CrunchPad – finaler Prototyp ist fertig

crunchpad

Nachdem wir im Netzlogbuch die gesamte Entwicklungshistorie des TechCrunch Surfpads namens CrunchPad fast schon dokumentarisch begleitet haben, ist es nun fast schon Pflicht, die Info von TechCrunch weiterzugeben, dass der Finale Prototyp nun fertig ist.

Dazu gibt es auch noch ein Video:

Ist ganz schick geworden, oder?!

Via netvertible-news.de

Pencil Project – Entwurf-Tool als Firefox-Add-On

pencilproject

Pencil Project ist ein Open-Source-Tool mit dem sich Entwürfe von Benutzeroberflächen prototypisch skizzieren lassen. Solche Tools gibt es viele, wie zum Beispiel die lizenzkostenpflichtigen Microsoft Visio, OmniGraffle, ConceptDraw (welches ich benutze) oder Dia, welches ebenfalls Open-Source ist.

Pencil ist als Tool vom Funktionsumfang und von der Bedienung her maximal Durchschnitt und damit für jemanden, der nur gelegentlich mal was skizzieren muss als Alternative zu den oben genannten leistungsfähigeren Tools durchaus annehmbar. Doch was mich an Pencil wirklich beeindruckt hat, ist, dass es, obwohl nur Firefox-Add-On und daher als Instanz des Browsers läuft, wie eine eigenständiges Desktop-Tool daher kommt.

pencil_bsp

Ein interessantes Konzept wie ich finde. Und es spricht immer mehr dafür, dass der Browser das Betriebssystem der Zukunft sein wird. Zumindest was die Wahrnehmung des Nutzers betrifft. Auch die Lauffähigkeit von solchen Add-On-Tools auf leistungsschwächeren Rechnern wie Netbooks sollte damit gewährleistet sein … inklusive einer weitestgehenden Plattformunabhängigkeit. Zumindest fällt mir so spontan kein relevantes Betriebssystem ein, auf dem der Firefox nicht läuft.

Wem das mit dem Firefox-Add-On aus irgendeinem Grund aber suspekt sein sollte, es gibt Pencil auch als Stand-Alone-Anwendung ohne Firefox für Windows und Linux …

Browser-Performance: JavaScript vs. HTML

html_vs_js

Gestern bin ich auf AjaxLine.com auf einen interessanten Artikel gestoßen, der sich mit der Performance von Browsern bezüglich JavaScript befasst. Wie der Titel “The Browsers Performance in Dependence of HTML Coding” schon sagt, ist dieser Artikel kein weiterer reiner Vergleich der JavaScript-Engines verschiedener Browser. Vielmehr beschäftigt er sich damit, wie performant Browser JavaScript in Abhängigkeit vom zu rendernden HTML-Code ausführen.

Der Autor, Sergey Chikuyonok (Blog), hat verschiedene HTML-Konstrukte in folgenden Browsern getestet: IE6, IE7, IE8b2, FF2, FF3, FF3.1a, Opera 9.62, Chrome 0.3, Safari 3.1.2, FF3 (Mac), FF3.1a (Mac), Safari 3.1.2 (Mac), Opera 9.6.1 (Mac), WebKit r37790 (Mac).
Es wurde beispielsweise überprüft, ob absolute oder relative Positionierung von Elementen performanter ist, oder wie sich die Anzahl der DOM-Elemente auf die Browser-Performance auswirkt. Die Ergebnisse der einzelnen Test sind jeweils grafisch aufbereitet dargestellt. Aus besonders eindeutigen Ergebnissen formuliert Chikuyonok außerdem klare Handlungsanweisungen.
Am Ende des Artikels befindet sich ein Resümee, in dem folgende Maßnahmen zur Verbesserung der Browser-Performance vorgeschlagen werden:

  • interaktive Elemente sollten absolut positioniert werden
  • interaktive Elemente sollten bereits von Anfang an bedacht und eingeplant und nicht nachträglich eingefügt werden
  • zu viele Elemente auf einer Seite können sich negativ auf die Performance auswirken
  • gleiches gilt für zu tiefes Verschachteln von Elementen
  • das Verwenden von <img />-Elementen ist performanter als das Einsetzen des Background-Image-Attributs
  • Bilder sollten nicht vom Browser skaliert werden

Die getesteten HTML-Konstrukte sind typisch für Szenarien, in denen DOM-Manipulation über JavaScript stattfindet. Doch das Befolgen einiger der vorgeschlagenen Maßnahmen – wie beispielsweise der Verzicht auf Skalierung von Bildern über den Browser – ist sicher auch ratsam, wenn kein JavaScript zum Einsatz kommt.

via spic

Greasemonkey – Webdienste pimpen

greasemonkey

Der vom mir sehr geschätzte Markus Trapp hat sich auf seinem Text und Blog dem Greasemoneky-Addon für Firefox und zu den dadurch möglichen individuellen Optimierungen für von einem selbst viel genutzten Webdienste angenommen.

