uberblic gleicht API-Daten-Strukturen ab

Das Berliner Startup uberblic hat sich einer Problematik angenommen, die Leute wie Tim Berners-Lee schon lange umtreibt: dem Abgleichen von an sich gleichen Datenschemas unterschiedlicher Datenschnittstellen (APIs). Das Ganze nennt sich Data Mapping und das Angebot von uberblic könnte man auch als Datenstruktur-Übersetzer bezeichnen.

Ein einfaches Beispiel zeigt, wozu das gut ist: Die APIs von verschiedenen Online-Diensten fragen bei Anmeldung die Nutzerdaten ab. In unserem Beispiel Vorname, Nachname und E-Mail-Adresse. Dienst A speichert diese Daten in seinen internen Datenstrukturen unter first name, last name und mail ab. Dienst B unter forename, surname und email. Dienst C unter … die Problematik dürfte klar geworden sein. Die abgefragten Daten sind vom inhaltlichen her gleich, also vergleichbar. Doch verstehen die Systeme sich nicht, da der Nachname einmal unter last name und einmal unter surname abgelegt wird.

Und hier kommt die API von uberblic ins Spiel. Wenn man diese API bei sich einbindet, kann man auf derzeit acht abgeglichene APIs, wie foursquare, facebook oder wikipedia zugreifen … weitere sollen bald folgen. Die Daten dieser Dienste liegen dann in einer einheitlichen Datenstruktur vor und können kombiniert genutzt werden.

Das Ganze fällt in das Fachgebiet der Ontologie, die eine Grundlage des von Berners-Lees propagierten semantischen Webs ist.

— via netzwertig

Kurzvortrag: Wie wir 2016 Websites aufbauen werden

Bei einem London Web Standards Treffen, hat Peter Gasston einen interessanten Lightning Talk mit dem Titel How we’ll lay out websites in 2016 gehalten. Er stellt darin vor allem drei Varianten vor, die aktuell vom W3C zur Diskussion gestellt sind: Flexible Box Layout, Template Layout und Grid Positioning.

Die Folien zu seinem Vortrag gibt es auch online:

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