PIM zu tun?

Soviel schon mal vorneweg: Das P in PIM steht nicht für Potato. Alles Weitere kann nun in einem kurzweiligen 27-seitigen eBook zum Thema PIM von Alexa Wackernagel alias Webstyler nachgelesen werden.

PS: PIM steht für Produkt-Informations-Management

Mit chocri.de die eigene Schokolade bestellen

Bei uns ist Schokolade ein beliebtes Mitbringsel für Freunde. Mit chocri.de gibt es eine neue interessante Möglichkeit, das Mitbringsel noch etwas persönlicher zu gestalten. Wie man es in vergleichbarer Weise etwa von MyMüsli und Sonntagmorgen kennt, kann man sich dort auf Basis der Sorten Weiße,
Vollmilch- und Zartbitter-Schokolade … alles Fair gehandelt und in Bio-Qualität … mit seine Lieblingszutaten eine ganz persönliche Schokolade zusammenstellen. Auch kann man dieser einen eigene Namen geben.

Die Versandkosten erscheinen mir mit 1,90 € etwa hoch und leider hab ich keine Beispielansicht für die Verpackung gefunden. Aber ansonsten: Feine Idee und auch ansprechend umgesetzt.

Via: Digital:Next

Mein Tag auf basicthinking.de

Heute ist mein Tag auf dem Basic Thinking Blog von Robert Basic. In Kooperation mit lifestream.fm und nach der Einholung meiner Zustimmung, wird heute einen Tag lang mein gestern via lifestream.fm geposteter Web-Output unter jedem Beitrag auf dem erfolgreichsten deutschsprachigen Weblog dargestellt.

Das Ganze ist … zurecht … als Werbung ausgezeichnet. Jetzt weniger für mich, als für lifestream.fm und dadurch, dass ich es selbstverständlich jedem erzähle und gerade jetzt auch darüber schreibe, natürlich auch für das Blog von Robert Basic.

Finde es aber okay, wenn ich in diesem Rahmen zu Werbezwecken benutzt werde, da ich die Art und Weise, die Robert Basic seinen Blog selbst vermarktet und eben nicht einfach nur ein paar Google Ads auf seine Seiten packt, sehr interessant und ein Stück weit auch innovativ.

10. August 2008
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Amazon: Kunden können Artikel per Video bewerten

Keine Ahnung, ob es neu ist, aber mir ist es vorher noch nie aufgefallen und darum tue ich jetzt einfach mal so: Bei Amazon können die Kunden nun die Artikel mit einem Video bewerten. Bisher konnte Kundenrezensionen nur per Text abgegeben werden. Jetzt hat man aber die Wahl, einen Text einzustellen oder ein Video hochzuladen. Bin mal gespannt, was wir da alles so zu sehen bekommen werden …

Floka! – Flohmarkt via Map

Floka!

Das Erste was einem auffällt, wenn man die neue Flohmarkt-Plattform Floka! im Browser aufgerufen hat: Karte … überall Karte. Aber warum auch nicht? Wenn man schon einen Flohmarkt im Web aufziehen will, dessen Hauptzugang zu den Artikeln der über Karten sein soll, warum soll man dann diese Karte irgendwie beschneiden und in kleine mit dünnen Linien umrandete Kästen packen? Finde ich gut … finde ich konsequent!

Zwei Fragen tauchen aber spontan auf, wenn man Floka! betrachtet: Wie wird die Site aussehen, wenn erst mal 20.000 oder mehr Artikel eingestellt sind? Hier finde ich, dass Xing mit ihrer Kartenansicht der Kontakte einen guten Weg gefunden hat. Je mehr man rauszoomt, desto mehr Kontakte werden zu einem bezifferten Punkt zusammengefasst. Mir scheint der Ansatz bei Floka! ein ähnlicher zu sein, aber die Zahl auf dem Symbol macht den kleinen, aber feinen Unterschied.

Weiter frage ich mich … und das ist noch viel entscheidender … wer sucht nach einem Flohmarkt-Artikel über eine Karte? Bzw. welche Artikel müssen in diesem Flohmarkt eingestellt werden, dass es Sinn macht einen Kartenzugang zu wählen? Hier sind es wohl eher die Selbstabholer-Artikel wie ein Küchentisch und nicht z.B. die Druckerpatrone sein.

Bin mal gespannt, wie sich Floka! entwickelt, ich wünsch den Jungs aus meiner Studienstadt Gießen auf jeden Fall, dass Floka! rockt …

Amazons kleine Helferlein

Amazons Wunschzettel Widget

Unter widgets.amazon.de stellt Amazon 16 kleine Helferlein für die eigene Website zur Verfügung, um darüber Verknüpfungspunkte zu Amazon herzustellen.

Jochen Krisch vom Exciting Commerce Blog kommentiert diese Widgets folgendermaßen:

Allerdings handelt es sich dabei eher um Hausmannskost. Zumeist sind es klassische Werbemittel in Widgetform – und die üblichen Spielereien wie Slideshows, Produktkarussell, etc.

