Hauptberuf StyleSpion

Kai Müller, auch bekannt als der StyleSpion bzw. Betreiber des gleichnamigen Weblogs hat gestern verkündet, dass er ab 1. Dezember Stylespion.de hauptberuflich betreiben wird.

Da der Kai erstens ein sympatischer Mensch ist und seine Artikel von mir gerne gelesen und vor allem angesehen werden, wünsche ich ihm viel Glück bei seinem Vorhaben. Es zeigt sich, dass man … wenn man es drauf hat … doch vom Bloggen leben kann. Oder es zumindest versuchen kann …

Außerdem freut es mich, dass Kai das Vorhaben “Vom Bloggen leben” mit von ihm selbst geschaffenem Qualitätscontent versucht. Ich habe nämlich so das Gefühl, dass die Masse derer, die vom Bloggen leben können, dies vor allem mit PR-Geschreibsel und Quick’n'Dirty-Copy’n'Paste-Beiträgen tun. Weshalb auch einige Journalisten u. a. recht herablassend auf Blogger herabschauen und die Blogosphäre von einigen Menschen in der Krise gesehen wird. Aber das ist nun auch wieder ein Thema für sich …

Also Kai: Viel Glück bei deinem Vorhaben und vor allem … Durchhaltevermögen. Ich finde es gut, was du da vorhast …

Brightkite – Ortsbezogenes Social Network

Nachdem mir in letzter Zeit bei Twitter öfters mal Nachrichten in der Form “I’m at Musterstraße 1, 76543 Musteringen (Musterstraße 1, Musteringen, Baden-Württemberg 76543, DE) – http://bkite.com/abc01″ aufgefallen sind, habe ich am Wochenende auf dem Barcamp live Menschen beobachten können, die das Social Network Brightkite nutzten. Neugierig wie ich bin, habe ich mich jetzt mal zu Brightkite einladen lassen.

Gedacht ist Brightkite, um im Bedarfsfall z.B. auf einer Karte sehen zu können, wo die eigenen Freunde gerade sind oder ob jemand in der Nähe ist. Das Ganze nennt sich dann Location Based Community. Wie schon angedeutet, gibt es auch eine Schnittstelle zu Twitter. Aber auch zu anderen Web-Diensten wie MySpace, Last.fm oder Facebook.

Ich kann Brightkite ganz gut nutzen, da ich keine Paranoia im Bezug auf meine öffentliche Positionierung im Netz habe. Doch wer da vielleicht etwas vernünftiger ist als ich, kann seine Position auch nur für seine Freunde freigeben. Auch hier unterscheidet Brightkite scheinbar noch mal. Denn wenn man jemanden aus dem Netzwerk zu seinem Freund erklärt, kann man angeben, ob man der Person vertraut.

Natürlich hat Brightkite auch an die mobile Nutzung des Dienstes gedacht und bietet unter m.brightkite.com eine allgemeine Mobile-Site und unter i.brightkite.com eine Site fürs iPhone an. Weiter kann man auch zu den Orten an denen man sich befindet Bilder hochladen oder Notizen veröffentlichen.

Im Moment begreife ich Brightkite eher als Erweiterung zu Twitter, wie z.B. auch 12seconds oder TwitPic. Aber vielleicht wird ja noch mehr draus …

Webkare: ein japanischer Internet-Freund

Gerade bin ich über etwas gestolpert, was mich doch ein wenig irritiert hat: In Japan gibt es mit Webkare ein soziales Netzwerk für Mädchen und junge Frauen, in dem man sich einen virtuellen Freund zulegen kann. Man muss sogar. Während des Registrierungsvorgangs wählt die Neu-Nutzerin aus einem von vier männlichen Comic-Jungs.
Dieser “Junge” “kommuniziert” dann immer wieder in kurzen Flash-Sequenzen mit der Nutzerin. Wann der virtuelle Freund Kontakt aufnimmt, wird vom System gesteuert. Laut TechCrunch sind diese Sequenzen so gestreut, dass die “Beziehung” sich kontinuierlich entwickelt.
Sinn der Sache ist wohl, durch bestimmte Aktionen das “Herz” des virtuellen Freundes zu gewinnen. Die übrigen Features des Netzwerks sollen allerdings nicht sehr umfassend sein.

Interessant sind die User-Zahlen: 52% der Nutzerinnen sind 20 – 29 Jahre, 18% sind in den Dreißigern. Welcher Altersgruppe entspringen dann die übrigen 30%? Noch interessanter wären aber Angaben über die Zeit, die die Nutzerinnen auf dem Netzwerk verbringen. Schafft es ein virtueller Freund, die Nutzerinnen länger auf der Website zu halten als echte, menschliche Netzwerk-Mitglieder?

