netvibes Ginger – Kurzer Erfahrungsbericht

netvibes - (re)mix the web

Seit ein paar Wochen nutze ich nun netvibes Ginger. Das ist die neue aktuelle Version der personalisierbaren Startseite netvibes. Ich hatte das Vergnügen Ginger schon vor der offiziellen Veröffentlichung am 04. März 2008 einrichten zu können. Auch wenn es nicht immer eine Freude war, da auch bei Ginger die üblichen Kinderkrankheiten nicht ausblieben.

Aber so langsam bekomme ich das Gefühl, dass Ginger recht stabil und auch rund läuft. Das optimierte Inhalte-hinzufügen-Menü macht Spaß und ist auch in seiner Funktionsweise für andere Web-Anwendungen interessant. Das auf Knopfdruck per Mausklick herausfahrende Menü erinnert mich an eine Desktop-Anwendung.

Leute, die bereits einen netvibes-Account besitzen, können nun wählen, ob sie weiterhin die Coriander-Edition oder die neue Ginger-Version nutzen wollen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass nach dem vollständigen Abschluss der Umstellung auf die Ginger-Version dies die netvibes-Version sein wird, die Allen zur Verfügung steht. Unabhängig davon, ob diese bereits einen netvibes-Account besitzen oder nicht.

Die zentrale Neuerung von netvibes Ginger ist die Erweiterung der sozialen Komponente. netvibes-User können nun Freundschaften untereinander schließen, ihre Facebook, Twitter und Yahoo-Freunde importieren und die eigenen Aktivitäten genau so wie die anderer User über ein Activities-Widget verfolgen. Mit dem Release von Ginger bewegt sich netvibes klar in die Richtung eines sozialen Netzwerks.

Zudem stehen mit Ginger neue Themes zur Verfügung und auch das User-Interface wurde in vielen Punkten überarbeitet und erweitert. Neben von Usern erstellten Tabs existieren auch so genannte Universen. Bis zur Veröffentlichung der Ginger-Version waren Universen Tabs, die ausschließlich von Unternehmen, die in Partnerschaft mit netvibes stehen, herausgegeben und gepflegt wurden. Sie enthielten in der Regel eine Sammlung von Widgets zu einem bestimmten Themenbereich, der oftmals mit den Tätigkeiten des Unternehmens in Verbindung stand.

Seit dem Release von Ginger kann jeder User ein Universum erstellen, auf dem er beliebige Widgets anordnen kann. Dieses ist dann unter einer URL nach dem Muster www.netvibes.com/UserName für jedermann erreichbar. Universen sind eine öffentliche, spezielle Form von Tabs. Jeder User kann genau ein Universum erstellen und beliebig viele Universen anderer User als jeweils separaten Tab in sein netvibes einbinden.

Es ist abzuwarten, was die für Ginger angekündigten Verbesserungen bewirken werden. Auch abzuwarten bleibt, wie die User auf die neuen Community-Features reagieren und in welchem Umfang sie sie nutzen werden. Aber allgemein habe ich für mich das Gefühl, dass ich nun netvibes schon viel mehr als meine personalisierte Startseite einsetze; auch für die Arbeit. Das ist eine gute Entwicklung …

werkenntwen hat ein Problem

Wer kennt wen?

Laut einem Bericht im kostenpflichtigen iBuisness-Portal, hat mein Lieblingsfreizeitnetzwerk werkenntwen.de zwar inzwischen seine Reichweite über die Millionen-Nutzer-Grenze hieven können. Aber die durchschnittliche monatliche Verweildauer pro Nutzer ging hingegen von 180 Minuten auf 168 Minuten zurück.

Ein Indiz, dass werkenntwen.de … wie sicher auch andere soziale Netzwerke … auf Dauer mehr bieten muss, als die üblichen Vernetzungs- und Kommunikationsmöglichkeiten. Eine deutliche Herausforderung an die Macher solcher Portale. Was kann man den Nutzern neben Gruppen, Blogs und Nabelschau noch bieten? Ist hier der Facebook-Ansatz vielleicht auch auf andere Netzwerke portierbar. Also dass die Nutzer sich gegenseitig mit der Nutzung der zu Hauf vorhandenen facebook-internen Widgets beschäftigen. Doch die wenigsten Netzwerke werden es (sich) leisten können, wie Facebook eine eigene API zu entwickeln. Eine Chance für das Googles OpenSocial-Projekt? Zumal nun mit Yahoo! der nächste Web-Riese sich anschickt, OpenSocial zu unterstützen.

Es kann also nicht schaden, wenn sich die Macher von sozialen Netzwerken mal mit solchen Themen wie Mikro-Applikationen bzw. Widgets im Allgemeinen und OpenSocial im Speziellen auseinander setzen.

iPhone: Nun kann das Entwickeln losgehen

Das iPhone SDK ist da

Gestern präsentierte Steve Jobs das von der mobilen Entwickler-Gemeinde fast schon sehnsüchtig erwartete Software Development Kit (SDK) für das iPhone.

