Offline-LIKE-Button

Auf Sloganmaker.net habe ich gelesen, dass die Besucher eines Einkaufszentrum in Tokio den dort ausgestellten Fotos der Fashion-Bloggerin Rumi Neely via LIKE-Button ihren Zuspruch ausdrücken können. Dazu wurde ein an Facebooks LIKE-Button angelehntes Zähler-Tool entwickelt. Jedoch gibt es keinen Abgleich mit Facebook.

Faszinierend an der Meldung finde ich, dass ich diese Online-Symbolik auch ohne jegliche Japanisch-Kenntnisse verstehen würde, wenn ich vor der Foto-Wand stünde. Und vielen Anderen wäre es sicherlich ebenso gegangen. Interessant ist jedoch auch die Frage, ob Menschen ohne Facebook-Account die Symbolik (inzwischen) auch verstehen würden?

Infografik vergleicht Google+ und Facebook

facebook vs google plus 2

Auf der Ursprungsseite der Infografik, Technobombs.com, geben die Autoren zu dieser noch eine Korrektur bekannt:

You are able to share a post to specific people on Google+ by clicking “add more people”.

Friendika – das Überall-Social-Network

Darauf, dass mir genau sowas über den Weg läuft, habe ich schon lange gewartet: ein Dezentrales Social Network. Friendika will sich als Konkurrenz zu Facebook positionieren. Die Idee dahinter ist vielen schon von solchen Diensten wie Diaspora und identi.ca: Deren Nutzer können sich miteinander verbinden, auch wenn sie nicht Mitglied im selben Netzwerk sind.

Ich weiß jetzt nicht, ob Friendika das Zeug zum “Facebook-Killer” hat, aber schaut man sich z.B. die Geschichte von AOL an, dann ist es durchaus denkbar, dass ein solcher Monolith wie Facebook irgendwann man ins wanken kommen wird. Vor allem wenn es ein so datenhungriger und teilweise dreister Monolith ist.

Meiner Ansicht nach werden es auch hier wieder die offenen Standards sein, die Facebook zurechtstutzen werden. So arbeitet z.B. die Federated Social Web Bewegung u.a. an genau diesem Thema: Offene und freie Protokolle und Schnittstellen zur Entkopplung des eigenen Social Networking von einzelnen Anbietern.

Infografik: Facebook vs. Twitter

Ach ja, wie schön, dass es immer was zu vergleichen gibt. Wie in diesem Fall die Zahlen und Fakten zur Nutzung von Facebook und Twitter in den USA. Interessant finde ich, dass zwar 40% der User bei Facebook den dortigen Aktivitäten einer Marke folgen, bei Twitter sind es gerade mal 25%, würden bei Facebook lediglich 51% dieser Leute auch Geld für die Leistungen bzw. Produkte dieser Marke ausgeben. Bei Twitter sind es immerhin 67%.
Aber jetzt … viel Spaß beim eigene Schlüsse ziehen ;-)

Gefunden bei Alexa auf webstyler.de, die jetzt allerdings unter consulessa.de zu finden ist.

paper.li – die eigene Online-Zeitung

Wieder mal eine Idee, die ich persönlich sehr charmant finde: paper.li ist eine persönliche Online-Zeitung, die sich automatisch aus den Links aus Tweets und Posts auf Twitter und Facebook generiert und diese “in eine journalistische Darstellungsform” bringt. Ähnlich einer althergebrachten Zeitung, ist eine momentane Ansicht jeweils eine Momentaufnahme und wird im Normalfall alle 24 Stunden aktualisiert.

Eine solche paper.li-Zeitung lässt sich anhand verschiedener Aufhänger erstellen. So kann man sie anhand der Tweets der Menschen, denen man bei Twitter folgt generieren lassen. Meine paper.li-Seite ist z.B. unter http://paper.li/Zellmi zu erreichen. Aber auch anhand eines Hashtags oder einer Twitter-Liste lässt sich jeweils eine Seite erzeugen.

Auch mittels Facebook lässt sich eine paper.li-Zeitung erstellen. Hier ist wegen der eingeschränkteren Such-Möglichkeiten bei Facebook nur eine thematische Zeitung möglich und keine personenbezogene. Insgesamt kann man so bis zu eigene 10 Zeitungen erstellen. Ist doch alles in allem ein netter Ansatz, oder?!

Bing Again! Die gefacebookte Bing-Suche

Die Idee hinter Bing Again! ist einfach, aber sehr interessant: Man nehme die Suchergebnisse von Microsofts Suchmaschine Bing und sortiere sie nach der Häufigkeit, mit der die Facebook-Nutzer angeklickt haben, dass sie sie mögen.