In Japan ist Webkare ein Renner. Ob ein solches Konzept auch hierzulande erfolgreich sein könnte?

via techcrunch.com

Deine EM … Dein EM-Song

Deine EM … Dein EM-Song

Nicht nur weil die Aktion von ein paar Freunden rund um unseren Simon stammt, sondern weil ich die Idee ziemlich witzig und das Lied auch echt gut finde, möchte ich hier und jetzt den Besuch und das Mitmachen bei Deine EM empfehlen.

Die Idee dahinter:

Das längste EM Lied aller Zeiten dauert so lange wie ein Fußballspiel. Schreibt uns 4-Zeiler über die deutsche Mannschaft und stellt sie auf www.deine-em.de der Voting-Gemeinde zur Verfügung. Die 4-Zeiler mit den besten Bewertungen schaffen es dann auf die erscheinende Doppel CD. Das Lied und der Refrain stehen bereits und die besten 4-Zeiler werden dann von der Fraktion neu aufgenommen.

Gute Sache, oder?!

Trickfilmfestival Stuttgart

Heute Abend ist es endlich soweit: Das langersehnte Internationale Trickfilmfestival Stuttgart öffnet seine Leinwände, für mich persönlich immer eines der Highlights im nicht mehr ganz so jungen Jahr und gleichzeitig der zuverlässigste Indikator für den bevorstehenden Sommer. Wie jedes Jahr gibt´s ein mächtiges Programm, dass buchstäblich aus allen Nähten platzt und für jeden Liebhaber des Trick- und Animationsfilms etwas Interessantes bieten dürfte: Vom hochgezüchteten CGI-Schlachtschiff über klassischen Zeichentrick und Anime bis zur Puppenanimation Lettlands. Im Open Air Kino am Schlossplatz kann man sich, auf die mitgebrachte Decke gebettet, abendfüllende Werke wie Die Simpsons oder Persepolis an lauen Sommerabenden für Lau anschauen.

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Im Netz ist das Festival leider noch nicht so recht angekommen. Der Website mangelt es an Übersichtlichkeit und Struktur, von brauchbaren URLs und Permalinks hat man auch noch nichts gehört und eine simple Programmübersicht, z.B. als PDF-Download sucht man vergeblich. Man sollte für die Auswahl seiner Programmpunkte also genügend Zeit und Geduld mitbringen oder sich gleich einen gedruckten Festival-Guide besorgen. Lobenswert: Es gibt einen Blog, auf dem uns der gute Tim mit Frischem aus erster Hand versorgt.

Ganz besonders freut mich aber, dass dieses Jahr das famose Bitfilmfestival aus Hamburg mit im Boot ist. Hier dreht sich alles um den digitalen Film, aufgeteilt in sechs Kategorien:

3D SPACE AWARD (computer-generierte 3D-Animationen), FX MIX AWARD (Filme in digitaler Mischtechnik), FLASH AWARD (mit Flash hergestellte Vektor-Animationen ), MACHINIMA AWARD (Filme, die live in Computer-Spielen gedreht werden ), MOBILE AWARD (Filme und Serien für mobile Endgeräte), REALTIME AWARD (Animationen, die in Echtzeit entstehen). Darüber hinaus gibt es Workshops und Symposien, z.B. “Making the Best of the YouTube-Age”. Und falls man es nicht zum Festival schafft, kann man sich alle Filmbeiträge auch gemütlich mit einer Tonne Chips im Arm zuhause am Rechner anschauen und auch noch gebieterisch den Daumen heben (oder senken). So lobe ich mir das. Der sehr gelungene Trailer kommt übrigens von unexpected

Medium: www.youtube.com
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Blogtipp: Das wilde Gartenblog

Das wilde Gartenblog

Jenseits von Web- und IT-Themen gibt es immer mehr sehr nette, oftmals liebevoll gestaltete Weblogs, wie z.B. Das wilde Gartenblog aus Berlin. Meine Freundin Natali hat mich auf diese Blog aufmerksam gemacht, u. a. indem sie schreibt:

Hab mich eben in “Das wilde Gartenblog” eingelesen und kam ganz ins Schwelgen. Ist ein Bericht von einen wilden Berliner Garten – und leider auch dem Abschied davon. Da liebt jemand die Natur und die vielen verschiedenen Gewächse sehr. Selbst Grünzeug, das die energische Hausfrau wahrscheinlich als Unkraut herausgerupft hätte, wird hier gewürdigt. Sowas find ich viel schöner als die üblichen gebügelten Kleingartenanlagen am Ortsrand.

Also: Klickt hinaus und würdigt dieses Blog … es lohnt sich!

Udo Lindenbergs Panikpreis

Udo Lindenbergs Panikpreis

Wir hatten die schöne Aufgabe die Website für die Udo Lindenberg Stiftung zu überarbeiten. Der Anlass dazu war der neu ausgeschriebene Panikpreis.