Neben dem frei erhältlichen SDK bietet Apple auch noch zwei iPhone Entwickler Programme an. Das Standard Programm für $99 erlaubt es freie und kommerzielle Software für das iPhone und den iPod touch zu entwickeln. Das Enterprise Programm für $299 ermöglichte es proprietäre Anwendungen zu entwickeln. D.h. man kann dann urheberrechtlich geschützte Software entwickeln, die unter keine freien Lizenz steht. Ich hoffe, ich hab das richtig und verständlich ausgedrückt, die Nuancen zum Thema freie und nicht-freie Software kann man bei Wikipedia nachlesen.

Nun kann es losgehen … bin mal gespannt, wann ich über die ersten Non-Apple iPhone-Anwendungen lesen. Ich schätze, es wird recht bald sein.

Via: digitalnext.de und techcrunch.com

myspace öffnet sich für externe Anwendungen

myspace öffnet sich für externe Anwendungen

Wie zdnet berichtet, wird sich myspace demnächst für externe Anwendungen öffnen. Als Vorbild dürfte der Konkurrent facebook mit seiner Entwicklerplattform F8 gedient haben.

Wieder ein eindeutiger Hinweis, dass sich das Web2.0 eindeutig in Richtung des von Google-CEO Eric Schmidt beschriebenem Applikationen-Web entwickelt. Somit ist dieser Schritt nur logisch, da myspace ja zum Google-Imperium gehört.

blueprint – neues CSS-Framework

blueprint - neues CSS-Framework

blueprint ist eine freies CSS-Framework zur Templateerstellung. Es hat jedoch einen leicht anderen Ansatz, wie etwa YAML. Während mit YAML Inhaltsblöcke spaltenbasiert positioniert werden, arbeitet blueprint rasterorientiert. Im Prinzip sollten sich die Beiden eigentlich wunderbar ergänzen.

Inwiefern jedoch CSS3 u. a. mit dem CSS3 Multi Column Layout Module, dem CSS3 Advanced Layout Module und dem CSS 3 Grid Positioning Module solche Frameworks überflüssig machen wird, wird sich noch zeigen. Aber mit Sicherheit werden diese dann zumindest ihre Schwerpunkte verschieden müssen.

Autor von blueprint ist übrigens mal wieder ein skandinavischer Student mit einem für uns schwer auszusprechenden Namen: Olav Bjørkøy aus Norwegen.

Via t3n magazin

21. September 2007
von Matthias Zellmer
Profilbild von Matthias Zellmer

Google Web Toolkit goes Alpha

Google Web Toolkit goes Alpha

Björn berichtete mir soeben, dass Golem berichtet, dass das Google Web Toolkit nun nicht mehr als beta gekennzeichnet ist.

Mit dem Versionssprung auf 1.4 ist das freies Java-Framework für Ajax-Applikationen nun wohl erwachsen geworden. Was soll man auch anderes von einem Entwicklerpaket erwarten, dass schon über eine Million mal runtergeladen worden sein soll.

Dann mal los: “Schaffe, schaffe, Wäb-Wärgzäugle baue …”

Grok – Framework für Web-Applikationen

Grok - Framework für Web-Applikationen

Es ist ein mächtiges Versprechen, dass Grok gibt:

Grok ist ein Webapplikationsframework für Python-Entwickler. Es ist sowohl für Anfänger, als auch für sehr erfahrene Programmierer geeignet. Mit Grok kann man agil programmieren. Es ist einfach und leistungsfähig zugleich.

Grok baut übrigens auf Zope auf, einem offenen, objektorientierten und in Python geschriebenen Web-Applikationsserver. Es wird als sehr agil proklamiert und soll durch die Nutzung der Zope-Bausteine auch für anspruchsvolle Anwendungen geeignet sein.
Mal sehen, was man in Zukunft noch alles von Grok hören wird.

Yahoo! veröffentlicht neue YUI-Version

Yahoo! veröffentlicht neue YUI-Version

Yahoo! hat seine AJAX-Bibliothek YUI (Yahoo! User Interface) erneuert und nun die Version 2.3.0 an den Start gebracht. Sechs neue Komponenten wie etwa ein Rich Text Editor oder ein Color Picker und ca. 250 Optimierungen und Bug-Fixes sind in der neuen Version ebenso zum YUI hinzugekommen, wie verbesserte Möglichkeiten zur Oberflächengestaltung.

Tipp von Björn … Danke!

Via yuiblog.com

YAML: Neue Version und neue Website

yaml.de relauncht

Auch wenn ich noch nicht selbst mit der Entwicklungsbasis für flexible Layouts YAML gearbeitet habe, die Idee die dahinter steckt finde ich grandios: Erstmal Alles da haben und dann das was ich nicht brauche weg lassen. Nicht bei jeder Umsetzung das sprichwörtliche Rad neu erfinden.

Jetzt hat Dirk Jesse nicht nur mit YAML einen Versionssprung von 2.5.2 auf 3 (» Changelog) gemacht, sondern auch noch seine YAML-Website relauncht. Glückwunsch!

Via pixelgraphix.de

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