Trendsmap … Twittertrend auf einer Karte
Vor allem seit Twitter auch Deutschland in seine Liste von Ländern aufgenommen hat, dessen aktuell angesagteste Themen aus den regionalen Tweets in der Sidebar auflistet wird, bin ich ein großer Freund dieser “Trending topics” geworden. Diese Trends zeigen mir in aller Regel schneller, was gerade in der Welt passiert, als ein Blick auf Spiegel Online oder ähnliche Websites.
Nun hab ich mit Trendsmaps.com einen Dienst für mich entdeckt, der dieser meiner Vorliebe auch sehr entspricht. Dort werden nämlich die angesagtesten Themen einer Region auf einer Karte dargestellt. Sehr informative Sache, wie ich persönlich finde.
von Matthias Zellmer
Was gibt es hier in der Umgebung?

Google hat in seinen Google Maps Labs mal wieder ein paar Neuerungen für seine Kartenanwendung ausgebrütet. Neben der sehr sinnvollen und von mir schon sehr lange erwünschten Möglichkeit einen Kartenausschnitt wählen zu können, um in den gewählten Bereich rein zu zoomen, hat Google auch eine Funktion eingeführt, die auf Deutsch Was gibt es hier in der Umgebung? heißt.
Damit man die neuen Google-Maps-Funktionen nutzen kann, müssen sie erst einmal aktiviert werden. Dazu muss man oben rechts Neu! anklicken und dann die gewünschte Funktion aktivieren. Aktiviert man Was gibt es hier in der Umgebung?, so wird neben dem Suchbutton ein weiterer platziert, mittels dessen die Kartenansicht “die Masern bekommt”.

Hinter jedem, der kleinen Punkte findet sich mindestens eine adressbezogene Information. Wie ganz oben zu sehen, wird im Falle unserer Agentur sogar die neuste Meldung auf unserer Startseite angeteasert. D.h. Google kann einen Bezug zwischen dieser Meldung und unserer Adresse herstellen. Aber klar doch. Denn auf unserer Website steht sowohl unsere Adresse, wie auch diese Meldung.
Doch Google kann das natürlich auch mit nicht (ge)werblichen Websites. So habe ich zum Beispiel an der Wohnadresse eines Bekannten eine Info gefunden, die er auf der Website seines Sportvereins veröffentlicht hat. Die Meldung auf der Sportvereinsseite ist alt, von 2008, aber er hat dort eben auch seine Adresse hinterlassen.
Alles in allem ist das was Google dort macht, nichts als das was man sowieso schon von Google weiß. Daten sammeln und in einem anderen Kontext zu nutzen. Und es gibt auch keine Argumente gegen dieses Vorgehen, die noch nicht gebracht wären. Doch irgendwie hinterlässt das alles einen irgendwie schalen Beigeschmack. Vielleicht sollte man sich doch mal etwas genauer mit den Möglichkeiten beschäftigen, wie man die Google Bots an die kürzere Leine nehmen kann.
von Matthias Zellmer
Geo-Wissen ist wertvoll … nicht nur wirtschaftlich
So wie Lalitesh Katragadda es in diesem Video beschreibt, hatte ich die Sache mit der Geokodierung der Welt noch gar nicht gesehen. Klar, dass es in unseren Breiten oftmals eher wirtschaftliche Interessen sind, die die Anreicherung von Informationen auf Karten so beliebt machen. Aber in nicht so entwickelten Ländern und Regionen kann die Anreicherung von Karten durch lokale Informationen vor allem auch im Katastrophenfall extrem wichtig sein.
von Matthias Zellmer
Augmented Reality als Marketing Instrument
Über das Thema Augmented Reality haben wir hier und hier schon mal berichtet. Doch möchte ich zur Erläuterung trotzdem noch mal aus dem zugehörigen Wikipedia-Artikel zitieren:
Unter Erweiterter Realität (von engl. Augmented Reality) versteht man die computergestützte Erweiterung der Realitätswahrnehmung.
Nun ist mir zum diesem Thema noch etwas Interessantes über den Weg getwittert worden. Wie im Video oben zu sehen, haben die Münchner Augmented Reality Experten von metaio sich wohl gedacht, dass man via Augmented Reality nicht nur auf einen Standort bezogene Infos darstellen kann, sondern z.B. auch einen animierten Drachen.