Er hat anhand von Google Mail und Twitter beispielhaft beschrieben, wie er auf Basis dieses Addons mittels Greasemonkey-Skripten diese Dienste an seine Nutzungsgewohnheiten bzw. Wünsche anpassen kann. Zudem verweist er auf einen (nicht nur) für Greasemonkey-Einsteiger interessanten Beitrag auf DownloadSquad, der zehn besonders relevante Skripts heraushebt.

Read it later – Mini-Bookmarking für den Firefox

Wenn ich das richtig sehe, dann gibt es die Firefox-Erweiterung Read it later schon mindestens über ein Jahr und keiner hat mich darauf hingewiesen. Ein unglaublicher Vorgang! Wie oft missbrauche ich die Lesezeichen-Leiste meines Firefox-Browsers dazu, um dort nicht Lesezeichen für eine dauerhafte Nutzung abzulegen, sondern weil ich gerade eine interessante Seite oder einen interessanten Artikel entdeckt habe, den ich aber in dem Moment nicht lesen kann. Aber die Zeiten sind vorbei! Ich habe ja jetzt Read it later … und bin happy damit!

US-Wahl in der Sidebar verfolgen

Ich habe mir gerade ein Popup der New York Times in meiner Firefox-Sidebar eingerichtet. So kann ich nebenbei mitverfolgen, wie die Wahl in den USA verläuft.

Das Popup ist aber auch so gestaltet, dann man es gut auf mobilen Endgeräten wie dem iPhone oder auf persönlichen Startseiten, wie netvibes oder iGoogle anzeigen lassen kann.

Techcrunch sucht User Genereted Web Tablet

Die Autoren von TechCrunch haben in einem Blog-Beitrag ihren Wunsch nach einer einfachen, erschwinglichen und sexy Apparatur geäußert, mit der man im Netz surfen kann und deren Abmessungen an die des MacBook Air angelehnt sein sollen. Obwohl: geäußert trifft es nicht ganz … sie haben ihre Leser aufgefordert, sich konkret an der Entwicklung eines solchen Geräts und der entsprechenden Software zu beteiligen.

Für die Hardware-Produktion haben die TechCrunch-Leute wohl eine Firma am Start … sie sprechen diesbezüglich von einer supply chain management company. Die Spezifikation der Hardware und die Anpassungen von Linux und Firefox würden dann TechCrunch und seine Community übernehmen.

Ein paar Eckdaten: Der gesamte Code soll OpenSource werden. Auf dem Tablet PC soll im Grunde kein Betriebssystem installiert sein, sondern nur direkt Firefox und Skype. Der von Techcrunch vorgeschlagene Name: Firefox Tablet … was aber sicher erst noch mit Mozilla abgeklärt werden muss.
Angedachter Funktionsumfang: So dünn wie möglich, ein Knopf zum Ein- und Abschalten, Audio-Ausgang, integrierte Kamera, Lautsprecher, Mikrofon, WiFi-Schnittstelle, vielleicht ein USB-Port, Akku, ½ Giga RAM, 4 Giga Festplatte. Daten werden ähnlich wie beim iPhone über das TouchPad eingegeben. Außerdem wäre es schön, wenn Skype per VOIP funktionieren würde. Zur Überbrückung von Offline-Phasen soll unter anderem eine Synchronisierung von Google Docs via Google Gears möglich sein.

Das Ziel ist es, ein solches Teil für circa 200$ herzustellen. Es soll ein kleines Team zusammengestellt werden, das sich um die Lösung der Aufgaben kümmert. Mitglieder dieses Teams, die erheblich zu diesem Projekt beigetragen haben, erhalten dann auch die ersten Prototypen zum Testen.
Es gibt bereits solche Tablets, allerdings sind die Teilchen nicht gerade billig. Das TechCrunch Web Tablet soll nicht nur erschwinglicher als eben diese sein, sondern auch portabler und flacher als Tablet PCs.

