Trendsmap … Twittertrend auf einer Karte

Vor allem seit Twitter auch Deutschland in seine Liste von Ländern aufgenommen hat, dessen aktuell angesagteste Themen aus den regionalen Tweets in der Sidebar auflistet wird, bin ich ein großer Freund dieser “Trending topics” geworden. Diese Trends zeigen mir in aller Regel schneller, was gerade in der Welt passiert, als ein Blick auf Spiegel Online oder ähnliche Websites.

Nun hab ich mit Trendsmaps.com einen Dienst für mich entdeckt, der dieser meiner Vorliebe auch sehr entspricht. Dort werden nämlich die angesagtesten Themen einer Region auf einer Karte dargestellt. Sehr informative Sache, wie ich persönlich finde.

Was gibt es hier in der Umgebung?

Google hat in seinen Google Maps Labs mal wieder ein paar Neuerungen für seine Kartenanwendung ausgebrütet. Neben der sehr sinnvollen und von mir schon sehr lange erwünschten Möglichkeit einen Kartenausschnitt wählen zu können, um in den gewählten Bereich rein zu zoomen, hat Google auch eine Funktion eingeführt, die auf Deutsch Was gibt es hier in der Umgebung? heißt.

Damit man die neuen Google-Maps-Funktionen nutzen kann, müssen sie erst einmal aktiviert werden. Dazu muss man oben rechts Neu! anklicken und dann die gewünschte Funktion aktivieren. Aktiviert man Was gibt es hier in der Umgebung?, so wird neben dem Suchbutton ein weiterer platziert, mittels dessen die Kartenansicht “die Masern bekommt”.

Hinter jedem, der kleinen Punkte findet sich mindestens eine adressbezogene Information. Wie ganz oben zu sehen, wird im Falle unserer Agentur sogar die neuste Meldung auf unserer Startseite angeteasert. D.h. Google kann einen Bezug zwischen dieser Meldung und unserer Adresse herstellen. Aber klar doch. Denn auf unserer Website steht sowohl unsere Adresse, wie auch diese Meldung.

Doch Google kann das natürlich auch mit nicht (ge)werblichen Websites. So habe ich zum Beispiel an der Wohnadresse eines Bekannten eine Info gefunden, die er auf der Website seines Sportvereins veröffentlicht hat. Die Meldung auf der Sportvereinsseite ist alt, von 2008, aber er hat dort eben auch seine Adresse hinterlassen.

Alles in allem ist das was Google dort macht, nichts als das was man sowieso schon von Google weiß. Daten sammeln und in einem anderen Kontext zu nutzen. Und es gibt auch keine Argumente gegen dieses Vorgehen, die noch nicht gebracht wären. Doch irgendwie hinterlässt das alles einen irgendwie schalen Beigeschmack. Vielleicht sollte man sich doch mal etwas genauer mit den Möglichkeiten beschäftigen, wie man die Google Bots an die kürzere Leine nehmen kann.

Geo-Wissen ist wertvoll … nicht nur wirtschaftlich

So wie Lalitesh Katragadda es in diesem Video beschreibt, hatte ich die Sache mit der Geokodierung der Welt noch gar nicht gesehen. Klar, dass es in unseren Breiten oftmals eher wirtschaftliche Interessen sind, die die Anreicherung von Informationen auf Karten so beliebt machen. Aber in nicht so entwickelten Ländern und Regionen kann die Anreicherung von Karten durch lokale Informationen vor allem auch im Katastrophenfall extrem wichtig sein.

Augmented Reality als Marketing Instrument

Über das Thema Augmented Reality haben wir hier und hier schon mal berichtet. Doch möchte ich zur Erläuterung trotzdem noch mal aus dem zugehörigen Wikipedia-Artikel zitieren:

Unter Erweiterter Realität (von engl. Augmented Reality) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung.

Nun ist mir zum diesem Thema noch etwas Interessantes über den Weg getwittert worden. Wie im Video oben zu sehen, haben die Münchner Augmented Reality Experten von metaio sich wohl gedacht, dass man via Augmented Reality nicht nur auf einen Standort bezogene Infos darstellen kann, sondern z.B. auch einen animierten Drachen.

Spinnt man diesen Ansatz weiter, dann bin ich mir sicher, dass die Augmented Reality auch als Marketing Instrument eingesetzt werden wird … sozusagen als digitale Litfaßsäule bzw. Plakat-Wand. Wenn die verwendete Augmented-Reality-Software dann noch Zugriff auf mein Interessenprofil hätte, dann wird die Welt da draußen sehr bunt werden … vielleicht auch etwas zu bunt. Ich bin jedenfalls mal gespannt, wie lange es dauern wird, bis Augmented-Reality-Kontaktlinsen auf den Markt kommen.

TwittaRound – Auf dem iPhone live sehen, wo und was getwittert wird

Besitzers des neusten iPhones kommen mit TwittaRound vielleicht bald in den Genuss einer ganz besonders schönen Spielerei. Im Videomodus kann man dann die Gegend abscannen und sehen, welche lokalisierbaren Twitterer in der jeweils im Sichtbereich liegenden Richtung Tweets gepostet haben. Wenn ich das richtig verstehe, gibt es aber noch Probleme damit, dass Apple die App akzeptiert, da sie auch auf nicht Apple-APIs zurückgreift.

Mal sehen, was aus TwittaRound wird, die Idee ist mal wieder sehr interessant, denn sie verfolgt, wie die hier schon früher mal vorgestellten Apps Layar und Email’n'walk, den Augmented-Reality-Ansatz … den ich sehr spannend finde. Dieser Ansatz, die mit einer Kamera erfassbare Umgebung, mit irgendwelchen Infos zu ergänzen, dürfte auf vielen Gebieten sinnvoll einzusetzen sein. Wenn ich zum Beispiel vor einem Geschäft stehe, dann könnten mir schon davor die aktuellen Sonderangebote angezeigt werden. Oder wenn ich die Kamera auf ein Werbe-Plakat halte, dann könnte ich viel auch das Video zur Kampagne sehen. Den Anwendungsmöglichkeiten des Augmented-Reality-Ansatz sind sicher nahezu unbegrenzt.

Via gizmodo.de

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