Google Glass – die vernetzte Welt immer vor Augen
Das Video oben zeigt, wie sich Google die Zeit nach den Smartphones in unseren Händen vorstellt. Es handelt sich dabei um eine Art Brille, die in bester Augmented Reality Manier ihrem Nutzer stetig das vor seinen Augen zur Verfügung stellt, was er bisher maximal via Smartphone und den zugehörigen Apps in seiner Hand nutzen kann. Neu ist die Idee sicherlich nicht, aber das Video ist zugegebenermaßen gut gemacht.
Wie das Ganze aber aussehen würde, wenn eine solche App-Brille nicht gut umgesetzt wäre, zeigt das folgende Video:
von Matthias Zellmer
Google+Spiele

Seit heute morgen wird in meinem Google+, wie angekündigt, der neuer Menüpunkt Spiele angezeigt. Ich bin ja schon bei Facebook kein großer Freund dieser Spiel und nachdem ich dort mal ein, zwei ausprobiert hatte, habe ich sie nach kurzer Zeit wieder aus meiner Anwendungen-Liste verbannt.
Trotzdem habe ich heute morgen natürlich gleich mal auf den neuen Menüpunkt geklickt und einen Blick auf die Google+Spiele geworfen. Sogleich ist mir das fast schon berühmt-berüchtigte Angry Birds ins Auge gefallen. Es gibt aber noch zahlreiche andere Spiele. Im Spiele-Stream unter dem großen Spiele-Auswahlbereich, werden die Spielerfolge meiner Google+Bekannten dargestellt. Und wie mir scheint, auch nur dort. Denn in meinem “normalen” Google+Stream finde ich nichts von diesen Postings. Das ist meiner Ansicht nach eine deutlich besser gelöst als bei Facebook.
Das Spiele-Angebot ist derzeit mit 16 Spielen noch sehr überschaubar. Dafür scheint mir die Auswahl recht ausgewogen. So scheint mir … ich bin da wirklich kein Experte … z.B. Crime City eine Art Online-Rollenspiel zu sein, bei dem man zusammen mit anderen Google+Usern Mafia spielen kann. Es gibt aber, neben weiteren, auch Poker und typische Büropausen-Spiele wie Sudoku, Float-It! oder Diamond Dash.
Ich finde die offensichtliche Trennung zwischen Kommunikation und Spielen gut und wichtig. Es nervt mich bei Facebook schon oftmals, dass das dort nicht getrennt ist. Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass es sicher interessant zu beobachten sein wird, was die Spiele mit bzw. aus Google+ machen werden. Und jetzt probiere ich noch mal so ein Spiel aus … vielleicht sogar Angry Birds.
von Matthias Zellmer
Google Maps kann jetzt auch Verkehr
In irgendeinem europäischen Land habe ich schon früher mal die Google Maps Funktion mit den Verkehrshinweisen entdeckt und war natürlich sofort etwas neidisch. Was ich jetzt aber nicht mehr sein brauche, denn gestern hat Google, diese Funktion u.a. auch für Deutschland freigeschaltet.
Wie auf dem offiziellen Google Maps Blog zu lesen ist, wurden die Verkehrshinweise nun für insgesamt 13 Länder in Europa freigeben. Zu erkennen ist dies an dem neuen Menü-Punkt Traffic rechts oben in der Kartenansicht … direkt unter dem Ansichtsumschalter.
So wie ich das sehen kann, zeigt Google Maps Traffic derzeit jedoch zumeist lediglich die Verkehrslage von Autobahnen an. Was natürlich auch die relevantesten Strecken sind. Jedoch kann da ADAC Maps derzeit noch mehr. Mal sehen wie lange …
— Update: Wie in Marians Kommentar zu lesen ist, wird z.B. in Köln auch für manche innerstädtischen Straßen die Verkehrslage angezeigt. —
von Matthias Zellmer
Infografik vergleicht Google+ und Facebook
Auf der Ursprungsseite der Infografik, Technobombs.com, geben die Autoren zu dieser noch eine Korrektur bekannt:
You are able to share a post to specific people on Google+ by clicking “add more people”.
von Matthias Zellmer
Google+ … erste Einschätzung

Jetzt bin ich nun schon seit 5 Tagen in Google+ unterwegs und wie es sich für einen Blogger gehört, überlege ich seit dem, was ich mal über Google+ im Netzlogbuch schreiben könnte. Vielleicht sollte ich ganz von vorne anfangen.
Google+ ist ein Sociales Netzwerk mit Timeline und Funktionen (Bilder, Videos, Links, etc.) wie man sie z.B. auch von Facebook kennt, nur dass es dort (noch?) keine Spielchen und Applikationen gibt. Bei Google+ kann man seine Kontakte taggen wie bei Xing, nur dass man sie dort in Kreise packt. Bei Diaspora gibt es das auch, dort heißen die Tags bzw. Kreise, Aspekte … ist aber das gleiche Prinzip. In Google+ sind die Kontakte jedoch nicht bidirektional, sondern der Umgang mit den Kontakten gleicht eher dem Followerprinzip von Twitter.