Hier in der Agentur gibt es schon Stimmen, die verkünden ließen, dass sie sich “des Ding auf jeden Fall kaufen”.

Firefox 3: Er kommt und kommt …

Firefox 3 Release Candidate 1

Nach mehreren Beta-Versionen hat der Browser Firefox 3 nun einen neuen Meilenstein in seiner Veröffentlichungshistorie erreicht: Der Firefox 3 ist nun Release Candidate und das in der 1. Version.

Was jenen Software-Nutzern, die heute noch eine Paukenschlag-Veröffentlichung a lá Microsoft erwarten, etwas schwammig vorkommen mag, ist eine in der Open-Source-Gemeinde inzwischen etablierte Vorgehensweise: Man veröffentlicht erst einmal die eine oder andere Beta-Version. Auf die werden sich dann die Hardcore-Fans stürzen und einen Pool von Verbesserungsvorschlägen liefern. Dann können die wichtigsten Bugs punktgenau in Angriff genommen werden. Die Praxis hat sich inzwischen bei Web-Anwendungen auch bewährt.

Und nun viel Spaß mit dem Firefox 3 ;-)

19. Mai 2008
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

10 Jahre Mozilla

10 Jahre Mozilla

Um sicher zu gehen, dass es nicht als Aprilscherz missverstanden wird, wurde die Vorabversion vom Netscape Communicator 5.0 nicht am 1. April 1998, sondern einen Tag vorher veröffentlicht. Und damit heute vor genau 10 Jahren. Spaß beiseite, sicher gab es ganz andere Gründe für diesen Termin. Jedenfalls erblickte damit ein Projekt das Licht der Welt, dass heute als wichtiger Faktor im Bereich Web-Software gilt: Mozilla.

Dabei finde ich nicht die Marktanteile, die z.B. der Firefox-Browser oder auch der Thunderbird-Mail-Client inzwischen erzielen, bemerkenswert. Sondern viel mehr den Druck, den eine OpenSource-Organisation wie Mozilla auf den Softwareriesen Microsoft hat ausüben können. Ich denke, dass wir die Tatsache, dass Microsoft sich bei der Entwicklung ihrer neueren Versionen des Internet Explorers an gewisse Standards hält und vielleicht überhaupt wieder intensiv an ihrer Browser-Software arbeitet, ist zu einem guten Stück auch Mozilla zu verdanken.

Via: Golem

Browserkrieg reloaded

Firefox 3 gegen Internet Explorer 8

Einen netten Artikel mit dem Titel “Der Browser-Krieg geht weiter – Firefox 3 gegen Internet-Explorer 8” hat heute Peer Wandiger im Blog Selbständig im Netz veröffentlicht.

Unter anderem vergleicht er darin die beiden Browser im Bezug auf ihre Neuerungen, geht kurz darauf ein, was sich für die Web-Entwickler ändert und verweist auch auf die unvermeidlichen Browser-Statistiken. Wobei ich mich bei den Browser-Statistiken immer Frage, wie aussagekräftig diese eigentlich sind. Sollte in einer solchen Statistik nicht auch die Nutzungsdauer mit einfließen? Ich hab das Gefühl, dass vor allem so genannte “Heavy Webuser” eher dazu neigen nicht den Internet Explorer zu nutzen.

Als ich die die Versionsnummer “8″ beim Internet Explorer gelesen habe, ist mir ein Ausspruch von meinem ehemaligen Software-Technik-Professor eingefallen. Sinngemäß hat dieser gesagt, dass ein Software-Produkt erfahrungsgemäß ab der Version 7 keine nennenswerten Verbesserungen mehr zu bieten hat und dann mit zunehmender Versionsnummer eher immer schlechter wird. Eine Richtlinie, die sich meiner Ansicht nach schon bei vielen Software-Produkten bewahrheitet hat.

Gestern habe ich übrigens mal die 4. Beta des Firefox 3 installiert und mir ist sofort der deutlich schnellere Seitenaufbau aufgefallen. Ich muss jedoch zugeben, dass ich auch keine Add-Ons aktiviert hatte. Diese bremsen den Firefox üblicherweise schon immer etwas aus.

Bin mal gespannt, wie dieser “Krieg” nun weitergeht …

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