Spinnt man diesen Ansatz weiter, dann bin ich mir sicher, dass die Augmented Reality auch als Marketing Instrument eingesetzt werden wird … sozusagen als digitale Litfaßsäule bzw. Plakat-Wand. Wenn die verwendete Augmented-Reality-Software dann noch Zugriff auf mein Interessenprofil hätte, dann wird die Welt da draußen sehr bunt werden … vielleicht auch etwas zu bunt. Ich bin jedenfalls mal gespannt, wie lange es dauern wird, bis Augmented-Reality-Kontaktlinsen auf den Markt kommen.
von Matthias Zellmer
TwittaRound – Auf dem iPhone live sehen, wo und was getwittert wird
Besitzers des neusten iPhones kommen mit TwittaRound vielleicht bald in den Genuss einer ganz besonders schönen Spielerei. Im Videomodus kann man dann die Gegend abscannen und sehen, welche lokalisierbaren Twitterer in der jeweils im Sichtbereich liegenden Richtung Tweets gepostet haben. Wenn ich das richtig verstehe, gibt es aber noch Probleme damit, dass Apple die App akzeptiert, da sie auch auf nicht Apple-APIs zurückgreift.
Mal sehen, was aus TwittaRound wird, die Idee ist mal wieder sehr interessant, denn sie verfolgt, wie die hier schon früher mal vorgestellten Apps Layar und Email’n'walk, den Augmented-Reality-Ansatz … den ich sehr spannend finde. Dieser Ansatz, die mit einer Kamera erfassbare Umgebung, mit irgendwelchen Infos zu ergänzen, dürfte auf vielen Gebieten sinnvoll einzusetzen sein. Wenn ich zum Beispiel vor einem Geschäft stehe, dann könnten mir schon davor die aktuellen Sonderangebote angezeigt werden. Oder wenn ich die Kamera auf ein Werbe-Plakat halte, dann könnte ich viel auch das Video zur Kampagne sehen. Den Anwendungsmöglichkeiten des Augmented-Reality-Ansatz sind sicher nahezu unbegrenzt.
Via gizmodo.de
von Matthias Zellmer
Layar – Erfahren, was die Handy-Kamera sieht
Ein kleiner Traum von mir könnte wahr werden. Gerade auf Reisen. Einfach das Handy in die Hand nehmen, den Browser Layar starten, via eingebauter Kamera die Gegend abscannen und wie der Terminator wissen, was man da so sieht. Hört sich doch gut an, oder?!
Vor allem in Ermangelung eines Android-Handys, habe ich die dafür entwickelte Software selbst noch nicht testen können, doch laut der Angaben des Herstellers SPRXmobile legen sich, wenn man die Umgebung damit abscannt, Info-Layer über das Sichtfenster und geben Informationen über die jeweiligen Orte, Gebäude, etc. preis. Zu den Nutzungsvoraussetzungen gehört nicht nur ein Android-fähiges Smartphone, sondern auch, dass diese Smartphone eine Kamera, GPS und einen Kompass eingebaut hat.
SPRXmobile nennt seine Software einen Augmented Reality Browser und verspricht damit eine Erweiterung der Realität, doch da wir inzwischen im Informationszeitalter und nicht mehr in den 1970er sind, handelt es sich hierbei nicht um das Bewusstsein erweiternde Drogen, sondern um Erkenntnis anreichernde Informationen. Okay, es sei denn, man steht vielleicht in Holland in der Nähe eines Coffeeshops, dann ist es ein ggf. eine Kombination aus beidem. Apropos Holland. Derzeit ist die Software wohl nur in den Niederlanden erhältlich, wo es schon Kooperationen mit einem Immobilien-Makler, einer Bank, dem soziale Netzwerk Hyves, einer Zeitarbeitsfirma und einer Versicherung (Informationen zu Gesundheitsdienstleistern) gibt. Aber es gibt schon Ankündigungen, sowohl bis Ende des Jahres auch in Deutschland an den Start zu gehen, sowie die Software auch auf das iPhone zu portieren.
Via createordie.de
von Matthias Zellmer
WiaWeg – Wissenswertes am Weg
“Der Weg ist das Ziel” … dieses Sprichwort ist mir als erstes eingefallen, als ich auf die Website WebWia kam. Natürlich nur unter der Voraussetzung, dass man sich auch für die allgegenwärtigen Info-Schilder am Wegesrand interessiert. Denn auf die hat es WiaWeg abgesehen:
Wissen am Weg bringt wissenswerte Informationen, die überall unterwegs fotografiert werden können, ins Internet. Die Wissensthemen sind breit gefächert und reichen von Architektur bis Zoologie. Jeder kann Bilder hochladen und diese mit Schlagworten, Kommentaren und Geo-Informationen versehen.