So ließen sich Google+ und die anderen Social Networks noch eine Zeit lang auf ihre Social Media Pattern hin vergleichen. Was jedoch meiner Ansicht nach besonders interessant an Google+ ist, ist seine Einbindung in die restliche Google-Welt.

Schon vor einiger Zeit hat Google eine Menüleiste am oberen Rand der jedes Google-Services eingeführt. Inzwischen sind dort auch für Google+ Nutzer Punkte von Googles Social Network zu finden. D.h. bei jeder Nutzung eines Google Services wie etwa Google Mail, Google Reader oder Google Kalender bekommt man mit, ob sich für einen etwas in Google+ getan hat. Das aber als nicht als nervige Statusmeldung, sondern durch ein dezentes rotes Quadrat mit der Anzahl der ungesehenen Meldungen drin. Auch gut gelöst hat Google, dass, will man sich diese betreffenden Beiträge ansehen, man nicht zu Google+ wechseln muss, sondern diese über seiner aktuellen Anwendung eingeblendet bekommt. Dort kann man auch direkt reagieren.
D.h. Google+ integriert sich ganz unspektakulär in den Alltag der zahlreichen Nutzer von Google Services. Und dies sind nur all zu oft Menschen, die diese Services im Produktiveinsatz haben. Ich habe auch schon mehrere Stimmen gehört, dass Facebook doch eher was für die Freizeit sein, als Google+.
Mal sehen, wie es sich entwickelt. Derzeit kann man aber getrost von einem Hype sprechen … und wir alles wissen, dass es auf Hypes wohl bekannte weitere Phasen gibt.
von Matthias Zellmer
ThunderCal bringt den Google Kalender in den Thunderbird
Meine Mails lese und verwalte ich in Mozillas Thunderbird. Meine Termine im Google Kalender. Von früher, als ich noch mit Microsofts Outlook arbeitete, bin ich es jedoch gewohnt, dass ich Mails und Termine in einem Programm verwalten kann. Macht eigentlich nur zum Teil einen Sinn, da Mails und Termine nur bedingt etwas miteinander zu tun haben, aber der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier. Vielleicht wurde ich darum auch nicht so recht mit Mozillas Kalender Sunbird warm. Vielleicht hatte es auch etwas damit zu tun, dass ich die Synchronisation zwischen meinem Google Kalender und anderen Mail-Programmen nie so richtig befriedigend hin bekam. Irgendwas hakte dabei immer.
Meine aufkeimende Verzweiflung wurde von einer ziemlich simplen Erweiterung für den Thunderbird in Luft aufgelöst: ThunderCal. Diese macht sich die Tatsache zunutze, dass der Thunderbird auch Webseiten darstellen kann. Und nun kann ich über den durch die Erweiterung in der Symbolleiste hinzugefügten Button, den Google Kalender direkt in einem Tab im Thunderbird aufrufen … und dort nutzen. Perfekt!
von Matthias Zellmer
Websuche mit Ökoanspruch

Immer wieder mal taucht irgendwo das Thema “Das Internet und seine Ökobilanz” auf. Und ja, es ist völlig klar, dass das Internet ein Netzwerk elektrisch betriebener Rechner ist und dadurch auch Energie braucht, die irgendwie erzeugt werden muss. Ein kleines Trostpflaster auf dem eigenen Ökogewissen, können die Websuchdienste Forestle und Ecocho bieten.
Diese versprechen nämlich, dass wenn man ihre Dienste nutzt, dass sie dafür Bäume pflanzen (Ecocho) bzw. Regenwald unter Schutz gestellen (Forestle), und damit was Gutes für die Ökobilanz tun.
Wer nun genauer über diese Suchmaschinen Bescheid wissen will, kann in den FAQ von Ecocho bzw. den FAQ von Forestle mehr über diese Ökosuchen und ihre Intention erfahren.
Die Suchergebnisse sind meiner Ansicht nach okay, aber nicht mit denen von Google zu vergleichen. Das ist aber eine nicht verifizierte Meinung und sollte niemand davon abhalten, sich erst mal bei einer der beiden Suchmaschinen umzusehen, bevor man zu Google zum Suchen geht.
von Matthias Zellmer
Etherpad: Einfach zusammen texten
Nein, das Etherpad hat nichts mit dem iPad zu tun. Es handelt sich dabei lediglich um eine Web-Anwendung mit der man gemeinsam an Texten arbeiten kann.
Inzwischen von Google aufgekauft, ist Etherpad jedoch freie Software, so dass es gegenwärtig einige Ableger der konkreten Anwendung gibt, wie etwa typewith.me oder Piratepad.
Im Kern besteht ein Etherpad-Objekt aus einem Text-Editor, einer Nutzer-Verwaltung und einem Chat … alles sehr leichtgewichtig gehalten. Zudem kommen noch ein paar Funktionen, wie etwa Import/Export und Zwischenspeichern. Auch verfügt Etherpad über einer kleine Zeitmaschine, mit der man sich detailliert die Zwischenstände des Erstellungsprozess ansehen kann.