Bing Again! startete am 27. November und ist derzeit noch in einer ersten Beta-Phase. Durch die Vermischung von Algorithmus und Nutzerbewertung, bekommen die Suchergebnisse einen Touch von einer semantischen Suchmaschine.

via web2null.de

Facebooks Eierlegende Kommunikationsmilchsau

Facebook hat mal wieder Großes vor. Gestern kündigte der Facebook-Chef Mark Zuckerberg eine neue Zukunft für die soziale Kommunikation an. Facebook soll dafür um eine Art “Social Inbox” erweitert werden. In Zukunft soll der Kanal, über den man jemandem eine Nachricht schickt, nicht mehr von einem selbst, sondern von dem Nachrichtenmodul von Facebook entschieden werden. D.h. man selbst wählt nur noch den Empfänger aus und das System entscheidet dann, ob die Nachricht z.B. als E-Mail, SMS, Instant Messaging Meldung, oder was ihm auch immer als sinnvoll erscheint, verschickt wird.

Nach Google (mit Wave) will nun auch Facebook die Art und Weise, wie wir mit einander kommunizieren revolutionieren. Dies aber nicht auf Google Art, mit dem stetigen Angebot der Offenheit (Google Wave ist u.a. auch ein Protokoll), sondern auf Facebook Art. Was immer auch bedeutet, Facebook sammelt unsere Daten gerne und weiß wohl auch damit umzugehen. Was Datenschützer in aller Regel die Haare zu Berge stehen lässt.

Wer mehr über Facebooks neue Social Inbox lesen möchte … für besonders lesenswert erachte ich diese beiden Beiträge:

Und wer nun schnell auf seinem Facebook-Account gehen möchte, um die neue Social Inbox auszuprobieren, kann sich entspannen: Die Einführung wird sich wohl über Monate erstrecken.

Dawanda-Facebook-App

Irgendwie mag ich Dawanda, diesen Marktplatz für Unikate und Selbstgemachtes. Oder sind es eher viele der liebevoll produzierten Produkte dort? Egal. Mir ist es heute in jedem Fall eine Meldung wert, dass es nun auch eine Facebook-App für Dawanda gibt.

Hier geht es zur direkt zur App und dort gibt es eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Die App ist übrigens nicht nur für Dawanda-Verkäufer, sondern auch für Leute, die auf Facebook ihre favorisierten Produkte hinweisen wollen.

das Web rückt näher an Facebook heran

Gestern fand im Design Center in San Francisco zum dritten Mal Facebooks Entwicklerkonferenz F8 statt. Wie jedes Jahr wurden im Rahmen der Konferenz Neuerungen rund um Facebook und dessen API(s) vorgestellt. Das populärste neue Feature dürfte wohl der schon im Vorfeld erwartete “Like”-Button für das gesamte Web sein.
Mit dem Activity-Feed, Recommendations, der “Like”-Box, Comments, zwei neuen Facebook-Connect-Varianten und einem Livestream-Plugin wurden noch eine Reihe weiterer, so genannter Social Plugins vorgestellt. Eine Liste mit ausführlichen Erläuterungen der Funktionsweisen der Plugins gibt es in diesem Blog-Beitrag von SocialObjects.

Im einleitenden Text des Beitrags trifft SocialObjects den Nagel auf den Kopf:

Zentraler Dreh- und Angelpunkt aller neuer Funktionen ist die Anbindung externer Seiten und Inhalte in das Facebook Netzwerk.

Über die Verwendung der neuen Social Plugins rücken externe Websites näher an Facebook heran. Für Unternehmen bedeutet das, weniger als bisher darauf angewiesen zu sein, sich (beispielsweie über eine Fan-Page) auf Facebook direkt zu präsentieren. Durch die Social Plugins kann nun die soziale Facebook-Komponente beliebig stark auf der eigenen Website integriert werden.

In diesem Zusammenhang ist zudem die Überarbeitung der Graph API interessant: Die API wurde laut TechCrunch so angepasst, dass Entwickler nun auch auf Informationen zugreifen können, die es Ihnen ermöglichen, Verbindungen zwischen Usern mit ähnlichen Interessen herzustellen. Folgendes Szenario: Auf Basis der “Like”-Buttons, die ein User quer durch das Web klickt, kann er mit anderen Usern, die die selben Buttons geklickt haben, in Verbindung gebracht werden. Diese Verbindung kann nun beispielsweise für das gezielte Ausgeben von Recommendations, aber auch von Werbung, genutzt werden.

Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass User den Facebook-Plugins auf externen Websites vertrauen können! Dies ist nicht unbedingt gewährleistet – wie Spreeblick zeigt. Mit dem “Like”-Button kann ordentlich Schindluder getrieben werden…

22. April 2010
von Katrin Schneider
Profilbild von Katrin Schneider

Spiele zur Regulierung der Welt

Die Menschen spielen gerne. Und sie lassen sich gerne belohnen. Auf diesen beiden Erkenntnissen könnte laut Jesse Schell die zukünftige Regulierung der Welt basieren und die Menschen ggf. zu besseren Menschen machen. Anzeichen dafür finden sich nicht nur bei Facebook und durch den Erfolg der Wii Fit, sondern auch in Autos, die ihre Fahrer “spielend” zu einem ökologischeren Fahrstil erziehen sollen.

Auf diesen interessanten Vortrag bin ich übrigens via Fefes Blog gestoßen.

22. Februar 2010
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

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