Dawanda-Facebook-App
Irgendwie mag ich Dawanda, diesen Marktplatz für Unikate und Selbstgemachtes. Oder sind es eher viele der liebevoll produzierten Produkte dort? Egal. Mir ist es heute in jedem Fall eine Meldung wert, dass es nun auch eine Facebook-App für Dawanda gibt.
Hier geht es zur direkt zur App und dort gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Die App ist übrigens nicht nur für Dawanda-Verkäufer, sondern auch für Leute, die auf Facebook ihre favorisierten Produkte hinweisen wollen.
von Matthias Zellmer
das Web rückt näher an Facebook heran

Gestern fand im Design Center in San Francisco zum dritten Mal Facebooks Entwicklerkonferenz F8 statt. Wie jedes Jahr wurden im Rahmen der Konferenz Neuerungen rund um Facebook und dessen API(s) vorgestellt. Das populärste neue Feature dürfte wohl der schon im Vorfeld erwartete “Like”-Button für das gesamte Web sein.
Mit dem Activity-Feed, Recommendations, der “Like”-Box, Comments, zwei neuen Facebook-Connect-Varianten und einem Livestream-Plugin wurden noch eine Reihe weiterer, so genannter Social Plugins vorgestellt. Eine Liste mit ausführlichen Erläuterungen der Funktionsweisen der Plugins gibt es in diesem Blog-Beitrag von SocialObjects.
Im einleitenden Text des Beitrags trifft SocialObjects den Nagel auf den Kopf:
Zentraler Dreh- und Angelpunkt aller neuer Funktionen ist die Anbindung externer Seiten und Inhalte in das Facebook Netzwerk.
Über die Verwendung der neuen Social Plugins rücken externe Websites näher an Facebook heran. Für Unternehmen bedeutet das, weniger als bisher darauf angewiesen zu sein, sich (beispielsweie über eine Fan-Page) auf Facebook direkt zu präsentieren. Durch die Social Plugins kann nun die soziale Facebook-Komponente beliebig stark auf der eigenen Website integriert werden.
In diesem Zusammenhang ist zudem die Überarbeitung der Graph API interessant: Die API wurde laut TechCrunch so angepasst, dass Entwickler nun auch auf Informationen zugreifen können, die es Ihnen ermöglichen, Verbindungen zwischen Usern mit ähnlichen Interessen herzustellen. Folgendes Szenario: Auf Basis der “Like”-Buttons, die ein User quer durch das Web klickt, kann er mit anderen Usern, die die selben Buttons geklickt haben, in Verbindung gebracht werden. Diese Verbindung kann nun beispielsweise für das gezielte Ausgeben von Recommendations, aber auch von Werbung, genutzt werden.
Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass User den Facebook-Plugins auf externen Websites vertrauen können! Dies ist nicht unbedingt gewährleistet – wie Spreeblick zeigt. Mit dem “Like”-Button kann ordentlich Schindluder getrieben werden…
von Katrin Schneider
Spiele zur Regulierung der Welt
Die Menschen spielen gerne. Und sie lassen sich gerne belohnen. Auf diesen beiden Erkenntnissen könnte laut Jesse Schell die zukünftige Regulierung der Welt basieren und die Menschen ggf. zu besseren Menschen machen. Anzeichen dafür finden sich nicht nur bei Facebook und durch den Erfolg der Wii Fit, sondern auch in Autos, die ihre Fahrer “spielend” zu einem ökologischeren Fahrstil erziehen sollen.
Auf diesen interessanten Vortrag bin ich übrigens via Fefes Blog gestoßen.
von Matthias Zellmer
Wie IKEA Facebook als Werbeplattform enterte
Via CarolinN@twitter
von Matthias Zellmer
pip.io – das Social Web Betriebssystem
Gestern war wohl der Tag, an dem die große Masse der Geeks und Early Adopters auf pip.io aufmerksam wurde. Denn gestern wurden auf Twitter, Facebook und Co fleißig Einladungen für die Beta-Version dieser Webanwendung verteilt, die ich am ehesten als Social Web Betriebssystems klassifizieren würde.
Zunächst einmal liegt der klare Fokus von pip.io darauf, eine Oberfläche zu bieten, die unterschiedliche Kommunikationsarten und -tools im Social Web bündelt. pip.io bringt von sich aus eine twitterartige Timeline, die mit einigen komfortablen Funktionen versehen wurde. So ist es zum Beispiel möglich die Konversationen mit einer seiner Kontakte (via Reply), die sich bei Twitter unstrukturiert verteilt, sich auch noch mal gebündelt anzeigen zu lassen. Auch ein simples Chatten mit einer Person ist möglich. Zudem kann man bei pip.io auch direkt Bilder, Links und Dateien in seine Nachricht einbinden.
pip.io verfügt zudem über ein Application-Bereich. Hier lassen sich unter anderem Twitter- und Facebook-Accounts anbinden, Youtube-Videos abspielen und eine Art Feedreader einrichten. Schick ist bei pip.io, dass wenn man ein Chat-Fenster oder ein Youtube-Video öffnet, es sich in einem frei verschiebbaren Layer über die Seite legt und man im Hintergrund weiterkommunizieren kann.
Weitere Funktionen sind zum Beispiel die Channels, mit denen sich der Nachrichtenstrom der Kontakte kanalisieren lässt und die Rooms, mit denen sich in geschlossenen Bereichen mit ausgewählten Kontakten kommunizieren lässt.
Einen Eindruck über das Look & Feel von pip.io soll der folgende Screenshot vermitteln:

Wie zu sehen ist, wirkt pip.io recht bunt und kleinteilig. Mit Sicherheit wäre es sinnvoll, wenn die Macher recht bald Themes für ihr Web-Tool oder zumindest einige Personalisierungsmöglichkeiten anbieten würden. Ein weiterer Kritikpunkt ist eine gewisse Unübersichtlichkeit, die auch der großen Funktionsvielfalt zu zuschreiben ist.
Mir sind gestern einige Äußerungen untergekommen, die versuchten pip.io einzuordnen: Von Facebook- bzw. Google-Wave-Killer bis hin zu ein weiteres Plurk. Wobei es sich bei Plurk um eine sehr visuelle Art des Twitterns handelt, die als sie auf kam als großer Twitter-Konkurrent galt, sich aber nicht durchsetzen konnte.
Für meinen Teil finde ich pip.io einen interessanten Ansatz, der mit eine paar guten Ideen und Funktionen daherkommt. Doch habe auch ich so ein Gefühl, dass es für eine solche Art von Web-Tool vielleicht noch etwas zu früh ist. Beziehungsweise, dass für die Macher von pip.io noch ein paar Hausaufgaben zu machen sind, gerade im Bereich Usability und bei der Optik.
Nachtrag: Ein paar Einladungen habe ich übrigens noch. Wer Interesse hat: Einfach einen Kommentar hinterlassen. Ich schicke dann solange der Vorrat reicht, Einladungen an die im E-Mail-Feld einzutragende Adresse.
von Matthias Zellmer


