Einen Account muss sich bei Etherpad niemand anlegen, die Mitschreiber werden über eine unikale URL eingeladen, die vom Aufbau einer z.B. via TinyURL verkürzen Web-Adresse entspricht. Wer höhere Ansprüche an die Sicherheit hat, kann Etherpad auch auf dem eigenen Server installieren.
Mir gefällt an Etherpad vor allem die Schnörkellosigkeit und seine Leichtigkeit. Zudem gehört es zu jenen Web-Anwendungen, die genau seinen Zweck erfüllen … nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger!
von Matthias Zellmer
Google TV vs. Fernsehen wie bisher
Neben Android 2.2 wurde gestern auf dem Developer Event Google I/O in SanFranciso auch Google TV vorgestellt. Google TV soll das Web auf den Fernseher bringen, d.h.: Blogs lesen, Social-Sertworking, Shopping,… direkt vom Fernseher aus. Und Video-Content aus dem Web, der jederzeit verfügbar ist (und in anderen Ländern auch einfach zugänglich, wie z.B. Fox.com oder Hulu.com in den USA), auf einem angemessenen Endgerät betrachten – dann, wenn man es möchte.
Vor allem der zweite Punkt hört sich wirklich interessant an. Zwar schaffen programmierbare Festplatten-Rekorder aktuell schon Abhilfe, wenn man einen Teil des TV-Programms sehen möchte – zum entsprechenden Zeitpunkt aber nicht vorm Fernseher sitzen kann. Wenn man nun aber etwas sehen möchte, was von den Sendeanstalten gerade nicht ausgestrahlt wird hilft einem diese Technik nicht weiter. Google TV dagegen kann diese Inhalte zur Verfügung stellen, da es unter anderem Kooperationen mit einer Reihe von PayPerView-Anbietern gibt und YouTube durchsuchbar sein wird.
Voraussetzung für ein gutes Web-Video-Erlebnis am Fernseher sind natürlich – und ganz unabhängig von Google TV – eine ausreichende (fette) Bandbreite und dass die Video-Inhalte im Web in einer ausreichend (fetten) Qualität zur Verfügung stehen.
Besonders interessant finde ich, dass Google TV zukünftig in bestimmten Fernseher-Modellen von Sony und Logitech direkt integriert sein wird. Für andere Modelle soll sich Google TV aber auch über die HDMI-Schnittstelle angebundene Settop-Boxen nachrüsten lassen. Google TV setzt als Betriebssystem Android ein und wird Chrome als Browser mitbringen. Damit können am Fernseh-Gerät auch Inhalte abgespielt werden, die im Flash-Format vorliegen. (Im Gegensatz zum schon 2006 vorgestellten Apple TV kann man mit Google TV auf das gesamte Web zugreifen – nicht nur auf Inhalte, die man via iTunes herunter lädt.)
Um dem User das neue Fernseh-Erlebnis möglichst einfach zu gestalten gibt es einen Start-Bildschirm, auf dem die favorisierten Inhalte abgelegt werden können und damit sehr schnell verfügbar sind. Zum Finden von Inhalten aus dem Web wurde eine “Bild im Bild”-Ansicht implementiert, über die man bei laufendem Programm parallel das Web durchsuchen kann.
Für mich stellt sich die Frage, wie Google TV bedient wird. Während der Präsentation auf der Bühne wurden Maus und Tastatur zur Steuerung von Google TV verwendet. Es ist aber angekündigt, dass Android-Handys(!) als Fernbedienung genutzt werden können sollen. Besonders interessant könnte in diesem Zusammenhang die Steuerung bestimmter Funktionen über Sprache werden.
Wie für viele (alle?) Google-Produkte wird es eine API und ein SDK geben, so dass Entwickler eigene Applikationen und Bedien-Möglichkeiten für GoogleTV schaffen können. Es ist außerdem geplant, die Plattform als Open-Source öffneltich zugänglich zu machen.
via techcrunch.com (arbeitet schön den Konkurrenz-Kampf mit Apple heraus), googlewatchblog.de (enthält viele technische Details), heise.de und thenextweb.com
von Katrin Schneider
SEO: Performance neues Ranking-Kriterium bei Google
Da ist mir gerade eine tolle Nachricht via uxzentrisch.de bzw. RSS-Reader rein geflattert: Für Google ist die Performance einer Website jetzt auch ein Ranking-Kriterium. Nachzulesen im Offiziellen Google-Blog.
Ich freue mich darüber, weil das im Umkehrschluss bedeutet, dass gut gecodete Websites, und hiermit dann vor allem auch sauber implementierte Systeme, eine Grundvoraussetzung fürs gut bei Google gefunden werden sind. Und ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder erlebt, dass Website-Betreiber immer gerne bereit sind, in die Suchmaschinenoptimierung (SEO) Geld und Zeit zu investieren. Wenn sich das also herum spricht, kann das nur zu einem Qualitätsschub fürs Web bedeuten.
Auch bei der CMS-Auswahl für die eigenen Web-Projekt mit SEO-Anspruch, sollten man nun unbedingt auch auf die Code-Qualität des Systems achten. Denn gut implementierte Systeme, sind auch schneller und damit performanter.
von Matthias Zellmer






