Poladroid – Polaroid-Desktop-App

Die iPhone-Gemeinde ist meine subjektiven Wahrnehmung nach fast kollektiv dem Instagram-Virus verfallen. Das ist eine iPhone-App, mit der man mit dem iPhone Schnappschüsse machen kann, die mich sehr an die guten, alten Polaroid-Foto erinnern. Diese Fotos kann man dann auch noch auf recht einfach und intuitive Art und Weise mit seinen Freunden teilen.

Wer kein iPhone hat oder schlichtweg schon aufgenommene Fotos in ein digitales Polaroid-Foto umwandeln will, dem kann ich Poladroid empfehlen. Das ist ein Programm für Windows und Mac, dass einem die neusten und modernsten Fotos in alt aussehende Bilder im abgegriffenen Sofortbild-Look verwandelt.

Ich kann leider nicht einschätzen, wie die Windows-Version von Poladroid dies tut, aber die Mac-Version macht dies auf eine der Original-Kamera angelehnte Weise. D.h. man zieht die Foto-Datei auf die Kamera (so eine, wie sie oben in der Grafik zu sehen ist), was dem Betätigen des Auslösers bei einer echten Sofortbild-Kamera gleich kommt. Anschließend verarbeitet das Programm das Bild und wirft es dann mit dem typischen Polaroid-Geräusch aus, d.h. als noch nicht erkennbares Sofortbild auf den Bildschirm. Erst nach und nach “reift” das Foto dann und nach gut 2 Minuten ist es dann “fertig”. Alternativ kann man es aber auch mit der Maus schütteln und dann ist es schneller fertig.

Mir macht diese Polaroid-Desktop-App viel Spaß, da nicht nur die Umsetzung witzig ist, sondern auch die Ergebnisse echt gut sind.

ffffl*ckr Bilderwand

Dass es auf flickr durchaus ein paar (viele) Perlen zu entdecken gibt ist allein aufgrund der schieren Menge von Bildern unausweichlich. Aber wie zum Teufel soll man in diesem Wust die guten Sachen finden? Oder anders gefragt: wie soll ich die Sachen finden, die MIR persönlich gefallen?

Flickr versteckt unter dem Punkt “Entdecken” zwar ein paar Möglichkeiten, intuitiv sind die aber nicht gerade, gut aussehen tun sie auch nicht und auf meinen Geschmack abgestimmt sind sie schonmal gar nicht.

ffffl*ckr bietet hier eine interessante Alternative: Abhängig von den eigenen Favs, stellt ffffl*ckr eine übersichtliche Fotowand ohne überflüssigen textuellen Schnickschnack zusammen. Man kann sich die Fotos direkt aus der Bilderwand vergrößert anzeigen lassen oder zur jeweiligen flickr Seite springen. Durch einen Klick auf eines der Fotos wird die Wand nach unten hin mit Bildern ergänzt, die der Fotograf des geklickten Bildes seinerseits favorisiert hat. Der Dienst folgt also der altbewährten Annahme: Wenn mir Fotos gefallen, die Karl-Heinz geschossen hat, besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass mir auch Fotos gefallen, die Karl-Heinz gut findet. ffffl*ckr drückt das etwas unsperriger aus:

Use it to find the photography you like using the simple idea that people whose work you like, probably like stuff you’ll like.

Das klappt nicht immer, aber doch erstaunlich oft. Ich muss an dieser Stelle allerdings zugeben, dass mir die Bildauswahl die mir per default, (ohne sich anzumelden) angeboten wurde, besser gefallen hat, als die auf meinen persönlichen Favoriten basierende. Das mag an der geringen Anzahl meiner Favs liegen oder an meinem unausgegorenen Geschmack, whatever. Ich werde jedenfalls erst einmal ohne Login weiter browsen, fleißiger favorisieren als bisher und irgendwann später einen neuen Login-Versuch wagen…

Die Gestaltung des Interfaces kann übrigens ebenfalls gefallen, deshalb bin ich auch über siteinspire drauf gekommen.