Ich finde die Idee von WiaWeg ganz sympathisch. Doch ist der Anwendungsfall nicht eigentlich genau andersrum? Ich bin irgendwo und würde gerne … zum Beispiel via mobilem Web … Infos zu dem Ort bekommen?
Via Web2null.de
von Matthias Zellmer
skobbler – Freies mobiles Navigieren
Ich habe gerade in der c’t von skobbler gelesen. Ein kostenlos nutzbarer, mobiler Navigationsdienst in der Beta-Phase. Heise-News erklärt uns kurz, was hinter skobbler steckt.
Leider kommt skobbler für mich nicht zur mobile Navigation in Frage, da ich kein GPS-fähiges Handy besitze, aber angeschaut habe ich mir den Dienst trotzdem mal. Und zumindest habe ich so, mit meinem im Bezug auf seine mobilen Fähigkeiten schlichten Nokia 5610 XpressMusic, die Möglichkeit mobil auf Kartenmaterial zuzugreifen. Für mich schon mal ein Fortschritt.
Also, los geht’s: Die Registrierung verläuft schnell und reibungslos. Man kann sich einen Download-Link auf sein Handy schicken lassen, um skobbler mobile zu installieren. Wenn man Glück hat, findet sich in der Auswahlliste auch das eigene Handy-Modell. Ansonsten ist es gut, vorab schon zu wissen, welche Modelle mit dem eigenen kompatibel sind. Der Download der Software ging auch via GSM recht flott. Die Sprachdateien sind da schon etwas datenintensiver. Nun kann man die mobile Version von skobbler starten. Ich habe mal die Adresse unseres Büros gesucht und konnte sie auch gleich als Favorit bookmarken. Leider hat skobbler meine Heimatadresse nicht finden können. Das ist seltsam. Und hier hört auch schon der Nutzwert für GPS-lose Endgeräte auf. Schade, dass keine Ortung via Funkmasten vorgessen ist.
Die browserbasierten Funktionen von skobbler hab ich jetzt noch nicht weiter ausprobiert. Mach ich ein andermal …
von Matthias Zellmer
Brightkite – Ortsbezogenes Social Network
Nachdem mir in letzter Zeit bei Twitter öfters mal Nachrichten in der Form “I’m at Musterstraße 1, 76543 Musteringen (Musterstraße 1, Musteringen, Baden-Württemberg 76543, DE) – http://bkite.com/abc01″ aufgefallen sind, habe ich am Wochenende auf dem Barcamp live Menschen beobachten können, die das Social Network Brightkite nutzten. Neugierig wie ich bin, habe ich mich jetzt mal zu Brightkite einladen lassen.
Gedacht ist Brightkite, um im Bedarfsfall z.B. auf einer Karte sehen zu können, wo die eigenen Freunde gerade sind oder ob jemand in der Nähe ist. Das Ganze nennt sich dann Location Based Community. Wie schon angedeutet, gibt es auch eine Schnittstelle zu Twitter. Aber auch zu anderen Web-Diensten wie MySpace, Last.fm oder Facebook.
Ich kann Brightkite ganz gut nutzen, da ich keine Paranoia im Bezug auf meine öffentliche Positionierung im Netz habe. Doch wer da vielleicht etwas vernünftiger ist als ich, kann seine Position auch nur für seine Freunde freigeben. Auch hier unterscheidet Brightkite scheinbar noch mal. Denn wenn man jemanden aus dem Netzwerk zu seinem Freund erklärt, kann man angeben, ob man der Person vertraut.
Natürlich hat Brightkite auch an die mobile Nutzung des Dienstes gedacht und bietet unter m.brightkite.com eine allgemeine Mobile-Site und unter i.brightkite.com eine Site fürs iPhone an. Weiter kann man auch zu den Orten an denen man sich befindet Bilder hochladen oder Notizen veröffentlichen.
Im Moment begreife ich Brightkite eher als Erweiterung zu Twitter, wie z.B. auch 12seconds oder TwitPic. Aber vielleicht wird ja noch mehr draus …
von Matthias Zellmer
Karte statt Fernsehzeitung, Handyvideo statt HD-TV
Das Web gerät immer mehr außer Kontrolle. Schuld daran sind diese allgegenwärtigen User. Nicht nur, dass es seit geraumer Zeit möglich ist, per Handy live Bewegtbild ins Netz zu übertragen, nein, jetzt ist es auch noch möglich auf einer Landkarte zu sehen, wo dies geschieht! Was ist aus unserer guten alten Fernsehkultur mit Sofa und Kartoffel-Chips geworden?
von Matthias Zellmer