Dahinter steckt ein Wettbewerb für jungen Musiker aus Baden-Württemberg. Die teilnehmenden Künstler sollen Text- und Gedichte vertonen. Und zwar Ganze im Sinne und inspiriert durch die Werke von Hermann Hesse und Udo Lindenberg. Mehr dazu auf udo-lindenberg-stiftung.de.

Die Grüne Hölle

Das Mannschaftsfoto von unserem Team

Agenturleben macht schon Spaß! Am Wochenende haben einige aus unserer Firma zusammen mit ein paar Freunden ein kleines Freizeitturnier bestritten.

Dazu ging es ins schöne Hessen (Codename: Die Grüne Hölle). Genauer gesagt nach Ernsthausen im idyllischen Weiltal … meinem Heimatdorf. Dort findet jeden Sommer das so genannte Bürgerturnier um den Walter-Schneider-Gedächtnis-Pokal statt.

Leider haben wir im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger verloren, aber dann zumindest noch den 3.Platz erringen können.

Aber wie gesagt: Agenturleben macht schon Spaß … auch am Wochenende!

Zweitgeist.com

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Was ist Zweitgeist?

Zweitgeist ist das Alter Ego, unsere virtuelle Figur im Internet. Zweitgeist macht Menschen im Internet sichtbar. Wer gleichzeitig auf derselben Webseite surft kann andere sehen und kommunizieren.

Die Idee

In der realen Welt sehen wir Menschen in unserer Umgebung: an der Bushaltestelle, in der Schule, bei der Arbeit, beim Einkaufen, im Fitnesscenter. Wenn wir möchten, dann können wir mit ihnen Kontakt aufnehmen. Wenn wir im Internet surfen, dann sind mit uns gleichzeitig viele andere Menschen auf denselben Webseiten. Leider waren sie bisher unsichtbar. Zweitgeist bietet die Möglichkeit sich und andere sichtbar zu machen und zwar über die Grenzen von Webseiten hinweg.

Hintergrund

Mit Web 2.0 Anwendungen wie Blogs, Social Software und vielen anderen ist das Internet für Menschen lebendiger geworden. Zweitgeist trägt dazu bei, das virtuelle Leben zu verbessern. Zweitgeist ermöglicht den Menschen ihre Präsenz im Web zu sichern. Auf jeder Seite, zu jeder Zeit.

Leute kennen lernen

Egal was Du im Internet machst, mit zweitgeist triffst Du andere, die zur gleichen Zeit auf der gleichen Seite surfen. Menschen, die die gleichen Interessen haben, die Dir neue Impulse geben können, die aus der ganzen Welt kommen oder aus Deiner Nähe. Mit zweitgeist kannst Du einfach und zufällig neue Freunde kennen lernen, Gleichgesinnte finden. Du kannst Dich unterhalten, zusammen durchs Web surfen, Dich verabreden… alles was Dir Spaß macht. Nicht nur auf einer Webseite, sondern auf jeder! Das Internet ist riesig. Mit zweitgeist wird es jetzt auch lebendig. Nicht mehr einsam durch die Welt streifen, sondern überall Menschen treffen.

Homepage: zweitgeist.com

Screenshot:

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Geld für User-Generated-Content

Trendwatching berichtet aktuell über einen Trend, der sich mit Web 2.0 weiterentwickelt hat. Alle sprechen im Zusammenhang mit der neuen Internet-Welle von User-Generated-Content. User, die solchen Content (Texte, Videos etc.) produzieren, wollen natürlich auch etwas davon haben: Cash.

Das Videoportal Revver beispielsweise zahlt 60 % Werbeeinnahmen durch Videos an die User aus. 40 % an den User, der das Video hochgeladen hat und 20 % an die User, die das Video z.B. über Weblogs verbreitet haben.

Metacafe zahlt sogar feste Beträge an die User aus, die ein eigenes Video veröffentlichen. Gezahlt wird ab 20.000 Views. Ab dann gibts 5 US-Dollar pro 1.000 Views.

Beispiel aus Deutschland: Smirre - hier wird der User je nach Erfolg seiner Inhalte entlohnt. Pro 1000 Views (d.h. der Inhalt wurde 1000x angeschaut) erhält der User 2 Euro. Sind die Inhalte von hoher Qualität sogar bis zu 3 Euro. Smirre hat ein System entwickelt, mit dem bestimmt wird, wie hoch die Qualität der Inhalte ist. Ausschlaggebend für die Qualität sind:

  • Eingabe von korrekten Stichwörtern beim Hochladen der Inhalte
  • Beliebtheit
  • Verlinkung von anderen Seiten
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    Quelle: sloganmaker.net

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