Nur noch zwei Tage: Petition gegen Netz-Sperren mitzeichnen

Morgen ist Schluss! Die Mitzeichnungsfrist für die Petition gegen Netzsperren … und damit gegen die Einführung einer gesetzlich-legitierten technologischen Möglichkeit zur Zensur … endet am 16.06.2009. Auf der ePetitionsplattform des Bundestags ist das recht einfach möglich: Registrieren, Anmelden und per Klick mitzeichnen.
Aktuell steht die Mitzeichner-Zahl bei knapp unter 124.000. Die bisher erfolgreichste ePetition endete laut Wikipedia bei 128.193 Mitzeichnern. Wer also neben der sowieso schon großen Anzahl an Mitzeichnern ein weiteres Zeichen setzen will und noch nicht mitgezeichnet hat, sollte nun noch schnell die Chance nutzen, diese ePetition zur bisher erfolgreichsten zu machen. Wer schon mitgezeichnet hat, kann natürlich auch noch mal ein bisschen im Bekannten- und Freundeskreis Aufklärung betreiben.
Wer noch weitere Informationen braucht, dem sei diesbezüglich die Websites zensursula.net und netzpolitik.org empfohlen. Bei letztere vor allem der Beitrag Die dreizehn Lügen der Zensursula.
Jetzt zählts …
von Matthias Zellmer
Nationalbibliothek sollte Feeds abonnieren
In meiner Zeit in der Studierendevertretung der Fachhochschule Gießen-Friedberg haben wir eine kleine Zeitung für unsere Kommilitonen herausgegeben. Damals lernte ich auch die Deutsche Nationalbibliothek kennen. Wir mussten ihr damals von jeder Ausgabe auch ein Exemplar zukommen lassen. Wir hatten ein Sekretariatskraft, die das dann für uns zuverlässig übernommen hat. Das war im Prinzip auch ganz einfach und schnell gemacht. Heft nehmen, eintüten, adressieren und ab zur Post. Fertig.
Doch was jetzt auf uns … und wohl auch auf die Nationalbibliothek … zukommt, das ist wohl nicht so einfach. Laut einer Verordnung der Bundesregierung sind Website-Betreiber seit gestern verpflichtet, dort Kopien ihres Online-Angebotes abzuliefern. Entgegengenommen werden PDF- und Zip-Dateien. Theoretisch machen sich Website-Betreiber strafbar, wenn sie dieser Abgabe-Pflicht nicht nachkommen. Laut Spiegel Online weiß man “bei der DNB selbst noch nicht so genau, wie das alles funktionieren und organisiert werden soll”.
Für mich hört sich das alles ein bisschen “Old-School” an. Sollen sie doch lieber alle Website-Betreiber verpflichten, ihre relevanten Inhalte als RSS-Feed anzubieten. Diesen könnte die Nationalbibliothek dann abonnieren und alles würde automatisiert ablaufen. Zudem würde eine solche, bei vielen Website notwendige Umstellung eben diesen sicher gut tun … von wegen Trennung von Inhalt und Layout und so. Aber wahrscheinlich habe ich in diesem Zusammenhang wieder mal irgendwas nicht richtig bedacht. Aber da scheine ich ja nicht der Einzige zu sein.
von Matthias Zellmer
Demo gegen die Vorratsdatenspeicherung
Am Samstag, den 22. September findet ab 14.30 Uhr in Berlin eine Demonstration gegen die ausufernde Überwachung durch Wirtschaft und Staat statt.
Treffpunkt ist am Pariser Platz (Brandenburger Tor) und das Motto lautet “Freiheit statt Angst – Stoppt den Überwachungswahn!”. Die Liste der Unterstützer ist sehr lang und enthält so illustre Namen wie attac Deutschland, Bündnis 90/Die Grünen, Chaos Computer Club, DIE LINKE, FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus oder Jusos in der SPD (Bundesverband).
Ich werde leider nicht kommen können, aber vielleicht kann ja jemand für mich hingehen. Gerne auch mehrere …
Alexander Svensson hat übrigens ein Video zum Aufruf erstellt:
Link: de.sevenload.com
Via Spreeblick
von Matthias Zellmer
Interaktive Megaplakate
Eine gewagte Werbeidee hat die BBC zum Start ihres TV-Senders in der USA umgesetzt: Interaktive Plakatwände, auf denen Umfrageergebnisse dargestellt werden. Und jeder kann per SMS Mitmachen. Das hört sich in der Theorie unspektakulär an, ist in Kombination mit einer mutigen Frage ein echter Burner.
Respekt.
via Basic Thinking
von Artur Richter
RSS Demokratie

“Democracy” heißt der Softwareplayer, mit dem man sich per RSS-Feeds sein eigenes Fernseh- oder Radioprogramm zusammenstellen kann. Wir haben ja bereits darauf gewartet.
Stelle Dir deine eigenen Kanäle zusammen. Schau Dir nicht einfach nur Internet-Videos an, mach deinen eigenen Video-RSS Kanal! Hast Du schon einen Kanal bzw. Video-Inhalte? Wir helfen ihn zu promoten!
There’s an opportunity to build a new, open mass medium of online television. We’re developing the Democracy internet TV platform so that watching internet video channels will be as easy as watching TV and broadcasting a channel will be open to everyone. Unlike traditional TV, everyone will have a voice.
Wir werden uns die Software bei Gelegenheit mal etwas genauer anschauen…
von Artur Richter


















