Fontomas – Icons zusammenstellen und als Schriftart online verwenden
Alle, die wir Websites gestalten, entwickeln, bauen, kennen die kleinen Icons, die in Webserver-Verzeichnissen wie /image oder /img liegen und oftmals nur wenige Kilobyte groß sind. Sie stellen kleine Telefone, Briefumschläge oder die unterschiedlichsten Pfeile dar. Es gibt aber auch durchaus Schriftarten, die solche Icons darstellen, wie etwa Wingdings von Microsoft. Um eine Schriftart aber auf einer Website einzusetzen, was diverse Vorteile gegenüber den Grafik-Icons hat (Flexibilität, Skalierbarkeit, …), sollte diese entweder zu den “websicheren” Schriftarten gehören oder “web-öffentlich” hinterlegt sein. Ich hatte vor einem guten Jahr schon mal etwas darüber geschrieben.
Bei drweb.de bin ich nun auf Fontomas gestoßen. Mit dieser Web-App kann man sich in drei einfach Schritten aus verschiedenen Icon-Font-Sets ein eigenes zusammenstellen. Fontomas liefert im dritten Schritt einen schlanken SVG-Code, den man sich herunterladen oder kopieren kann. Möchte man mit @font-face arbeiten, kann man sein Icon-Set auch mit einem der dort verlinkten Font-Services umwandeln.
Die bei Fontomas Entypo, IconicFill, IconicStroke und Web Symbols stehen unter freien Lizenzen und können auch kommerziell eingesetzt werden.
von Matthias Zellmer
Schock für Designer: The Comic Sans Project
Okay, es hört sich vielleicht größer an, als es ist, das Comic Sans Project. Aber die Idee ist schon mal großartig: Einfach mal die Logos von Unternehmen herzunehmen und mit der bei Designern extrem unbeliebten Schriftart Comic Sans zu setzen. Zum Teil muss man schon zweimal hinschauen, um überhaupt einen essentiellen Unterschied zu erkennen.
By the way: Für Liebhaber dieses Schriftart-Typs gibt es einen Freefont, der sich an Comic Sans anlehnt, jedoch nicht so abgedroschen ist: Comic Jens.

von Matthias Zellmer