20. Januar 2010
von Artur Richter
Profilbild von Artur Richter

Rollip – Digital-Fotos in Polaroid-Optik verpacken

rollip

Polaroid-Bilder haben eine gewisse Ästhetik, die man / ich ihnen einfach nicht absprechen kann. Allerdings ist das Schießen von Polaroids nicht so einfach, komfortabel und kostengünstig wie das von Digital-Fotos. Wenn man aber doch gerne Erinnerungen in Polaroid-Optik gebannt hätte, kann rollip.com Abhilfe schaffen. Rollip ist ein Dienst, der vom User hoch geladene Bilder in Polaroid-Optik verpackt – und das nicht schlecht.

Der User kann aus verschiedenen Größen-, Farb- und Fokus-Varianten sein Polaroid wählen. Außerdem kann der Rand des Polaroids gestaltet werden. Hier stehen verschiedene Schriften bzw. Dekore zur Verfügung. Ist das Polaroid generiert, kann es entweder heruntergeladen oder auf diversen Wegen und Social-Networks verwendet werden. Offensichtlich wird das Bild von Rollip dauerhaft gespeichert, da es per Link erreichbar bleibt (und für die Verwendung auf anderen Websites auch bleiben muss).

Auf den ersten Blick und Test finde ich rollip.com echt gelungenen. Vielleicht schaffen es ja einige meiner aktuellen Urlaubsfotos zu Rollip. Nur weiß ich nicht, ob ich diese mehr oder minder frei zugänglich im Netz haben möchte. Hier wäre ein eigener geschützter Account wünschenswert.

via web2null.de

Squirrel-Content

nlb_squirrelized

Dass das Web eine Vorliebe für Tiere mit Charakter hat, ist seit Jahren an dem Phänomen des so genannten Cat-Contents zu sehen. Derzeit erobert gerade ein Eichhörnchen das Web im Sturm, das sich frecherweise vor der Kamera eines Paares positionierte, welches vor schöner Bergsee-Kulisse ein Selbstauslöser-Foto von sich machen wollte. Das dabei entstandene grandiose Foto gibt es übrigens hier.

Aber nicht nur, dass das “Squirrel”-Bild durch die Blogs und die Medien allgemein ging, nun hat auch noch jemand den Squirrelizer entwickelt. Damit kann man jedes beliebige Bild mit einer URL in wenigen Sekunden zu einem Squirrel-Bild machen lassen.

Let’s squirrelize the world …

17. August 2009
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Grimme Online Award 2009 – Nominierung für “Von Zeit zu Zeit”

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Ach! Wie schön! Von Zeit zu Zeit, die Geschichtswerkstatt der Stuttgarter Zeitung ist für den Grimme Online Award 2009 in der Kategorie “Wissen und Bildung” nominiert. Das freut uns nicht nur für die Stuttgarter Zeitung … die die tolle Idee hatte, Stuttgarter Stadt-Geschichte anhand von Fotos, Dokumenten, Erzählungen und Videoaufnahmen im Web zusammenzutragen, dort auch darzustellen und mit Hilfe des Stadtarchivs Stuttgart auch nachhaltig zu bewahren … sondern auch für uns. Wir haben nämlich konzeptionell helfen dürfen, die Idee webfähig zu machen und dann auch grafisch zu gestalten.

Auf der Nominierungsseite heißt es:

“Von Zeit zu Zeit” wurde als Geschichtsportal zum Mitmachen von der Stuttgarter Zeitung initiiert. Kooperationspartner sind das Stadtarchiv und die Volkshochschule Stuttgart. Neben Beiträgen, die von der Redaktion zur Verfügung gestellt werden, sind alle interessierten Nutzer – ob Privatpersonen, Vereine oder Schulklassen – eingeladen, die “Geschichtswerkstatt Stuttgart” mit eigenen Fotos, Filmen und Texten zu bereichern. Nach Themen, Orten oder Zeiten strukturiert soll sich so ein umfassendes und lebendiges lokalhistorisches Portrait entwickeln – vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis heute.

Das ist mal wirklich eine schöne Anerkennung für die eigene Arbeit. Ich freu mich :-)

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