Trickfilmfestival Stuttgart

Heute Abend ist es endlich soweit: Das langersehnte Internationale Trickfilmfestival Stuttgart öffnet seine Leinwände, für mich persönlich immer eines der Highlights im nicht mehr ganz so jungen Jahr und gleichzeitig der zuverlässigste Indikator für den bevorstehenden Sommer. Wie jedes Jahr gibt´s ein mächtiges Programm, dass buchstäblich aus allen Nähten platzt und für jeden Liebhaber des Trick- und Animationsfilms etwas Interessantes bieten dürfte: Vom hochgezüchteten CGI-Schlachtschiff über klassischen Zeichentrick und Anime bis zur Puppenanimation Lettlands. Im Open Air Kino am Schlossplatz kann man sich, auf die mitgebrachte Decke gebettet, abendfüllende Werke wie Die Simpsons oder Persepolis an lauen Sommerabenden für Lau anschauen.
Link: www.youtube.com
Im Netz ist das Festival leider noch nicht so recht angekommen. Der Website mangelt es an Übersichtlichkeit und Struktur, von brauchbaren URLs und Permalinks hat man auch noch nichts gehört und eine simple Programmübersicht, z.B. als PDF-Download sucht man vergeblich. Man sollte für die Auswahl seiner Programmpunkte also genügend Zeit und Geduld mitbringen oder sich gleich einen gedruckten Festival-Guide besorgen. Lobenswert: Es gibt einen Blog, auf dem uns der gute Tim mit Frischem aus erster Hand versorgt.

Ganz besonders freut mich aber, dass dieses Jahr das famose Bitfilmfestival aus Hamburg mit im Boot ist. Hier dreht sich alles um den digitalen Film, aufgeteilt in sechs Kategorien:
3D SPACE AWARD (computer-generierte 3D-Animationen), FX MIX AWARD (Filme in digitaler Mischtechnik), FLASH AWARD (mit Flash hergestellte Vektor-Animationen ), MACHINIMA AWARD (Filme, die live in Computer-Spielen gedreht werden ), MOBILE AWARD (Filme und Serien für mobile Endgeräte), REALTIME AWARD (Animationen, die in Echtzeit entstehen). Darüber hinaus gibt es Workshops und Symposien, z.B. “Making the Best of the YouTube-Age”. Und falls man es nicht zum Festival schafft, kann man sich alle Filmbeiträge auch gemütlich mit einer Tonne Chips im Arm zuhause am Rechner anschauen und auch noch gebieterisch den Daumen heben (oder senken). So lobe ich mir das. Der sehr gelungene Trailer kommt übrigens von unexpected
Link: www.youtube.com
von Artur Richter
Fontstruct: Webbasierter Fonteditor
Der Designer und Programmierer Rob Meek hat in Zusammenarbeit mit FSI FontShop International den webbasierten Fonteditor Fontstruct entwickelt. Der einsatz eines modularen Schriftsystems ermöglicht es auf recht einfache Weise eigene Fonts zu kreieren und zu editieren. Die Ergebnisse der Experimente Arbeit können gespeichert, als True Type heruntergeladen und unter der Creative-Commons-Lizenz angeboten werden. Der Editor läßt sich intuitiv bedienen ist schick umgesetzt und in der Galerie sind einige recht interessante Ergebnisse zu bewundern.
von Artur Richter
Navigieren im Raum
Seid Macromedia sein Flash-Plugin auf den Markt gebracht hat, haben sich Programmierer und Designer an dreidimensionalen Navigationssystemen versucht – mit mehr oder weniger großem Erfolg. Denn so viel Spaß es auch macht, in diesen “Orbs” zu navigieren spielen, auf die Dauer vermisst man dann doch den Komfort herkömmlicher Browserfunktionalitäten wie Bookmarks oder schlicht den Backbutton.
Wieden+Kennedy haben dagegen eine Navigationssystem umgesetzt, das seines Gleichen sucht. Flashbasiert, jedoch mit Permalinks und Unterstützung des browsereigenen Backbuttons. Hat man sich einmal vom Schock der überbordenden Startseite erholt (die Zeitleistenfunktionalität ist mir erst beim zweiten Hinschauen aufgefallen), macht es einen Heidenspass, sich durch Videoclips, Fotos und Kampagnen zu bewegen – nein – treiben zu lassen.
via designiskinky
Und für die Eiligen unter euch gibt´s noch ein Schmankerl direkt.
von Artur Richter
gliffy – Diagramme erstellen im Web2.0
Ich teste seit ein paar Stunden gliffy.com in der Basisversion. gliffy ist eine waschechte Web-Anwendung. Man kann damit sehr komfortabel online Diagramme, Bäume, Ablaufpläne oder auch Wohnungsgrundrisse modellieren. Sogar die gewohnten Tastenkombinationen wie Strg+C, Strg+S, etc. funktionieren. Die Ergebnisse können nicht nur ausgedruckt, sondern auch im PNG-, JPEG- oder SVG-Format (Visio) exportiert werden. Zudem gibt es eine Versionierung. D.h. nach jedem Abspeichern wird eine neue, zusätzliche Version erstellt, so dass man auf die vorherigen zurückgreifen kann.
Ob sich ein späterer Umstieg auf die Premium-Version lohnt wird sich noch zeigen müssen. Bisher bin ich aber recht zufrieden … technisch, wie optisch.
Die Kollaborationsmöglichkeiten von gliffy habe ich übrigens noch nicht getestet. Freu mich aber über Erfahrungsberichte.
von Matthias Zellmer
Rotring relauncht mit netten Flash-Animationen
Als im April die Website von Rotring unrühmlicherweise den Spooky-Award des Designtagebuchs gewonnen hatte, habe ich mich schon schwer getroffen gefühlt. Rotring war die Marke meiner einstmaligen Ausbildung zum Technischen Zeichner. Sie hat mich jahrelang treu begleitet und mir immer gute Dienste geleistet. Und dann haben sie dort eine solch üble Website. Doch nun ist alles wieder gut!
Die Rotring-Website hat einen fulminantes Comeback gefeiert. Mit einer wunderbaren Flashbühne auf der Startseite, vielen kleinen Gimmicks auf den weiteren Seiten und einer einfach hübschen und übersichtlichen Website, haben sie mich fast wieder versöhnt. Fast …