Da hat er sicher recht, aber was will man von Amazon mehr verlangen. Sie machen es durch diese Widgets ihren Kunden einfach, für das Unternehmen zu werben und darüber Umsatz zu generieren. Einfaches Ziel … einfaches Mittel. Das ist ja gerade das schöne an Widgets, dass sie einfach einfach sind. Im Optimalfall …

01. Juli 2008
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Kaffee gewonnen

Kaffee gewonnen

Habe bei einem kleinen Gewinnspiel ein Paket mit Kaffee von sonntagmorgen.com gewonnen. Und heute ist es endlich per Post rein geflogen gekommen. Sehr ansprechend! Bin schon auf den ersten Test gespannt …

Das Gewinnspiel war etwas ungewöhnlicher Art. In meinem Twitter-Netzwerk waren vor einiger Zeit plötzlich immer häufiger seltsame Jugendbilder anstatt der Profilbilder meiner Follower zu sehen. Auf Nachfragen wurde schnell klar, dass es sich um ein kleines Gewinnspiel handeltet. Ein selbst zusammengestellten Kaffee und ein Probierpaket “Weltreise” von sonntagmorgen.com sollte die Person gewinnen, die das horrormäßigste Jugendbild auftreiben konnte. Und siehe da! Ich hab laut einer Abstimmung das schlimmste Jugendbild gehabt. Leider ist es mir aus ethisch-moralischen Gründen untersagt, dass Foto hier nochmals der Öffentlichkeit zu unterbreiten. Aber soviel sei gesagt: Ich war verkleidet! Ja! Bestimmt!

Interessante Erkenntnisse

Ich hab gehört

Bei meinen kleinen Forschungsreisen im Web, stoße ich regelmäßig auf kleine, aber Erkenntnis liefernde Weisheiten. Die kleinen Biester verstecken sich oft in Texten, Interviews oder auch getwitterten Anmerkungen.

So hörte ich mir gestern in der S-Bahn die aktuelle Ausgabe des Videocast Elektrischer Reporter an, in der Jeff Jarvis, US-Top-Journalist und Blogger, interviewt wurde und so nebenbei eine wichtige Erkenntnis für Aktivitäten im modernen Web zum Besten gab:

Sie müssen herausfinden, was sie am Besten können – und den Rest verlinken.

Eine schöne Erkenntnis lieferte mir heute morgen Andreas Göldi als er in seinem Beitrag Platform-as-a-Service: Das nächste IT-Schlachtfeld auf dem Blog netzwertig.com folgendes schrieb:

Das Web entstand nicht als kommerzielles Produkt, sondern als akademische Plattform. Es baute darum von Anfang an auf offenen Standards auf, die nicht von einer einzelnen Institution oder Firma kontrolliert werden.

Das Zitat ist zwar etwas aus dem Zusammenhang gerissen, aber hieraus ist zu lesen, dass es ja zwangsläufig nicht ganz einfach sein kann, aus dem Web Profit zu schlagen. Und schon gar nicht durch die Adaption von althergebrachten Mustern. So kann z.B. TV im Web kaum als Broadcasting funktionieren oder einfach irgendwo eine Community hindefinieren, wo im richtigen Leben auch keine sein würde. Aber ich schweife ab … schön nicht?!

Schuhe finden auf schuhe.de …

schuhe.de-Logo

… ist gar nicht so einfach. Denn schuhe.de bietet Navigationspunkte an, die Suchen statt zu Filtern. Ein kleiner, feiner Unterschied, der zu einem sehr unbefriedigendem Ergebnis führen kann:

schuhe.de: Navigationsmenü Sortiment

Klickt man z.B. im Navigationsmenü auf den Punkt “Herren” so bekommt zu folgender Ergebnisseite:

schuhe.de: Trefferliste Herren-Schuhsortiment

Nicht schön, aber okay. Wenn ich aber jetzt z.B. auf “Geox” klicke, dann kommt etwas sehr Unerwartetes:

schuhe.de: Trefferliste Geox-Schuhe

Nun kommt man auf eine fast leere Seite, die einen auffordert, die mehr als 20 Treffer noch mal einzuschränken. Leider ohne dass die Möglichkeit geboten wird, dies zu tun.

Was ist hier passiert? Wie zu Beginn erwähnt, haben die Macher von schuhe.de scheinbar die gute Idee gehabt, dass der User durch eine allmähliche Einschränkung sein Wunschschuh herausfiltern kann. Doch haben sie dabei eine Barriere eingebaut: Eine Trefferliste mit mehr als 20 Produkte, muss noch mal durch den User eingeschränkt werden. Leider haben sie dabei nicht bedacht, dass wenn am Ende der Einschränkungsmöglichkeiten mehr als 20 Treffer gefunden werden, diese trotzdem einfach darzustellen. Ein Phänomen, welches man reichlich von Suchergebnis-Listen aus dem Web1.0 kennt.

Alles in Allem: Gut gemeint, aber vor allem im Bezug auf die Usability schlecht umgesetzt. Man darf seinen User niemals irgendwann in eine Sackgasse laufen lassen.

John Deere Shop

John Deere Shop

Gerade der Hit bei uns: Der John Deere Shop!

Man beachte vor allem solche netten Produkte wie die Gummibärchen in Traktor-Form oder das Riesen-Mikado mit einer Stablänge von einem Meter. Sehr schön … sehr schön! Und wer braucht hippe Mode-Labels, wenn man auch seinen Kleiderschrank mit John Deere oder Stihl Klamotten vollpacken kann …

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