Via designtagebuch
von Matthias Zellmer
Auf den Schirm
Der eine oder andere hat sich sicher schon gefragt, was es mit den fünf Thumbnails auf sich hat, die seit etwas über einer Woche unter dem Begriff Bildschirm in unserer rechten Spalte aufgetaucht sind.
Nun, das ist schnell erklärt: Auf unserem Bildschirm sammeln wir Links zu all den vielen kleinen oder großen, wichtigen oder weniger wichtigen Dingen, Grafiken, Websites, Movies, Anzeigen, Fotos – kurzum alle audiovisuellen Reize, die uns im Web über den Weg laufen und gefallen aber nicht unbedingt kommentiert werden müssen oder sollten. Bald wird der Bildschirm auch per RSS-Feed abonnierbar sein.
Bis dahin: Einfach immer mal wieder vorbeischauen und Spaß haben.
von Artur Richter
Aggressionsabbau via Werbung
Eine witzige Flash-Werbung gibt es von Rexona auf thestuntman.la. Dort kann man einen armen, aber immer adrett bleibenden Stuntman durch die Luft wirbeln lassen und zuschauen, was ihm so passiert. Natürlich nicht viel, denn er ist ja der Rexona-Man!
Danke an Sarah für den Tipp.
von Matthias Zellmer
Keine Zeit
An alle Eiligen, Ungeduldigen, Rastlosen, Gestressten. Waitless.org zeigt euch, wie ihr an die ersehnten Extrasekunden kommt. Eine Auswahl an unterhaltsamen, schön aufbereiteten Videoclips gibt Anregungen zum Zeitsparen. Besucher können eigene Ideen oder Clips einsenden, die jedoch zunächst auf ihre Tauglichkeit geprüft werden, bevor sie ihren Weg in die Auswahl finden.
Die Website passt prima zum Workshop “Mit Vollgas ins bewegte Netz”, der letzte Woche im Rahmen des Deutschen Multimedia Kongresses stattfand. Kommunikationsdienstleister Sprint ahead zeigt hier einen charmanten Weg, das Marketingpotential von Videoclips zu nutzen.
via Stylespion
von Artur Richter
H.264 im Flashplayer 9

Marius Sixtus und Gerrit von praegnanz.de freuen sich zurecht: Der kommende Adobe Flash Player 9 wird den H.264 Videocodec unterstützen, der unter anderem bereits bei Blu-Ray und HD-DVD zum Einsatz kommt. Und das ohne Transcodierung. Es scheint so, als könnte sich H.264 als Standardvideoformat durchsetzen, ähnlich wie es seinerzeit dem mp3 Codec bei Audiofiles gelungen ist.
Besonders interessant ist diese Meldung im Zusammenhang mit einem Artikel, über den wir unlängst berichtet haben. Sowohl das iPhone, als auch AppleTV unterstützen den H.264 Codec, lassen proprietäre Formate wie Flash, Windows Media oder Real jedoch (bewusst) außen vor. Rüstet sich Adobe für den Fall, dass die großen Videoplattformen nicht zuletzt durch den Druck seitens Apple von .flv auf H.264 umstellen könnten?
von Artur Richter
Klang und Farbe
Mercedes Benz startet anlässlich der Einführung seiner neuen C-Klasse eine wunderbar atmosphärische Flashsite. Behutsam und interaktiv lassen sich Besonderheiten der neuen Fahrzeugklasse audiovisuell erfahren, ohne der großen Produktprotze zum Opfer zu fallen. Ganz weit oben.
Via whywerock
von Artur Richter








